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Das Kniegelenk

g>arHmin


@ Hyperion @dik1

Ich hatte jetzt, 4 Monate nach der kompletten Knieluxation, endlich eine MRT-Untersuchung!!!

Der schriftliche Befund ist noch in Bearbeitung. Aber eine vorläufige Beurteilung des Radiologen ergab, daß das vordere Kreuzband tatsächlich deutlich abgrenzbar ist und nicht gerissen !!:)= unglaublich aber wahr. (mein Physio hatte recht!)

Jedoch ist das HKB nicht intakt. Es ist zwar erkennbar, aber ohne Verbindung zum Oberschenkel vermutlich als knöcherner Ausriss-man muß den genauen Befund abwarten. Kapselschaden und Erguss wurden erkannt. Desweiteren hat der Unterschenkelkopf eine unnatürliche Form-aufgrund des Unfalls oder vielleicht schon immer?

Radiologe empfiehlt eine Arthroskopie, da, wie er sich ausdrückte "einiges im Argen ist" zur Ursachenfindung der Schmerzen und des Ergußes.

Jetzt paar Fragen an Hyperion: Ich tendiere eigentlich zur konservativen Behandlung bezüglich des HKB- richtig oder falsch? Kann eine Verschiebung des knöchernen Ausrisses die Schmerzen verursachen, die ich die ersten 3 Monate nicht in dem Maße hatte und wie sollte man damit verfahren? Eine kurzfristige Arthroskopie ersetzt die Punktierung des Ergußes und findet vielleicht die Ursache-oder?

Der ganaue Befund folgt noch.

Danke

PS.: mein persönliches Unwort des Jahres ist "konservative Behandlung". Gemessen an der bisherigen Untätig-od. Unfähigkeit der behandelden Ärzte im Klinikum, müßte es eigentlich heißen "konservative, krankenkassenfreundliche Nichtbehandlung"

H:yQperifoxn


vermutlich als knöcherner Ausriss-man muß den genauen Befund abwarten. Ich tendiere eigentlich zur konservativen Behandlung bezüglich des HKB- richtig oder falsch?

Ich finde es bei Kreuzbandschäden sinnvoll wenn sie operativ behoben werden um die Stabilität im Kniegelenk wieder zu gewährleisten. Das läßt sich NUR durch konservative Therapien NICHT erreichen. Auch sehr starke Muskeln können nie ganz die Aufgabe eines Kreuzbandes übernehmen.

Bei einem knöchernen Ausriss macht es Sinn, hier eine Refixation des ausgerissenen Anteils durchzuführen.

Ohne eine gute Befestigung im Knochen kann das Kreuzband seine Aufgabe nicht erfüllen und das Kniegelenk stabilisieren.

Eine rein konservative Behandlung erscheint mir da nicht so sinnvoll zu sein.

Kann eine Verschiebung des knöchernen Ausrisses die Schmerzen verursachen

Das kann schon Schmerzen verursachen, wenn das Kreuzband mitsamt eines Knochenstückes ausreißt. Wie gesagt, finde ich es sinnvoll das kleine Fragment operativ zu repositionieren.

Eine kurzfristige Arthroskopie ersetzt die Punktierung des Ergußes und findet vielleicht die Ursache-oder?

Durch die ASK kann man dann schon genauer sehen was da alles im Knie kaputt ist und die Ursache finden.

Der ganaue Befund folgt noch.

Dann warten wir mal weiter ab.

:-)

gRaRrxmin


Hyperion

Ich hatte jetzt, 4 Monate nach der kompletten Knieluxation, endlich eine MRT-Untersuchung!!!

Sorry vorab für die ausführliche Beschreibung. Ich hoffe es ist trotzdem interessant, da Knieluxationen doch eher selten sind.

Hier der Befund: "Auf der vorliegenden STIR-Sequenz lässt sich im medialseitigen Tibiaplatteau-, Fermurkondylusbereich, ein flaues inhomogen begrenztes Knöchenödem erkennen. Die medio-ventrale Tibiaplateaubegrenzungin der seitlichen, aber auch in der axialen Schichtführung, inhomogen konturunterbrochen, sich hiervon ventral darstellende, bogenförmige, knochenäquivalente Formation, mit einer Ausdehnung von ca. 2,5 cm. Das medialseitige Kollateralband, speziell in den ventralen Anteilen, inhomogen, teilweise nicht sicher abgrenzbar, zeichen eines deutlicheren Gelenkergusses, keine nachweisbare Bakerzyste. Beginnende, medial-u. lateralseits betonte, knöcherne Randwulstbildung. Der Außenmeniskus eutlichere Signlaveränderungen aufweisend, betont im Vordergornabschnit, mit hier angedeuteter, tibialseitiger Konturunterbrechung. Der Innenmeniskus ebenfalls deutlichere Signalveränderungen im Hinterhornbereich zeigend. Hier zumindest kurzstreckige, tibialseitige Konturunterbrechung nicht ausschließbar. Das VKB, zumindest passager regulär verlaufend abgrenzbar, das HKB sich andeutungsweise direkt cranial des Tibiapletaus liegend zeigend.

Beurteilung:

"Medialseitiges Knochenödem im Tibiaplateau-, Fermurkondylusbereich, vereinbar mit einer hier vorliegenden, noch nachweisbaren Knochenkontusion. Bei der sich hier ventral des medialen Tibiaplateaus zeigenden, knochenäquivalenten Struktur, dringender Verdacht auf vorliegende traumatogen bedingte knöcherne Absprengung. Fehlende regüläre Darstellung des HKB's, vereinbat mit hier vorliegender Ruptur, bei fehlendem sicherem Ansatz im femorseitigem Anteil. VKB regulär verlaufend abgrenzbar, hier ggf. vorliegende Überdehnung. Mediales Kollateralband, ventralseitig, inhomogen, vereinbar mit Teilläsion. Deutlich vermehrter Gelenkerguss."

Momentane Beschwerden: Knieschwellung-extrem helle, stechende Schmerzen im Innenknie, allerdings nur im Sekundenbereich, aber im Turnus von ca. 20 Min. selbst liegend, ohne jegliche Bewegung. Extension 10° u. Flexion 90°.

Wie beurteilst Du den Befund?

Die dreimonatige, konservative Behandlung im Klinikum ohne MRT, aber mit Thrombosestrümpfen als Schmerztherapie, war doch eher suboptimal.

Danke sehr im voraus.

HcyperKixon


Wie beurteilst Du den Befund?

Was mir bedenken macht ist folgendes:

//dringender Verdacht auf vorliegende traumatogen bedingte knöcherne Absprengung. //

Hier liegt der Verdacht vor, dass im Bereich des Schienbeinplateaus eine knöcherne Absprengung vorliegt.

Das kann auch Schmerzen und Bewegunsgeinschränkungen verursachen.

Hier kann die ASK weiterhelfen und man kann feststellen ob sich der Verdacht bestätigt oder nicht.

Eine ausführliche Abklärung ist auch deshalb wichtig, damit man bei der Kg weiß inwieweit das Knie belastungsfähig ist und welche Bewegungen, Belastungen ausgeführt werden dürfen mit der Abprengung.

vereinbat mit hier vorliegender Ruptur, bei fehlendem sicherem Ansatz im femorseitigem Anteil.

Wie ich oben schon schrieb, finde ich das man den knöchernen Ausriss bzw das Fragment wieder repositionieren sollte.

Die dreimonatige, konservative Behandlung im Klinikum ohne MRT, aber mit Thrombosestrümpfen als Schmerztherapie, war doch eher suboptimal.

ja, da hätte man durchaus schon mehr machen können, außer nur häßliche Stützstrümpfe.

Kg und/oder Lymphdrainage zur Schwellungsreduktion wären möglich gewesen.

g#ar^mxin


@ Hyperion

traumatogen bedingte knöcherne Absprengung

kurze Nachfrage:

5 Wochen nach dem Trauma (Unfall Mitte November) konnte ich relativ gut gehen. Treppen in normalem Wechselschritt -3 km im Schnee walken-handwerklich arbeiten etc.

Kann man bei der Physiotherapie im Januar und Februar (unwissend natürlich) diese traumatogen bedingte knöcherne Absprengung "Schmerzaktivieren", die sich in den 5 Wochen vorher vielleicht verkapselt hatte?

Genau der Innenkiniebereich wurde intensiv (und schmerzhaft) bearbeitet. Physio sagte Schmerzen während und direkt nach der Behandlung seien normal.

Ich würde meinem Physio nie einen Vorwurf machen, denn er kann ja nicht ins Knie schauen.

Die Lymphdrainage.- u. Physiobehandlung wäre dann aber wirklich kontraproduktiv gewesen-oder?

HJyperxion


5 Wochen nach dem Trauma (Unfall Mitte November) konnte ich relativ gut gehen. Treppen in normalem Wechselschritt -3 km im Schnee walken-handwerklich arbeiten etc.

Das erklärt sich dadurch, dass dein Knie laut dem MRT schlimm was abbekommen hat, aber nicht so stark geschädigt wurde wie gedacht. Ich hatte es mir laut den Berichten viel schlimmer vorgestellt.

Bis auf die Schwellung, die Knochenprellung, vermutete Absprengung und Kreuzbandausriss ist alles anderen intakt.

Nach 5 Wochen erholt sich das Knie schon von so einem Trauma.

Wären jetzt noch die Seitenbänder und Menisken kaputt gegangen, sähe es anders aus.

Hätte man eher ein MRT gemacht wären wir jetzt schon viel schlauer gewesen.

Kann man bei der Physiotherapie im Januar und Februar (unwissend natürlich) diese traumatogen bedingte knöcherne Absprengung "Schmerzaktivieren", die sich in den 5 Wochen vorher vielleicht verkapselt hatte?

Jein

Es kommt daurauf an was gemacht wird. Von Bewegungsübungen, isometrischen Spannungsübungen, leichten Kräftigungsübungen auf der Bank kann das sicherlich nicht passieren.

Anders könnte es ein, wenn man dich intensiv an den Geräten wie Beinpresse, Beincurl, Kniestrecker usw trainiert hätte oder intensive manuelle Techniken am Gelenk.

Da könnte ich mir schon eher vorstellen, dass man eine Absprengung verschlimmern kann.

Darum ist es jetzt auch wichtig genau zu schauen was da los ist, damit man für die nä Therapien auf der sichern Seite ist und weiß woran man ist.

Genau der Innenkiniebereich wurde intensiv (und schmerzhaft) bearbeitet. Physio sagte Schmerzen während und direkt nach der Behandlung seien normal.

Jein

Am Anfang, also die erste Zeit nach dem Trauma kann es schon ein wenig bei den versch Techniken und Übungen schmerzen.

ABER es dürfen keine starken Schmerzen auftreten und die Schmerzen sollten nach der Therapie auch NICHT schlimmer sein. DAs es mal leicht weh tutist ok, aber wie gesagt, keine schlimmen Schmerzen während und nach der Behandlung.

Ist dies der Fall, muss die Therapie verändert werden.

Mir ist unverständlich warum der Therapeut dann trotz der Schmerzzunahme weiter gemacht hat ohne die Th. umzustellen :-/

Ich würde meinem Physio nie einen Vorwurf machen, denn er kann ja nicht ins Knie schauen.

Das stimmt, aber durch die Therapie sollten Schmerzen nicht verstärket werden und ist dies der Fall muss man sich was anderes überlegen.

Das ist ja das tolle in der Physiotherapie, es gibt so viele Konzepte, Techniken und Therapiemöglichkeiten, das man immer etwas passendes aus seinem therapeutischen "Werkzeugkasten" herausholen kann.

Es ist nicht so das es nur die eine Übung oder die eine Technik für das Problem gibt, sondern gaaaanz viele.

Und es heißt nicht einfach so " Viele Wege führen nach Rom"

Die Lymphdrainage.- u. Physiobehandlung wäre dann aber wirklich kontraproduktiv gewesen-oder?

Nein

M.M. nach eher förderlich, v.a. die Lymphdrainage die Gewebeentstauend und schmerzlindernd wirkt.

A[nit?teb8x2


Hallo,

ich bin komplett neu hier, da ich bisher das große Glück hatte und komplett von Verletzungen verschont geblieben bin - und das obwohl ich seit meinem achten Lebensjahr Basketball spiele (jetzt bin ich 27). Ich hoffe sehr auf ein paar Tipps und/oder Ratschläge, da ich ziemlich verzweifelt bin.

Am besten ich schildere mal den Verletzungsverlauf:

Am 6. Dezember 2009 hatte ich im einem Basketballspiel plötzlich einen stechenden Schmerz im linken (Sprungbein!) Knie - ohne Fremdeinwirkung und an eine komische Bewegung kann ich mich auch nicht erinnern. Danach wars aber wieder ok, nur beim Aufwärmen hatte ich leichte Schmerzen im Knie. Ich habe also weiterhin 3x die Woche trainiert und auch noch bei einem Spiel mitgespielt. Über Weihnachten habe ich zwei Wochen gar nichts gemacht und im ersten Training danach hab ich auch gar nichts gespürt. Erst beim zweiten und dritten Training. Daraufhin hat sichs ein Freund, der Physiotherapeut ist, angeschaut und er hat mir eine Basketballpause verordnet. Also hab ich eine Woche - bis zum MRT - kein Basketball gespielt, bin aber weiterhin mitm Rad in die Arbeit, Treppen hoch und so. Der Befund des MRT-Bildes war dann der folgende:

"Diffuses, medial betontes Spongiosa-Ödem in der Patella. Keilförmiger, bis zum Knochen reichender Einriss des retropatellaren Knorpels im Bereich der medialen Facette am Übergang vom mittleren zum unteren Patelladrittel.

Die sonstigen Kniebinnenstrukturen und Knorpelüberzüge unauffällig.

Regelrechte Darstellung der Menisci.

Unaufälliges Kreuz- und Kollateral Bänder. Intakte Kapselstrukturen

Diskreter Gelenkerguss."

Die nächsten zwei Wochen hab ich dann GAR NICHTS (mitm Auto in die Arbeit, Aufzug statt Treppen, ...) gemacht. Es hat sich gut angefühlt, ich hatte keine Schmerzen mehr. Also bin ich wieder ins Training, hab nur ganz locker mitgemacht, nicht gespielt, usw. Alles ging gut, aber als ich dann daheim war, ging plötzlich gar nichts mehr, es war auf einen Schlag schlimmer als je zuvor (das war Ende Januar)! Die Tage darauf war ich mit Krücken unterwegs und hatte starke Schmerzen beim Auftreten. Beugen ging, beim Strecken hats weh getan. Mit Hilfe von 200(!) entzündungshemmenden Enzymen (Phlogenzym), zehn Tagen Ibuprofen, Strom- und Ultraschallbehandlung beim Physio zweimal die Woche, bisher zweimal Ostheopatin und unendlich vielen Quarkwickeln kann ich mittlerweile wieder normal gehen und seit einer Woche fahr ich wieder mit dem Rad in die Arbeit. Aber es fühlt sich noch immer unsicher an und vom Joggen bin ich noch weit entfernt - geschweige denn vom Basketball!

Nachdem es so viel schlimmer geworden ist, hab ich nochmal ein MRT machen lassen, aber da kam auch nichts anderes raus - was ich total seltsam finde und mir auch nicht erklären kann! Ich war dann auch noch bei einem Kniespezialisten, Prof. Imhoff, in München. Der meinte, es müsse nicht operiert werden.

Ich frage mich vor allem, woher es kommt!?! Die Ärzte sagen Überbelastung, aber ich spiele ja schon mein ganzes Leben lang Basketball (wobei ich in der Zeit davon mit ca. viermal die Woche schon ein bissl öfter gespielt hab als sonst)!

Ich hab Angst, dass es sich bei Belastung immer wieder entzündet! Ich will unbedingt zur neuen Saison im September wieder fit sein - alles andere wäre sehr schlimm für mich!

Hat jemand Ähnliches erlebt?? Oder kann mir jemand Tipps geben, was ich noch aktiv zum Besserung beitragen kann?

Seit gestern nehme ich übrigens 3x2 Dona-Tabletten.

Vielen Dank im Voraus!!!

dPikx1


@ garmin

das sind wirklich spannende NEuigkeiten bei Dir, es ist kaum zu glauben, dass bei so einem Unfall ein Band stehen bleiben kann. Alle Achtung.

Aber ich kann ziemlich ganau nachvollziehen wies Dir jetzt geht, denn Du hast doch ein wenig Zeit verloren in Deinem Heilungsprozess. Jedoch durch das MRT wird jetzt für Deinen Arzt und Deinen Therapeuten doch einiges leichter. BEi einer Sache solltest Du aber wirklich bleiben, lass die Ärzte mittels ASK in Dein Knie schauen, da sind die wirklich am Punkt Deiner Verletzung und können so einiges gleich richten. Es ist zwar schmerzhaft (OP-Schmerz eben) aber ich denke wohl es lohnt sich. Ich habs mittlerweile hinter mir und bin seit gestern wieder aus dem Krankenhaus UND und nun lies bitte weiter....

@ hyperion

Hallo Hyperion. Also bitte nun zu meiner OP:

Aufnahme im KRankenhaus und am Abend vor der OP kommt der CO-Chirurg nochmal zu mir ins Zimmer um mein Knie nochmals zu untersuchen. Letzte Untersuchung bei meinem Chirurg war doch schon 8 Wochen her. Und siehe da er meint (bitte auch ein angesehener Kniespezialist), dass das hinter KB mehr Funtkion aufweist als noch 8 Wochen zuvor. Nach weiteren Schubladentests wird er stutzig geht nochmal raus um sich alle bisher gemachten Bilder anzusehen. Wieder zurück sagt er bloß, dass wir abwarten müssen was die ASK sagt aber er glaube, dass trotz des kompletten Risses mein hinteres KB wieder funktionstüchtig verheilt ist.

OP am nächsten Tag: Meine beiden Ärzte stehen ungläubig (oder verwundert begeistert) an meinem Bett und machen mir die Mitteilung, dass tatsächlich nur das vordere KB ersetzt werden musste und mein hinteres KB wirklich wieder funktionstüchtig vernarbt ist. Zum Beweis werden mir sämtliche ASK Bilder vorglegt, die auch zeigen wie sie mit einer Art Häkelnadel die Funktionstüchtigkeit des HKB testen. ES IST WIEDER VERHEILT.

Bei der ASK wurden noch zusätzliche kleinere Schäden im Knie versorgt, wie ein kleiner Riss des Miniskus (war ein Folgeschaden in den letzten 5 Monaten) und eine Knorpelglättung auf der oberen Fermurrolle. Sogar der Knorpel unter der Kniescheibe war unbeschädigt.

Aufgrund der starken Primärverletzung wurde mir nun auch eine REHAB genehmigt. UND so schreite ich nun hoffentlich wirklich in Richtung voller Berweglichkeit und Heilung.

WAS HÄLTST DU DAVON?

Da Du ja eher der Meinung bist ohne Ersatzplastik keine funktionstüchtigen Kreuzbänder.

Meine Therapeutin hatte vor der letzten Diagnose beim Arzt vor 8 Wochen ja auch das Gefühl, dass mein Knie stabiler ist als dann diagnostiziert. Vor allem (wird mir erst heute bewußt) hat sie sich immer über mein Streckdefizit gewundert; gibt es das nicht wenn man ein heilendes HKB hat?

Bis jetzt habe ich ein gutes Gefühl was meine Behandlung angeht (außer vielleicht die lange Wartezeit zur OP) aber belügen werden mich die Chirurgen doch nicht wenn sie eh extra zu zweit waren um die OP für beide KBs zeitlich hinzubekommen. Die hätten das doch gemacht sie waren ja schon im Knie und beim HKB. ??? ??

Lieber Hyperion, Deine Meinung zu dem Thema wäre mir wiedermal sehr wichtig.

LG

g6armikn


dik1

ES IST WIEDER VERHEILT.

Es freut mich sehr für Dich-endlich eine jetzt doch sehr positive Entwicklung :)=

Hyperion schrieb zu meinem Fall:

.... finde ich das man den knöchernen Ausriss bzw das Fragment wieder repositionieren sollte.

Das ist natürlich sehr sinnvoll, wenn das Band nicht durchtrennt ist und "nur" repositioniert werden muß-hoffentlich geht das 5 Monate nach dem Unfall noch.

Wie man in Deinem Fall sieht, gibt es aber durchaus auch starke Argumente für eine konservative Therapie der HKB-Ruptur. Ich habe Ende April einen Termin in der renommierten Sportklinik Hellersen-Ich werde wieder berichten.

Dir wünsche ich jetzt eine schnelle Heilung um das Frühjahr und den Sommer richtig genießen zu können.

H<ypserQion


Anitteb82

Ich frage mich vor allem, woher es kommt!?! Die Ärzte sagen Überbelastung, aber ich spiele ja schon mein ganzes Leben lang Basketball (wobei ich in der Zeit davon mit ca. viermal die Woche schon ein bissl öfter gespielt hab als sonst)!

M.M. nach vom Sport, also dem Basketball.

Basketball ist eine Sportart mit vielen Sprüngen, Stopps, Sprinten usw, also eine sehr kniebelastende Sportart. Wie Fußball und Tennis auch ist Basketball eine kniegelenkszerstörende Sportart. Das Kniegelenk ist ja für so eine extreme Belastung v.a. über die Jahre nicht ausgelegt.

Das wäre so als wenn du mit deinem ( nicht Geländetauglichem) Auto regelmäßig quer durch das Gelände über Stock, Stein, Berge usw fährst bis es kaputt geht.

So wie die Ärzte es dir auch schon sagten, ist dein Knie durch den Sport stark in Mitleidenschaft gezogen und geschädigt worden. Eine 2-3 wöchige Pause hilft da auch nichts und ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Ich will unbedingt zur neuen Saison im September wieder fit sein - alles andere wäre sehr schlimm für mich!

Nun

Du musst dir überlegen was wichtig ist. Ein Profi bekommt viel Geld dafür das e sich die Knie kaputt macht und kann dann später gut davon Leben.

Wir als das normale Arbeitervolk brauchen unsere Knie noch lange Zeit und sie müssen auch funktionieren. Es bringt dir nichts wenn du dich wg dem Sport kaputt machst und im schlimmsten Fall deine Arbeit nicht merh gut ausüben kannst oder oft ausfällst. Das macht kein Arbeitgeber lange mit.

Zudem dankt es dir KEINER wenn deine Knie erstmal hinüber sind.

Oder kann mir jemand Tipps geben, was ich noch aktiv zum Besserung beitragen kann?

M.M nach ist es sinnvoll wenn du eine lange Pause von mehren Monaten ( mdst 12 Monate) einlegst bis dein Knie sich wieder richtig erholt hat.

Ohne eine lange Pause zur Erholung und Regeneration wird dein Knie immer mehr geschädigt und Basketball ist endgültig vorbei.

Oder du musst dir überlegen mit dem Sport aufzuhören.

Wie gesagt, ohne eine längere Auszeit wird sich dein Knie nicht erholen. Mein Rat ist, dass du mit dem Sport mdst ein Jahr aussetzt und die Zeit nutzt um das Knie wieder zu bessern.

Gruss

Hdypuerixon


dik

ie auch zeigen wie sie mit einer Art Häkelnadel die Funktionstüchtigkeit des HKB testen. ES IST WIEDER VERHEILT. WAS HÄLTST DU DAVON?

Wahrscheinlich war das hintere Kreuzband nicht so schwer geschädigt, wie das vordere Kreuzband sodas es von alleine wieder verheilt ist.

Sowas kann es geben.

hat sie sich immer über mein Streckdefizit gewundert; gibt es das nicht wenn man ein heilendes HKB hat?

EinStreckdefitit kann ja mehrere Ursachen haben und muss nicht an den Kreuzbändern liegen.

aber belügen werden mich die Chirurgen doch nicht wenn sie eh extra zu zweit waren um die OP für beide KBs zeitlich hinzubekommen. Die hätten das doch gemacht sie waren ja schon im Knie und beim HKB. ??? ??

Warum sollten dir die Ärzte was anderes Erzählen?

Ich denke schon das sie es gut meinen.

Aanittxeb82


@ Hyperion

Danke für Deine Meinung zu meinem Problem! - Auch wenn es nicht wirklich das ist, was ich hören wollte ...

Hast Du selbst schon eine solche Erfahrung gemacht?

Hoyperuion


Auch wenn es nicht wirklich das ist, was ich hören wollte ...

Ich hätte dir gerne was anderes geschrieben, aber leider sieht es so aus und eine lange Pause ist m.E. wirklich notwendig.

:-)

Hast Du selbst schon eine solche Erfahrung gemacht?

Persönlich nicht, da ich eher wenig Sport mache ;-D

Aber ich habe viele Pat die in der gleichen Situation sind wie du. :)z

gIarxmin


Hyperion

Ich hatte es mir laut den Berichten viel schlimmer vorgestellt.

Bis auf die Schwellung, die Knochenprellung, vermutete Absprengung und Kreuzbandausriss ist alles anderen intakt.

interessante Neuigkeiten zu meinem Kniegelenksluxationstrauma:

Ich hatte gestern einen Untersuchungstermin in einer berühmten Sportklinik (der bekannteste Sportler Deutschland's wird dort betreut).

1.Feststellung-Ich bin in 30 Jahren Praxis der erste Patient mit dieser Verletzung.

2. Der Vergleich von Röntgenaufnahmen im Dez.09 und im März 10 zeigt einen jetzt deutlich kleineren Gelenkspalt. Der Unterschenkel steht jetzt etwas o-beinförmig. Beides eine Folge von Muskelabbau - er empfiehlt dringend Krafttraining trotz Schmerzen. (werde ich probieren bis es nicht mehr geht)

3. Wegen meiner starken Schmerzen-Verdacht auf Thrombose im Knie mit Überweisung in Gefäßchirurgie. (Befund - negativ!)

4. Er verordnet embolex Spritzen und Thrombosestrümpfe als Prophylaxe (jetzt nach fast 5 Monaten noch ??)

Hier liegt der Verdacht vor, dass im Bereich des Schienbeinplateaus eine knöcherne Absprengung vorliegt.

Das kann auch Schmerzen und Bewegunsgeinschränkungen verursachen.

5. Meine Frage zu dem MRT-Befund und evtl. notwendiger ASK und der Möglichkeit den Erguss im Knie zu punktieren wird so beantwortet: "Eins nach dem anderen-bei so komplexen Verletzungen muß man schrittweise vorgehen" na toll (gute Ausrede-mir fehlt eben der Promistatus!)

6. Er verordnet zur Reduzierung der Schmerzen orthopädische Schuheinlagen (rein zufällig ist ein Orthopädiegeschäft zwei Türen weiter-naja die müßen ja auch leben) meine Zuzahlung 46,80€!! Eine Orthese soll ich auch wieder tragen.

Fazit: Bis auf den negativen Thrombosbefund bin ich eigentlich keinen Schritt weiter gekommen. Im Gegenteil-mit den Thrombosespritzen (werde ich nicht anwenden) und Strümfen bin ich wieder ganz am Anfang. Ich werde jetzt in einer örthopädischen Klinik-mit Unterstützung meines Hausarztes und meiner KK-gezielt auf eine ASK drängen. Weitere Untersuchungen werde ich nur noch in diesem Zusammenhang akzeptieren. Spekuliert wurde wirklich mehr als genug.

Ich hab doch Recht? Oder?

Danke im voraus.

ElhemSalig}er NuItzer ([#3257x31)


einer berühmten Sportklinik (der bekannteste Sportler Deutschland's wird dort betreut).

Was wieder mal meine Theorie bestätigt "berühmt" ist nicht automatisch mit gut gleichzusetzen :-/

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