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Das Kniegelenk

TNam arxa90


Hallo Liebe Leute!!

Ich hätte eine kleine Frage an euch und vielleicht kann mir jemand von euch helfen oder aht schon erfahrung damit gemacht.

Ich hätte im Juni meine 6 Knie OP wieder an der Kniescheibe davon würde mir aber jetzt abgeraten und zu einer MPFL geraten hat damit schon jemand erfahrung?? Und dem arzt ist aufgefallen das ich einen harten Knubbel etwas rechts unter der Kniescheibe habe der sich ein bisschen bewegen lässt und beim Strecken des Beins hüpft und weh tut kennt das jemand bzw. weiß jemand was das sein kann ??? ?

Ich bin für den Tipp oder Ratschlag offen und sehr dankbar und möchte mich da schon im Vorhinein bei euch bedanken!!!

Ganz Liebe Grüße

Tamara

g9arm3in


Hyperion u. Dik1

kurz mein derzeitiger Zustand: gehen ist nur noch mit mit wenig Belastung des Knie's und zwei Krücken möglich-an arbeiten ist nicht zu denken-ständige Schmerzen-Schmerzmittel haben fast keine Wirkung mehr.

Ich hatte gestern, 5 1/2 Monate nach der Knieluxation, eine Untersuchung in der Sportklinik Hellersen, zwecks Rekonstruktion des HKB.

Hier die deprimierende und zweifelsfreie Diagnose:

Es wurden erneut Röntgenaufnahmen gemacht, die eine extreme Fehlstellung vom Unter.- zum Oberschenkel zeigen. Es hat sich eine O-Beinstellung entwickelt, wodurch der Oberschenkelkopf einseitig auf die Innenseite des Unterschenkelkopf ( Meniskus-Knorpel etc.) drückt. Dies verursacht die permanent sehr starken Schmerzen. Die Rekonstruktion des HKB's ist aufgrund dieser Fehlstellung nicht mehr möglich und wäre jetzt auch völlig sinnlos.

Jetzt zur Aussage des Arztes bezüglich Ursache dieser Bein-Fehlstellung:

Bei der Erstversorgung nach der Luxation wurde das Gelenk reponiert-alles richtig. Doch dann wurde der entscheidente Fehler gemacht.

Ein Fixateur extern wurde verschraubt und hat das Gelenk trotz extremer hinterer Schubladefür 4 Wochen fixiert. Im Gelenkbereich haben sich in dieser Zeit natürlich Vernarbungen entwickelt, die jetzt verhindern, das der Unterschenkel in seine richtige Positon kommen kann. Die hintere Schublade wurde "zementiert"!

Richtig Vorgehensweise wäre gewesen-ich zitiere aus der Erstversorgung von Dik1:

Mir wurde zuerst eine Lageschiene (0°) verpasst und Belastung 0 kg verordnet, eine Woche später wurde eine Orthese angeordnet (auch 0°) und eine Teilbelastung von 15kg zur Entlastung der Hüfte erlaubt.

Hier ein Zitat aus einem sportmedizinischem Fachblatt:

Hintere Kreuzbandverletzungen werden generell zunächst konservativ

behandelt, auch bei Leistungssportlern. In der Akutrehabilitation muss

jede hintere Schublade vermieden werden. Dies bedeutet weitgehende

Ruhigstellung in Streckstellung für 6 - 8 Wochen, viel Quadrizepstraining,

alle Bewegungsübungen in Bauchlage (zur Erzeugung einer

vorderen Schublade und Entlastung des hinteren Kreuzbandes), Bewegungslimitierung

0/0/60 Grad.

Der verantwortliche Chefarzt im Klinikum meiner Erstversorgung - ein absoluter Fan von konservativer (Nicht) Behandlung und Hüftspezialist- schrieb vor kurzem anlässlich eines medizinischen Symposiums in unserer regionalen Tageszeitung:

Ich vermisse Respekt und Anerkennung für unseren Berufsstand. Wir sind nur noch Schwerstarbeiter in grünem Gewand

Der gleiche Arzt macht eine falsche Erstversorgung empfiehlt mir, wegen der starken Schmerzen, einen Thrombosestrumpf zu tragen!!??

Ein anderer, bekannter Arzt aus einer Sportklinik, verschrieb mir gegen die Schmerzen Schuheinlagen, Fitnesstraining und Thrombosespritzen!!?? BRAVO :)= :|N

Einen guten Arzt zu finden ist wirklich Glückssache-gestern hatte ich endlich mal Glück.

So und jetzt paar Fragen an Dich Hyperion:

Auf Empfehlung des Arztes in Hellersen soll ich in der Bochumer Uniklinik eine Untersuchung machen lassen-sollen spezialisiert sein auf diesem Gebiet- zwecks Behebung der O-Fehlstellung in eine X-Stellung. Ist das möglich, wenn ja wie?

Am 10.Mai sollte in einer ortsnahen orthopädischen Klinik eine Arthroskopie erfolgen, zwecks Klärung des verursachten Knieschadens durch die Fehlstellung. Es sollte geklärt werden, ob eine HKB-Rekonstruktion noch Sinn macht (dies wäre in Hellersen erfolgt, weil hier die Klinik diese Op nicht macht) oder gleich eine Knie-Prothese sinnvoller ist. Mir wurde von Hellersen dringend von dieser ARK abgeraten. Es wäre so, als würde man jetzt noch "Benzin ins Feuer schütten". Siehst Du das auch so?

Ich danke sehr für Deine Bemühung.

diixk1


@ garmin

Es tut mir soooooo leid wie es Dir jetzt ergeht, und welches Pech Du bisher mit Deinen behandelnden Ärzten hattest. Hat nicht einmal Dein Therapeut eine Idee zu Deiner misslichen Lage, denn die sind viel näher am Patienten. Ich hoffe so sehr, dass Du einen guten Kniespezialisten findest der Dir dann wirklich hilft. Ich glaube nämlich nicht, dass irgendetwas in Stein gemeißelt bleiben muss.

ALLES GUTE DIR

und bitte lass Dich trotzdem nicht unterkriegen.

LG

m@iaxu9


Hallo alle zusammen :-)

Meine bisherige Geschichte: Bin jetzt 25 Jahre alt, allerdings begannen meine Knieprobleme bereits mit ungefähr 10 Jahren. Kein Arzt hat mich und meine Eltern für voll genommen, es kam immer nur der gleiche Spruch... "Das verwächst sich!" In den folgenden Jahren ging es mal besser, mal schlechter, hab ab und zu KG bekommen und das war es dann auch schon wieder. Ende 2006 ist mir aus heiterem Himmel mein linges Knie auf Handballgröße angeschwollen, ohne dass es einen besonderen Grund dafür gab. Mein Orthopäde hatte keinen Termin für mich, also bin ich in die chirurgische Ambulanz hier im Krankenhaus. Verdacht auf Innenmeniskusriss. Einmal Röntgen und 4 Wochen Wartezeit auf ein MRT, mit dem Ergebnis Patelladysplasie Grad III, leichte Gleitlagerdysplasie, Patella alta und Patellalateralisation. Meine Knorpel wäre angeblich regelrecht und altersgemäß. Die starke Schwellung ist auf einen Reizzustand des Hoffa´schen Fettkörpers zurückzuführen... nur das seit Ewigkeiten bestehende Reiben und Knirschen hinter der Kniescheibe sowie die Luxationen (rutschte aber jedesmal sofort von selbst wieder zurück) konnte mir der Doc nicht erklären. Ich solle mich nicht so anstellen und bissl KG machen für den Muskelaufbau, mehr nicht. Nach weiteren erfolglosen Versuchen bei irgendeinem Orthopäden hier in der Nähe ein Ohr für meine Probleme zu finden kam ich dann doch ans Ziel. Ich fand einen Doc der das Problem erkannte und eine Arthroskopie durchführte. Befund: Knorpelschäden Grad II hinter der Kniescheibe, Innenmeniskusdegeneration. Es wurde der Knorpel geglättet, Innenmeniskusansatzstichelung, ein laterales Release, sowie eine mediale Raffung gemacht. Nach knapp 6 Wochen war ich wieder fit und machte brav weiterhin meine KG. 2008 folgte das rechte Knie, was leider nicht so gut verlief. Die Kniescheibe sitzt immer noch viel zu weit aussen und ist hypermobil. Auch die Knorpelschäden waren deutlich größer und tiefer. Mir wurde damals schon zu einer Knorpeltransplantation geraten.

Im Sommer 2009 hab ich mir einen Spezialisten dafür gesucht. Das neue MRT und CT brachte nichts gutes zu Tage. Knorpelschäden Grad IV, auch der Knochen ist schon entzündet.

Am 27.4. wurde der Knorpel für die MACT entnommen, am 19.05. erfolgt die Transplantation und die mediale Raffung.

Wer hat schon Erfahrungen mit einer MACT gemacht? Wie ist das alles abgelaufen? Ist es sinnvoll sich einen Femoraliskatheter legen zu lassen? Hab ehrlich gesagt ziemlich Angst davor. Mein Doc hat mich zwar sehr gut aufgeklärt, aber würde gern wissen wie es anderen dabei ergangen ist.

Liebe Grüße *:)

HYypelrikon


treffer

da du dich ja ziemlich gut mit dem Knie auskennst hätte ich auch mal eine Frage, und wär sehr denkbar über eine Antwort. Nach meiner letztjährigen Innenmeniskus-Teilsektion (April 2009) ist dieser nun laut MRT erneut eingerissen. Es handelt sich um einen Horizontalriss im Längsverlauf wenn ich das jetzt richtig verstanden habe. Nun stehe ich vor dem Problem erneute ASK oder lassen? Mein Ortho meinte, dass bei einer erneuten ASK mit Teilsektion nicht mehr viel vom Innenmeniskus übrig sei. Nun stellt sich die Frage OP ja mit dem Ende das wenig Menisus übrig bleibt oder weiterhin mit einem gerissen Meniskus rumrennen?

Was wären die Folgen einer Op bzw. keiner OP?

Hast du denn Schmerzen und Bewegeungseinschränkungen im Knie?

H3ypZerio7n


Tamara

zu einer MPFL geraten hat damit schon jemand erfahrung??

Infos zur MPFL hier auf Seite 11

[[http://unfallchirurgie.uklibk.ac.at/dataarchive/data7/patellaluxation.pdf]]

Ich hätte im Juni meine 6 Knie OP wieder an der Kniescheibe

Ds ist aber schon echt viel :-o

H=yp1erioxn


garmin

Auf Empfehlung des Arztes in Hellersen soll ich in der Bochumer Uniklinik eine Untersuchung machen lassen-sollen spezialisiert sein auf diesem Gebiet- zwecks Behebung der O-Fehlstellung in eine X-Stellung. Ist das möglich, wenn ja wie?

Möglich ist vieles.

Man nennt diese Op Umstellungsostetomie. Dabei werden Knochen durchtrennt um Fehlstellungen zu beheben.

Es gibt da viele versch Op-Techniken. Aber es ist eine sehr große Op und du musst eine lange Heilungszeit in Kauf nehmen. Das beheben von knöchernen Fehlstellungen ist kein Zuckerchlecken!

Lies hier

[[http://www.krankenhaus-fn.de/krankenhaus-fn/artikel/download/medizin/UCHIR_Umstellungsosteotomie.pdf]]

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Osteotomie]]

Am 10.Mai sollte in einer ortsnahen orthopädischen Klinik eine Arthroskopie erfolgen, zwecks Klärung des verursachten Knieschadens durch die Fehlstellung. Es sollte geklärt werden, ob eine HKB-Rekonstruktion noch Sinn macht (dies wäre in Hellersen erfolgt, weil hier die Klinik diese Op nicht macht) oder gleich eine Knie-Prothese sinnvoller ist. Mir wurde von Hellersen dringend von dieser ARK abgeraten. Es wäre so, als würde man jetzt noch "Benzin ins Feuer schütten". Siehst Du das auch so?

Ich denke auch das man der Sportklinik Hellersen schon vertrauen kann. Immerhin hat die Klinik ein guten Ruf.

g7arm"in


** Hyperion

Man nennt diese Op Umstellungsostetomie

Es gibt da viele versch Op-Techniken. Aber es ist eine sehr große Op und du musst eine lange Heilungszeit in Kauf nehmen. Das beheben von knöchernen Fehlstellungen ist kein Zuckerchlecken!

ok-ich werde den Termin in Bochum zwar noch wahrnehmen, aber ich denke, daß eine Knieprothese jetzt die bessere Lösung ist. Zumal das Knie bereits Verschleißerscheinungen hatte. Nach 6 Monaten mit teils sehr starken Schmerzen bin ich auch mittlerweile "weichgekocht". Der Aufwand einer Umstellungsostetomie mit einer so langen Heilungsphase und ungewissem Ausgang erscheint mir nicht sinnvoll. Die heutigen Prothesen sollen doch ca. 15 Jahren, in der Regel komplikationslos, funktionieren.

Bitte noch zwei Fragen an Dich:

1. Ist eine Prothese für mich (55 Jahre alt) in der Relation zu der Umstellungsostetomie** nicht die bessere Lösung-ich weiß, es ist schwer zu beantworten.

2. Ich bin der festen Überzeugung, daß bei meiner Behandlung große Fehler gemacht wurden.

Ich erinnere nur daran, daß man vehement gegen ein MRT war und in der Klinik auch nicht gemacht wurde. Mein Unterschenkel wurde zweifellsfrei durch den Fixateur extern in eine Fehlstellung gezwungen, mit den jetzigen Folgen. Kann man die Behandlung als gravierend fehlerhaft bezeichnen oder ist mein jetziger Zustand unvermeidbar gewesen?

Vielen vielen Dank für Deine Antworten.

H)ypePrixon


1. Ist eine Prothese für mich (55 Jahre alt) in der Relation zu der Umstellungsostetomie** nicht die bessere Lösung-ich weiß, es ist schwer zu beantworten.

Hm

Das ist schwer zu sagen. Diese Entscheidung muss man unter berücksichtigung aller MRT und Röntgenbilder treffen. Zudem muss man abwägen ob eine Knieprothese sinnvoll ist, da die Haltbarkeit begrenzt ist. Man sagt eine Knieprothese hält mdst 10-15 Jahre oder auch länger. Du bist erst 55 und ein neues Gelebnk sollte gut überlegt werden. Aufgrund der schweren Schädigung deines Knies könnte das Sinn machen, aber du musst das wirklich mit den Fachärzten genau durchsprechen.

Frage auch nach der Haltbarkeit und ob das künstliche Gelenk später nochmal gewechselt werden muss. Denn mehr als 2x kann man das nicht tauschen, u.U. evtl 3x.

2. Ich bin der festen Überzeugung, daß bei meiner Behandlung große Fehler gemacht wurden.

Das ist schwer zus agen und hier liegst du ja in der Beweispflicht. Auch kein anderer Arzt wird dir da Recht geben, denn du weißt ja, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

Du könntest höchstens deine Berichte , Bilder usw sammeln und dich an deine Krankenkassen wenden. Denn die haben eine extra Abteilung für Fehl und Falschbehandlungen.

Ich schlage vor, wenn du da gegen an gehen willst, dann wende dich an deine KK und suche dir einen Anwalt der auf Medizinrecht spezialsiert ist.

Ob das alles Erfolg hat ist fraglich, aber lass dich erstmal beraten.

tkreffMer1


@ hyperion

Hm also Schmerzen hab ich nur dann wenn ich ungeschickte Bewegungen mache. Bewegungseinschränkung? Also ich kann halt nicht in die Hocke gehen richtig und dann wieder hoch und ganz abknicken bzw. einknicken kann ich das Bein auch nicht.

Gruss Treffer1

H&yperixon


Schmerzen hab ich nur dann wenn ich ungeschickte Bewegungen mache. Bewegungseinschränkung? Also ich kann halt nicht in die Hocke gehen richtig und dann wieder hoch und ganz abknicken bzw. einknicken kann ich das Bein auch nicht.

Das ist nicht gut und ich denke nicht das man da konservativ ohne Op etwas verbessern kann. Wenn du jetzt keine Schmerezn hättest und auch kein Bewegungseinschränkungen, dann hätte man versuchen können mittels KG eine Besserung zu erreichen.

Aber so wie es im Mom. aussieht, scheint m.M. nach eine Op sinnvoll zu sein um weiteren Schaden abzuwenden. Aber das musst du nochmal mit deinem Arzt durchsprechen, denn der kann dein Knie anahnd der Bilder usw besser bewerten und entscheiden was man da nun macht.

tdrefiferx1


@ hyperion

Vielen Dank für deine Antwort. Was könnten denn die Folgen sein bzw. der Schaden wenn nicht operiert wird? Ja die Bilder hat mein Arzt schon gesehen, das MRT war im Oktober 2009. Er meinte dann, wenn er den Meniskus erneut entfernen würde hätte ich nicht mehr allzuviel und sprach dann schon von einem "künstlichen" Meniskus, deswegen hab ich ein wenig Angst. Mitte Mai hab ich nun erneut einen Termin bei Ihm, da werd ich dann nochmal alles durchsprechen.

Gruss Treffer1

Pua#ttexline


greenie07 :)-

...Was die MRT-Praxis für die Thrombose kann? Sie kann soviel dafür, dass...wenn man mich an diesem Freitag nach dem Unfall drangenommen hätte, statt abzuweisen, ein Sofortbericht an den zuständigen Arzt gegangen wäre, der aufgrund des Berichtes, ich zitiere: "...Ausgeprägtes periartikuläres Ödem/Hämatom medial und lateral, aber auch posterior...Deutlicher Erguss/Hämarthros. etc..." Wäre er denn rechtzeitig beim weiterbehandelnden Arzt angekommen, hätte jeder Laiendoktor SOFORT eine Thromboseprophylaxe verabreicht!!!!!!! Dieses geschah nicht und somit hätte man die Thrombose auch gut und gerne verhindern können!!! Soviel dazu, was die Praxis dafür kann! Bist du selbst Doc und musst deine Kollegen verteidigen oder was sollte dieser Zwischenruf? Und noch etwas...ich habe es auch ganz bestimmt nicht nötig, mich von Praxis-Angestellten dumm und pampig anpöbeln zu lassen, ein Notfall sei nur der, wer dort liegend ankommt! Wie oft musste ich in jener Paxis bis zu 4 Stunden warten...für angebliche Notfälle, die besser AUF DEN BEINEN waren als ich an jenem Tag! In jener Praxis herrschen die Angestellten, nicht die Ärzte und gottseidank habe ich inzwischen herausgefunden, dass ich nicht der einzige verschlampte Fall dort bin! :|N

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Für eine Thromboseprophyaxe braucht es aber doch kein MRT, wenn du schlecht laufen konntest und entlastet hast bekommt man automatisch Thrombosespritzen.

Also ich kann den Zusammenhang da jetzt nicht erkennen, der einzige der da ggf, gepennt hat war der Orthopäde. Und wenn du voll belastest hast und trotzdem eine Thrombose bekommen hast, dann war das einfach Pech ...

g_armxin


** @ hyperion & Dik1

neues zu meiner Knieluxation:

Ich hatte am 7.5.2010 eine Knie-Arthtroskopie, nachdem ich mich gegen die Umstellungsostetomie entschieden hatte.

Diagnose: Ruptur des vorderen und hinteren Kreuzbandes in Fehlinsertion verheilt, Chondropathie Grad 4, mediales Kompartiment mit Osteonekrosezone medialer Tibiakopf, Innenmeniskusläsion und Synovitis linkes Kniegelenk.

Therapie: Innemeniskushinterhorn-u. Intermediärresektion, Knorpelglättung, Teildynovektomie u. knöchernes Debridement am medialen Tibiakopf.

Befund (gekürzt): Extension/Flexion 0-0-110°. Ausgeprägte varische Beinachse mit Verlagerung des Kniezentrums um 5 cm nach lateral der Mikulicz-Achse. Subluxationnach medioventral des Femurkndylus.

Procedere: schmerzadaptierte vollbelastende Mobilisationsbehandlung.

Bei Persistenz der Beschwerden ist die Indikation zur Implantation einer Knietotalndoprothese gegeben.

Also, jetzt kann selbst ich als med. Laie exakt den fehlerhaften Ablauf meiner Behandlung rekapitulieren.

1. Fehler: Fixateur extern für 4 Wochen nach Reponierung in fehlerhafte Beinstellung mit hinterer Schublade.

2. Fehler: Rotationsübungen während der Krankengymnastik trotz HKB-Ruptur. Hierbei ist die Drehachse nicht mehr in der Kniemitte, so dass es zu Schiebebewegungen mit vermehrter Belastung und Schädigung von Knorpel und Meniskus kommt. Es kommt dabei zu einer Subluxation des Schienbeins in Relation zum Oberschenkel. Dies erklärt auch, daß ich während und nach der KKG Schmerzen hatte.

3. Fehler: Meine handwerkliche Arbeitsaufnahme Mitte Januar, mit dem Tragen schwerer Gegenstände. Die o.g. Schiebebewegungen treten hierbei natürlich verstärkt auf.

4. Fehler: Keine sofortige Reaktion u. Behandlung im März in der Klinik, die mich seit dem Unfall regelmäßig untersucht hat, trotz meiner massivsten Schmerzen. Stattdessen die Empfehlung Krafttraining zu machen und weiterhin zu Arbeiten-also immer weiter die gleichen Fehler.

5. Fehler: In einer sehr bekannten "Promi-Klinik" verordnet man mir Schuheinlagen und Krafttraining um die verpachteten Geschäfte im eigenen Haus zu unterstützen.

In Hellersen schiebt man mich zur Uni-Klinik Bochum ab, zwecks Umstellungsostetomie, obwohl man im eigenen Haus solche OP's im Programm hat.

Mein Fazit: Bei einer fachlich richtigen Behandlung wäre mein Knie jetzt vermutlich ziemlich beschwerdefrei und funktionsfähig. Eine Achs-Fehlstellung wäre zweifelsfrei nicht entstanden, die Kreuzbänder wären ohne OP wieder intakt.

Meine letzte minimale Chance, über gezieltes Krafttraining die Fehlstellung zumindest teilweise zu kompensieren, werde ich versuchen zu nutzen.

Warum nur haben all diese Fachärzte, die mein Knie (nicht) behandelt haben, nichts über die Veränderung der Drehachse und die die damit verbundene Gefahr der Schiebebewegung, bishin zur Subluxation, nichts gewusst ??? ?

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