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Das Kniegelenk

HuypeYrion


lies mal hier

[[http://www.dr-gumpert.de/html/kniearthrose.html]]

s@upcer7schatxz


Hallo lieber Hyperion,

ich brauche dringend Hilfe und einen Rat und hoffe, dass Sie mir helfen können.

Im Dezember 2002 hatte ich einen Skiunfall, aufgrund dessen ich einen Anriss des linken vorderen Kreuzbandes erlitt. Dies wurde jedoch nicht weiterbehandelt und ich bekam nur eine Schiene. Ich war damals 16 und mitten in der schulischen Ausbildung zur Chemisch-technischen Assistentin. Da man mit Krücken etc. nicht ins Labor darf, war ich froh, dass nicht mehr an meinem Knie gemacht wurde. Es wurde auch alles schon nach kurzer Zeit besser. Aber nach ca. 3 Monaten hatte ich bei einem Sprung nochmal das Gleiche. Wieder wurde nicht mehr gemacht, obwohl mein KB nur noch an einem seidenen Faden hing. Ich bin jedoch auch zu keinem Spezialisten gegangen. Die nächsten Jahre habe ich eine Schonstellung eingenommen und konnte damit einigermaßen leben, auch wenn das Knie immer instabil war. Ich bekam dann aber immer mehr Probleme im Alltag und habe mich letztes Jahr dazu entschieden, mein KB operieren zu lassen. Und damit hat das Grauen begonnen...

Im September 2010 wurde dann arthroskopisch mein vorderes linkes KB ersetzt und gleichzeitig noch der Meniskus genäht, da ich hier einen Riss hatte. Ich konnte schon nach einem Tag wieder nach Hause und war sehr froh, weil die Schmerzen kaum vorhanden waren. Ich hatte dann 10 Tage eine Schiene, in der ich mein Bein nicht bewegen konnte (der Arzt meinte, damit die Meniskusnaht nicht aufgeht). Nach den 10 Tagen bekam ich eine Donjoy-Schiene. Mit der Krankengymnastik wurde jedoch erst nach 5!!! Wochen begonnen (auch wegen der Meniskusnaht). Hatte dann die KG und hier hat man schnell gemerkt, dass ich irgendwie nicht vorankomme und mein Streck- und Beugedefizit größer ist, als es sein sollte. Meine Therapeutin hat versucht mit meinem Arzt Kontakt aufzunehmen, den das aber alles nicht interessierte und entweder nicht zurückgerufen hat oder gemeint hat, ich müsste Geduld haben.

Ich habe dann zu einem anderen Arzt gewechselt, der mir von mehreren Seiten empfohlen wurde. Dieser hat zuerst versucht, mit einer Cortisonspritze Besserung zu erzielen. Es kam auch zu einer Verbesserung, die jedoch nur 2-3 Wochen angehalten hat. Therapeutische Maßnahmen hatte ich die ganze Zeit über sehr intensiv. Es kam auch mal zur Sprache, dass es Verklebungen sein könnten, aber auf dem Kernspinbild hat man nichts gesehen... Er hat mich dann für 2 Wochen in eine Klinik gebracht, wo ich mehrere Stunden täglich Krankengymnastik hatte. Dadurch ist es auch besser geworden. Die Meinung des Arztes und der Therapeuten war, dass es bei mir eindeutig an zu wenig Muskeln liegt und ich unbedingt Fahrradfahren und Kraftübungen (im Fitnesstudio) machen sollte. Ich wurde zwar noch immer mit einem Streck- und Beugedefizit entlassen, aber es war deutlich besser als vor den 2 Wochen.

Ich habe mich seit dem (das war im März 2011) auch an alles gehalten, was mir geraden wurde, aber meine Beschwerden haben sich wieder verschlimmert und wenn ich den Arzt darauf angesprochen habe, sagt er mir nur wieder, ich muss Geduld haben. Krankengymnastik habe ich keine mehr, da nach 6 Monaten die Krankenkasse nicht mehr wollte und ich auch keine Veränderung mehr gemerkt habe. Der Arzt wollte nun einen Antrag auf ambulante Reha stellen, aber ich habe keine Ahnung, was das bringen sollte, so was ähnliches habe ich ja schonmal gemacht

Ich weiß nun echt nicht mehr weiter, da ich bei ca. 110° Beugung bin und mich das schon einschränkt. Was aber noch viel schlimmer ist, ist die Streckung. Wenn ich lange liege und Streckübungen mache, komme ich schon ungefähr auf die volle Streckung. Aber wenn ich länger sitze (und ich habe eine Bürotätigkeit), dann humpel ich wieder total und ich kann einfach nicht richtig Strecken. Sowohl bei Streckung als auch Beugung ist irgendwie eine Blockade und es sind echt schlimme Schmerzen, wenn ich darüber hinaus gehe

Ich weiß einfach nicht mehr, was ich nun tun soll, da die OP schon 3/4 Jahr her ist.

Fazit:

- Ich hatte fast 6 Monate Krankengymnastik, in den Hochzeiten 4x pro Woche

- Ich habe immer noch ein Beugedefizit (bin bei ca. 110?)

- Ich habe immer noch ein Streckdefizit

- Ich mache 3x pro Woche Kraftübungen und Fahrrad im Fitnesstudio und die restlichen Tage Übungen zu Hause

Vielen lieben Dank fürs Lesen dieses langen Textes.

HWypeHrion


Ich hatte fast 6 Monate Krankengymnastik, in den Hochzeiten 4x pro Woche

- Ich habe immer noch ein Beugedefizit (bin bei ca. 110?)

- Ich habe immer noch ein Streckdefizit

Hm

Das hört sich nach eine Arthrofibrose an

Lies hier:

[[http://www.dr-gumpert.de/html/arthrofibrose.html]]

Ich mache 3x pro Woche Kraftübungen und Fahrrad im Fitnesstudio und die restlichen Tage Übungen zu Hause

Machstdu auch Squats

[[http://www.youtube.com/watch?v=6Z3bVYEzB_M]]

die stange hinter kopf braucht man nicht oder du nimmst n besen.

Hier noch Lunges

[[http://www.youtube.com/watch?v=m_RYVmpWDq4]]

Kannst du ja mal mit in dein Programm einbauen. 2x täglich.

Gruss

jbokaxr


Hallo Hyperion,

bin 35, hatte nie Knieprobleme bisher. Gestern beim Fussball hatte ich wenige Minuten nach Anpfiff einen mittelstarken Schmerz im linken Knie. Das Knie war durchgestreckt, der Schmerz kam beim etwas abrupten Aufsetzen des Fußes auf den Boden. Nach ein paar Sekunden ließ er jedoch nach und ich spielte mit kaum merklichen Schmerzen weiter. Auch am späteren Abend war ich viel auf den Beinen und spürte nichts mehr.

Kurz vorm zu bett gehen saß ich noch am Rechner, da ging es los am Schlimmsten ist es jetzt nach dem (unruhigen) Schlafen: Der Schmerz strahlt vom linken Teil des linken Knies nach unten in die Wade und kommt vor allem beim Strecken. Je mehr ich das Knie jedoch bewege desto besser wird es mit dem Schmerz – bis ich ihn kaum noch spüre. Keine Schwellung sichtbar.

Was könnte das sein?

H[yperixon


Was könnte das sein?

Hm

Ich könnte mir vorstellen das es zu einem Meniskusschaden gekommen ist der die Schmerzen auslöst.

Bei einem Meniskusschaden kommt es zu einer schmerzhaften Einschränkung der Streckung und Beugung und oft auch zu einem Blockadegefühl im Kniegelenk.

Ich schlage vor das du zu einem Orthopäden gehst und das untersuchen läßt. Bis dahin kein Sport und keine kniebelastenden Tätigkeiten.

Gruss

Hqami\la


Ich hab Patella-Spitzen-Syndrom (beidseitig), zudem sind die Kniescheiben zu weit innen. Eine zeitlang ging es mir nach demm Schwimmen mit Flossen (und etwas Brustschwimmen ohne) deutlich besser. Nun ein paar Mal nicht. Sonst kann ich im Grunde auch keinen Sport mehr machen, außer Radfahren.

Ich hatte das so verstanden, dass ich Muskeln aufbauen sollte und dann würde es besser werden – und die ersten Male war ich nach dem Flossenschwimmen mehrere Tage symptomfrei.

Beim Flossenschwimmen trainier ich die Obeerschenkel- richtig? Welchen Bereich eigentlich genau? Mehr innen oder mehr außen? Ich sollte nämlich mehr außen trainieren.

Was kann ich noch tun, damit es besser wird?

Vielen Dank schon mal für die Antworten!

Verzweifelte Grüße

Hamila

KIölxn79


Ich mache seit über 25 Jahren Sport und das auch sehr häufig. Stop and go Sportarten und Ausdauer. Fußball ist meine große Liebe. Am Knie hatte ich noch nie was. Bis vor kurzem.

Hatte letztens einen Pressschlag beim Fußball. Wolte mit der Innenseite schießen. Der Verteidiger hat mit dem Vollspann durchgezogen. War jetzt beim Hausarzt (sportmedziner u. chiroprakt.) sowie bei zwei sehr guten Orthopäden. Nach meinem ersten Besuch äußerte der Orthopäde dass der Innenmeniskus evtl. was abbekommen hat. Danach habe ich mich hier im Forum eingelesen und war mir sich daß er kaputt sei. Daher bin ich nochmal zum gleichen Orthopäden sowie zu dem o.g. Hausarzt gegangen. Der Hausarzt´meinte eher nicht wollte es nicht ganz ausschließen. Nun war ich bei meinem Orthopäden. Diesmal behandelte mich sein Kollege (Gemeinschaftspraxis). Dieser nahm sich ehr viel Zeit und führte alle möglichen Bewegungstests durch. Danach meinte er zu 95 % nichts am Meniskus. Meine große Sorge war, daß ich mein Knie nicht ganz beugen kann. Er beugte daraufhin mein Knie. Die Stelle des Schmerzes konnte lokalisiert werden. Zum Glück nicht am Gelenkspalt sondern dort wo das Innenband am Knochen ansetzt (etwas über dem Gelenkspalt). MRT hat er mir trotzdem verschrieben allerdings mit der Auflage, daß ich jetzt einen Termin vereinbare und diesen evtl. bei guter Heilung jedoch wieder absage (wohl mehr für meine Nerven). Was hältst Du davon? Kann es sein daß aufgrund der Bandschädigung das Knie nicht ganz gebeugt werden kann? Hatte keinen Erguß, keine Schwellung, konnte ca. 3-4 Tage nach dem Trauma rel. gut wieder gehen, mit Bandage jedoch besser. Instabilität ist auch nicht wirklich vorhanden. Nur die Beugung ist ätzend. Streckung geht super. Nachts in Seitenlage tut es schon ein bißchen weh..geht aber!

Kann es wirklich sein, daß ich evtl. doch nichts am Meniskus habe? Deine Vermutung als Praktiker würde mich sehr interessieren.

Riesen Kompliment an Deine Arbeit. Du machst das super und hast wahrscheinlich sehr vielen Leuten damit geholfen

Sauber!

KIöln7x9


p.s: das Gelenk war leicht aufklappbar!

HCyperxion


Hamila

Beim Flossenschwimmen trainier ich die Obeerschenkel- richtig? Welchen Bereich eigentlich genau?

Genau. Beim Flossenschwimmen arbeitet u.a. die Hüftmuskulatur und Querdricepsmuskulatur, also die Oberschenkelmuskeln.

Was kann ich noch tun, damit es besser wird?

Sinnvoll ist es schon, wenn du auch zur Krankengymnastik gehst. Der Therapeut kann mit dir die äußere Muskulatur verstärkt auftrainieren und dir auch Heimübungen mitgeben.

Frag mal deinen Arzt nach Kg.

Gruss

HsyperMioxn


Köln

MRT hat er mir trotzdem verschrieben allerdings mit der Auflage, daß ich jetzt einen Termin vereinbare und diesen evtl. bei guter Heilung jedoch wieder absage (wohl mehr für meine Nerven). Was hältst Du davon?

Ich finde es shon gerade was Knieverletzunge nabgeht wichtig das MRT auch wenn die Schmerzen nachlassen durchzuführen.

Denn es ist oft so bei Meniskusshaäden, dass die Schmerzen zuerst akut sind, dann nachlassen, aber irgendwann wieder kommen.

Ich rate dir das MRT auf jeden Fall machen zu lassen um wirklich einen Meniskuschaden auszuschließen. Manuelle Testungen reichen da nicht aus.

Sicher ist sicher.

Kann es sein daß aufgrund der Bandschädigung das Knie nicht ganz gebeugt werden kann?

Das kann auch vorkommen das die Beweglichkeit aufgrund eines Bänderschadens einegschränkt ist.

Kann es wirklich sein, daß ich evtl. doch nichts am Meniskus habe? Deine Vermutung als Praktiker würde mich sehr interessieren.

Meniskus ist immer eine schwierige Sache. Meine Erfahrung zeigt das es immer besser ist genauer zu untersuchen auch mittels MRT als zu wenig.

Riesen Kompliment an Deine Arbeit. Du machst das super und hast wahrscheinlich sehr vielen Leuten damit geholfen

Vielen Dank :-)

Kvölnx79


@ Hyperion:

Vielen lieben Dank für die Antworten. Ich werde Deinen Rat bzgl. der MRT – Untersuchung beherzigen. Ich hätte noch zwei Fragen. Da es noch 4 Wochen bis zum MRT sind..

Meine Verletzung ist 16 Tage her. Seitdem kann ich das Knie nicht über die 90 ° beugen. Hast Du als Praktiker so etwas in Folge einer Bänderschädigung mal mitbekommen? Sorry, daß ich dopple aber ich muss hier nochmal vergewissern.

Kann das Knie steif bleiben? Was kann ich dagegen machen?

viele Grüße + danke im voraus *:)

Keölnx79


@ hyperion:

Habe nochmal Gas gegeben u. war heute schon beim MRT...Glück gehabt! Aber die Diagnose wohl eher nicht so gut..inoffiziell Meniskusanriss!!! Sc.....

Na ja ist halt so. Habe jetzt einem Termin bei einem sehr guten OP-Spezialisten vereinbart. Leider erst am 10.08...Die OP wird dann bestimmt auch nicht am gleichen Tag gemacht. Daher meine Frage: Unfall / Meniskuseinriss am 02.07.11 und die OP dann Mitte / Ende August. ist das zeitlich vertretbar oder sollte ich doch lieber einen anderen Arzt suchen.

Danke im voraus :-)

H yperxion


Kann das Knie steif bleiben? Was kann ich dagegen machen?

Nein, so schnell wird das Knie nicht steif. Keine Sorge.

Aber die Diagnose wohl eher nicht so gut..inoffiziell Meniskusanriss!!! Sc.....

Ich habs vermutet. Hm.

ist das zeitlich vertretbar oder sollte ich doch lieber einen anderen Arzt suchen.

Also viel später sollte das nicht sein, da der Meniskus ja immer weiter an Schaden zunehmen kann und der Riss größer werden kann.

Du solltest das Knie schonen und auch keinen kniebelastenden Sport machen. Auch nicht schwer heben und tragen.

Damit der kaputte Meniskus nicht überlastet wird.

Gruss

K|ölnx79


Danke für die schnelle Antwort. Muss jedoch was beichten. Diese inoffizielle Diagnose gibt es gar nicht. Habe nur sozusagen den worst case durchgespielt und habe auch daher vorsorglich den Termin beim Spezialisten gemacht. Dachte heute Mittag in der Eile, so wäre es am besten ohne viel zu erklären. Dan kam doch noch das schlechte Gewissen |-o

Freitag o. Montag weiß ich dann mehr. Obwohl das mRT leider nicht auch nicht so ganz sicher ist. Nochmals vielen Dank für die Ratschläge.

Ich werde berichten. o:)

KXölnx79


@ Hyperion:

Befund: Innen u. Aussenmeniskus orthop intakt. Durchgehend gezeichnete Kreuzbänder. Pathologische Signalverschiebung des Ligamentum kollaterale mediale u. im Bereich des medialen Femurkondylus. Es besteht eine Ruptur des medialen Kollateralbandes sowie eine knöcherne Kontusion (Bone-Bruise). Des weiteren bestehendes Bone-Bruise des lateralen Kondylus. Die Gelenkfacetten femorotibial als aúch retropatellar werden regelrecht dargestellt. Geringer Gelenkerguss.

Beurteilung: Intakter Innenmeniskus. Ruptur des Kollateralbandes. Bone-Bruise der Femurkondylen.

Was bedeutet das genau und für mich? Wie lange dauert die Heilung? Muss ich was beachten? Kann ich aufatmen?

Danke im voraus + Grüße

*:)

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