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Das Kniegelenk

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Hallo, ich bin neu hier im Forum

am 07.09.15 hatte ich am rechten Knie eine Op, Endoprothese komplett

am 7. Tag nach der OP gab es Probleme mit der Beugung, ich schaffte nur noch 60 Grad, eigentlich sollte ich am nächsten Tag entlassen werden, aber so wurde mein Klinkaufenthalt verlängert, ich hatte noch einmal Bewegungsschiene und erhielt eine stärkere Schmerztablette

am 10. Tag wurde ich dann für mich gesehen etwas sehr plötzlich entlassen, die Beugung hatte noch keine 90 Grad

4 Tage später habe ich mit meiner ambulanten REHA angefangen, der Arzt dort war von der schlechten Beugung nicht begeistert und nach 4 Tagen hat er mich an meine Klinik zurück geschickt, sie sollten sich das ansehen und entscheiden ob die REHA so weiter geführt werden kann

das Ergebniss war wier KH Einweisung für 7 Tage und Mobilisierung des Gelenkes unter Betäubung

5 Tage lang jeden morgen das selbe, Betäubung und Beugungsschiene bis zum abwinken über mehrere Stunden, auch über die Zeit der Betäubung hinaus

das Ergebniss war keine 90 Grad und ich wurde trotzdem entlassen

habe meine REHA weiter gemacht, das Knie war unheimlich geschwollen, die Kniescheibe hing ständig fest und die Gelenkkapsel war entzündet, für mich waren die insgesamt 4 Wochen eine Qual mit Schmerzen

nun bin ich 2 Wochen zu Hause, mein Knie kann ich zwischen 70 bis 80 Grad beugen, ich kann wieder laufen, normal Treppen steigen ist unmöglich, auf einem Stuhl normal sitzen und aufstehen ist auch kaum möglich

war heute wieder bei meinem Orthopäden, aber bin total enttäuscht

er bietet mir eine weitere Mobilisierung unter Betäubung an

ich weiß nicht was mir das noch bringen soll

er wird mich morgen informieren wann das passieren soll, dieses Mal wird diese Behandlung ambulant gemacht ??? ? frage mich wie das werden soll und ob das überhaut Sinn macht

ich konnte den Arzt nicht's fragen, er ging vor mir aus dem Zimmer und ließ mich einfach stehen

Tsabe0x304


Schade das hier Keiner mehr reinschaut

hätte mich auf eine Antwort sehr gefreut

S"chmnidt`i7x0


Guten Morgen,

in den Faden wird schon noch reingesehen, aber nicht immer zwingend ganz zeitnah. Es gibt hier im Forum aber einige User, die bereits eine Knie Tep bekommen haben. Ich würde Dir raten, einen gesonderten Faden mit aussagekräftiger Überschrift zu eröffnen. Ich denke, da bekommst Du schneller eine Antwort...

Ich selbst bekomme im Januar ebenfalls am rechten Knie eine TEP (komplett) und lese solche Fäden natürlich immer mit etwas Unbehagen. Kann Dir aber mangels eigener Erfahrung nicht mit guten Ratschlägen dienen.

Was mich nur interessiert: bist Du im Kontakt mit Deinem Operateur? Ist das Dein behandelnder Orthopäde oder Einer aus dem KH? Du klingst auch etwas "rumgeschupst", als würde sich Keiner dafür wirklich verantwortlich fühlen oder ist das ein falscher Eindruck?

Alles Gute für Dich! @:)

J\essyx8


Hallo,

den Faden habe ich mir bei den ersten 2 Seiten durchgelesen, und da gab es auch Angaben zur Knie OP nach einen Unfall.

Bin vor 1 Woche auf mein linkes Knie gestürzt und im KH wurde festgestellt, dass die Kniescheibe gesprungen ist. Deshalb war am Dienstag die OP. Bin seit gestern mittag wieder zu Hause.

Im Moment ist das Knie sehr angeschwollen. Ich kühle auch zwischendurch mit Kühlkompressen und habe eine Bewegungsschiene. Die hilfreiche Übung wie im KH mit der Motorschiene fehlt mir allerdings. Habe die Schiene nur 3x nutzen können, da gestern entlassen. bin da erst bei 40 Grad gewesen, und gehe nächste Woche zum Arzt um mich zur Physiotherapie überweisen zu lassen.

Ich hätte gerne ein paar Tips, was das laufen auf Krücken draussen auf Strasse betrifft, wie ich das Bein belasten kann, wie lange ich draussen unterwegs sein kann die kommenden Tage. Habe einige Termine zu Mitte/Ende Woche, die ziemlich wichtig sind, und wenn möglich möchte ich einiges davon wahrnehmen.

Kennt sich jdm. mit Schwellung aus? Ausserdem wenn ich auf den Oberschenkel fasse, dann tut dieser auch weh. Vorher war Schmerz mehr aufs Knie begrenzt.

Und kennt jdm ein sanftes Abführmittel? Habe sehr schmerzhaften, harten Stuhlgang wohl durch Ibuprophen.

Jetzt ist Sonntag und ich würde mir evtl noch etwas in der Apotheke holen lassen.

Ibuprophen wird häufig als Hilfe bei Schmerz und Entzündung gegeben, mich würde eure Erfahrung mit Dosis angehen, wie häufig ihr das nehmt/ genommen habt am Tag und wieviele Tage und in welcher Dosis.

Bin etwas empfindlich und meine Dosis war evtl etwas zu hoch, da ich ne Nebenwirkung hatte.

Hoffe es liest hier jdm. mit, der mir Auskunft geben kann. Der Anfang des Fadens war schon sehr kenntnisreich von Leuten die sich gut auskennen, deshalb hoffe ich auf Infos.

Vielen Dank

LG Jessy

SaweeIty_84


Hallo an euch,

hatte mir vor 3 Woche ganz blöd das linke Knie verdreht. Anschließend starke Schmerzen beim Anwinkeln, Treppe steigen, in der Hocke, Druckschmerz Knieinnenseite usw.

Wurde dann kurzzeitig etwas besser, aber hin und wieder sind heftige Schmerzen vorhanden. War bereits beim Unfallchirugen und beim MRT. Zuerst hieß es, da sei nichts, zumindest keine frischen Verletzungen sondern eine derbe Plica und Chondropathie der Patella Grad 2-3.

War dann noch bei einem Kniespezialisten, weil es wirklich nicht besser wurde für das, dass da NICHTS sein soll.

Die Diagnose ist Quetschung Innenmeniskus (wohl mit kleinen Einrissen), Plicasyndrom, Pes-Anserinus-Syndom und eben die Chondropathie ABER keine OP-Indikation.

Nun habe ich in den letzten Tagen in der Kniekehle einen Knubbel bemerkt, der Physio meint, das sei eine Bakerzyste. :-/

Ich weiß nicht, was ich von allem halten soll. Bin da leider etwas negativ behaftet, weil bei mir immer alles anders ist und sich einige Dinge im Nachhinien als schlimmer herausstellen, wie ursprünglich angenommen. Diese Zyste gibt mir auch zu denken, oder ist das normal? ???

Das Problem ist, dass ich das Knie sehr viel bewege, also nicht sportlich sondern normales Gehen, morgens so eine gute Stunde am Stück und mittags auch nochmal. Ist das schon zu viel? Will ja nicht in absolute Schonung verfallen...

Liebe Grüße

STweeteyx_84


@ Jessy8

Wegen dem Ibuprofen:

Ich nehme laut ärztlicher Verordnung 800mg Ibu jeweils morgens und abends. Morgens ca. eine Stunde vor dem Frühstück eine Tablette Magenschutz. Sonst hatte ich auch immer Probleme mit Ibu, diesmal mit Magenschutz nicht. Soll das für 14 Tage nehmen.

g>loozmy


Hallo zusammen,

letztes Jahr habe ich eine VKB Plastik bekommen, die soweit gut verlief. Aber wie man es leider so oft hört, hatte auch ich anschließend massive Probleme, die Beweglichkeit wieder zu erlangen. Also wurde eine Mobilisation gemacht ... ohne Narkose.

Hat von euch jemand schon mal diese Erfahrung gemacht, oder davon gehört? Ich höre immer nur von Mobilisierung unter Narkose. Und kann mir natürlich sehr gut vorstellen, warum. :|N

H ypserixon


gloomy

Also wurde eine Mobilisation gemacht ... ohne Narkose.

Mir ist nur eine Narkosemobilisation bekannt um die Gelenkbeweglichkeit zu erweitern. Ohne Narkose ist es auch möglich, aber dann mit Leitungsanästhesie, also das Betäuben der entsprechenden Nerven.

Aber ohne Anästhesie ist mir das nicht bekannt, da es auch zu schmerzhaft wäre.

Wie wurde denn bei dir vorgegangen?

gGloomxy


Danke für deine Antwort.

Das Vorgehen? Keine Narkose, keine Anästhesie, nur kräftiges - sehr kräftiges - Zupacken des Arztes. Schmerzhaft ist da kein Ausdruck. Gebracht hat es mir nichts.

Im Vorfelde hatte ich noch nicht viel zum Thema Mobilisation gelesen, mich nach dieser Erfahrung aber an einigen Stellen umgehört. Wie ich jetzt weiß, lässt sich über dieses Thema ohnehin streiten. Aber da ich eben immer nur von Mobilisation unter Narkose/mit Anästhesie höre, macht es die ganze Sache im Nachhinein noch fragwürdiger und ich würde gern andere Erfahrungen dazu hören.

J~es&s"yx8


Hallo,

meine OP nach Kniescheibenbruch ist am 12.01.16 (also Dienstag) vor 8 wochen gewesen.

Seit dieser Zeit habe ich auch Schmerzen an einer Stelle der Knieinnenseite. Jetzt hat sich herausgestellt, dass ich das Knie schon viel mehr beugen können sollte. Bei der Physio habe ich auf der Liege so einen Test gemacht, und das Knie angewinkelt. die Beugung ging nur bedingt, also viel weniger als beim anderen Knie - ich sollte allerdings schon mindestens 90° beugen können - auf der Motor-Bewegunsschiene gehen auch 90°, doch wenn ich z.B. auf dem rechten Bein stehe (die Knieverletzung ist am linken Bein), dann komme ich gerade bis 40° Beugung.

Ausserdem können sich wohl die Bänder verkürzen, wenn ich das jetzt nicht so weit bewegen kann, wie ich es können sollte.

Nach Vergleich des Röntgenbildes und wo es mich schmerzt habe ich festgestellt, dass wohl 2 der Drähte (habe eine Clerage) meine Schmerzen verursachen. Hauptsächlich der eine gebogene Draht ist wohl dafür verantwortlich, dass ich das Knie wenn ich liege nur bedingt anwinkeln kann und sobald ich versuche höher zu kommen es so schmerzhaft ist, und dass irgendwas blockiert - das ist wohl besagter Draht.

Der ambulante Arzt hatte mich vor ca. 4 wochen schon ins KH geschickt, da er wollte, dass nochmal überprüft wird, ob die Drähte zu lang sind - er meinte, diese wären zu lang: das ist wohl auch die Dauerursache für den Schmerz und die Blockade bei der Beugung.

Dann meinte jener Arzt im KH, dass er nicht sieht, dass sich seit der Röntgenbildaufnahme nach der OP was verändert hat und es wäre schon richtig so - ich nehme an, dass der ambulante Arzt die richtige Feststellung machte und der Arzt im KH insoweit gesehen hat, dass die Drähte zwar seit der OP nicht verrutscht sind, dass sie allerdings dennoch zu lang sind.

der ambulante Arzt wollte mich schon zur vorzeitigen Drahtentfernung überweisen, was dann nicht erfolgte.

Das wäre sonst nach ca. 1 Jahr.

Zu meiner Frage hier:

ich nehme jetzt an, dass doch Draht entfernt werden sollte, damit ich mit der Beugung weiterkomme.

Ausserdem brauche ich einen bestimmten Grad der Beugung auch zum Treppengehen nach oben bzw. unten - also wenn ich ohne Gehstützen gehen möchte.

und die Bänder sollen auch richtig belastet werden, sonst würden diese sich verkürzen. Inwiefern hängt das mit den Bändern mit der richtigen Beugung zusammen

und ist es wohl so, dass die Drähte vorzeitig entfernt werden sollen, damit ich wieder besser beugen kann und somit auch laufen?

Bitte um Antworten

Jiessyx8


um es verständlicher zu schreiben:

meine Kniescheiben OP war vor 8 Wochen - am 17.11.15

Grüsse von

Jessy

HuypeBrion


Jessy8

Nach Vergleich des Röntgenbildes und wo es mich schmerzt habe ich festgestellt, dass wohl 2 der Drähte (habe eine Clerage) meine Schmerzen verursachen. Hauptsächlich der eine gebogene Draht ist wohl dafür verantwortlich, dass ich das Knie wenn ich liege nur bedingt anwinkeln kann und sobald ich versuche höher zu kommen es so schmerzhaft ist, und dass irgendwas blockiert - das ist wohl besagter Draht. ich nehme jetzt an, dass doch Draht entfernt werden sollte, damit ich mit der Beugung weiterkomme.

Ausserdem brauche ich einen bestimmten Grad der Beugung auch zum Treppengehen nach oben bzw. unten - also wenn ich ohne Gehstützen gehen möchte.

Ich würde da nochmal das Gespräch mit dem Operateur suchen das du durch die Draht-Osteosynthese Schmerzen und Bewegungseinschränkungen hast und das wie ja auch erkannt wurde, die Drähte wohl zu lang sind.

Ob man allerdings die Drähte vorzeitig entfernen kann ist davon abhängig wie gut und stabil, also wie sicher die Knochenfragmente zusammengewachsen sind.

Therapeutisch kann man im Moment nur bis zur Schmerzgrenze arbeiten, verkürzte Muskeln dehnen, Kontrakturen vermeiden und Kraftaufbau für den Oberschenkel betreiben.

Wie gesagt, da solltest du nochmal Rücksprache halten.

Grüsse

H%yper>ion


gloomy

Das Vorgehen? Keine Narkose, keine Anästhesie, nur kräftiges - sehr kräftiges - Zupacken des Arztes. Schmerzhaft ist da kein Ausdruck.

Ohne Narkose hab ich bisher noch nicht gehört :-o

Gebracht hat es mir nichts.

Ich bin da auch kein Freund von und ich habe auch nie einen Patienten gehabt der danach gesagt hat das es besser ist. Es war immer das Gegenteil der Fall.

JAe?ssy8


Danke für die schnelle Antwort -

ich möchte auch nochmals ins Krankenhaus gehen und das nachprüfen lassen - ich hoffe ich komme bei dem Wetter gut nach draussen - das Krankenhaus ist weiter entfernt - das Problem sind die sehr hohen Taxifahrtkosten die ich bisher schon hatte - das Krhs. in dem ich operiert wurde ist ziemlich weit entfernt von mir - je nach Wetter komme ich auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin - doch zur Bahnstation ist die Frage, wie der Strassen untergrund jetzt ist -

morgen habe ich wieder Physiotherapie

am Freitag wurde mir von der Physio gesagt, dass ich beim übernächsten Termin nächste 'Woche (der nächste ist morgen - noch bei der bisherigen Therapeutin) eine andere Therapeutin bekomme, die auf solche Verletzungen spezialisiert ist.

Was ist in dem Fall eine Kontraktur?

Kann man das mit den verkürzten Muskeln soweit dehnen dass es ausreicht?

was denkst Du zum Thema Treppensteigen ohne Stützen, geht das mit dieser Beugung schon ohne Stützen, oder könnte das gehen?

hast Du schon von ähnlichen Fällen gehört, in denen es solche Probleme und Verzögerungen gab - und wie wurde damit umgegangen?

ich frage mich vor allem auch, wann ich wieder so wie vorher laufen und Knie beugen kann - so dass ich schon ohne Stützen Treppen gehen kann - ich kann ohne Stützen laufen auch draussen schon - nehme die allerdings mit, da ich viel länger für die Wege brauche und dann auch zwischendurch den Fuss entlaste, indem ich die Stützen nehme

wie kann man sehen/feststellen, ob der Knochen stabil genug ist, zum Drähte entfernen?

H:ypeYrxion


Was ist in dem Fall eine Kontraktur?

Das ist ein Fachwort für die Verkürzung von Muskeln, Sehnen, Bänder bzw Weichteile.

Kann man das mit den verkürzten Muskeln soweit dehnen dass es ausreicht?

Ich denke schon ohne dein Knie zu kennen. Du kannst das mit deinem Therapeuten in der nächsten Behandlung mal besprechen.

was denkst Du zum Thema Treppensteigen ohne Stützen, geht das mit dieser Beugung schon ohne Stützen, oder könnte das gehen?

Das dürfte kein Problem sein. Sofern du ohne Gehilfen belasten darfst, du da grünes Lich vom Arzt hast, kann man das Treppesteigen auch mit 40 Grad Kniebeugung trainieren.

Da gibt es versch. Möglichkeiten und die muss man austesten wie z.B. seitlich die Treppe hoch und runter oder im Rückwärtsgang.

Das muss dein Therapeut mit dir austesten.

hast Du schon von ähnlichen Fällen gehört, in denen es solche Probleme und Verzögerungen gab - und wie wurde damit umgegangen?

Das ist ganz unterschiedlich. Patienten die ich hatte, die hatten zwar auch ein Kraftdefizit und Bewegungseinschränkungen, aber nicht so das Problem mit schmerzhaften Drähten wie in deinem Fall. aber es haut auch lange gedauert, bis hier Kraft und Beweglichkeit wieder hergestellt waren.

ich frage mich vor allem auch, wann ich wieder so wie vorher laufen und Knie beugen kann

Das ist im Moment schwer zu sagen. Da muss man wirklich die Untersuchung und Bewertung der Ärzte abwarten.

Aber es wird schon seine Zeit dauern. Ich würde weit gefächert ein halbes Jahr einplanen.

wie kann man sehen/feststellen, ob der Knochen stabil genug ist, zum Drähte entfernen?

Das kann man anhand des Röntgenbildes oder Computertomographie erkennen.

Gruss

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