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Das Kniegelenk

HnolabSie)ne


Danke dir schonmal. Wird mir wohl nix anderes übrigbleiben, ich muss wohl man zum Arzt. Im Moment ist es noch so, dass ich es "ertragen" kann, nur denke ich halt, es wird nicht besser werden. :-/

Nneutfrino


Hallo Hyperion,

vielen Dank für die vielen interessanten Posts zum Thema Knie.

Habe mich durch die meisten Seiten schon durchgelesen.

Hätte eine Frage zum Zustand des Knies nach einem Laterelen Release.

Bei Bewegung, z.B. auf dem Hometrainer beim Strecken, hab ich jetzt, knapp 3 Wochen nach der OP, das Gefühl als würde etwas schnappen. Fühlt sich an als ob eine Sehne über irgendeinen Widerstand gleitet. Ebenso hab ich unter der Kniescheibe ein Reibegefühl (mehr innen) und manchmal stichts dort auch.

Habe gehört das wäre normal, weil sich die Knorpel erst "einschleifen" müssen und sich die Bänder und Sehnen erst an die neue Situation gewöhnen müssen.

Was passiert nach einem Laterale Release genau im Knie? Wie kann man diese Reibung und das Schnappen erklären?

Vielen Dank schon mal,

neutrino

H$yperxion


nun

durch die op wurde die kniescheibe wieder mittig in ihrem gleitlager zentralisiert.

wie schon gesagt wurde ist es erst ungewohnt da die kniescheibe ja jahrelang falsche gestanden hat. die bänder müssen sich anpassen und die belastung auf die kniescheibe ist nun auch anders verteilt als vorher.

der knorpel wurde durch die fehlstellung einseitig belastet und abgeschliffen. durch die geradestellung muss sich das erst wieder eingewöhen bzw zurechtschleifen.

wahrscheinlich war der knorpel an der außenseite mehr abgeschliffen als auf der innenseite. jetzt wo die kniesch. wieder gerade steht ist auf der innenseite mehr knorpel als auf der außenseite. demnach ist die reibung auf der inneseite höher als auf der außenseite.

das wäre eine erklärung für das reiben. das schnappen kommt von den bändern die sich auch anpassen müssen.

ein gutes muskelaufbautraining kann dir dabei helfen. auch nahc 3 wochen solltest du es nicht überteiben mit dem knie!!

ein bischen aufpassen ist noch angesagt.

gruss

p0ma)f


@Hyperion Knorpelschaden

einmal einen herzlichen Dank für deine wertvollen Infos die für Ratsuchende ein hohes Maß an Klarheit schaffen und viele Probleme für Leidende einsichtiger und verständlicher machen.

Ich habe auch Knieschmerzen welche eigentlich nur bei Überbelastung auftreten, vor allem beim Bergabgehen nach längeren Bergtouren. Die Schmerzen treten unterhalb der rechten Kniescheibe (mit unterhalb mein ich in Richtung Schienbein) auf.

Im Sommer 2004 war ich mit dem Rad u. Gepäcktaschen in den französischen Alpen unterwegs. Kurz vor der Passhöhe hat dann mein linkes Knie nicht mehr richtig wollen. Es brach auf einmal weg. Ich meine, ich hab für kurze Zeit keinen Druck mehr aufs Pedal bringen können. Nach einer kurzen Pause an dieser Stelle gings dann wieder einigermaßen. Seitdem ist mir das nicht mehr passiert, habe aber seit diesem Vorfall leichte Knieschmerzen im linken Knie.

Der Befund eines Orthopäde stellte folgendes fest:

Re Knie: Mäßige Binnenveränderungen im Hinterhorn und am Übergang zur Pars intermedia des medialen Meniskus, unauffälliges Knie-MRT, kein Gelenksergus, unauffällige Knorpelbezüge, kein Nachweis einer signifikanten Plica

Li Knie: Mäßige Binnenveränderungen im Hinterhorn des medialen Meniskus, unauffälliges Knie-MRT, kein Gelenksergus, unauffällige Knorpelbezüge, kein Nachweis einer signifikanten Plica

Vorgehensweise: Einnahme des Knorpelaufbaukapseln Arthrobene Plus plus anschliessende PST.

Ein anderer Orthopäde meint, dass wir es mit Ostenil-Spritzen (Hyaluronsäure) versuchen sollen. Es gibt aber keine Sicherheit auf Erfolg.

Meiner Meinung ist im rechten KG sehr wohl diese Plica da, unabhängig von Beanspruchung oder nicht. Wenn ich in die Hocke gehe knackt es immer und ich meine immer, tut aber nicht weh ist aber unangenehm. Dieses Knacken habe ich schon seit Jahren.

Im linken KG gibt es meiner Meinung nach keine Plica. Es knirscht einfach regelmäßig was auch unangenehm ist, Schmerzen habe ich fast keine bzw. nur wenn ich daran denke. Seit 2 Jahren akut.

Nichtsdestotrotz hab ich auf beiden KG einen Knorpelschaden im Anfangsstadium.

Es muß etwas passieren, nur was ist das richtige...?

Wozu würdest du mir raten?

Knorpelkapseln + PST oder Spritzen?

Womit hab ich bessere Erfolgschancen?

Welche Nebenwirkungen haben die Spritzen?

Vor diesen Ostenilspritzen (erste am 28.11.) hab ich bereits eine Spritze mit einer kleinen Dosis Cortison bekommen. Trocknet Cortison das Knie aus? (hab ich gelesen)

Bin männlich, 26J., 181cm, 74kg, keine X- oder O-Beine, kein kniebelastender Job, vom 6.-17. Lebensjahr Fußball, seit 20. Lebensjahr Hoch-, Schitouren und Radreisen. Meniskus ist i.O.

Einen herzlichen Dank schon mal im Voraus

pmaf

NQeut'rino


Belastung nach Lateralem Release

Vielen Dank Hyperion

für die Ausführungen. Es ist nicht leicht bei der Bewegung und Belastung das richitge Maß zu finden. Der Operateur hat leichtes Radfahren auf dem Hometrainer und Vollbelastung erlaubt. Ich laufe also schon seit zwei Wochen ohne Krücken, beim Treppensteigen habe ich sie noch bis vor einer Woche benutzt.

Werde diese Woche mit gezieltem Muskelaufbautraining unter Anleitung anfangen.

Aber was passiert eigentlich typischerweise mit dem Knie, wenn man nach einem Lateralen Release zu früh zu viel macht?

Schöne Grüße,

Neutrino

H?ypeerixon


@ neutrino

wenn man zu früh belastet kann das op ergebnis gefährdet werden. u.u. hat man dann umsonst operiert.

wenn man etws durchtrennt und rafft muss das ja heilen und zusammenwachsen, passiert das nicht wg zu früher starker belastung geht ja alles wieder kaputt.

@pmaf

nun, bei einem knorpelschaden ist das schlimmste nichts zu tun.

eine gelenk lebt von bewegung, also muss man ihm das geben was es braucht.

die gelenkflüßigkeit ernährt den knorpel mit nährstoffen, die gelenkschmiere wird aber nur durch bewegung gebildet und kann dann den knorpel versorgen.

in erster linie musst du dein knie bewegen. bewegung heißt in diesem fall:

- wassergymanstik (der auftrieb ist gut für das knie und das wasser kräftigt die muskeln)

- wärme zur stoffwechsel und durchblutungsanregung

- radeln

- kniebelastende sportarten vermeiden wie fußball, tennis, ski usw

ergänzend kommen knorpelaufbaumittel hinzu, die man spritzen ect kann.

ob du nun kapseln nehmen möchtest oder spritzen musst du selbst entscheiden.

ich persönliche finde die spritzen besser da man sie vor ort platzieren kann.

das cortison ist sicherlich nicht für den dauergebrauch gedacht. denn kortison macht dir auf dauer das gelenk kaputt.

also,

wenn man sein gelenk nicht bewegt vermindert das die versorgung des knorpels mit nährstoffen.

daher die richtigen bewegungen und medikamente zur unterstützung.

gruss

p:maxf


nun,

ich hab mit meinem orthopäden folgendes programm beschlossen:

für´s linke knie eine spritzenkur (5xhyaluronsäure) mit vorher einer und zwei nachfolgenden Spritzen mit einer geringen Menge Cortison+???.

Parallel Krankengymanstik und mind. tgl. 30min am hometrainer radln.

beim rechten Knie hilft Spritzen nichts. die plica ist zu groß, es muß wohl arthroskopiert werden und im nachhinein mit spritzen behandelt werden?

könnte es sein, dass die spritzen im rechten knie nicht nowendig werden? d.h. reicht u.U. nur die OP ?

wie soll das mit "wärme zur stoffwechsel und durchblutungsanregung" genau aussehen?

hast du eine ahnung wie man die ernährung ändern könnte? würde dies überhaupt sinn machen?

schöne grüße, pmaf

H)yp@e|rion


hm

ob nur die ask im re knie reicht ist vorher schwer zu sagen. das muss der arzt dann bei der op entscheiden. den meistens sieht man erst dann genau was sache ist.

in puncto wärme einfach mal ein körnerkissen um das knie wickeln oder ne heiße fango (wärmeintensiver) drum.

ernährungsmäßig viel gesunde sachen, obst, gemüse, milchprodukte, ein bischen fleisch und fisch usw usw...

also nur fast food, cola, rauchen ect... ist sicherlich nicht gut. eine gute ernährung kann vieles ausmachen.

gruss

pkmJaf


heute

war ich das erste mal bei der krankengymnastik.

dabei hat mir die therapeutin nach anfänglichen kräftigungsübungen für 10min ein packung eisbeutel über die knie gelegt.

was nun, kalt oder warm?

schöne grüße, pmaf

H$yperxion


besser

wäre wärme.

kälte ist etwas für den akuten verletzungsfall oder bei starken schmerzen.

die eisbehandlung wird z.zt. auch kontrovers diskutiert, d.h. man wendet sich vom eis in der therapie langsam ab da es mehr nachteile birgt als vorteile.

eis reduziert den stoffwechsel, vermindert die durchblutung und verhindert das schwellungen abgebaut werden können.

zur behandlung eher ungeeignet, nur für das aktute trauma innerhalb der esten 20-30minuten.

gruss

lHol=liGbordy


Hallo

Ich habe schon seit mehreren Jahren manchmal ziemliche Beinschmerzen (rechtes Bein). Das ist echt hart!

Seit ungefair 2mon. habe ich manchmal nach dem vollen belasten des rechten Beines totale Schmerzen im Knie wenn ich dass Bein entlaste. Es ist nicht oft so. Vllt 1mal in 1mon. Also nicht oft alles. aber es tut immer höllig weh.

Was könnte es sein? Was würdet ihr machen?

Hat das noch jemand?

Liebe Grüße von:

HNypecrion


nun

das kann vieles sein!

die ursache kann im knie leigen z.b. an bändern, menisken, kreuzbändern, knorpel ect.....

oder die ursache liegt irgendwo anders am bein, z.b. musklen.

wenn das noch nicht untersucht wurde solltest du zu einem orthopäden gehen. mittels rö-bild und mrt kann man sich das knie ganau anschauen.

ohne bildgebendes verfahren ist es schwer zu sagen was da los ist.

erst dann kann man eine gezielte therapie einleiten.

gruss

lMollisbody


danke

würdest du an meiner stelle zum Arzt gehen? Ivh meine, weil es nicht häufig vor kommt

LG

H[ypeir]ioxn


ja

warum sollte man das nicht mal abklären lassen. :-)

S,ass(a79


kälte ist etwas für den akuten verletzungsfall oder bei starken schmerzen.

die eisbehandlung wird z.zt. auch kontrovers diskutiert, d.h. man wendet sich vom eis in der therapie langsam ab da es mehr nachteile birgt als vorteile.

eis reduziert den stoffwechsel, vermindert die durchblutung und verhindert das schwellungen abgebaut werden können.

Dabei hat Eis nach einer anfänglichen Vasokonstriktion eine reaktive Vasodilatation zur Folge. Langezeiteisbehandlungen sind also ebenfalls effektiv.

Und Wärme zum Schwellungsabbau durch Erweiterung der Gefäße?

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