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Das Kniegelenk

sete!ffigSo


@ Hyperion!

Ja, der radiologe hat, sogar in meinem Beisein die alten und die neuen Bilder sogar ziemlich lange und ausführlich verglichen. Ich denke schon, dass er sich sicher ist!

Ich seh auf solchen Bildern eh nur den Esel im Schneetreiben! ;-)

HQy_periron


hm

ein knorpelschaden ist ja eine fortschreitende erkrankung, d.h. mit der zeit nimmt der schaden mehr und mehr zu.

das es allerdings so schnell ging in dem kurzen zeitraum, ist schon sehr ungünstig.

wann war nochmal die op??

gruss

sftef>fixgo


@ Hyperion!

Danke für deine schnelle Antwort!

Schön wärs gewesen, wenn die OP schon gewesen wäre. Mir wurde am Morgen(15.10.) der geplanten OP gesagt, dass sie in dieses Katastrophenknie so nicht hineinoperieren. Vielleicht sagt mir ja der Doc nächste Woche, dass er es jetzt macht.

Wann eine eventuelle OP dann ansteht ist noch völlig unklar, aber wie schon gesagt, der Knorpelschaden wurde von Mai bis jetzt größer (lt. MRT-Bilder und Radiologe).

Ich hoffe bloß wirklich, dass der Orthopäde in München nächste Woche ne gute Idee hat, bzw. das OK zur Op gibt.

Mir ist leider nicht ganz klar, was jetzt den Knorpel so geschädigt hat, denn längere Strecken geh ich, auch auf Anraten meines Physios, nur mit (doofen ) Gehstützen, damit ja nix passiert, und dann so ein blödes Ergebnis!

Grüße :)D

Steffi

hRocke[ymcom


War beim MRT - kann mir jemand den Befund übersetzen?

Ich war heute wegen der erheblichen Bewegungseinschränkung heute beim MRT. Kann mir jemand mal den Befund in "normales" Deutsch übersetzen? Das wäre sehr nett, gehe zwar nächsten Mittwoch zum Chirurgen, wüßte aber vorher schon ganz gerne was das eventuell auf mich zukommen wird.

Befund:

Innenmeniskus: höhengeminderter Innenmeniskus ohne Nachweis einer Rissbildung.

Außenmeniskus: unauffällig.

Kreuz- und Kollateralbänder: unauffällig.

Patella: erhebliche Fehlbildung der proximalen femoralen Patellagleitbahn mit konvexer Überhöhrung, TT - TG 20 mm. Nach lateral verlagerte Patella, im Querschnitt entspricht die Patella einer Form Typ II nach Wiberg. Knöcherne Defektzone im medialen Randbereich der Patella im ursprünglichen Ansatzbereich des medialen Retinakulums. In der Defektzone sowie angrenzend Darstellung von Kontrastmittel aufnehmenden Gewebe. Nach inferior hin kommt ein circa 2 cm durchmessendes Fragment der Patella zu Darstellung, das durch kontrastmittelaufnehmendes Bindegewebe von der Patella abgegrent ist, normales Markraumsignal beider Fragmente in allen Bildgewichtungen. Die Patellasehne setzt vorwiegend an die knöchernen Fragmente an, oberflächliche Anteile der Patellasehne setzen am Periost der Patella an.

Gelenkknorpel femoropatellares Gleitlager: deutliche Konturunregelmäßigkeiten der Knorpeloberfläche in insbesondere der lateralen femoralen Patellagleitbahn, die kleinere marginale osteophytäre Randkantenausziehungen aufweist, ebenso wie die lateralen Patellafacette.

Retinakulum Pes anserius, Quadrizeps- und Patellasehne, Gelenkkapsel: inkomplett abgrenzbares mediales Retinakulum, Darstellung erheblicher Strukturinhomogenitäten Metallertefakten im Verlauf der ventromedialen Kapselbandapparates insbes. im mittleren patellanahen drittel mit Metallartefakten. Kontinuitätsunterbrechnung des lateralen Retinakulums. Kontrastmittelaufnahme der Patellasehne im Spitzenbereich sowie Randbereich lateralseitig wobei umschriebenen patellaspitzennahe Fasern der Patellasehne abgehoben erscheinen.

Gelenkerguss: minimaler Gelenkerguss. Deutliche Kontrastmittelaufnahme der Synovialis ohne wesentliche Affektion der angrenzenden Anteile des Hoff´schen Fettkörpers.

Bakersyste: kein Nachweis

Beurteilung: erhebliche femoropatellare Dysplasie. Darstellung eines größeren Fragmentes der Patella medial inferior, das nur bindegewebig der Patella verbunden ist (DD Traumafolge?, Insuffizienzfolge? Sindind-Larsen-Johannson-Syndrom?), erhebliche entzündliche Veränderungen der patellaspitzennahen Patellasehne (fibrovaskuläres Gewebe), wobei im lateralen Randbereich der proximalen Patellasehne ein umschriebener Faserzug von fibrovaskulärem Gewebe umgeben abgrenzbar ist, der im Gegensatz zu den übrigen Anteilen der Patellasehne an der orignären Patella ansetzt. Deutliche Chrondromalzie femoropatellar lateral betont. Erhebliche narbige Veränderungen der Gelenkkapsel ventromedial sowie Zeichen einer Synovialitis, minimaler Gelenkerguss. Zustand nach lateral release.

Ist das Ergebnis so schlimm wie es sich anhört? Oder hört sich das nur im Fach-Chinesisch so an?

Vielen Dank fürs Übersetzen!!!!!

H=ypeQrigon


beurteilung

- erhebliche fehlbildung der kniescheibengleitbahn

- kniescheibe zur außenseite hin verlagert

- gößeres fragment an der kniescheibe sichtbar welches nur bidegewebig mit de kniescheibe verbunden ist.( evtl trauma bedingt, folge einer insuffiziens, morbus sinding larsson....ist eine durchblutungsstörung am unteren rand der kniescheibe)

- erhebliche entzündung der kniescheibensehne

- deutliche chondromalzie ( knorpelschaden)

- erhebliche narbige veränderung der gelenkkapsel

- zeichen einer synovialitis (entz der gelenkinnhaut)

- minimaler gelenkerguss und zustand nach lateral release ( op wo die kniescheibe wieder mittig zentriert wird)

hm, hört sich nicht so toll an, v.a der erhebliche knorpelschaden und die entzündungen.

gruss

hOomckDeyWm*om


@ Hyperion

Vielen Dank für Deine sehr schnelle Antwort!!@:)

Ich hatte ja gehofft, dass es sich nur so schlimm mit den ganzen Fachbegriffen anhört. Leider scheint der Befund aber wirklich so mies zu sein wie schon vermutet.

Und wo liegt jetzt das Problem, warum ich das Knie nicht weiter als max. 55° beugen kann?

Mal sehen, am Mittwoch habe ich wieder einen Termin bei den Orthopäden bzw. Chirurgen, hoffentlich bekomme ich da gesagt, was nun weiter geschehen wird.

Noch ein schönes Wochenende!!!*:)

HfyJpe)riOoxn


hm

wahrschneinlich kommt hier eins zum anderen warum du eine eingeschränkte beugung hast.

das liegt an dem knorpelschaden, dem gelenmkerguss, entzündungen, narbige veränderung der gelenlkapsel usw

alls das macht dem knie zu schaffen und führt zu bewegungseinschränkungen.

gruss

A[nDna0x6


Hallo Hyperion,

ich hab seit ca. 2 Monaten das Problem, dass mir mein Knie manchaml nach vorne Wegknickt und ich auf die Nase falle. Das ist mir jetzt schon auf der Treppe passiert, weshalb ichschneller unten war als mir lieb war, aber auch schon mehrfach auf ebenem Boden. Die Orthos gehen davon aus, dass das ganze schmerzbedingt ist,

Alnnxa06


Huch so schnell wollte ich gar nicht abschicken... Sorry.

Also sie sagen, dass es schmerzbedingt sei, weil das Knie von den Bändern her stabil zu sein scheint. Denkbar wären auch Subluxs, aber ich persönlich habe nicht das Gefühl, dass die Kniescheibe beim Wegknicken nach außen geht...

Jetzt hat nur keiner eine Idee, was man noch machen könnte. Mit einer neuen Op möchte man noch abwarten, aber einfach nichts machen ist auch problematisch, da ich mir bei diesem Wegknicken auch anderen Körperteilen verletzte (z.B. Kapselriss und Bänderanriss am Fuß..) und das ist langsam so auch kein Zustand mehr, zumal das Knie auch gut weh tut und regelmäßig schon bei kleineren Belastungen anschwillt... Kg bekomme ich und zusätzlich noch am Montag ein Gerät, mit dem über Strom der Muskel trainiert werden soll. Ich hatte jetzt auch eine Bandage mit Patellapolette bekommen, die mir aber nicht weiter geholfen hat und mit der ich genauso weggeknickt bin wie zuvor auch....

Hast du noch eine Idee, was man da noch machen könnte, oder wüsstest du eine Schiene/Bandage, die mich etwas vor dem Wegknicken schützen könnte und evt zusätzlich die Kniescheibe führt??

Gruß Anna

s tefufixgo


@ Hyperion!

Nachdem ich am Fr. nun nochmal, bei dem mir empfohlenen Ortho war, kam der als er die Mrt-Bilder sah auf eine ganz andere Idee, als die bisherige(MPFL-Reko.), er meinte, dass meine Trochleadysplasie so stark ausgeprägt sei, dass man da was am Knochen machen müsse. Und zwar ein Gleitlager einfräsen, denn seiner Meinung nach hat deshalb sie Patella keinen Halt. Davon hab ich nun wirklich noch nix gelesen, geschweige denn gehört. Hast du eine Ahnung wie sowas vonstatten geht, und obs das bringt!

Hoffe ich nerve dich nicht und freu mich auf Antwort von dir!

Gruß Steffi

H{yperixon


anna

das wegknicken läßt sich so erklären:

man spicht hierbei von dem sog "giving-way-phenomen"

d.h. durch die reizung von nozizeptoren ( schmerzrezeptoren die schmerz bzw schaden melden) im kniegelenk kommt es reflektorisch zu einer verminderung der muskelspannung an den kniestreckern und einer zunahme der spannung an den kniebeugern. dadurch entsteht das plötzliche einknicken im kniegelenk.

die schwäche des vastus medialis ( innerer oberschenklemuskel) ist ein zeichen eines getörten rückkopplungsmechanismus.

d.h. man muss das knie so beüben das dies nicht mehr passiert, also sehr viel propriozeptiv.

gruss

H:yperiYoxn


steffi

hm das gleitlager einfräsen :-/

das höre ich auch zum ersten mal.

das gleitlager einfräsen hört sich nicht sonderlich gut an. etwas wegfräsen muss nicht immer gut sein.

das besprich nochmal mit deinem operateuer was der davon hält.

t{reWfferx1


@all

hallo zusammen,

so jetzt melde ich mich auch mal wieder, nach dem ganzen stress in der letzten zeit. also ich war gestern nach 13 wochen postop (vkb mit semisehne) zur kontrolle beim arzt. soweit ist alles in ordnung ich soll jetzt schnellkraft muskeltrainining machen? sehen möchte er mich auch erst wieder im sommer um dann nochmal ne kernspin zu machen ob alles gut verheilt ist. nach handball hab ich natürlich au gefragt. er meinte ab märz kann ich wieder mit leichtem training anfangen, richtig in den wettkampf einsteigen erst im september also 12 monate danach. ich bin eigentlich davon ausgegangen das ich schon ab juni oder so wieder richtig loslegen kann. hat jemand erfahrungen damit?

gruss treffer1

HJyhperaioxn


kniebelastende

sportarten sind erst nach 12 monaten angesagt ( für uns ottonormalverbraucher), vorher nicht.

d.h. du mussst dich noch gedulden und ordentlich trainieren.

es würde dir nichts bringen wenn du zu früh wieder anfängst und die plastik dann reißt!

dann war die ganze op umsonst.

also geduld ;-)

w%ri?st


treffer

Im Gegensatz zu präop. hast Du ja jetzt auch nur noch sporadische Arztvorstellungen...war bei mir aber genauso....

Bzgl. Ballsportarten steht in meinem sehr darauf abzielenden Nachbehandlungsplan für 6. bis 12. Monat zusammengefasst: bei guter Stabilität und muskulärer und koordinativer Kompensation weitere belastungssteigerung, sportartspezif. training, Wettkampfbelastung

ab 4. Monat Lauftrauning/Jogging, lockeres sportartspezif. Training ohne Gegenerkontakt, z.B. werfen, fangen, dribbeling, leichtes Schusstraining/Sprungwurf, zunehmend neuromuskuläres Koordinationstraining unter Wettkampfbedingungen.

Hörte sich alles so an, als hätte man hier die Sportreha schlechthin. Nur sah die Realität leider anders aus. Kein Schwein hat sich dafür interessiert, ob Du Sport machst, auf Fragen wurde immer nur gesagt: Überlegen Sie sich, ob sie das wieder riskieren wollen. Man war letztendlich mit allen Entscheidungen der Sportwiederaufnahme völlig auf sich allein gestellt.

Wenn ich hier gehäuft lese..."auf das O.K. des Arztes zu warten", da könnte ich jetzt noch nichts machen. Die 2x20 min KG die Woche waren der Witz, da hätte ich nie im Leben wieder zu Muskeln und Koordination gefunden. Nur gut, das das zufällig beim Sport mit abfiel.

Alles in allem eigentlich unbefriedigend und eine riesige klaffende Lücke zwischen Theorie und Praxis.

Hoffentlich komme ich nicht noch einmal in die Verlegenheit, das alles durchleben zu müssen..auf mein beständiges Muskeltraining muss ich jedenfalls achten, denn mein Knie ist trotz OP nicht so stabil wie gewünscht. Wär ja eigentlich mal interesant, wie es ganz ohne OP geworden wäre. Manches mal möchte man mal umswitchen können.

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