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Das Kniegelenk

O[_o


Hyperion

nun, du musst wissen das dein knorpelschaden nicht mehr rückgängig zu machen ist.

Das ist so aber nur bedingt richtig. Faserknorpel kann schon nachgebildet werden, und der ist auch von den Abriebeigenschaften immerhin besser als abgenutzter und erweichter hyaliner Knorpel.

Bei mir wurde ein Knorpelschaden 4. Grades operiert und nach gerade mal 4 Monaten sah man auf dem OP-Video als Laie keinen Unterschied mehr zum umliegenden intakten Knorpelgewebe.

Voraussetzung ist natürlich eine Entlastung der betroffenen Strukturen, also z.B. Umstellungsosteotomie oder Tuberositasversetzung. Außerdem hatte ich eine extrem lange Entlastungszeit (3 Monate).

B1ernMarodia


schmerzen im Knie

seit mehr als 10 Jahren habe ich Probleme mit meinen Knien und immer wieder sprach ich meine Hausärztin und Orthopäden darauf an. Aber es wurde immer nur als Abnützung abgetan und keinem war es wichtig. Nun sind die Schmerzen so unerträglich und somit war ich wieder bei meiner Hausärztin und Resultat null. Ja das ist Abnützung, eine Fehlstellung des Beines vom Fuß her, somit steht das Knie auch nicht richtig. Und dann war es das eben. Ich will endlich ein Röntgenbild und das schon seit Jahren und bekam und bekomme immer die Auskunft: ein Röntgenbild des Knies zeigt nicht wirklich etwas. Langsam bin ich ziemlich verzweifelt.

OT_o


Geh mal zu nem guten Orthopäden, der kann dir da sicher mehr zu sagen als dein Hausarzt.

H3yperBion


O_o

s gibt die möglichkeit der zelltransplantation, als ein stpck knorpel entnehmen und die zellen vermehren. das neu gewonnen knorpelstück kann man dann auf die schadensstelle "aufkleben".

diese knorpeltransplantation wird bei einem schaden von bis zu 12 quardratcm durchgeführt.

alles was darüber hinaus geht ist schon sehr schwierig ums es mit dem o.g. verfahren zu beheben.

die stabilität eines solchen knorpelflickens ist auch von unterschied. nicht alle flicken werden zu einem hochwertigen knorpel.

wenn die arthrsoe aber wirklich aktiviert ist ( mit entzündungszeichen , gelenkzerstörung ) und eine starke ausprägung aufweist hilft auch keine knorpeltransplant. mehr.

gruss

Hnyp erixon


bernardia

mit knieschmerzen muss man sich nicht abfinden. es gibt viele gute therapieformen um knieschmerzen zu lindern.

leider ist es oft so das man pat. gerne mit einfachsten aussagen abspeist in der hoffnung das er sich damit zufrieden gibt und ( ich sag es jetzt einfach mal krass) budget und kasse nicht belastet.

wie o_o schon sagte solltest du dir einen orthopäöden suchen der dich und deine beschwerden wirklich ernst nimmt. es gibt gute ärzte aber die muss man leider suchen.

wenn dann eine ausführlichen untersuchung deines kniegelenkes gemacht wurde z.b. rö-bild oder mrt kann man auch gezielt etwas für dein knie und die beschwerden tun z.b. kg, strom, wärme usw usw....

finde dich nicht mit deinen beschwerden ab, das muss nicht sein!

gruss

sgarXahSleinx88


Hallo Hyperion...

hab da mal wieder ne Frage an dich... bzw eher zwei ;-)

Habe mir mal den OP Bericht von meiner Athroskopie besorgt im Dezember, und da sind zwei Dinge die mich sehr stutzig machen , viellecht hast du einen Erklärungsansatz, ich kopier erstmal den OP Bericht für einen ÜBerblick hier rein:

Operation am: 18.12.2007

Diagnose: Z.n. Patellaluxation, Hämarthros, Reizsynovitis, Chondromalazie 1-2° lat Kompartiment, Chondromalazie 2-3° med Kompartiment, Chondromalazie 2 bis 3° femoropat. Kompartiment li Kniegelenk

Operation: Athroskopische Operation des li. Kniegelenkes mit partieller Synovektomie und Lavage

Operateur: Dr. Bl, Dr. H

Narkose: Siehe Protokoll. Die OP Einwilligung liegt vorRückenlage, Lagerung des li. Beines im Beinhalter in üblicherweise, pneumat. Blutleere mit 400 mm/Hg li. Oberschenkel, übliche Desinfektion, sterile Abdeckung, Stichincision ant.-lat. , Einbringen des Arthroskopes und Auffüllen des Gelenkes mit NACL. Unter Sicht legen des 2 ant.-med. Zuganges und Einbringen des Tasthakens, diagnostischer Rundgang und Überprüfung der Befunde mit dem Tasthaken

Retropatellar und oberer Recessus:

Nach Einbringen des Arthsokopes in den oberen Recessus stellt sich eine deutl. Reizsynovitis dar. Ebenfalls ist ein Hämarthros zu sehen. Im Bereich des femoropat. Gleitfläche zeigt sich eine ausgeprägte Patellalateralisation sowie eine Patelladysplasie, ansonsten besteht eine Knorpelschädigung mit einer Chondromalazie 2. bis 3. ° korrespondierend.

Mediales Kompartiment:

Hier zeigt sich ein intakter Innenmeniskus, des weiteren ausgeprägte Knorpelschädigung mit einer Chondromalazie 2-3°, ebenfalls ein Hämarthros sichtbar.

Intercondylärbereich:

Das vordere Kreuzband stellt sich leicht elongiert dar, wie bei z.N. Teilruptur das hintere Kreuzband ist funktionell und anatomisch intakt.

Laterales Kompartiment:

Der Außenmeniskus zeigt sich intakt, wieder Blutablagerung und deutl. Reizsynovitis. Desweiteren 1 bis 2 ° Knorpelschädigung

Operatives Procedere:

Unter mehrfachem Wechsel der Optik und des Instrumentarium erfolgt zunächst eine ausgiebige Gelenlavage, eine Teilsynvektomie sowie eine vorsichtige Knorpelglättung.

Nochmals durchsehen aller Gelenkkompartimente. Es finden sich keine Derituspartikel mehr und keine zusätzlichen Schäden. Nochmals ausgiebige Lavage.

Einlage einer Redon-Drainage, Wunderverschluss, auflage steriler Kompressen, steriler Watteverband, elastische Wicklung des gesamten Beines, Lösen der Blutsperre.

Post OP Procedere:

Thromboseprophylaxe, Kryotherapie, schmerzadaptierte Belastung

So nun ist folgendes:

1. Es ist ja ein Hämarthros im Knie gewesne ich habe da mal gegoogelt und da steht das das nur auftritt wenn das knie schwerwiegend verletzt wurde, aber laut ASK Bericht ist doch nix großartig kaputt gegangen akut? Kriegt man sowas vlt auch ohne ne neue akute große Verletzung? weiß nich irgendwie sehr komisch...

2. Laut ASK Bericht von September , war im lateralen und medialen Kompartiment völlig UNAUFFÄLLIGER Knorpel?! wie geht das denn? Kann das sein das das innert so kurzer zeit so massiv schlechter wird?? Oder ham die da im September was übersehen?

Danke schonmal LG

iqdc


Re: sarahlein - Hämarthros...

... muss nicht unbedingt eine schwere Knieverletzung als Ursache haben, die Patellaluxation allein reicht schon aus, um das zu verursachen. Ich kann davon eine ganze Oper singen!

Lebenslauf meines linken Knies:

habituelle Patellalux. nach MEDIAL (!). Ich hatte sehr schnell den Dreh raus, selbst für die Reposition zu sorgen, hier ein Strecken, da ein Drücken und schon konnte ich auf meinen eigenen 2 Beinen in die Ambulanz hopsen und mich da dann weiter versorgen lassen :-)

Nach 9-maliger Lux innerhalb von 3 Jahren und jedesmal 6 Wochen im Gipstutor erfolgte eine Lateralversetzung der Patella (1984). Uff, danach hatte ich ne ganze Zeit Ruhe und nur ca. 1 Jahr nach der OP traten Beschwerden wegen des Metalls auf, das dann auch schnell entfernt wurde. Meine sportlichen Betätigungen beschränkten sich nur noch auf Spaziergänge, gemütliches Radeln, Schwimmen (halt eben oma-mäßig - vorher spielte ich Volleyball, Fussball, Squash). Auch die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft (1987) konnte mein Knie nicht aus der Ruhe bringen.

Plötzlich ging es ohne Vorwarnung los: Ab 1992 immer wieder Meniskusläsionen, 7 x Arthroskopie mit Teilresektion des Innenmeniskus, dann 2004 schon wieder mal Verdacht auf Meniskusläsion, die sich dann aber bei der neuerlichen Arthroskopie als Knorpelabsprengung herausstellte, also Shaving und Mikrofakturierung (Aufmeißeln) mit der Hoffnung, dass der Knorpel sich neu bildet. Nix damit! Ende 2006 erneuter Auftritt in der Ambulanz, hatte mein Köfferchen schon dabei. MRT zeigte schon wieder einen Meniskus-Riss und der nicht geheilte Knorpelschaden wurde bei der folgenden Arthroskopie (unterdessen kann ich sie bald selbst durchführen) bestätigt. Zwischenzeitlich benötigte ich (bzw. mein Bein) geschlagene 5 Tage Krankenhaus-Aufenthalt nach einer blöden Arthroskopie!!!! Diskussionsrunden mit Orthopäden, Chirurgen, Physiotherapeuten etc. standen an. Mein Arbeitgeber zeigte sich sehr begeistert wegen meiner ständigen Arzttermine ;-D

Nach viel Hin und Her wurde dann der Termin für eine Umstellungsoperation festgelegt, der dann aber 14 Tage vorher bei einer erneuten Untersuchung abgeblasen wurde. Diese Umstellung soll schließlich den Einbau einer Prothese langfristig hinauszögern, was bei meinem Knie nicht erfolgversprechend schien. Lt. Aussage des Chefarztes säße ich spätestens nach 2 Jahren wieder auf seinem Sessel. Allerdings sei ich für eine Schlittenprothese eigentlich viel zu jung (kann ich was dafür, wenn mein Kniegelenk dem natürlichen Alterungsprozess 20 Jahre voraus ist ??? ?) Weitere Ärzte aufgesucht, immer die gleiche Meinung. Fazit: Einbau einer Schlittenprothese im Juni 2007, 12 Tage Klinik, 4 Wochen stationäre Reha, im Anschluss daran 8 Wochen ambulante Reha 3 x pro Woche in der KLinik und an den restlichen beiden Wochentagen KG bei meinem niedergelassenen Physiotherapeuten. Stress pur, der sich aber gelohnt hat! Ich konnte bereits 1 Woche nach der OP wieder die Nacht hindurch schlafen, mein Magen muss nicht mehr die Unmengen Schmerzmedis verarbeiten, ich geh nicht mehr wie eine 85-jährige über die Straße und die Gehhilfen hab ich schon in der Reha-Klinik in die Ecken geworfen.

Blöderweise bin ich auf das Knie gefallen und jetzt besteht lt. Röntgenaufnahme der Verdacht, dass sich der Schlitten am Tibiaplateu gelockert hat. Am Dienstag hab ich Termin beim Operateur und dann weiß ich mehr.

Trotzdem bin ich froh, dass ich es hab machen lassen. Meine Lebensqualität hat sich verbessert, ich fühl mich nicht mehr wie ne alte Frau und werd auch im Sommer endlich wieder Sandalen mit Absätzen anziehen!

Mit diesem Beitrag will ich kein Loblied auf Operationen singen, aber ich denke, dass meine Erfahrungen einigen etwas Mut zusprechen könnten, den Schritt gut abzuwägen und ggfs. zu wagen in ein weitestgehend schmerzfreies Leben auf 2 stabilen Beinen. Wichtig ist, den Arzt des Vertrauens zu finden und sich aus mehreren Meinungen den persönlichen Weg zu suchen.

S^arNa oNixna


Hallo Hyperion ,

ich mal wieder . Es geht um das linke Knie ,in welchem ich ja bereits 2x das vordere Kreuzband ersetzt bekommen habe. Da sich die Meinungen über mein Knie ziemlich teilen soll Ende des Monats erneut athroskopiert werden . Laut MRt ist das vordere Kreuzband nicht abgrenzbar ,der Innenmeniskus verkleinert wie nach Teilentfernung , dieses ist jedoch nie geschehen und ein Riss ,jedoch kein Durchriss sei erkennbar . Naja und der übliche Knorpelschaden.

Die Schmerzen haben in den letzten Tagen drastisch zu genommen und das Knie fühlt sich auch instabiler an als vorher . Will es mal so beschreiben : Wenn ich das Bein aktiv strecke ,habe ich Schmerzen in der Kniekehle und es fühlt sich an als wenn das Knie nach hinten durchschlägt ,hin und wieder verschiebt es sich auch seitlich .

Meistens ist das ganze auch mit mehr Schmerzen verbunden .

Muss Montag wieder zum Arzt ,da er sich das noch mal ansehen will.

Aber nun zu meiner Frage : Kann man überhaupt so von aussen irgendwas dagegen unternehmen ? Würde eine Orthese da helfen wenn sie so eingestellt ist das ich nicht in die volle Streckung komme ? Oder hast du irgendeinen anderen Vorschlag ?

Gruß und vielen Dank

Sara

Ox_o


Nach 9-maliger Lux innerhalb von 3 Jahren und jedesmal 6 Wochen im Gipstutor erfolgte eine Lateralversetzung der Patella (1984).

6 Wochen gips, das ist ganz schön krass... ich hatte auch etwa 10 Luxationen (bzw. Subluxationen, die Kniescheibe ging von selber wieder zurück und nur beim ersten mal musste ich danach ins Krankenhaus weil dabei ein Stück Knorpel von der Kniescheibe abgeplatzt ist) aber nach 1-2 Wochen Ruhe war immer wieder alles gut.

iRdc


O-o

na toll.... und die Zeit zwischen den Luxationen bzw. Subluxationen vertreibst du dir anderweitig ??? ? Das ist doch kein Dauerzustand, was wird gemacht?

Du kannst doch nicht immer davon ausgehen, dass nach 1-2 Wochen alles wieder gut ist und "auf den nächsten Lux-Termin" warten. Die Folgeschäden in deinem Knie stehen schon in der Warteschleife ???

Oa_o


idc

Die Folgeschäden in deinem Knie stehen schon in der Warteschleife

Falsch, die standen nicht sehr lang in der Warteschleife, irgendie haben die sich vorgedrängelt ;-D

Hab mein Knie jetzt operieren lassen und es entwickelt sich eigentlich ganz gut... kann halt noch nicht viel sagen momentan.

Wenn ich gesagt habe ich hatte immer "nur" 2 Wochen Probleme, dann hab ich das deswegen nicht auf die leichte Schulter genommen (hab ja jetzt auch was machen lassen). Nur kamen mir 6 Wochen halt schon ziemlich hart vor, weil nach so langer Zeit des Ruhigstellens musst du ja jedesmal deine Muskeln wieder quasi von null auftrainieren...

H0yp5erxion


sarahlein

ein hämarthros entsteht durch ein trauma oder auch spontan. wird das kniegelenk durch eine trauma verletzt kann es zu einer einblutung in das gelenk kommen.

du musst das wort " schwerwiegend" streichen da es nicht ganz passend ist. ein einfaches trauma kann schon eine einblutung zur folge haben wie bei dir die patellalux.

es ist durchaus möglich das der zustand des knorpels sich in kurzer zeit verschlechtert hat. vermutlich durch die gelenkeinblutung und entzündung. das veklastet das ´verletzte knie und die anderen strukturen noch zusätzlich.

natürlich kann man auch nicht 100%ig ausschließen das etwas übersehen wurde. das hört man immer wieder mal das ärzte das ein oder andere einfach übersehen :-/

gruss

Ox_o


Hyperion

Jetzt mal nur aus reiner Neugierde: Wie macht sich eigentlich so eine Einblutung bemerkbar?

Nach meiner letzten OP vor 4 Wochen durfte ich eine Woche lang den Verband nicht entfernen wegen Einblutungsgefahr, was es damit genau auf sich hat, hat mir aber keiner erklärt... das ist schon was anderes als ein "normaler" Gelenkserguss oder?

H8y=perixon


O_o

ein gelenkerguß machst sich durch schmerzen in dem gelenk bemerkbar, schwellung ( test: "tanzende patella"), bewegungseinschränkung, erwärmung.

die symptome sind auch abhängig von der schwere der gelenkeinblutung. blutet es stark ins gelenk kann dies sehr schmerzhaft sein.

bei einem "normalen" gelenkerguß sind die symptome gleich, wobei es nicht unbedingt schmerzhaft sein muss.

gruss

K"lauxmi


wie groß muss der Abstand sein?

Hallo,

im Knie treffen ja Oberschenkel und Schienbein (hoffe ist richtig) zusammen.

Nun habe ich ein Röntgenbild hier und der eine Arzt sagt irgendwann wenn das so weitergeht laufe ich ohne Knorpel dazwischen und der andere sagt auf meine Frage was normal ist gar nichts dazu.

Deswegen mal hier die Frage: bei einem Rötgenbild muss der Abstand zwischen Oberschenkel und Schienbein -sprich dunkele Stelle im Röntgenbild- wie groß sein bzw. sollte sein? So umd die Mitte 40?

Gibt es da Statistiken, Anhaltspunkte?

Wie Beweglich darf ein Knie sein zu Seite hin. Als nur leicht Belasten und Knie nach Außen hin bewegen so ca. 2,5 cm?

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