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Frage zu Rückenproblem u Skoliose

t3racCc hat die Diskussion gestartet


Schon vor einem halben Jahr wurde mir gesagt, dass mein rechtes Bein ca. 1cm kürzer ist, wie mein linkes.

Hatte aber eigentlich keine Probleme.

Anfang diesen Jahres wurde ich dann auf Grund eines Sportunfalles am Meniskus operiert.

Als das wieder in Ordnung war, hat meine Hausärztin mein schiefes Becken versucht zu mobilisieren.

In den darauf folgenden Tagen hatte ich leichte Schmerzen, aber diese vergingen wieder und ich hatte keine Probleme mehr, bis zu dem Zeitpunkt im November.

Diesmal hat auch diese Mobiltätsgeschichte nichts mehr genutzt.

Ich muss dazu sagen, dass ich mein Sport (Kampfkunst, Fitness) eingeschränkt hatte und sich dadurch mein Rücken etwas verbesserte. Jedoch möchte ich mich nicht soweit einschränken, dass ich bei jeder Bewegung an meinen Rücken denken muss.

Schließlich war ich bei einem Orthopäden, der mich geröngt hat.

Das Bild zeigt, dass ich eine Skoliose habe. Ehr leicht wohl, aber sie ist da.

Er empfahl mir eine Untersuchung, bei der man auf 2 seperat verstellbaren "Platten" stehen soll und mit der man so die Schiefstände etc. genau berechnen könne.

Diese wird von der Kasse nicht bezahlt und kostet ca. 130€

Innerhalb der paar Min, die er sich Zeit nahm fiehl dann auch das Wort Einlagen in Bezug auf diese Untersuchung.

Jedoch kann ich mir im Nachhinein nicht vorstellen, dass ich mein Problem mit diesen Einlagen beseitigen kann. Diese müssen ja quasi ein Leben lang getragen werden und sobald ich die beim Sport etc. ausziehe, steh ich ja wieder schief?!

Nun bin ich total verunsichert, was ich tun soll. Da ich erst 22 bin, wäre ich nat. froh, wenn ich das Problem in den Griff kriegen könnte und will nich nicht einfach damit abfinden, dass ich von nun an, einfach damit leben müsse...

Hat jemand mit sowas Erfahrung? Hilft vielleicht Krankengymnastik?

Ostheopathie?

Ich habe ein Bild von dem Röntgenbild gemacht:

[[http://img429.imageshack.us/img429/4449/sdf4pv.jpg]]

Vielleicht hilft das.

Danke!

Antworten
H y`perUion


krankengymnastik

hilft. es sollte die dreidimensionale skoliosetherapie nach schroth sein.

man muss aber dazu sagen das man eine schiefe oder krumme wirbelsäule nie wieder ganz gerade bekommen wird. das ziel ist hier ein paar grad herauszuholen und ein fortschreiten zu verhindern.

daher wirst du bis an dein lebensende die übungen machen müssen welche der therapeut dir zeigen wird!

schwere körperliche arbeiten z.b. auf dem bau oder so sind sehr ungünstig und verschlimmern das krankheitsbild.

gruss

t+rac!c


hat jemand erfahrungen mit einlagen?

bringt das was auf dauer?

was ist mit osteopathie? Dorn?

r@ejoxy


also die erste Info die ich dir geben kann ist, das RÖBi dass du da hast ist völlig unbrauchbar. Ein Orthopäde der sich mit Skoliose auskennt würde da die hände überm kopf zusamen schlagen.

Was du als allererstes brauchst ist eine genaue Diagnose. Wie schwer eine Skoliose ist kann man an hand eines messverfahren(vermessung nach COBB) feststellen und dannach richtet sich auch die therapie.

Um dieses Messverfahren durchführen zu können, muss deine Wirbelsäule on einem Stück durchgerögnt werden, ohne unterbrechung. Da birngt es auch nichts erst den 1. teil und dann den 2. teil der Ws zu rögnten, es muss ein Bild mit der GANZE WS sein. Das Bild muss im stehen gemacht werden.

Wenn die Gradzahl ermessen wurden, muss man sehen woher das Problem kommen kann. Solltest du wirklich eine Beinlängendifferenz haben und der Grad der Skoliose nicht zu schwer, kann eine EInlage schon einen Teil der Behandlung ausmachen. Doch eine Skoliose bedeutet nicht nur, dass die WS sich seitlich verkrümmt, sondern bei einer waschechten Skoliose, sind die wirbelkörper in sich gedreht(das nennt man die Rotation) und da helfen auch keine einlagen, darum solltest du die von hyperion erwähnte dreidimensionale KG nach katharina Schroth machen( das kann aber nicht jeder Physiotherapeuth weil es eine zusatzausbildung vorraussetzt, am besten lernt man es in bad sobenheim oder bad salzungen dort gibt es rehaeinrichtungen).

Es ist so dass in den meisten Fällen nämlich ca 81% wird die Ursache einer Skoliose nicht erkannt(das sind dann die sogenannten ideopathischen Skoliosen).

Im Prinzip hängt die Behandlung wirklich von der Gradzahl ab:

0-10°= wird als skoliotische fehlhaltung bezeichnet also keine wirkliche Skoliose, kann durch Haltungsschulung und evtl ausgleich einer Beinlängendifferenz behandelt werden.

10-ca.20°= Krankengymnastik nach Schroth am besten erlernt durch eine reha in bad sobernheim oder bald salzungen.

20-ca 50°= ein DREIpunkt Korsett (am besten von orthopädietechniker rhamouni in stuttgart hergestellt)

50-....°= OP indikation d.h. operiative aufrichtung und versteifung der wirbelsäule.

ich habe immer ca, geschrieben weil sich die behanldung auch nach der verschleterung richtet, es gibt Skoliosen deren verschelchterung quasi still steht dort wird man weniger schnell zu stärkeren mitteln greifen als bei einer die sich inerhalb weniger monate um 10° verschlechtert oder so.

Das wahr jetzt vllt ein bisschen viel, aber diese Sachen sind wichtig bei der behandlung einer SKoliose, eine unbehandelte oder falsch behanldete Skoliose kann sehr schnell schlechter werden, also würde ich an deiner stelle schnell schauen dass was getan wird, wie gesagt mit dem röbi kann dir keiner sagen wie schlimm deine SKoliose letzten endes wirklich ist.

rejoy

r(ejxoy


ach ja osteopathie wird dir nicht viel bringen, höchstens um Blockaden die aufgrund der WS entstanden sind zu behandeln aber sonst hilft eigneltich wirklich nur KG nach katharina Schroth.

auch Dorn ist nicht empfehlenswert.

rejoy

GHaudtima*x


Ich schließe mich rejoy in allen Punkten an. Das Teilröntgenbild hat wirklich wenig Aussagekraft, weil der thorakale Gegenschwung nicht mit drauf ist. Auch geringgradige Skoliosen können üble Schmerzen bereiten. Der Zusammenhang zwischen Schmerz und Skoliose ist unklar, es gibt hochgradige Double-Major-Skoliosen mit 2x90 Grad, die über viele Jahre kaum Schmerzen verursachen, und leichte Skoliosen, deren Besitzer übelste Rückenschmerzen haben. Ich rate Dir auch dringend zu einer Schrothkur in Bad Sobernheim oder Bad Salzungen. Vor allem Deine Beinlängendifferenz solltest Du gründlich abklären lassen. Wenn Sie beispielsweise durch eine Beckenverwringung durch die Skoliose bedingt ist, könnten sich durch falsche Einlagen Deine Beschwerden verschlimmern. Ob Du in die Korsettindikation fällst, vermag ich anhand des Röntgenbildes nicht zu beurteilen, Du könntest aber durchaus noch drunter liegen. Du brauchst dazu aber 1. einen kompetenten Orthopäden und im Fall der Fälle 2. einen hervorragenden Korsettbauer. Es gibt wenig Orthopäden, die in der konservativen Skoliosetherapie auch über 20jährigen ein Korsett verordnen würden, weil die meisten noch an die alte Mähr glauben, der Körper sei mit 17/18 schon ausgewachsen. Das betrifft aber nur das Längen- und nicht das Knochenwachstum und ist mittlerweile hundertfach widerlegt. Ein hochkorrrigierendes Korsett von Rahmouni in Stuttgart hat schon mehrere Jugendliche jenseits der 16 wieder aus der OP-Indikation geholt und vermag auch hochgradigen Skoliosen das Fürchten zu lehren.

Langer Post, kurzer Sinn: Lass Dich von Deinem Orthopäden so nicht abspeisen, gegen Deine Beschwerden kann was getan werden. Ich empfehle Dir einen Besuch auf [[http://www.skoliose-info-forum.de]], wo Du Dich über alle Deine Fragen informieren kannst.

kNami$kaze1x912


ach ja osteopathie wird dir nicht viel bringen, höchstens um Blockaden die aufgrund der WS entstanden sind zu behandeln .

Ich habe dazu jetzt andere Infos, Osteopathie hilft nicht nur bei Blockaden. An sich soll die Osteopathie sich positiv auf den Verlauf einer Skoliose auswirken können. Mein Infostand ist das die Osteopathie sehr viel erreichen kann, unterstützend wohlgemerkt.

Wenn das jetzt falsch ist, dann möge man mich berichtigen.

KG nach katharina Schroth.

:)^

s,und8ancxeKid


Ich bin 49 Jahre alt. Mit 23 wurde bei mir - per Röntgenaufnahme, leider weiß ich nicht mehr, ob im Stehen oder Liegen - eine schwere Skoliose diagnostiziert.

Diese Diagnose wurde von verschiedenen Ärzten ganz unterschiedlich bewertet. Tatsache ist: Es gibt seitdem in meinem Leben drei verschiedene Phasen:

- Phasen, in denen ich meinen Rücken überhaupt nicht bewusst wahrnehme

- Phasen, in denen ich leichte ""Beschwerden" habe, also bewusst mit dem Rücken umgehen muss (ohne aber wirkliche Schmerzen zu haben)

- Phasen, in denen mein Rücken überhaupt nicht funktioniert, ich zeitweise starke Schmerzen habe

Von der "technischen" Seite habe ich nicht viel Ahnung, weil ich mich damit nicht befasst habe; aber mein subjektiver Eindruck ist:

- wenn ich Rückenschmerzen habe, habe ich das Gefühl eines Beckenschiefstandes (rechtes Bein kürzer)

- wenn ich keine Schmerzen habe, fühlt sich alles symmetrisch, also gerade an

Die Frage ist also: Verursacht ein Schiefstand Schmerzen ... oder verursachen Schmerzen einen Schiefstand?

Die Antwort weiß ich nicht genau. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit auch irgendwo in der Mitte. Differenzen in der Beinlänge werden von Ärzten auch ganz unterschiedlich eingeschätzt - ich habe viele "kompetente" Personen angetroffen, die mir sagten, eine Differenz bis 1,5 cm "sei kein Problem".

Meine persönliche Erfahrung: Solange mein Leben "in Lot ist", habe ich keine Beschwerden. Wenn Probleme auftauchen ("Stress"), spannen sich meine Muskeln ungleichmäßig an. Ich kriege Blockaden, die dann natürlich Probleme verursachen. Mit zeitweise sehr starken Schmerzen.

Ich glaube nicht, dass man allein aufgrund der physikalisch gemessenen Differenz sagen kann, was gemacht werden muss. Manche Menschen haben selbst bei einer Differenz von 2 cm ein Leben lang keine Probleme, während anderen schon eine Differenz von 0,5 cm dauernd zu schaffen macht.

sundanceKid

r)ejoLy


@ gaudimax in dem Forum bin ich auch.

@kamikaze1912

ich habe nicht besonders viel wissen über osteopathi, ich war aber selber mal bei einem osteopathen weil 3 wirbel auf mein rückenmark gedrückt haben. Ich glaube dass Ostheopathi höchstens den verlauf positiv beeinflussen kann gerade im hinblick auf beschwerden und blockaden.

Ich habe allerdigns noch nie gehört dass Osteopathi eine optimale behandlung für eine Skoliose sein soll.

@sundanceKid

also erstmal ein Schiefstand entseht nicht weil schmerzen da sind, eher andersrum. Was auch sein kann, du hast Jahrelang keine Beschwerden und dann plötzlich setzt ein Dauerschmerz ein ohne dass sich groß was verschelchtert hat aber aufeinmal kommen die beschwerden eben. Die Sache ist die, je früher ein Schiefstand entdeckt wird desto eher kann man ihn behandeln, weils ich bänder muskeln und Gelenkflächen anpassen an den Schiefstand. Gelenke werden anders abgenutzt, Bänder und Muskeln verkürzen und eine Muskeldysbalanz entsteht. Diese faktoren begünstigen übrigens frühzeiteigen Verschleiss der Gelenke.

Je länger man wartet mit der Behandlung desto eher haben sich die eben geannten Weichteile und Gelenkflächen daran gewöhnt und sind schwieriger umzugewöhnen.

Übrigens ist schiefstand nicht gleich schiefstand. Denn auch ein Schieffstand hat Ursachen. Mein Schiefstand resultiert aus einer Hüftdysplasie(fehlstellung der hüfte) und unterschiedlichen Oberschenkel winkeln. D.h. meine Beine sind eigentlich nicht ungleichlang, das wirkt nur so, weil die Winkel unterschiedlich sind. Auch das sollte man abklären lassen, woher der Schiefstand kommt, dann kann auch richtig behandelt werden.

Grundsätzlich denke ich sollte ein Schiefstand behandelt werden, da Folgeschäden in Grenzen oder sogar vermieden werden können.

llg rejoy

k:amik,aze1x912


rejoy

Ich habe allerdigns noch nie gehört dass Osteopathi eine optimale behandlung für eine Skoliose sein soll.

Ich bin durch ein Forum darauf gekommen. (Stoni´s Forum). Habe bisher die Info das Osteopathie den Verlauf beeinflussen kann. Optimale Behandlung ist es bestimmt nicht, erhoffe mir nur unterstützende Beeinflussung.

Hier mal ein Link

[[http://forum.skoliose-op.info/phpBB2/viewtopic.php?t=57]]

kpamEikajzcex1912


Hier noch einer

[[http://www.physiomohd.de/Anwendungen.htm]]

cPanndi


hey...

ich wollte mal fragen ob sich hier vielleicht jemand ein bisschen auskennst..ich beschreibe mal meine probleme..

ich bin 16 Jahre alt und habe eine 3HB skoliose von 27° diese wurde vor 3 Jahren entdeckt & seit dem mach ich schon Krankengymnastik nach schroth 2 mal wöchentlich. Die schmerzen wurden nach einer Zeit immer stärker & ich musste auf Kur , doch doch schwoll dann mein rechtes knie an & schmerzte sodass ich nichts mehr mitmachen konnte also musste ich nach 1 1/2 Wochen abbrechen. seit 1/2 jahr habe ich sehr häufig(eigl. fast jeden Tag) sehr starke schmerzen im LWS bereich & am stärksten im ISG. seit ca. 3 wochen habe ich auch immer häufiger schmerzen in meinem linken schultergelenk..zudem bekomme ich immer öfters kopfschmerzen & die ganzen schmerzen in den gelenken werden von tag zu tag stärker & intensiver..

ich bin nur minimal verspannt & meine Therapeutin kann sich nicht erklären woher diese schmerzen kommen könnten...

vor einigen Tagen habe ich dann einen Bluttest beim Arzt machen lassen auf Rheuma & borriloise & allgemeines Blutbild, doch alles negativ..

ich wollte jetzt hier mal nachfragen ob jemand vielleicht die selben dinge hat bzw hatte oder ob jemand weiß was es sein könnte....

ich würde mich über Antworten & hilfen sehr freuen(;

LG Julia

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