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Knorpelschaden im Knie

Cxle[vinxho hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich mache hier mal den Thread zum Thema "Knorpelschaden" auf. Schreibt doch mal eure Erfahrungen oder generellen Kenntnisse hier herein, ich denke das ist ein großes Thema mit viel Erklärungsbedarf.

:)^

Gruß, Clevinho

Antworten
R|ut


- 25 Jahre gejoggt, Skilauf (Torsionsfraktur re. Unterschenkel), Leiterin einer Fechtabteilung, und andere Sportarten -

1997 Arthroskopie re Knieglenk -vollständige Knochenglatze, teilw. freiliegender Knochen, 4.-grad. Chondropathie, usw

1997 Umstellungsosteotomie, danach bis heute schmerzfrei, allerdings mache ich nur noch Gymnastik und lange Spaziergänge und 7-stündige Wanderungen in den Bergen.

Lieber ein Schaden am Fahrgestell als ein Dachschaden.

rfejxoy


Dann schreibe ich hier auch mal meine Kniegeschichte

Weiss nicht genau wann es anfing aber alles begann mit wiederholten Patellaluxationen denen ich keine beachtung schenkte.

März 2005: Luxation im Schulsport, bei einem Sprung im Volleyball. Ich bin auf dem verdrehten Knie aufgekommen und hin gefallen. Folge war ein Erguss und eien totale Übereizung.

-Ende April: Diagnose: bds. Patelladyspalsie/habituelle Patellaluaxation chonrodophia Patella-

Behandlung mit Bandage, Knorpelaufbaupräpparaten und KG.

- trotz der Behandlung 4 erneute Luxationen

Anfang Juni: Nach der insgesamt ca 30. Luxation Arthroskopie:

Diagnose: 1°Knorpelschaden, Schaden am Gleitlager und unter der Patella.

Behandlung: lateral release, mediale Kapselraffung, Knorpelglättung.

- 3 Monate nach der OP erneute lateralisation(Kniescheibe nahm ihre ursprüngliche laterale Stellung ein). Seit dem hatte ich wieder 4 Luxationen.

Momentan hält das Knie nur schwer den Anforderungen des Alltags stand(ich werde Erzieherin). Meine HA meinte die OP wäre umsonst und hätte die Dinge eher schlimmer gemacht, weil nun auch Narbengewebe vorhanden ist. Ich muss damit rechnen in ca 5 jahren(wenn bis dahin keine Besserung eingetreten ist) einen Versatz des unteren Kniescheibenbandes machen zu lassen.

Gruß rejoy

a7ranxa


Hallo,

wollte hie auch mal eine Meinung einholen. Und zwar zur MACT, wie sieht es aus mit der Belastung nach dem Eingriff, soll man es machen lassen( also es geht um meinen Paps, der hat sich einen 1,3 cm grossen Defekt beim Sport zugezogen, hat sonst keinen Arthrose), wie lange kann man das Knie nicht belasten?Habt ihr eine gute Adresse, die ihr mir empfehlen könnt? hat vielleicht hier jemand Erfahrung oder diesen Eingriff machen lassen?

wäre prima, wenn sich jemand dazu meldet

:-)

S#abriJnFchen


hi !!

so meine leidensgeschichte begann 2003 März! machte vorher schon viel leistungssport und hatte auch immer knieschmerzen seis nach dem sport als auch vor dem sport, ja dadurch ich das nicht ernst nahm kam es schlimmer als es sein musste.

07.01.2005 sturz mit dem rennrad: Krankenhaus verdacht auf unhappy traid bestätigte sich aber nicht aber dafür nach der arthroskopie einen knieinfekt erlitten und ich musste mich noch 10 weitere ops unterziehen ( 4x gelenkstoilette, synovektomie, vac- system, saug-spüldrainage, meniscusnaht, kreuzbandplastik, narkosemobilisation, ) und dann kamen meine rez patellaluxationen wider und ich musste wegen patellinstabilität und knorpelschaden op werden mediale raffung und lateral release. und jetzt noch immer keine besserung da lateralisation der patella weiterhin und bewegungseinschränkung derzeit liegt die beugung bei 45° und streckdefizit 20°!!! patella luxiert auch weiter.

wollte eigenltlich meinen leistungssport weiter machen und krankenschwesterschule anfangen aber dazu kam es leider nicht!

wahrscheinlich wird noch eine op gemacht!!

lg sabsi *:)

hOelomuxtsc


Hallo, das Thema Knie ist in diesem Forum so oft vorhanden, ich versuche es mal an dieser Stelle - ich bin letztes Jahr wegen meiner dauerhaften Knieschmerzen in Behandlung gegangen. Ich habe einen Kniescheibenhochstand, Arthrose und eine X-Beinstellung. Seit vielen Jahren habe ich schwere Probleme beim Treppensteigen, höllische Schmerzen beim Treppab - bzw. bergablaufen. Bei einer CT wurde ein schwerer Knorpelschaden festgestellt. Zuerst war ich auf Reha, 4 Wochen umsonst, dann wurde mein rechtes Knie mittels Pridiebohrung operiert. Jetzt, nach 10 Wochen, hab ich das Gefühl, das alles noch schlimmer geworden ist. Ich sage mal es mußte so kommen, weil die eigentliche Ursache meines Knorpelschadens nicht beseitigt worden ist.

Gestern war ich wieder bei meinem Orthopäden, nach einer erneuten CT steht fest: Es hat sich ein großer Erguß gebildet, die Kniescheibe scheint nun völlig kaputt zu sein, statt neuer Faser haben sich nur Ödeme gebildet. Er hat mir nun geraten, mich in einem Krankenhaus vorzustellen. Na super, ich habe eine Anlaufstelle ausfindig gemacht, die sich mit obigen Problemen auskennt. Was da auf mich zukommt, ich weiß es nicht. Aber ich denke, das ohne Korrektur des Patellahochstandes keine Aussichten auf Erfolg sind. Allerdings sagte mir mein Arzt, das mein Leiden sehr selten ist und nur von wenigen Einrichtungen durchgeführt wird. Vielleicht kennt ja jemand von Euch solch einen Eingriff. Wäre eine große Beruhigung für mich.

Gruß Helmut

Kmill}aHBaFBe8i1


Hi zusammen ;-)

also ich kann schon ein Buch über meine Knieprobleme schreiben. Meine Kniescheibe is mir ständig rausgesprungen aber auch nach ein paar Sek. wieder in ihre ursprüngliche Lage. Dann 2002 is sie mir Abends als ich in einer Kneipe war rausgesprungen und bleib auch draussen, sie ging nicht wieder zurück :°( Der Notarzt musste kommen und fuhr mich ins KH. Dort wurde mir meine kniescheibe wieder eingerenkt *autsch* und bei zurück rutschen is mir ein stück von knochen abgebrochen und hat mir somit meinen knorpel geschädigt. Ich wurde operiert ein Teil vom Knorpel wurde entfernt, und meine Bänder wurden mir gestrafft ( Kapselraffung) Nach gut 6 Wochen war die Geschichte gegessen und meinem Knie ging es wieder besser. Dann 2003 war ich Nachmittags kaufen und ich rutschte in der Obstabteilung aus und meine Kniescheibe sprang raus. Sie sprang zwar wieder direkt zurück nur ich hatte auf einmal starke Probleme beim Laufen, ich fuhr ins KH und dort wurde mein Knie untersucht, ich ging noch zu weiteren Ärzten, wurde krankgeschrieben und bis auf einmal meine Kniescheibe von sek. zu sek. immer wieder raussprang. Somit wurde ich wieder operiert, es wurde eine Tuberositasversetzung durchgeführt , dadurch wurde das Knieband was am Knochen des Schienbeins befestigt ist, mir mit einem Meisel abgehauen und wurde versetzt. Sehr schmerzhafte angelegenheit, ich hatte einen Knorpelschaden vierten grades der bis heute noch net besser ist. Nach dieser OP musste ich ganze 6 wochen an Krücken gehen und mein Schienbein war ganze 3 monate blitzeblau. Also ich hab ein halbes Jahr gebraucht bis ich wieder richtig laufen konnte. Dann im Dezember 2003 Wurde mir die Schraube die bei der OP eingesetzt wurde wieder entfernt. Es sind nun gut 2 Jahre vergangen und ich habe heute noch durch den großen Knorpelschaden in meinem Knie große schmerzen. Ich nehme viel Magnesium und calcium zu mir und spezielle Tbl. damit die knorpelmaße gestärkt bleibt ( was noch übrig davon ist) Mein Arzt meinte zu mir wenn die Beschwerden immer stärker werden sollten dann muss man sich was einfallen lassen, denn der Knorpel schützt ja auch irgendwo das Kniegelenk. Ich hab immer wieder Angst nochmal operiert zu werden. Aber ich hoffe immer das Beste :-)

Wünsche allen Leidensgenossen noch einen schönen Sonntag ;-)

LG

Melly

SNteffxiHV


Hi

Also ich habe seit meinem 13 Lebensjahr OD stadium 4(Osteochondrosis dissecans) im rechten Knie. Habe erst eine Knorpelanbohrung gehabt mit 14 und war etwa 1 jahr außer gefecht gesetzt hatte dann auch bis vor 2 jahren keine großen Probleme gehabt aber wie es bei dieser Krankheit üblich ist wurde auch ich nicht vor einem Rückfall verschohnt. Hab dann in MD die Uniklinik aufgesucht und mir wurde innerhalb weniger Wochen geholfen durch eine Knorpelzelltransplantation. Bin bis jetzt recht zufrieden denn ich bin seit etwa 4 Wochen aus dem Krankenhaus raus und kann schon wieder sehr gut das Knie schmerzfrei bewegen. hab nur etwas Angst weil ich vor etwa 2 Wochen hingefallen bin und das direkt auf das Knie jetzt muss ich abwarten was mein Orthopäde in MD dazu sagt.

Ansonsten kann ich diese Art von OP eigentlich nur empfehlen.

K)onny1x5


Hat jemand Erfahrung mit Durolane

Hallo zusammen, durch etliche Operationen habe ich wie viele sehr große Knieprobleme, trotzdem kann ich das Tennisspielen nicht lassen. Eine große Hilfe dabei sind starke Schmerztabletten wie Dolobene. Nun bin ich endlich zu einem Orthopäden und dieser bot mir eine Spritzenkur mit Hyalubrix an, welche ich auch vor einem halben Jahr gemacht habe. (200 Euro). Es half nicht wirklich, aber ich wünsche mir einfach mal wieder schmerzfrei, also wiederholte ich die Spritzenkur, bzw. wurde gestern mit Durolane, dem Ersatzmedikament von Hyabrulix(wurde vom Markt genommen)gespritzt. Obwohl mein Orthopäde sehr gut spritzt hat es gestern ganz schön weh getan, was aber noch schlimmer ist, ich habe schlimmere Schmerzen als zuvor.Wenn ich trotz Voltaren meine Tennistermine absage, dann wissen Leute, die mich kennen, dass ich höllische Schmerzen habe.

Hat jemand Erfahrung mit Durolane?

Liebe Gruß

Konny15

Ssislqey1_Bzerxlin


Hey ihr,

was meine Gelenke angeht bin ich sehr anfällig ;-)

Habe eine Bänder-und Bindegewebsschwäche. Seit etwa 2 Jahren habe ich Knieprobleme, die immer schlimmer werden. Zuerst war eine Patellasehnenschwäche - Resultat nach einem Jahr: Bandage beim Sport. Zweite Erkenntnis, von etwa 1,5 Jahren. Knorpelschaden im rechten Knie. Dem hat mein Arzt erstmal weniger Beachtung geschenkt. Sollte es beobachten.

Nach einem Jahr und davon sogar 2 fast Sportfreien Monaten tut jeder Schritt weh!

Nun steht die Frage OP oder nicht im Raum! Wenn es mir hilft, würde ich es jederzeit machen. Was sind eure Erfahrungen? Spiele aktiv Badminton und würde das auch gerne weiterhin tun!

s(chnupp|e0x001


Hallo

Meine Kniescheibe ist auch ständig luxiert,darauf hin hatte ich eine Umstellung nach Roux,leider haben sie dabei festgestellt das ich Arthrose 3-4 Grades hab,und gleich noch den Knorpel geglättet und den Knochen angebohrt damit sich neuer Faserknorpel bilden kann.Das ist jetzt 6 Monate her,ich soll die Schrauben in drei Monaten entfernt bekommen.Nun war ich vor kurzem bei der Kontrolluntersuchung,und der Arzt meinte jetzt das mein Knie schon wieder knirscht und knackt.Jetzt will er wieder ins Knie reinschauen,und den Knorpel wieder glätten.Soll das jetzt jedes Jahr so weiter gehen oder hat man dann auch irgendwann mal ruhe?Und muss ich nach dem Knorpel glätten wieder zur KG?

Er meint ich darf das Knie dann 4 Wochen nur leicht beugen ohne belastung,keine Treppensteigen und nicht in die Hocke gehen.

LG biggi

RIinaxF


Hallo Biggi,

nach der Knorpelglättung solltest Du auf Krankengymnastik bestehen - für den Muskelaufbau und zur Einübung arthrosegerechter Bewegungen.

Treibst Du gelenkschonenden Sport? Z.B. Nordic Walking mit kleinen Schritten? Ernährst Du Dich "gelenkfreundlich"? Nimmst Du Nahrungsergänzungsmittel um Entzündungen zu vermeiden und den Knorpelaufbau zu fördern?

Wenn Du jetzt mehrmals "nein" geantwortest hast, musst Du damit rechnen dass die Beschwerden immer stärker werden. Arthrose kann man leider nicht heilen, nur die Beschwerden lindern und den Prozess aufhalten bzw. verlangsamen.

Alles Gute,

S'isley!_Bzerlxin


Hey ihr,

also OP wollte der Arzt erstmal noch nicht. Bekomme jetzt 10 Wochen lang jede Woche eine Spritze ins Knie zum Knorpelaufbau ... Und nur 20€ bezahlt!!! Es hierß man spürt frühestens nach der 6. Spritze eine Besserung. Ich werde mal sehen. Die 2. habe ich nun hinter mir.

RjihnaxF


Hallo Sisley,

denk dran - jede Spritze in das Gelenk birgt das Risiko einer Infektion, egal wie steril es in der Praxis des Arztes aussieht. Wäre ich an Deiner Stelle sehr vorsichtig mit.

Bekommst Du begleitend Krankengymnastik? Finde ich sinnvoller als die Spritzen.

Viele Grüße,

S|islkey_B:erdlixn


Nein Krankengymnasik gar nicht. Geh eben nur jede Woche die Spritze holen. Hoffe einfach mal, dass es sich nicht entzündet, nicht immer ans schlimmste denken :-p

LG

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