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Schmerzen und steifen Nacken nach einrenken?

b}onsxei hat die Diskussion gestartet


Hi Leute,

ich komm gerade vom Orthopäden.

Ich leider an Hypermobilität, das heisst ich bin ca 30 % gelenkiger als der Durchschnitt. Seit über 2 Monaten plagen mich Herbeklemmungen und teilweise Atemnot. Diese Woche habe ich endlich den Weg zum Orthopäden geschafft nachdem ich 2mal im Krankenhaus war und mein Herz/Lunge mehr als Gründlich durchgecheckt wurden.

Kurz und knapp mein Brustwirbel war verschoben und der Orthopäde hat ihn am Dienstag eingerenkt. Heute hatte ich wieder ein beklemmendes Gefühl und bin erneut zum Orthopäden. Er musste mich wieder einrenken und es wurden wieder etwas besser.

Als ich auf der Straße lief wurde mir mal eben kurz etwas komisch, hat sich angefühlt als würden meine Rippen verkrampfen und ich bekomme keine Luft. Löste sich aber schnell wieder.

Zum eingentlich... beim laufen hab ich gemerkt es beim laufen im Genick irgendwie "knirscht". Was könnte das sein?

Zum anderen ist mein Genick gerade wie betäubt und steif. Ich kann es nur mit großer Mühe bewegen. Hat der Orthopäde mich falsch eingerenkt oder sind das die Muskeln die jetzt blockieren?

Dieses Beklemmungsgefühl ist fast weg. Doch fällt es noch bisschen schwer beim luftholen, als aber ich dauernd verkrampfe.

Luft kriege ich aber es strengt an.

Hatte schonmal jemand das gleiche und kann mich etwas beruhigen? ;-)

Wie oft muss man das einrenken bevor es wieder weg ist?

Will nach fast 3 Monaten mal endlich wieder gut schlafen und keine beschwerden haben.

Liebe Grüße,

roman

Antworten
HiyperCion


nun

wie oft muss man einrenken bevor es wieder weg ist?

garnicht.

wenn du mehr schmerzen und eine verschlimmerte hypermobilität haben möchtest muss man sich nur regelmäßig einrenken lassen!!

häufiges einrenken führt zu einer lockerung der gelenkkapsel, überdehnung der bänder sowie einer funktions und koordinationsstörung der geklenkstabilisierenden muskulatur.

d.h. deine gelenke "leiern" aus und werden noch mehr hypermobil!

die probleme die du hast lassen sich nicht chiropraktische beheben.

dein orthopäde hätte dich wenigstens mal genauer untersuchen sollen.

oft sind haltungsschäden, haltungsschwächen, muskuläre dysbalancen, wirbsäulenerkrankungen und deformitäten für rpckenschmerezn verantwortlich.

u.u. könne dadurch auch herzbeklemmungen entstehen.

herzb. können aber auch ein eigenstädiges problem am herzen selbst sein, daher soltest du noch zu einem kardiologen gehen.

die beschwerden die du jetzt nach dem einrenken hast können nebenwirkungen sein.

der steife nacken entsteht durch eine muskuläre verspannungen.

um dein poblem dauerhaft zu beheben solltest du:

- krankengymnastik zum muskelaufbau machen

- rückeschule

- haltungstraining

- massagen

- wassergymn.

- tai chi

ect....

wie du seihst löst einrenken nicht das problem!

wenn deine atemnot anhält solltet du nochmal zu deinem arzt gehen.

gruss

bwonxsei


Hi hyperion,

das komische ist ja das nach dem Einrenken dieses Beklemmungsgefühl weg ist.

Beim kardiologen und vielen anderen Ärzten war ich schon. Habe CT, Ultraschall, Herzecho, Röntgen und zig EKGs hinter mir. Habe heute erst noch ein Leistungs EKG gemacht bei dem ebenfalls alles in Ordnung war. Organisch bin ich laut 2 Herz spezialisten und normalen Ärzten soweit fit.

Mein Orthopäde hat mich nicht darüber aufgeklärt das die Gelenke noch mehr Hypermobil werden wenn er sie mir einränkt aber er meinte das ich das durch ständiges PC sitzen und lernen bekommen habe. Ich darf meinen Hals nicht nach hinten legen und sollte solche Bewegungen die nächste Zeit auch vermeiden. Jeweils Donnerstag habe ich noch einen Termin bei ihm. Er meinte auch wenn die Beklemmungsgefühle schlimmer werden soll ich vorbei kommen zum einrenken.

Das dies nicht gut ist verstehe ich, aber durch die Beklemmungen und damit verbunden schmerzen habe ich schon Panikattacken bekommen und die waren weitaus schlimmer :-(

Bekomme von einer Bekannten Shiatsu-Massagen und am Wochenende wollte ich ins Thermalbad. Langfristig werde ich meine Rückenmuskulatur aktiv trainieren, das habe ich mir auch vor diesen Schmerzen vorgenommen gehabt. Nur gibt es in Karlsruhe so langsam keine gescheiten Fitness Studios mehr in denen fähiges Personal arbeitet. Die meisten sind kaufmännische Angestellten und haben leider von Rücken und trainieren nicht viel Ahnung. Aber das ist ein anderes Problem ;-)

Sollte ich zu einem anderen Orthopäden gehen wenn er mich nicht über die Konsequenzen des einrenkens aufklärt? Vertrauen habe ich eigentlich schon zu ihm, da er mir bisher immer alles recht ausführlich erklärt hat und sich etwas mehr Zeit nimmt als normal.

Sollte man bei solchen Beschwerden eher mit wärme therapieren oder mit Kälte?

Gruß roman

HTypEerion


nun

über die konsequenzen des dauerhaften einrenkens wird dich ein orthopäde niemals aufklären.

das wird einfach gemacht und fertig.

als pat muss man sich hute selbst um alles kümmern und informieren. denn die ärzte haben kaum zeit für untersuchungen und erzählem einem eh nicht genau was man hat und dagegen machen sollte.

daher muss man sich selbst informieren und kümmern das man richtig untersucht wird.

wenn du aber gut zufrieden bei ihm bist dann bin ich auch der meinung das du ruhig da bleiben solltest :-)

wäre ist in deinemm fall besser. um versp. zu lösen eignet sich wärme.

geh doch zu einer kg-praxis!

viele praxen bieten gerätetraining zum selbstkosten preis (also z.b. ein abo oder eine 10ner-karte an)

such dir eine gute aus die auch entsprechende gerätschaften hat.

dort wirst du dann auch von fachkundigem personal betreut.

gruss

bronsnei


Stimmt, daran habe ich noch gar nicht gedacht mit der KG.

Evtl. kann mir mein Orthopäde ja auch etwas in der Richtung verschreiben.

Werde mir mal alle Fragen die ich dazu habe aufschreiben und meinem Orthopäden stellen.

Was ich jetzt schon öfters Empfohlen bekommen habe, ist zum Osteopathen zu gehen. Hast du da Erfahrung? Was machen die anders als Chiropraktiker und Orthopäden?

H,yPpe=rion


nun

osteopathie ist ein tolle sache. zwar sehr teuer aber wirkungsvoll.

osteopathen behandeln nicht nur das problem an sich sondern den ganzen menschen.

ein versuch ist es wert.

aber wie gesagt am besten kg und osteopathie machen. die kombination machts ;-)

s[telhaufmHaennUleixn


hallo zusammen

@ bonsei

hab etwas ähnliches wie du ... doch jeder ist auf seine Weise speziel

kann mir beim schlafen oder sonst was die HalswirbelGelenke bzw BrustwirbelGelenke verrenken

die Auswirkungen, wenn es nicht in kürzester Zeit nach der Verrenkung von einem PhysioTherapeuten/Osteopathen gelöst wird sind verherrend

es kann bis zu Lähmungen kommen

oder wie du es beschrieben hast...Atemprobleme

ich hab die meisten Probleme an der halswirbelsäule, da ich auch ein HWS habe (HalswirbelSäulenSyndrom) und Migräne seit frühster Kindheit

es ist so dass nicht die Wirbel sich verschieben sondern nur die Gelenke....

ich habe Hypermobile Sehnen und Bänder bereits seit über 20Jahren am ganzen Körper....

krafttraining kann muss aber nicht helfen, es kann auch das Gegenteil bewirken

zu deiner Frage warum du nach dem ersten lösen eine erleichterung verspürt hast und jetzt doch noch blockiert bist...vielleicht hat er nicht alle WirbelGelenke wieder in Position gerückt

PS: hatte vor gut 4 wochen so paar hartnäckige Tage, hatte mir bei einem Konzert was verschoben im Hals (es war Donnerstagabend und ich konnte erst wieder Montags in die Physio) ich musste 2x gehen Montags und mittwochs bis mein Hals wieder gerichtet waren

doch in der Zeit hatte einer der Halswirbelgelenke auf einen wichtigen Nervenstrang gedrückt....so dass ich jetzt im rechten Arm einen Tennis & Golf Arm habe, nur wegen der verrenkten Wirben vor ein paar wochen

es ist also nicht zu spassen damit, doch man kann echt nicht viel dagegen Tun

wünsche dir alles gute und viele schmerzfreie Nächte.... *:)

grüess aus der schweiz

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