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Kielbrust

LJeuNxaM hat die Diskussion gestartet


Hi,

Ich habe eine Kielbrust und wollte jetzt mal fragen ob mir jemand raten würde, diese wegzu operrieren.

Das wäre eine Möglichkeit aber soll ich dann mein ganzes Leben lang mit einer rießen narbe rumlaufen? Nein, das will ich nicht. Gibt es nicht noch eine andere Möglichkeit diese wegzubekommen oder, dass man sie unter den klamotten nich sieht?

Gruß Manuel

Antworten
slonja2 xhug


@manuel

eigentlich ist es ja dasselbe wie trichterbrust. nur bei kb'lern sieht man es besser.

du musst dich entscheiden zwischen narbe oder keil. soweit ich weiss, gibt es sonst nicht viel zu tun. vielleicht bringt man es ein wenig mit trainieren weg, aber das ist eigentlich eher ein vertuschen, als eine korrektion.

klar stört eine narbe auch...aber auch gegen das gibt es heutzutage recht gute mittel...

ich wurde auch operiert und habe eine narbe, aber mir fällt sie schon fast nicht mehr auf.

aber auch sonst. eine narbe ist nicht gerade etwas schlechtes! ich habe mich für narbe entschieden und bin auch glücklich damit...

aber es ist dann schlussendlich ja deine entscheidung.

ich hoffe du entscheidest dich für die richtige

gruss sonja

S7hiXcadi:c16xm


Kielbrust -> seelisch fertig!

Hallo an alle Leidensgenossen und an alle anderen.

Ich bin heute zufällig auf diese Seite hier gestoßen. Bin positiv überrascht. Bis gestern habe ich noch gedacht, dass ich "der einzige" auf der Erde mit KB sei... Aber wie ich sehe, gibt es ja noch ein paar mehr! Endlich gibt es hier mal eine Möglichkeit, mit anderen, die das gleiche Problem haben, zu reden.

Aber nun zu meinem Problem:

Seit dem ich so 13, 14 bin (jetzt fast 18), habe ich diese KB. Anfangs hat mich das auch gar nicht gestört (wahrscheinlich konnte ich es da noch gar nicht wirklich realisieren) nur als es dann immer schlimmer und dieser Kiel immer größer wurde, fing ich an damit Probleme zu haben. Inzwischen ist der Kiel aber schon größer als meine Brustmuskulatur. Ich bin im Sommer nicht mehr schwimmen gegangen und auch im Sportunterricht ziehe ich mich immer mit der Brust zur Wand um. Ich bin der Einzige, der weiss, dass ich KBler bin. Nichtmal meine Eltern wissen das. Warum ich es ihnen nie gesagt habe weiss ich nicht. Jedenfalls habe ich (im Moment) nicht den Mut es ihnen zu sagen. Auch anderen Leuten habe ich es noch nicht angetraut. Das belastet noch zusätzlich, wenn man mit NIEMANDEM darüber reden kann!!! Das nächste Problem wären die Frauen bzw. Mädchen. Mehr als kuscheln ist nicht drin. Sobald nur jemand mit der Hand in die Nähe meiner Brust kommt, blocke ich sofort ab.

Ich hoffe, dass jemand auf diesen Beitrag eingeht!!! Es würde mir nämlich sehr gut tun, mit jemandem darüber zu reden.

Peace yo 8-)

s50n&Ja


@Shicadic16m

hi

wie du jetzt auch gemerkts hast, bist du bei weitem nicht der einzige, der davon betroffen ist. in meinem bekanntenkreis kenne ich, ausser mir, noch drei tb-patienten.

also du siehst es teilen viele mit dir diese gefühle.

doch du darfts dich nicht von der öffentlichkeit fernhalten. ich rate dir an, nach und nach mit personen, die dir nahe stehen darüber zu sprechen. du wirst sehen, es geht dir danach besser.

und das mit den frauen. also ich denke nicht das einen trichter die liebe übertreffen kann. du musst einfach den schritt tun, und dazu stehen.

wenn du das nötige selbstbewusstsein besitzst dann ist(denke ich) auch das problem mit frauen gelöst (also gelöst....naja...probleme mit frauen[bzw männern] hat man doch immer ein wenig) ;-) denn für die meisten ist es vieleicht am anfang ein wenig ungewohnt, aber sie lieben ja dich und nicht deine brust.

ich weiss, es ist einfacher gesagt als getan...doch trotzdem...einen versuch ist es allemal wert....oder etwa nicht ???

liebe grüsse

m,ettin2ger


TB macht zu Psycho!

Immer muss man es vertuschen, sei es im Sportunterricht oder beim Schwimmen, es ist einfach krank das Ganze, warum müssen ausgerechnet wir die "Auserwählten" sein mit diesem Problem (15jähriger Jüngling, leide darunter).

Es macht einen auch immer fertig wenn sie es dann sehen und dich blöd fragen "Warum hast du da so ein Loch?". Ich raste dann schon fast aus wenn mich wer fragt. Ach ja und was die Frauen angeht, werd ich sowieso auf ganzer Linie scheitern weil man so eine Riesenangst vor plötzlicher Ablehnung hat. Am Anfang weiß sie es nicht...ok irgendwann ist es dann soweit das Hemd fallen zu lassen und dann :-o Schreck! Und wenn man es vorher sagt denkt sie sich, oh Gott der ist ja "behindert". So oder so, da nützt einem selbst ein gutes Aussehen mit blonden Haaren und blauen Augen einen Dreck. Wir müssen ja heutzutage alle dem Schönheitsideal nachtanzen, das Muskelpaket mit Waschbrettbauch etc.

Ich dreh mit der Zeit schon durch, immer öfter krieg ich Verzweiflungsanfälle.

OK, Operation, aber wenn da was schiefgeht ???!!!!!!!!!! Rückgängig machen kann man nämlich gar nix mehr und wenn ich dann noch zusätzlich um sonst Narben hab. Die Beiträge in diesem Forum überzeugen mich nicht wirklich. Nur geschätzt 50% der Antworten gaben über eine positive OP bekannt. Das ist sehr wenig. OK Leute, genug aufgeregt.

cu

Tt-stEerr


@Shicadic16m

Jo hi Seelensverwandter - oder wie mans nennen soll .

Ich schreib dir weil dein Beitrag eigentlich meiner sein könnte.... vor allem:

Ich bin im Sommer nicht mehr schwimmen gegangen und auch im Sportunterricht ziehe ich mich immer mit der Brust zur Wand um.

Genau dasselbe Problem hab ich auch....Ich bin 17 und werd in 2 Monaten 18, habe auch eine Kielbrust und dachte ebenfalls bis vor zwei Monaten, wo ich dieses Forum entdeckt habe, ich wäre der einzige....

Ich hab mir fest vorgenommen ab 18 ins Fitness - Studio zu gehen und dann zu trainieren - und wenn das nichts bringt halt den narbigen Weg zu gehen... Allerdings hab' ich bis jetzt nur flüchtig darüber im Internet gelesen - das was hängengeblieben ist, ist jedoch das man dann Metallschienen bekommrt und jedes halbe Jahr zur Untersuchung muss oder so - Das hört sich nicht gerade Wunderbar an - leider -

Aber mein Ziel das Problem zwischen 18 und 20 gelöst zu haben sehe ich optimistisch - nicht das es so wäre - aber danach immer noch ne Kielbrust zu haben... möcht ich gar nicht dran denken....

Bis jetzt hab ich auch nicht mehr als mit nem Mädchen rumgeleckt, aber ich hab auch erst vor nach meinem Problem weiter zu gehen.... Bis jetzt Wissen davon nur meine Eltern und meine alten Sportkollegen - aber keiner spricht mich darauf an - es ist so als haben die es vergessen (hab die KB auch schon seit ich 12 bin)...

Ein anderer Sportkollege hat ebenfalls eine KB, bei ihm sieht man die jedoch nicht so stark weil er so einen großen Brustkorb hat der so in die breite geht - bei mir eher nach vorne - naja - wenn mir jemand zu nahe an die Brust geht mach ich auch immer die reflexartigen Ausweichmanöver ;-)

Ich fand es einfach unfair dirgegenüber wenn ich dir nicht geschrieben hätte, wie meine Erfahrungen damit sind

Dann sag ich mal tschüß - hoffe ich konnte dir damit einen Gefallen tun

P.S.:

K.iff.st du auch? - wegen deinem Peace Yo 8-)

Die Klamottenprobleme kennst du sicherlich auch.... ok dann ... ich schreib nochmal wenn ich mich genüge über die operativen Mittel informiert habe - kann aber was dauern

Haut rein

GCerngot Kxrause


Re: Kielbrust

Hallo!

Heute habe ich zum ersten Mal im Internet nach dem Thema Kielbrust geschaut und Eure Beiträge gefunden. Zu meiner Person: ich bin 27 Jahre alt und habe, so lange ich denken kann, eine Kielbrust – eine ziemlich ausgeprägte. Das war eigentlich nie ein Problem, bis ich meiner Mutter – als ich 13 Jahre alt - weggezogen bin und auf eine neue Schule kam. Die Erfahrung im Bezug auf den Sportunterricht habe ich auch gemacht: wegdrehen, niemanden in die Nähe lassen, Abwehrbewegungen. Von einigen Schwachköpfen bin ich auch geärgert worden, am Strand immer mit Shirt rumgelaufen. Die Fragen "was hast Du denn da?" waren mir immer sehr peinlich. Auch hatte ich Angst, was Mädchen von mir denken würden. Meine Mutter habe ich genervt wegen einer eventuellen OP, der Arzt hat letztlich davon abgeraten. Ich war noch einige Jahre deprimiert.

An die "Jungs": Was Ihr zu Euren Befürchtungen mit den Mädchen schreibt, kann ich nur sagen: Unterschätzt die Frauen nicht! Ich will hier nicht auf den Putz hauen... es war keine einzige dabei, die damit irgendein Problem hat. Wenn es kuschelig wurde, habe ich später die Hand meiner "Freundin" genommen und sie meine Kielbrust fühlen lassen und mit ihr darüber gesprochen.

Sprecht Eure Freunde an, erzählt von Euren Ängsten! Eure Freunde werden immer Verständnis für Eure Situation haben. Ansonsten sind sie es nicht wert, Freund genannt zu werden. Familie, Freunde, die Freundin werden Euch immer Rückhalt, das nötige Selbstvertrauen geben und später wird es – mein Wort darauf – nicht mehr stören.

Vor 5 Jahren habe ich mit Kampfsport, Fitness und Laufen angefangen (vorher der absolute Anti-Sportler). Seitdem war ich wegen meiner Kielbrust, Skoliose, Scheuerman, Rundrücken und wegen meiner defekten Knie kein einziges Mal mehr in Behandlung. Ich sehe hier meine Arbeitskollegen mit anderen, geringeren "Wehwehchen" und wurde trotzdem nie mit ihnen tauschen. Ich lebe, bin glücklich, fühle mich pudelwohl, gesund und fit!

Zum Schluss habe interessehalber eine Frage: Wer hat tatsächlich Erfahrung mit operativen Eingriffen dieser Art?

Gruss, Gernot

S}am 5Dav^ion


Re: Kielbrust...

Hi...

Auch ich habe eine KB... Was ich darüber denke...? Schwer zu sagen... Nur soviel ist sicher: Ich schwanke zwischen: >Warum habe ich so ein sch... Ding< und >Ich habe eine KB, was soll's...? <

Ich weiß seit etwa 7 Jahren, daß ich eine Kielbrust habe. Sie ist mir vorher auch nicht aufgefallen, wenn nicht meine Klassenkameraden dumme Bemerkungen in der Umkleide gemacht hätten, von wegen ich würde ein Alien (es war die Zeit in unserem Leben, wo wir endlich Abends länger aufblieben und irgendein privater Sender zufällig die Alien-Reihe gezeigt hat...) da drine haben und so weiter... Aber auch dieses habe ich ursprünglich nicht wirklich wahr genommen und drüber nachgedacht. Ich habe mir gesagt: So bin ich nun einmal und damit Aus und Ende der Diskussion...

Eigentlich richtig aufmerksam wurde ich, als ich gerade aus der Badewanne gestiegen war und zufällig meine Mutter auf die Toilette mußte (nein, keine Panik... Meine Kindheit war eine echt Super-Kindheit... Es war nun einmal so, daß unsere Toilette im selben Raum wie unsere Badewanne war... Außerdem: warum sollte man soooo ein Halligalli darum machen, daß die eigenen Eltern einen nackt sehen...? Naja, lassen wir das Thema hier mal jetzt bleiben...). Sie fragte mich besorgt, was ich denn da hätte... Ob ich hingefallen sei etc. War ich natürlich nicht.... Naja, da sich meine Mutter Sorgen machte, sind wir auch zum Orthopäden gegangen, welcher uns beide dann informierte, was denn nun das 'Ding' sei, was mir da hervorsteht.

Der Arzt sagte uns, daß es bei x von 100 Kindern vorkommt, man nicht wüßte, woher genau das kommt, was das auslöst, daß man das operativ entfernen lassen kann, wenn Probleme damit auftreten würden. Also Schmerzen, Herz-Probleme, Atem-Probleme, extreme vergrößerung usw. Kennt ihr "Leidensgenossen" (um den Terminus auch einmal zu gebrauchen...) sicher auch schon alles... Naja, seit dem Arztbesuch sind nun schon rund 7 Jahre vergangen und ich habe keine Probleme in all diesen Jahren gehabt, außer den ein oder anderen blöden Spruch (siehe oben), der mir zum einen Ohr hinein und zum anderen Ohr wieder hinaus gegangen ist... [Da leide/leidete ich schon viel mehr wegen meinen gelockten roten haaren und meinen Sommersprossen und den daraus resultierenden Sprüchen...]

Nur die Zeit vergeht und manche Dinge ändern sich...: Jetzt, wo ich nun 20 bin, überlege ich, ob ich nicht doch den Schritt gehen soll, mich einer OP zu unterziehen... Klar, ihr könnt mir sagen, was ihr denkt, ob ihr es habt machen, wann es war etc. Nur den Schritt muß ich letzlich allein gehen. Ich weiß durchaus, was das bedeutet: Schmerzen, Narbe, es könnte zu Komplikationen kommen usw. Aber, ich muß auch dazu sagen: Ich habe richtigen bammel davor, daß machen zu lassen... Warum weiß ich selber nicht, aber ich denke mal, es kommt daher, daß man Angst und Skepsis wegen der OP hat... Nutzen und Risiko...

Ich habe ja auch wie in den letzten Jahren keine Probleme mit meiner KB, keine Schmerzen, keine Beeinträchtigungen beim Atmen, keine Herz-Probleme (und dieses weiß ich wegen einer Schul-Exkursion in unser hiesiges Uni-Krankenhaus, wo für Schul-Gruppen ein Besuch der Kardiologie angeboten wurde und das Herz eines Freiwilligen [ratet mal wer sich da zur Verfügung gestellt hat] mittels Ultraschall gezeigt wurde :-D ...)

Genug des Schreibens zumindest an dieser Stelle...! Übrigens war es das erste Mal, daß ich so viel außerhalb meiner Familie und meines Freundeskreises über meine KB gesprochen habe.

Doch eine Frage zum Schluß habe ich doch noch (auch wenn sie ein wenig deplaziert scheint) an alle, die eine OP machen ließen und es sagen möchten: Mit welchen Kosten müßte ich denn rechnen, wenn ich eine OP bei mir machen ließe...

MfG Timo

GherOnot KprauNse


Hallo, Timo aka Sam!

Prinzipiell ist es so, dass eine gesetzliche Krankenkasse die Kosten übernimmt, wenn eine medizine Notwendigkeit besteht. Da Du aber selber schilderst, dass Du keine Probleme damit hast (Herz, Atmung) kann dieser Weg nicht beschritten werden. Nächster Punkt wäre, dass die seelische Belastung (sprich der psychische Druck) zu gross ist: in diesem Fall wird die Krankankasse dann Kosten tragen. Vorher wird dieses allerdings durch einen Vertrauensarzt der jeweiligen Krankenkasse geprüft.

Meine persönliche Meinung hierzu noch: solltest Du Dich für den Schritt entscheiden: zukünftig werden die finanziellen Mittel der Kassen noch knapper werden, d.h. ich denkle es wird umso genauer geprüft werden. Weiter stellt sich die Frage, ob nicht nach einer weiteren Reform des Gesundtheitssystems Operationen dieser Art noch im Leistungskatalog enthalten sind.

Grüße,

Gernot

S&am! Dpavixon


Hallo Gernot, hallo ihr anderen User...

Ersteinmal Danke für deine Info bezüglich der Krankenkassen, denn mir war es neu, daß die soetwas ganz übernehmen würden, wenn die Vorraussetzungen erfüllt sind...

Dann habe ich mir überlegt, was sicher nicht schaden könnte, mir einmal einen Untersuchungstermin machen zu lassen, ganz einfach aus dem Grunde, daß man einfach einmal von jemanden untersucht wurde, der öfters mit einer KB "in Kontakt" kommt... Nur soweit ich weiß, dauert dat schon mal bis zu einem halben Jahr, ehe man da einen Termin bekommt... Ich suche deswegen spätestens am Freitag (25.07.03) die Nummer der einen Klinik raus und lasse mir einen Termin geben, dabei dachte ich an die Klinik in Erlangen... Oder kennt noch jemand eine Klinik, außer der Charitée in Berlin und die in Erlangen, wo eine KB oder eine TB öfters behandelt werden...?

CU

Timo

S/am Dwavion


Wer es noch nicht wußte...

Hi zusammen...

Wie geplant von mir, hatte ich mal bei der Klinik in Erlangen angerufen, da ich ja mal einen Untersuchungstermin dort haben wollte, und da wurde mir gesagt, daß wenn man sich dort untersuchen lassen wollte, man KEINEN Termin braucht, sondern Wochentags von 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr zur Sprechstunde erscheinen könne... Was man mitbringen kann an Unterlagen, um die Zeit der Untersuchung kurz zu halten, sind:

- EKG (wobei dieses ein, sorry ich weiß es nicht mehr genau, Belastungs-EKG sein sollte)

- Röntgen-Aufnahmen vom Thorax und der Wirbelsäule (Wirbelsäule ist nicht zwingend notwendig, nur wenn man an selbiger eine Krümmung hat)

- einen Lungenfunktionstest (ist ebenfalls nicht zwingend nötig, nur wenn man wegen der KB Lungenprobleme hat, also nicht tief genug einatmen kann usw...)

CU

Timo

P.S.: Wenn noch Bedarf an weiteren Infos bestehen sollte, einfach fragen

dio$min%iqu6e(Cwo)


hey zusammen :-)

ich komme aus der schweiz (aus zürich) und leide seit meiner frühen kindheit an einer kielbrust. wie alle anderen hier, dachte ich auch immer, ich sei die einzige mit diesem problem, tatsächlich kenne ich niemannden in meinem freundes- oder bekanntenkreis der an einem solchen "problem" leidet. cool, dass es dieses forum gibt!!!

ich bin weiblich und 24jahre alt, und habe mit der kb bisher höhen und tiefen erlebt. in der pubertät hatte ich erhebliche probleme damit, bin nie schwimmen gegangen, den sportunterricht habe ich ständig geschwänzt.

erst so seit ich 20ig jahre alt bin, habe ich begonnen meinen oberkörper zu akzeptieren und habe auch bis jetzt damit gut gelebt.

ich muss dazu sagen, dass ich nie probleme mit maennern hatte (ich bin sehr attraktiv- sagen zumindest alle),

ich hatte und habe zwar eher flüchtige bekanntschaften als feste beziehungen; dies wohl deshalb, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass ein mann mich so akzeptieren kann, irgendwie fühle ich mich nicht als vollwertige frau, keine ahnung. ich selber finde die deformität auch hässlich (und die brüste dazu, die hängen an den seiten so herunter).

eine ziemlich komplexe situation.

kaum möchte mich einer oberhalb meines bauchnabels berühren, zucke ich sofort zusammen und drehe mich um oder führe seine hand irgendwo anders hin...!

habe mich bisher auxh noch nie getraut, mit einem mann darüber zu sprechen, die meisten wissen ja noch nicht einmal, was das ist!!! mit meinen fruenden rede ich aber seit kurzem offen darüber; die finden das alle nicht so schlimm.

mit ärzten habe ich bisher nur eher schleche erfahrungen gemacht- sie alle haben mich nur wenig ernst genommen, mir gesagt, es gäbe keine lösung, die OP sei viel zu gefährlich etc etc....

ich möchte die OP aber unbedingt, weiss aber nicht wo!!!

die versicherung wird die kosten auch kaum übernehmen, wenn ich sie nicht in der Schweiz machen lassen werde. aber in der Schweiz ist niemand dazu bereit, mich zu operieren, ich bin wahrscheinlich so ein grenzfall, bei dem man nicht genau sagen kann, wie das resultat nacher aussehen wird (niemand ist bereit, das risiko auf sich zu nehmen). ausserdem gäbe es bei mir erhebliche narben (nicht nur die unter der brust), da die deformitöt auch vor allem im oberen bereich ist. aber mir wären die narben eigentlich egal....

was soll ich tun ???

gibt es eine frau hier, die mir nachfühlen kann?

ich fühle mich so alleine mit diesen gedanken....

und wo ist eine wirklich gute klinik ??? ein arzt im unispital innsbruck wäre bereit, mich zu operieren....hat jemnd da erfahrungen gemacht? sorry, dass ich soviel geschrieben habe....!

freue mich auf jede antwort resp anregung

dominique

Skam DWavitoxn


@Dominique

Hi Dominique, hi ihr anderen...

Du mußt dich nicht entschuldigen, daß du "soviel" geschrieben hast, denn sooo viel ist es auch nicht... Und außerdem ist dieses Forum ja zum Austausch von Erfahrungen, Gedanken, Wünschen und Infos da...

Dann noch etwas: Ich bin zwar keine Frau und ich bin auch noch nicht an meiner KB operiert worden, aber du sagtest ja, daß du dich über jede Antwort freuen würdest...

Oh man, da hattest du wohl nicht so wirklich Glück mit deinen Ärzten gehabt... Meine Ärzte nahmen mich da dann doch noch ernst bzw. haben nicht so reagiert, als sei ich ein Psycho oder sonnst was, weil mich meine KB ein wenig stört und ich es sagte... Okay, soweit liegen keine bei mir keine organsichen Beschwerden vor, weswegen sie mir auch sagten, es sei dann eher eine rein kosmetische OP und ich müßte Nutzen und Risiko abwägen... Aber sie waren immer nett und freundlich, zeigten auch ein wenig Verständnis...

Zu deiner Frage, ob denn noch jemand eine Klinik wüßte, in der man sich eine KB korrigieren lassen könnte, kann ich dir nur zwei Möglichkeiten geben, wo man es, zumindest was Deutschland angeht, machen lassen kann: Das wäre zum einen die Charité in Berlin [[http://www.charite.de]] (ein Bisschen weit weg von Zürich...) und zum anderen die Uni-Klinik in Erlangen [[http://www.klinikum.uni-erlangen.de]] (wo ich mal im Oktober hinfahren werde, siehe bei einem früheren meiner Beiträge...) Zugegeben: Erlangen ist auch noch gut 300 km Luftlinie von Zürich entfernt...

CU

Timo

d+omi niqQue(wx)


sam davion

hey :-)

danke fürs "zuhören"!

weisst du, manchmal komme ich mir lächerlich und bescheuert vor und denke- mein gott, hab ja "nur" ne kb, sehe ja sonst wirklich gut aus, habe keine gesundheitlichen probleme, hab ne schöne haut, bin schlank, hab tolle fruende, ein gutes soziales umfeld etc etc.. - und dann schäme ich mich fast oder will eigentlich niemanden mit diesem problem belästigen. schliesslich gibt es menschen, die mit einem viel schlimmeren schicksal zu hadern haben... und dennoch begleitet "es" mich ständig, und ich will etwas ändern... und ich will "es" weghaben.

ich war bei so vielen aerzten, und das war wohl ein fehler! jeder hat mir zu etwas anderem geraten, jeder hatte eine andere meinung und keiner konnte mir konkret sagen, wie es bei mir nacher ungefähr aussehen könnte...

die einen meinten, ich solle doch einfach brustimplantate einsetzen lassen um das ganze ein wenig zu kaschieren, andere sagten, das sei ja völliger blödsinn damit erreiche man nur das gegenteil.

jemand anders meinte, mit einer op könne bei mir ein sehr vielversprechendes und zufriedenstellendes ergebnis erzielt werden, andere wiederum waren der meinung, das würde völlig schief herauskommen und ich solle es auf keinen fall machen.

tja, und was soll ich nun glauben resp wem soll ich vertrauen ??? ? das hat mich alles ziemlich verunsichert-

wie können so viele fachpersonen über einen ganz bestimmten sachverhalt so verschieden urteilen ??? ?

das geht doch nicht!!!??

wahrscheinlich will einfach niemand wirklich das risiko auf sich nehmen, weil sie sich nicht sicher sind, wie es tatsächlich herauskommen würde und ob ich dann wirklich zufriedener wäre....

lieber gruss

dominique

dyominfiquex(w)


@sam davion

übrigens- vielen dank noch für deine tipps!!! :-)))

hab ich ganz vergessen zu sagen vorher!

werde mich trotz der grossen distanz mal dort melden; vielleicht können die mir ja weiterhelfen, die haben ja sowieso einiges mehr an erfahrung in diesem bereich als diese blöden aerzte hier in zürich! ;-D

liebe grüsse

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