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Narkose

AOiOrborZne68


Umfrage

Mal eine kurze Frage an alle hier:

Angenommen ihr hättet eine OP vor Euch und dürftet Euch das Verfahren der Narkoseeinleitung frei aussuchen, wie würdet ihr Euch entscheiden?

Intravenös oder Maske ???

Ich kann nur sagen: Definitiv Maske!!!

vRereInalxein


@ Airborne:

Ich hab zwar keinen Vergleich zwischen beiden Möglichkeiten, würd mich aber wohl wie bei den letzten beiden Malen für intravenös entscheiden...

K|arQTok


@ Airborne

Ich habe zwar auch keinen Vergleich, würde mich aber auch für die intravenöse Variante entscheiden. Aus dem Grund, da mir gesagt wurde, dass das besser verträglich sei und ich es als angenehm empfunden habe. Ich kann es mir nur schwer vorstellen, die Narkose praktisch "selbst" herbeizuführen, indem ich bewußt das Narkosegas einatme. Das ist so ne psychische Hemmung.

tyheu-caxver


Maskeneinleitung? Mit mir nicht!

Jedenfalls nicht, wenn nicht *vorher* der i.v.-Zugang gelegt wird (und dann würde die Maskeneinleitung ja irgendwie keinen Sinn mehr machen).

Natürlich ist es sehr selten, dass bei jungen gesunden Erwachsenen bei der Narkoseeinleitung irgendwas passiert. Aber *wenn* es passiert (z.B. Erbrechen - Magensaft bildet auch ein nüchterner Patient! oder Bronchospasmus - Verkrampfung der Bronchien, dann bringt man mit der Maske keine Luft mehr rein) - dann hat man plötzlich alle Hände voll zu tun und muss diverse Medikamente geben, gerade beim Erbrechen sind da durchaus Sekunden wichtig. Und in dieser Situation soll die ohnehin deutlich nervöse Pflegekraft dann noch stauen, stechen, verkleben, anschliessen?

Wenn dann nach der Komplikation der Patient irgendeinen Schaden davonträgt, würde der Staatsanwalt genau dasselbe fragen wie mein Chef: Warum haben Sie sich ohne medizinischen Grund auf eine Spielerei eingelassen, die die Sicherheit beeinträchtigt hat?

Wenn ein Patient es *unbedingt* will, kann er es natürlich kriegen: Dann muss er es aber schon beim Aufklärungsgespräch sagen, damit ich über die Situation informieren kann und er mir unterschreibt, dass er gegen meinen Rat das risikoreichere Verfahren gewählt hat.

Sorry Leute, aber Maskeneinleitungen bei Erwachsenen sollte man beschränken auf geistig Behinderte und Patienten mit massiven Angststörungen. Wer den Stich nicht spüren möchte, soll sich halt vorher EMLA-Creme auf die Hand machen lassen (gibts zur Not auch in der Apotheke). Ich weiß, dass es Kliniken gibt, die es anders machen - im Zeitalter des Klinikwettbewerbs will man halt maximalen Komfort bieten. Aber auf Kosten der Sicherheit?

A propos Komfort: Übelkeit und Erbrechen sind nach Gasnarkosen etwa doppelt so häufig wie nach i.v.-Narkose mit Propofol...

Gruesse

Michael

KMarTxok


Hallo,

ich habe jetzt den Termin für die Drahtentfernung. Am 12. Dezember ist es soweit. Obwohl ich die letzte Operation gar nicht schlimm gefunden habe, werde ich jetzt wieder nervös. Mit jeden Tag, an dem die Operation näher rückt, wirds schlimmer. Könnte mir vielleicht jemand irgendwas Beruhigendes schreiben?

Ich war auch noch so blöd und habe mir nen Termin rausgesucht, der direkt nach dem 24h Bereitschaftsdienst vom Doc liegt. Ist er da nicht vielleicht schon total abgekämpft, müde und unkonzentriert? Ich weiß ja eigentlich, daß es wahrscheinlich nicht so ist, aber die Vernunft siegt im Moment nicht gerade. Mach mir jetzt schon so viele Gedanken

Wäre echt dankbar, wenn jemand antworten würde.

Gruss, KarTok

W_olfxf


Hallo Kartok,

also, das ist nichts ungewöhnliches, daß man sich Gedanken macht. Dumm ist nur, daß man in dieser Situation sich immer etwas verlassen fühlt, weil man ja mit einem derartigen Problem allein in seinem Umfeld ist.

Denk einfach dran, daß du es in drei Wochen überstanden hast und es wird sich rausstellen, daß du dir zuviel Gedanken gemacht hast.

Aber schreib ruhig, was dich belastet, macht dich bestimmt lockerer. Ausserdem kann ja der/die eine oder andere auch noch aus seinen Erfahrungen berichten.

viele Grüsse

Wolff

KVarTxok


Danke wolff für das Verständnis. Du hast Recht, für meine Kollegen und Freunde ist so ne OP nix weiter. Ein Routineeingriff, nicht schlimm. Und wahrscheinlich ist das auch so. Naja, ich versuch jetzt dran zu denken, daß ich es bald überstanden habe und dann die Vorweihnachtszeit genießen kann. Werde nämlich danach bis Weihnachten krankgeschrieben. Das ist das Positive an der ganzen Sache, und darauf sollte ich mich freuen.

Gruss, KarTok

vNerenOaleixn


@ KarTok:

Wünsche dir schon mal viel Glück für die OP!!! @:)

Du wirst das schon schaffen. Das mit der Nervosität ist ganz normal. Ich hatte ja vor knapp 2 Monaten auch eine Drahtentfernung... war auch ziemlich angespannt, ...

Ist die OP bei dir unter Vollnarkose? Was hast du genau für ein Metall?

Du wirst sehen, im Endeffekt ist alles ganz schnell vorbei... und im Nachhinein wunderst du dich, warum du dir sooo viele Gedanken gemacht hast! ;-)

Würd mich freuen wenn du uns hier auf dem Laufenden hältst.

KVar3Toxk


@ verenalein

ich finde das echt toll, dass ihr mich alle so aufbaut. Danke!

Ich kriege wieder ne Vollnarkose. War das letzte mal ganz ok. Mir gings nicht schlecht danach. Ich hoffe, daß es jetzt wieder so ist. Was das für ein Metall ist, kann ich dir gar nicht sagen. Ich dachte, daß die da immer Titan verwenden. Hab keine Ahnung, ob es das wirklich ist. Aber ich werde mal nachfragen.

Ich habe jetzt das "Aufgebot" aus dem Krankenhaus bekommen (ist schon witzig, kommt mir vor, als hätte ich nen Pauschalurlaub gebucht, so mit ner Broschüre mit Essenszeiten und "wo finde ich was"). Ich soll mich sieben Uhr morgens dort einfinden. Daraus schließe ich jetzt mal, daß ich dann auch gleich morgens operiert werde und nicht noch den halben Tag in der Warteschleife sitze.

Wie gehts dir jetzt? Mit dem Fuß alles wieder ok?

BHernVi 260x9


Vollnarkose

hallo ich hatte in den letzten 2 Jahren 7 Vollnarkosen. Naja meine Schulter ist halt kaputt. Am 19.12 ist die 6. Schulteroperation. Ich hab ziemlich Angst davor.

Aber zu eurem Thema: Ich finde intravenöse Einleitung angenehmer da war ich schneller weg als wenn der Anästhesist mir die Maske vor die Nase hält. Nach der letzen bin ich mit 5 Venflons aufgewacht ich hab schlechte Venen. naja jedenfalls war mich nie wirklich schlecht.

ich werde die nächste OP mit I.v. Vollnarkose machen denn da weis ich schon wie es abläuft. LG und euch gute Besserung, bzw. viel Glück bei der OP lg berni

K6ar]Tok


So, jetzt hab ichs endlich geschafft. Bin gestern kurz nach Mittag operiert worden. Die haben mich ganz schön lang warten lassen. Sieben Uhr sollte ich dort sein, und dann haben sie mir verkündet, daß es erst nachmittags wird. Fand ich nicht so lustig. Das war ne ziemliche Geduldsprobe.

Die Narkose war dann aber ganz ok, obwohl sie mir etwas lang vorkam. Den Draht rauszumachen dauert ca. 10 Minuten. Dann noch ein bißchen aufschnippeln und zunähen. Das sollte ja keine Stunde dauern. Danach habe ich noch ewig gebraucht, um wieder richtig wach zu werden. Ich war auf jeden Fall wieder froh, nicht mehr nach Hause zu müssen. Habe wieder die TIVA bekommen. Vorher noch eine Tablette für den Magen und hatte dann auch keine Probleme mit Übelkeit. Nur der Hals tat mir wieder weh, und ich habe sehr stark gezittert. Aber das fand ich nicht so schlimm. Also zusammengefaßt wars nicht schlimm.

Jetzt nehme ich mir wieder vor, beim nächsten Mal nicht mehr nervös zu sein. Wird wahrscheinlich nicht funktionieren. Hoffentlich gibts nicht so schnell ein nächstes Mal.

Gruss, KarTok

M(ediG-Maus


Hallo verena, Hallo KarTok,

toll, daß ihr das jetzt auch noch hinter Euch bringen konntet. Freut mich insbesondere, daß es bei Euch so gut gelaufen ist und ihr keinen Grund zum Klagen hattet.

@ verenalein:

war dir dann vor dem Einschlafen tatsächlich noch schwindlig oder so oder bist du gleich so schlagartig weggewesen?

Ich kann mich erinnern, daß sich bei den meisten meiner Narkosen so ein wunderbares Gefühl der Entspannung und Sorglosigkeit während des Einschlafens eingestellt hat.

:-) :-D zzz

vWerenal0ein


@ Medi-Maus:

Mir war glaub ich schon noch etwas schwindlig... und totaaaal kalt, sodass ich eine Heizmatte auf mich drauf bekommen hab....

Nach der OP hab ich auch noch stundenlang total gezittert... das war schlimm, aber sonst war alles okay

n-omBilxz


hallo leutz eine frage

hallo erstmal,

bin am 07.12. unter vollnarkose ca 1,5 stunden operiert worden.

alles gut überstanden nur nach dem aufwachen hatte ich das gefühl nicht spontan atmen zu können, musste mich irgentwie erinneren zu atmen, war schon etwas seltsam. nach einer schmerztablette war dann alles ok.

nun meine frage: wie lange nach einer vollnarkose sollte man eigendlich keinen sport machen. ein vorgesetzter von mir sagte das eine vollnarkose eine zellvergiftung ist und dies noch eine ganze weile im körper abgebaut wird

viele grüße

landy (zu Hause im HNO Forum unter Colesteatom) :=o

tfhEe-+ca3ver


Hallo Nomilz,

alles gut überstanden nur nach dem aufwachen hatte ich das gefühl nicht spontan atmen zu können, musste mich irgentwie erinneren zu atmen

Das heißt, Du konntest Atmen, hattest aber nicht von selbst den Antrieb dazu und musstest Dich erst bewusst dazu auffordern? Das ist eine typische Nachwirkung der während der Narkose verwendeten Opiate. Deswegen ist man ja nach der Narkose auch noch unter Überwachung, damit es damit keine Probleme gibt (wenn es problematisch gewesen wäre, hätte man Dir ein Gegenmittel gegeben). Je nachdem, welches Opiat verwendet wurde, verschwindet das nach wenigen Minuten bis einigen Stunden.

ein vorgesetzter von mir sagte das eine vollnarkose eine zellvergiftung ist und dies noch eine ganze weile im körper abgebaut wird

Auch Vorgesetzte reden manchmal UNsinn! Heutige Narkosemittel werden sehr schnell im Körper abgebaut bzw. (im Fall von Narkosegasen) abgeatmet, am nächsten (spätestens übernächsten) Tag bist Du - was Narkosenachwirkungen angeht - wieder fit. Mit empfindlichsten Messmethoden lassen sich Spuren von Narkosemitteln (insbesondere bei den älteren Narkosegasen) noch länger im Körper nachweisen, die Konzentrationen sind aber um Zehnerpotenzen unter denen, die irgendwelche Effekte machen würden. Un dmit "Zellvergiftung" hat Narkose schon mal gar nichts zu tun.

Mit anderen Worten: Sport kannst Du (zumindest aus anästhesiologischer Sicht) nach 2 Tagen wieder treiben, wenn nicht operative Gründe dagegenstehen.

Grüße

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