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Spinalkanalstenose - OP oder andere Behandlung?

b$ernix1a hat die Diskussion gestartet


Hallo,

schon lange habe ich Probleme mit Rückenschmerzen.

Vor 4 Jahren kamen dann Wadenschmerzen, ein Schwächegefühl in den Beinen, ein unsicherer Gang und teilweise auch ein Taubheitsgefühl in den Füßen dazu. Die Länge der schmerzfreien Gehstrecke und Standzeit wurden immer kürzer. Diese Beschwerden hatte ich nur beim Gehen und Stehen.

Bei den ärztlichen Untersuchungen hatte man nur eine erhöhten CK-Wert festgestellt, aber für die Beschwerden wurde keine Ursache gefunden.

Vor 10 Wochen hatte ich dann plötzlich starke krampfartige Schmerzen die vom Gesäß bis in den linken Füße ausstrahlten. Als nach wochenlanger Behandlung noch keine Besserung eintrat wurde bei mir ein MRT der LWS mit folgender Diagnose durchgeführt:

Kleiner mittelinks orientierter BS-Prolaps LW4/5. Fortgeschritten hypertrophe Facettengelenke LW3/4 bis lumbosakral, .Relative Spinalkanalstenose LWK3/4 und LWK 4/5.

Die Schmerzen sind bei mir jetzt nicht mehr so stark (auch wegen der Einahme von Schmerzmitteln und Antidepressiva), aber eine schmerzfreie Gehstrecke gibt es bei mir nicht mehr und die max. mit Schmerzen zumutbare Strecke beträgt noch ca. 100m, sowie die Standzeit ca. 3-5 min.

Auch die übrigen Beschwerden welche ich seit 4 Jahren habe sind stärker als früher. Nur mit dem Unterschied, daß sie früher beidseitig ungefähr gleich stark waren und nun links stärker sind.

Meine Frage ist, ob die Beschwerden wohl auf die relative Spinalstenose zurückzuführen sind und ob durch eine Operation eine wesentliche Verbesserung zu erwarten ist oder welche Behandlungsmöglichkeit gibt es noch?

Mein Alter beträgt 57 Jahre.

Schöne Grüße

Berni1a

Antworten
H=olgAer-h23


Hallo Berni, :-)

diese Fragen solltest Du am Besten einem kompetenten Neurochirurgen oder Orthopäden einer Wirbelsäulenklinik stellen. Von der Sympthomatik her erscheint mir eine Operation sinnvoll. Diese "Schaufensterkrankheit" (verkürzte Gehstrecke), Rückenschmerzen, Taubheitsgefühl, sind deutliche Anzeichen der Schädigung durch a) den Bandscheibenvorfall und b) die Spinalstenose.

Operativ gibt es da auch verschiedene Möglichkeiten. Eine Garantie, dass es danach wesentlich besser ist, gibt es nicht. Es ist aber sehr wahrscheinlich.

Das ist jetzt nur meine private Meinung und ersetzt auch nicht den Arztbesuch.

*:)

Liebe Grüsse und gute Besserung

Holger

b>ernQix1a


OP oder nicht OP

Hallo Holger,

danke für die Tipps und Hinweise,

nun werde ich wohl einen kompetenten Arzt für meine Erkrankung

suchen. Ich war schon einmal bei einer Neurochirurgin, aber nach meiner Meinung war die Untersuchung bei Ihr nicht gründlich.

Die Ärztin hat nur kurz die MRTAufnahmen angesehen und nach den Beschwerden gefragt, dann meinte Sie ich sollte mich von Ihr operieren lassen. Mein Hausarzt mein das ist nicht notwendig. Nun gehe ist erst einmal zu einem anderen Arzt.

Schöne Grüße

Bernd

*:)

H,olgeRr-23


Hallo Bernd :-),

wenn Du mit den Beschwerden gut leben kannst, brauchst Du Dich nicht operieren zu lassen. Aber ich glaube, es sind doch ziemlich starke Beschwerden, die auch die Lebensqualität einschränken.

Ich würde mich wohl dafür entscheiden. Such Dir einen guten Arzt :)^. Bei der Behebung der Spinaleinengung gibt es verschiedene Möglichkeiten der OP. Das kann z.B. ein Titanstab zwischen Dornfortsätzen sein, nennt sich x-stop, www. [[http://x-stop.de]]. Auch ist Abschleifen des Wirbels oder Entfernung eines Wirbelbogens eine Möglichkeit. Das kommt aber immer auf den Einzelfall an.

*:)

Liebe Grüsse und alles Gute

Holger

HZolgexr-23


Hier nochmal der Link:

[[http://www.x-stop.de]]

b%eIr{nix1a


Hallo Holger,

danke für die Tipps! :-)

Du hast recht, ich bin wegen der Beschwerden stark in der Lebensqualität eingeschränkt da ich zu Fuß nur noch kurze Strecken zurücklegen kann. Leider gibt es nicht überall sofort eine Sitzgelegenheit wenn ich diese benötige. Ich werde jetzt einen guten Arzt suchen der auch alles gründlich untersucht.

Eine 100% Sicherheit gibt es zwar nicht, aber dann ist wohl die Chance am größten, daß die richtige Behandlung oder Operation durchgeführt wird.

Schöne Grüße

Bernd

:-)

T.horrstenXFischexr


hallo bernd,

in der Untersuchung Deiner Symptomatik sollte auch der Aspekt auftauchen, warum Du soviel Druck in den LWS- Segmenten hast, dass es überhaupt zu der Problematik kommen konnte. Ich würde gleich probieren, einen Therapeuten aufzusuchen, der ordentlich die LWS mobilisiert und eventuell Beckengelenke und Brustwirbelsäule als Entlastung auch mobilisert.

Beste Grüsse,

Thorsten

i\na1|975


Hallo Bernd

ich leide an genau derselben geschichte wie du.im jahr 2001 wurde ich zum ersten mal operiert und ich dachte wow nun kannst du endlich schmerzfrei leben....bis zum jahr 2004 ging es auch gut,aber dann kamen die schmerzen so nach und nach wieder...und als ich mich dann ostern diesen jahres gar nicht mehr rühren konnte...rief mein mann den notarzt...der wies mich gleich ins kh ein denn die taubheitsgefühle wurden immer heftiger und ich spührte von den zehenspitzen bis zur pobacke nix mehr...das mrt gab mir dann den rest...denn zu dem eigendlichen kam noch hinzu das sich vier stücke der bandscheiben verselbständigten und durch die wirbelsäule spazierten...ich bin also wieder operiert...und ich muss sagen ich würde es wie auch beim ersten mal nicht noch einmal tun...denn schmerzfrei ist man so gut wie NIE!!!!

bwedrni1a


Hallo Torsten, hallo Ina,

danke für die Hinweise.

Nach den möglichen Ursachen für die Erkrankung hat bis jetzt noch kein Arzt versucht bei mir zu suchen. Solange die Beschwerden nicht unerträglich sind ist wohl wirklich besser alles ganz genau und gründlich untersuchen zu lassen und möglichst viele konservative Behandlungsmöglichkeiten zu testen bevor eine Operation in Frage kommt. Eigentlich kann ich froh sein, daß bei mir jetzt vor 10 Wochen zusätzlich der Bandscheibenvorfall dazu gekommen ist. Dieser brachte die Ärzte erst auf den Gedanken den Rücken etwas genauer zu untersuchen und ein MRT von der zu LWS erstellt. Vorher hatte mich schon ein Arzt wegen den Wadenschmerzen in eine Muskelambulanz geschickt und wegen dem unsicheren Gang hat man bei mir schon ein MRT vom Kopf angefertigt.

Besonders schlimm ist es ja wirklich der Krankheitsverlauf bei Dir, liebe Ina. Hoffentlich geht es Dir bald auch wirklich besser.

Schöne Grüße und gute Besserung,

Bernd

*:)

iZna19{7x5


hallo bernd,

na ja es ist auf jeden fall sicher nicht verkehrt,dass du wenns sein muss wirklich erst einmal sämtliche untersuchungen auszuschöpfen,die du bekommen kannst....mir sagte man schon bei der ersten op,dass es immer wieder zu problemen kommen kann...aber so schlimm wie das letzte mal war es beim ersten nun überhaupt nicht...

danke bernd ich mache das beste draus und versuche mich "rückengerecht" zu bewegen...allerdings klappt das nicht immer wirklich,denn meine kleine tochter nimmt mich sehr viel in anspruch...

ich werde demnächst in der mhh vorstellig...man wollte mir als letzten ausweg eine pumpe einsetzen,oder alles versteifen...die in der mhh sind aber total dagegen....dort gibt es "harmlosere" methoden...na mal sehn...

dir bernd wünsche ich das du op frei bleiben kannst und man dich konservativ behandeln kann...

liebe grüße und allen gute besserung

TahorsteMnFi;scher


Hallo Ina,

auch Dir würde ich empfehlen, mal einen osteopathischen Therapeuten aufzusuchen, der sich anschaut, wieso sich im LWS- Bereich immer wieder soviel Druck aufbaut und der es möglicherweise noch schafft ,die LWS zu entlasten. Ein osteopathisch ausgebildeter Therapeut wäre Dir zu empfehlen- unter [[http://www.osteopathie.de]] gibts ne Therapeutenliste oder DROM googeln, die haben auch eine- jeweils nach PLZ geordnet.

Und da Du in Hannover lebst, kann ich Dir Dr. Sander- Beuermann im Podbi- Park nochmal als guten Orthopäden empfehlen. Von dem höre ich wirklich nur Gutes...und der soll sehr gute Diagnosen stellen. Denn bevor man einsteift, sollte wirklich alles ausprobiert werden.

Beste Grüsse,

Thorsten

i<n9a19\7x5


hallo thorsten

vielen dank für den tipp...da werde ich mich gleich mal informieren...ich war in hannover in der orthopädischen gemeinschaftspraxis an der esplanade...gegenüber vom frederikenstift...vielleicht sagt dir das ja was...bei frau dr. schrader die angeblich soooo toll auf ihrem gebiet sein sollte...na ja im nachhinein entpuppte sie sich als wahrer drachen...nach der op hab ich keinerlei auskünfte über diese bekommen...ich musste mit nem andren doc reden und sie hätte mich am liebsten schon am 2. tag nach der op entlassen obwohl ich noch starke schmerzen hatte...deshalb find ichs klasse das du mir einen andren arzt empfehlen kannst...ich danke dir nochmals sehr...

liebe grüsse

Yavymoxnd


hallo !!!

Hallo !

Genau diese Beschwerden habe ich auch.Ich konnte vor 2 Jahren an 2 Krüken nur wenige Schritte laufen und dann mußte ich Stehen bleiben bis die Krämpfe nachließen.Bei mir har man auch gesucht und ich war stationär in der Neurologie da Verdacht auf MS,aber meine Diagnose war auch So wie bei dir Bernd.alle meinten ich wäre zu jung für eine Op,daher erst mal Reha.Danach ging es so einigermaßen mit Schmerzlmitteln,werde von der Schmerzambulanz der Uniklinik betreut,habe auch sacrale Überflutungen bekommen,aber seit diesem Jahr hilft alles nichts mehr.Bei einer neuen MRT konnte man sehen ,daß die Facettengelenke nun ganz hin sind und meine Orthopäde rät zur Op,am 13.9. habe ich Termin beim Neurochirurgen,der vor 1,5 Jahren meinte,ich wäre noch zu beweglich für eine Op und wenn es schlimmer würde solle ich wiederkommen. Nun bin ich mal gespannt was er zu den neuen Aufnahmen sagt.

Ich bin 40,arbeite als Verkäuferin(seit ca4 Jahren,da wurde es immer schlimmer),vorher hatte ich eher eine sitzende Tätigkeit.Probleme habe ich schon gut 10 Jahren und alles an Möglichkeiten sind nun erschöpft,Kg,Osteopathie,Reha,Medikamente und Spritzen. Opiate etc fallen bei mir aus,da ich alleinerziehend bin und sehr stark auf Nebenwirkungen reagiere zb.bei Lyrica,Ammotriptilin.

Lg Yvonne *:)

brer@nix1a


Hallo und danke für die guten Tipps,

ich werde wohl auch einmal versuchen ob mir ein osteopathischen Therapeuten helfen kann.

Besonderes deprimierend war für mich immer wenn ich wieder zu einem anderen Arzt geschickt wurde (z.B. in die Muskelanbulanz) und dann wieder nichts festgestellt wurde, obwohl es mir immer schlechter ging. Nun ist die Ursache zwar bekannt, aber die Untersuchung bei der Neurochirurgin, war mir nicht grünlich genug. Die Äztin hat beispielsweise auf den Aufnahmen nur an einer Stelle eine Spinalstenose entdeckt (ich habe Ihr nur die Aufnahmen und nicht den Befund gezeigt).

Der Röntgenarzt hatte den Bandscheibenvorfall und an zwei stellen Verengungen festgestellt. Wenn so etwas dann auch bei der Operation passiert ist man schnell wieder im Krankenhaus. Deshalb gehe ich lieber noch zu einem anderen Arzt. Zum Glück habe ich eine sitzende Tätigkeit. Eine stehende Tätigkeit könnte ich nicht mehr ausüben. Meine Kinder sind zwar noch zu Hause, aber schon erwachsen und helfen auch wenn es darum geht schwere Sachen zu tragen.

Schöne Grüße und gute Besserung für Euch alle

Bernd

*:)

Y,vyImoxnd


Ärzte und Mrt....

Hallo Bernd !

Wenn es dir möglich ist,suche auf jeden Fall noch einen anderen Arzt auf. Ich habe bei mir festgestellt,daß viele Ärzte die Aufnahmen nicht richtig lesen können und mein orthopäde,der immer recht ehrlich ist ,hat mir das bestätigt.Bei meinen neuesten Aufnahmen,die ich in die Schmerzambulanz mitbrachte,hat der Arzt diese sich erst gar nicht angesehen,sondern sie schön auf dem Schreibtisch liegen lassen. :(v

Wollte einen schriftlichen Befund,den hatte ich aber noch nicht ;-D

Es kommt auch darauf an wie ehrlich die Ärzte mit dir sind,daß bei mir Kontrastmittel daneben gespritzt wurde hat mir erst der 5.Arzt gesagt,wie soll man das als Laie auch erkennen.

Mir haben sie meine Beschwerden auch nicht geglaubt,da ich die wenigen Schritte vom Wartezimmer in den Behandlungsraum ja gehen kann. Das war echt schlimm,da kommt man sich wie blöd vor als wenn man nicht alle Tassen beisammen hätte.ich bin vei viele Ärzten gewesen,der Eine sagt das,der Andere das. Aber nach dem Krankenhausaufenthalt hatte ich ja dann endlich eine Diagnose.

Alles Gute für dich!!!!!! @:) *:) Yvonne

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