» »

Peronaeussehnenluxation

Y|ezz+yixe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe folgendes Problem.

Vor etwa 10 Jahren bin ich das erste mal am rechten Sprunggelenk wegen Peroneussehnenluxation nach Viernstein-Kelly (und Fesselung der Peronealsehne) operiert worden. Als andenken behielt ich eine Schraube im Fuß.

Das ganze hielt etwa bis 2002. Ich wurde im November 2003 erneut operiert. Die Schraube fibula distal wurde entfernt und es wurde eine Fasziendoppelung durchgeführt. Diesmal sollte das ganze nur bis zum Abschluß der postoperativen Krankengymnastik halten, so dass ich im Februar 2004 wieder operiert werden musste.

Es wurde festgestellt, dass die Sehnen weit über das doppelte der normalen stärken aufwiesen. es wurde NOCHMALS ein 3x3 mm breiter Knochenchip gewonnen und versetzt und mit 4 Schrauben fixiert. Des weiteren wurde die Rinne ausgearbeitet. Ein erhebliches Fettpolster am Umkehrpunkt wurde ausgedünnt und die Peroneus-brevis Sehne um etwa ein Drittel ihres Kalbiers verschlankt.

Die Ärzte bei letzter OP waren super und sie waren vor Allem Ehrlich. Sie sagten mir, dass sie alles genutzt hätten, was es an operativen Therapiemöglichkeiten gäbe und auch nicht weiter wüssten, wenn das nun auch nicht klappt.

Auf die schmerzhafte Nachbehandlung, die etlichen Wochen EIngeschränktheit und nachhaltend andauernde Sportproblematik gehe ich hier gar nicht weiter ein.

Nun ist es mal wieder so weit. Brennender Schmerz jeden Abend, geschwollener Knöchel (mit Flüssigkeit) ein stets nach OP dagewesenes geschwollenes Fettpolster und Rötungen. Die Sehne springt bei jeder Bewegung des Fußes.

Ich kann das aber nicht mehr. Wieder eine Operation, die sicher wieder keine anhaltende Besserung bringt.

Nun zu meinen Fragen:

Gibt es soetwas wie eine Schiene, die man tragen kann, bis endlich mal eine neue OP Möglichkeit bekannt ist?

Gibt es vielleicht sogar Kunstsehnen? Wenn meine immer wieder "ausleiert" wäre das doch eine Alternative. Man sagte mir damals, dass man diese nicht einfach entfernen könne, weil ich sonst den Fuß nicht mehr heben kann?

Kann die Sehne schlimmstenfalls sogar reißen irgendwann, wenn ich nichts machen lasse?

Ich bin langsam verzweifelt und habe leider auch noch keine Meldung gelesen, bei der es hieß, dass ein Patient anhaltenden Erfolg bei diesem Problem hatte.

Gruß,

Jessica

Antworten
s[omme_rspMrosuse 2


@yezzie

Wenn du seriöse Hilfe willst, dann solltest du mal im Fußforum von [[http://ww.softrock.de]] posten. Da gibt es einige, die ein ähnliches Problem haben bzw. hatten.

sonnige Grüße

Sommersprosse

s0omme_rsp+rossxe 2


oh, ich meine natürlich [[http://www.softrock.de]]

H2yperaixon


hm

wahrscheinlich wirst du nie ganz schmerzfrei sein, da man durch die op ja schon die ganze antomie verändert hat. je mehr man operativ eingreifen und etwas verändern, umlegen, verlegen, wegschneiden usw....muss desto ungünstiger wirkt sich das im nachhinein aus.

alles hat ja seinen sinn und zweck, geht man hin und verändert etwas am körper bleiben folgen nicht aus.

du kannst natürlich versuchen eine feste bandage zu tragen die etwas stabilität bietet. diese sollte aber genau angepasst sein. dazu erkundige dich mal im orthopädiefachgeschäft.

ob es da kunstsehnen gibt weiß ich nicht, aber ich denke das würde an deiner problematik nichts ändern. allein die kunstsehnen zu befestigen wäre schon schwer genug und wahrscheinlich würden sie die funktion der originalbänder niemals optimal erfüllen können. im endefekt hättets du noch mehr probleme als vorher.

die gefahr ist natürlich dabei das man den peronausnerven beschädigt so das du eine fußheberschwäche erleidest.

möglich ist es schon das eine sehne mal reißen kann, bes. wenn sie so anfällig sind wie bei dir.

daher solltest du schon aufpassen und z.b. keine highheels oder pömps tragen, ..ect...

da dein fuß immer geschwollen und schmerzhaft ist schlage ich vor das du es mal mit manueller lymphdrainage versuchst. das entstaut und lindert schmerzen.

möglich ist noch strombehandlung, mikrowellenth, magnetfeldth, akupunktur, osteopathie usw...

*:)

44oblsivioxn


Hallo Jessica

Eine Möglichkeit wäre vielleicht die sogenannte Prolotherapie, bei welcher Sehnen und Bänder durch absolut ungefährliche, gut zu dosierende und schmerzlose Glucoseinjektionen gestärkt werden. Ich hab das selbst an einem operierten Arm gemacht und halte es für eine sehr sinnvolle Methode.

Gruss oblivion

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH