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Brennende Rückenschmerzen, die nach vorne ausstrahlen

02.11.06  07:30

Hallo!

Ich habe seit Anfang August täglich mehr oder weniger starke Rückenschmerzen. Diese Schmerzen sitzen in Brusthöhe und gehen bis zu den Lendenwirbeln, sie fühlen sich eher "brennend" an. Das wäre ja noch erträglich, aber parallel dazu habe ich Bauchschmerzen, fühlen sich an wie Muskelkater oder Mensschmerzen... Ich vermute, dass die Rückenschmerzen nach vorne ausstrahlen. War nämlich schon beim FA, alles ok! Kann dies sein und v.a. was sind das für Rückenschmerzen... ??? Nicht einmal Massagen bringen dauerhafte Linderung, Wirbel sind auch nicht verschoben, war er wieder beim Dornen... :-( Kennt jemand dieses Beschwerdebild? DANKE!!!!!!!!!!!!!!

P.S: Nicht einmal Ibuprofen 600 schafft, dass ich schmerzfrei bin... nehme ich also auch nicht mehr... :-(

gvioia,12

02.11.06  08:39

Hallo!

Man sagt allgemein, dass, wenn mehrere Segmente in der Wirbelsäule ein Problem haben, dass man dann eher schauen sollte, ob es im Bauchraum ein relevantes Problem gibt. Denn die Versorgung der Organe erfolgt meist von mehreren Wirbelsäulenabschnitten und diese werden dann gereizt. Wenn hier internistisch auch nichts festgestellt wurde, dann macht es Sinn, das osteopathisch untersuchen zu lassen, ob hier eine Funktionssstörung beide Bereiche (WS und Bauch) beeinträchtigt oder etwas anderes Funktionelles.

Beste Grüsse,

Thorsten Fischer

Trhor+st#enFisciher

06.11.06  06:54

Rückenschmerzen, nach vorn ausstrahlend

Hallo gioia12,

warst du schon mal zu einem Orthopäden? Ich hatte vor 2 Jahren einen Bandscheibenvorfall, der damals noch mit Spritzen unter CT-Kontrolle "kuriert" werden konnte. Im vorigen Jahr hatte ich regelmäßig Rückenschmerzen mit ausstrahlenden Schmerzen in den Bauch. Da es immer zur Zeit meiner Regel auftrat und sich so sehr steigerte, trotz Behandlung, dass ich mich mehrmals krankschreiben lassen mußte weil ich vor Schmerzen nicht mehr "kriechen" konnte, entschied ich mich auf Anraten meiner Gyn im August 06 zur Entfernung der GB. Danach ging es mir blendend, bis ich nach ca. 5 Wochen eine längere Autofahrt unternehmen mußte. Danach fingen einfache Rückenschmerzen an mit Ausstrahlung in den Bauch. War beim Gyn und auch bei einer Internistin, aber nichts zu finden. Nach einer Woche fingen die Schmerzen an ins linke Bein zu ziehen und wurden täglich stärker. Iboprophen 600, 3x und mehr sowie verschiedene andere Schmerzmedikamente brachten keine Linderung es wurde immer schlimmer auch die Schmerzen im Bauch. Leider hatte ich diesmal mit dem Krankenhaus Pech in dem ich vor 2 Jahren so toll behandelt wurde. Die Ärzte und auch die Schwestern behandelten mich wie einen der nur vorgibt Schmerzen zu haben. Ich habe 3 Wochen echt eine Hölle durchlebt. Nach 2 Wochen KH wurde ich als nicht therapierbar mit dem Hinweis entlassen mich an einen Neurochirurgen zu wenden. Hätten die eine ordentliche Diagnostik durchgeführt hätte nicht soviel Zeit ins Land gehen müssen. Ich hatte noch Glück das ich kurzfristig die Überweisung vom Orthopäden zum Neurochirurgen bekam. Als ich die Überweisung hatte, rief ich in der Neurochirurgie an und durfte dort auch schon 2 Tage später mich vorstellen. Die letzten 2 Nächte zu Hause waren furchtbar, nur noch Schmerzen im Rücken, Bauch und Bein, als wenn ich im Feuer stehen würde. Der Neurochirurg sah sich die CT-Aufnahmen an, sah mich an und fragte nur noch ob ich mich operieren lassen würde denn alles andere wäre vergeblich. Ich sagte nur noch ja und schon hatte ich meine Einweisung ins KH. Wenig später hatte ich mein Bett und meinen OP-Termin, am nächsten Tag. Nach nicht mal 36 Std. im KH war ich diese wahnsinnigen bösen Schmerzen los. Es sind noch Schmerzen vorhanden aber die sind jetzt mit Medikamenten beherschbar. Jedenfalls bin ich nach gut einer Woche KH Aufenthalt schon wieder zu hause und hoffe nun dass ich eine AHB bekomme. Auch habe ich in dem KH wo ich nun operiert wurde eine so herzliche offene Atmosphäre erlebt die in nichts zu überbieten war. Ärzte und Schwestern stets freundlich, offen, einen Scherz auf den Lippen, man wurde als Patient ernst genommen und nicht als Last empfunden. Von der ersten Minute bis zum Schluß habe ich mich dort gut aufgehoben gefühlt, das Vertrauen das man ja bei einer solchen OP in das Können der Ärzte haben muß war durch diese freundliche Art sofort da. Also wie du meinen Schilderungen entnehmen kannst, können auch Schmerzen im Bauch von der Wirbelsäule herkommen. Hätte ich auch nicht gedacht wenn ich es nun nicht selbst erlebt hätte. Also geh mal zu einem Orthopäden und schildere ihm deine Symthome.

Viel Glück wünscht Linde04

Sjie%gUlind

06.11.06  12:29

@linde04

Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Beim Orthopäden war ich schon, von ihm habe ich ja auch Massagen verschrieben bekommen. Habe ihn natürlich auch gefragt, ob die Schmerzen in den Bauchraum ausstrahlen können. Er hat es eher verneint... bin darauf hin bei der nächsten Attacke zum Frauenarzt und auch zum Hausarzt, beides Mal alles ok! Und das hoffe ich auch, wo doch ein Baby unser größter Traum ist... :-) Am Schlimmsten wird es bei langem Sitzen, habe gerade eine Fortbildung mit katastrophalen Stühlen... spätestens nachmittags bin ich total ko! Und heben kann ich eigentlich gar nichts... und das wo wir gerade bauen... Mein Orthopäde würde mich schon zum CT schicken, habe aber Angst davor, v.a. wenn sie wieder nichts finden... komme mir schon wie ein Hypochonder vor...

gCioiOa12

06.11.06  15:38

Hallo gioia12 *:),

was hat denn der Orthopäde für eine Diagnose gestellt ??? Nei Bandscheibenproblemen helfen nämlich Massagen herzlich wenig. Eine CT oder MRT Untersuchung ist auf alle Fälle angebracht. Wenn derOrtho Dir eine Überweisung für ein CT der unteren BWS und LWS gibt, mach es lieber so bald wie möglich. Dein Beschwerden müssen ja irgendwo ihre Ursache haben. Ist nur schwierig, sie zu finden. Vor allem, wenn mehrere Ärzte eingebunden sind.

Die Beschwerden, die bei Bandscheiben- oder Wirbelsäulenleiden auftreten, können sehr, sehr unterschiedlich und vielfältig sein. Das wird oft falsch interpretiert.

Ich drück Dir die ^ :)^ :-) für die Untersuchung, gute Besserung @:)

LG

Holger

HGolgJer-2x3

07.11.06  08:39

Hallo gioia12

ich schließe mich Holger an.

Vor einem CT oder MRT brauchst du keine Angst zu haben, außer du leidest unter Platzangst. Ein CT bringt schon mehr an den Tag als eine Röntgenaufnhme, am besten ist natürlich auf einem MRT alles zu erkennen. Das ganze ist völlig schmerzlos, außer den Schmerzen die du sowieso beim liegen hast.

Langes sitzen ist echtes Gift für Bandscheiben vor allem wenn sie schon angegriffen sind. Das Bandscheiben auch in den Bauch ausstrahlen habe ich diesmal am eigenen Leib erfahren müssen. Solange sie nach rechts gestrahlt haben, hatte ich immer noch angenommen es ist vielleicht der Blinddarm, aber die Schmerzen waren zu weit unten und die typischen anderen Beschwerden einer Blinddarmentzündung fehlten. Als sich dann mein Ischiasnerv extrem bemerkbar machte gingen die Schmerzen durch den ganzen unteren Bauchbereich und zunehmend nach links ziehend. Am Ende hat nicht mal der Neurochirurg das verneint, dass diese Schmerzen auch von der Bandscheibe kamen. Und nach meiner OP waren diese Schmerzen verschwunden, also gibt es einen Zusammenhang. Oh ich kann dir gut nachfühlen, aber ohne Behandlung wirst du das ganze nicht los. Du hast noch soviel vor, ihr seid beim bauen und dann wünscht ihr euch auch ein Baby, nimm allen Mut zusammen und gehe zum CT, das geklärt wird was los ist und wie man dir helfen kann deinen Rücken wieder in Ordnung zu bringen. Denn in einer Schwangerschaft brauchst du auch einen starken Rücken.

LG Sieglind

S9ieg,lind

07.11.06  09:33

Danke...

... für eure aufmunternden Worte! Ja, die Angst "Blinddarm" spielt natürlich auch ne Rolle... hatte deswegen schon Magen/ Darm/ Bauchspiegelung, alles ohne Befund. So langsam glaube ich wirklich, dass der Rücken der Übeltäter ist.... Anfang des Jahres hatte ich oft mit übelkeit, Sodbrennen zu kämpfen. War dann beim Osteopathen, der meinte dass durch das lange Sitzen irgendwelche Muskeln so verspannt sind, dass dies auch Magen/ Darm beeinflussen kann... durch die Behnadlung verschwanden auch die Magenprobleme... Dann werde ich wohl doch die CT in Angriff nehmen... in anderen Foren habe ich glesen, dass man Kontrastmittel gespritzt bekommt bzw. trinken muss? Ist das auch bei Wirbelsäulen CT so ???

gdioiax12

07.11.06  09:34

Ach ja, noch was...

... der Orthopäde meinte es könnte schon was mit Bandscheibe sein... Was kann das alles sein ??? Und auf nem "normalen" Röntgenbild sehe ich da nichts ???

*:)

grioiax12

07.11.06  17:40

Hallo gioia12

bei einem normalen CT muß kein Kontrastmittel gespritzt werden. Ich habe bereits 2 x CT hinter mir und einmal MRT und nie wurde Kontrastmittel gespritzt, das ist glaube ich nur nötig wenn irgendwelche Organe mit CT untersucht werden. Die Knochen sind gut zu sehen, wie auf Röntgenaufnahmen nur noch deutlicher.

Falls dein Arzt sehr offen ist zeigt er dir die Aufnahmen. Ich hatte die ersten ja noch auf Röntgenfolien(oder wie das Zeug heißt) dann gesehen, da ich die vom KH holen mußte für meinen Orthopäden. Diesmal hat mir dann der Neurochirurg meine kaputte Bandscheibe gezeigt da sie jetzt auf CD "gepreßt", und vom MRT habe ich eine Aufnahme meiner Wirbelsäule im OP noch erspät bevor es los ging. Echt toll die Aufnahme, hätte jedoch auch gern drauf verzichtet vor allem wegen der Schmerzen. Wenn die Aufnahmen gemacht werden soll man eigentlich die Augen schließen das man nicht in diesen Laserstrahl sieht. Denk an was schönes dabei und alles ist halb so schlimm, so war der Rat der Schwester die das Teil bedient hat und ich muß sagen sie hatte recht. Die Geräte machen ganz schön Krach aber das ist auch zu überstehen, glaub es mir. Kopf hoch, danach ist garantiert klar ob deine Schmerzen vom Rücken kommen und es kann endlich in die richtige Richtung behandelt werden.

LG Sieglind

SCieglxind

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