» »

Kreuzband-OP in ogp Straubing

h:ann[as--neu hat die Diskussion gestartet


Hallo,

habe mich umgehört, die ogp Dr. Eichhorn in Straubing sollen die absoluten Top-Spezialisten sein. Wer hat eigentlich schlechte Erfahrungen damit, mir scheint da läuft es recht fließbandmäßig ab. Kann man denn wirklich 20 OPs am Tag machen, von denen dann jede super verläuft? Warte wirklich auf Antwort, denn ich bin betroffen und habe demnächst einen Termin dort zur OP - hoffentlich bin ich nicht irgendwie eine Nummer?!

Antworten
Sza5ra CNinxa


Hallo hanna ,

habe dort auch demnächst einen Termin , doch leider erst im März . Mein Arzt sagte auch das , die dort die absoluten Profis sind und verspricht sich viel davon mich dort hin zuschicken .

Sie würden auch Fußball Profis behandeln ,und dann müssen die ja was auf dem Kasten haben .

Kannst ja mal berichten .

Gruß Sara

sSonhnex713


hallo hanna,

also eine nummer wirst du schon sein, aber dafür wird das ergebnis super.

ich war auch bei so einem kreuzband-"gott" (dr.münch im ocm in münchen),es läuft schon alles sehr fließbandmäßig ab und hinterher sieht man nur noch die assistenten.

das wird beim eichhorn genauso sein.

aber, zum reden hab ich meine freunde und familie, wenn er mir das kreuzband wieder richtig heile macht, dann bin ich gerne ne nummer, verstehst du, wie ich das meine?

man muß sich doch jemanden suchen,der die größtmögliche erfahrung auf diesem gebiet hat und die kriegt man nur,wenn man soviele dieser op´s macht,wie möglich. und dabei kann man nicht zu jedem der patienten eine persönliche beziehung aufbauen.

der münch hatte bis jan 2005 15000 kreuzband-op´s gemacht, das ist ne enorme summe, beim eichhorn wirds ähnlich sein und dann mußt du halt in einen sauren apfel beißen, enteder nummer und super ergebnis, oder nettes verhältnis und vielleicht nicht so gutes ergebnis...

hIanna]-neu


hallo Sonne,

ja, du hast ja vollkommen recht. Deswegen haben wir uns ja auch dieses Praxis ausgesucht. Wollte halt mal wissen, ob mit so einer Art Fließbandarbeit bei solchen Knie-Göttern jemand schlechte Erfahrungen hat.

sIonnex713


huhu

naja, die nachbetreuung ist bei der praxis um die ecke sicher besser. irgendwie ist man da bisserl auf sich allein gestellt und muß sich um vieles selber kümmern.

vergiß vor der entlassung bitte nicht, daß du rezepte bekommst für schmerzmittel und evtl magenschutz, für krankengymnastik und ggf. lymphdrainage, für deine thrombose-spritzen, mach gleich einen termin zum fäden ziehen aus im anegebenen zeitraum(bei mir zwischen 12. u. 14. tag), laß dir da gleich das 2. kg-rezept geben usw...

ich hatte am 19.10. op, am 31.10. fäden ziehen und den nächsten termin habe ich am 28.11. bekommen...

nur,daß du ein gefühl für die zeiträume bekommst...

ansonsten findest du noch ne ganze menge mehr info´s im sportmedizinforum im kreuzbandriß-thread...

viele grüße!

babett

h"annsa-nexu


sonne713

Muss dir in allem Recht geben und trotzdem verlässt mich dieses komische Gefühl nicht, wir sind halt aus dieser Spezialisten-Praxis mit nem Schock raus - die Erklärung war nüchtern, bevor meine Tochter reagieren konnte, waren wir aus der Praxis und wenn wir was wissen möchten und dort anrufen, ist jedesmal eine andere Dame mit einer anderen und zum Teil gegensätzlichen Antwort. Da brauchst du echt Nerven!

tschüss

s.onnge7x13


da gebe ich dir in allem recht

auch ich habe phasen,wo ich heulend zuhause sitze und mir eine bessere betreuung wünsche.

trotzdem würde ich mich wieder dort operieren lassen, weil der doc einfach sein handwerk versteht und das ist mir persönlich einfach wichtiger.

die nachbehandlung geht vorbei,das knie bleibt ein leben lang...

aber wie gesagt, it nur meine persönliche antwort...

h5annax-neu


Hallo sonne 713,

wann war deine OP. Wann weiß man denn eigentlich, ob die Op erfolgreich war. Sagen die einem das gleich nach der OP oder weiß man das erst bei der Abschlussuntersuchung. Habe schon gehört, dass manche Bänder zu locker gesetzt wurden und dann nachoperiert werden muss.

zXuzxa


hi,

nur mal kurz als anmerkung:

die doc's in der ogp-praxis sind sicherlich operativ sehr gut - die probleme in der simplen erreichbarkeit der praxis per telefon oder auch nachbehandlung sind aber auch bekannt.

wichtig ist, dass du auch einen guten orthopäden/unfallchirurgen oder auch hausarzt in eurer nähe habt - wenn ihr von der ogp weiter entfernt wohnt, könnt ihr da ja nicht wg. jedem kleineren problem vorbeifahren.

man sagt zudem, dass eine sehr gute op ca. 50% (oder auch weniger ...) des behandlungserfolgs ausmacht - sehr wichtig ist sehr gute physiotherapeutische nachbehandlung!

habt ihr einen sehr guten physiotherapeuten an der hand? die guten sind ja trotz der mittlerweile sehr restriktiven verordnung von physio-rezepten meist ein paar wochen im voraus ausgebucht - von daher ist es sehr wichtig, sich um physio-termine rechtzeitig zu kümmern!

und wie seid ihr denn versichert? bei privat versichert sollten ja physiorezepte vom nachbetreuenden arzt kein problem sein - wenn ihr jedoch gkv-versichert seid, solltet ihr rechtzeitig mit dem nachbehandler abklären, ob er bereit ist, die notwendigen physiorezepte auszustellen - sonst kommt der große katzenjammer!

die heilung nach vkb-plastik dauert sicherlich 1 jahr - wobei ein relativ normales gangbild nach ca. 2 monaten erreicht werden sollte. nach diesem zeitraum sollte auch die ambulante reha einsetzen in einem rehazentrum (sog. EAP rechtzeitig beantragen!). während man mit z.b. radfahren, schwimmen oder auch aquajogging schon wieder recht bald beginnen kann, sind stop and go sportarten wie basketball, volleyball, fußball, tischtennis für ca. ein jahr tabu ...

gruß, zuza.

h:anna-nxeu


hallo zuza

danke für deine Ratschlägel. Jetzt der Reihe nach: wir sind nur gesetzlich krankenversichert. Andererseits spekulieren wir noch, ob wir wirklich nach Straubing gehen, hätten noch einen Orthopäden, der auch die OP machen würde. Unser Trainer hat persönlich Kontakt zu ihm aufgenommen, (dieser Arzt ist Mannschaftsarzt eines Bundesligavereines 2. Liga). Der würde sich wahrscheinlich etwas besser um uns kümmern, hat er dem Trainer versprochen, was Nachbehandlung usw. betrifft, würde sich wahrscheinlich auch um eine ambulante Reha kümmern, hat er uns in der Sprechstunde mitgeteilt. Bist du vom Fach, weil die recht gut Bescheid weißt. Wann wäre denn deiner Meinung nach eine ambulante Reha sinnvoll - zunächst glaube ich, soll doch das Band erst mal richtig einheilen. Wann beginnt man denn eigentlich mit der Physiotherapie nach der OP. Ich wüsste einen guten Physio., auch wenn wir da etwas weiter fahren müssten - nehmen wir alles gerne in Kauf.

Danke liebe Grüße

z~uCzxa


hi hanna,

physiotherapie beginnt direkt am 1. oder 2. tag post-op mit lymphdrainage und isometrischen anspannungsübungen (3 mal die woche wäre ok ...). die "richtige" ambulante reha mit einem 2-3 stündigen programm (manuelle therapie, kg, kg an geräten) beginnt nach ca. 6-8 wochen - wenn der antrag rechtzeitig bei der gkv gestellt wird - und dieser auch direkt genehmigt wird! diese dann auch idealerweise 3 mal die woche für 8 wochen. weiterführendes kraft- und koordinationstraining (die propriozeptoren, die für die lage im raum zuständig waren, gibt es ja nicht mehr) muss dann meist selbständig regelmäßig durchgeführt werden, so denn der weiterbehandelnde doc dann keine rezepte mehr ausstellt. sinnvoll ist da ein sportphysiotherapeut, der einen guten trainingsplan ausarbeitet und regelmäßig anpasst - wird z.b. auch in sportmedizinischen zentren ageboten, die auch leistungssportler betreuen - also olympiastützpunkt, oder z.b. sowas: [[http://www.predia.com/index.php]] derartiges gibt's in vielen größeren städten, die ogp z.b. arbeitet meines wissens auch mit dem eder in donaustauf zusammen [[http://www.eden-reha.de]]

aber damit du schon vorher weisst: trainingsplan und co sind alles keine kassenleistungen ebenso wie das entsprechende training - wenn deine tochter nicht in einem nationalkader (oder vielleicht landeskader? da dann mal den landesstützpunkt ansprechen!) ist, muss man das selbst blechen ....

unter [[http://www.physiosupport.org]] kannst du ja auch ja auch mal schauen - in der bibliothek sollte es dort einiges geben zum thema....

gruß, zuza.

sqonnGe71x3


reha

hanna, erkundigt euch auch mal wegen der reha, bei mir ist nicht die gkv zuständig, sondern der rententräger und dort wurde meine reha nicht genehmigt. mein doc (münch im ocm) hat aber gemeint,daß die reha nicht notwendig wäre,sondern kg genauso ausreichen würde,da scheiden sich die geister,ich hätte gerne eine reha gehabt...

habe für mich beschlossen, daß ich zum kieser gehen werde, die haben auch ärztliche betreuung und dort meinen muskelaufbau machen werde.

das ist das wichtigste,die kg ist schön und gut,aber der hauptteil kommt zuhause, da muß man diszipliniert sein und dran bleiben...

ihr schafft das schon, keine sorge!

meine op war am 19.10.,also vor nem monat. mein knie ist super,tut auch kaum weh,funktionell auch klasse. leider habe ich eine komische komplikation,die allen rätsel aufgibt, mein knie ist saudick,so als hätte ich einen fetten erguß, nur daß der erguß kein erguß ist, sondern ein überschießendes wachstum der gelenkhaut.haben sie selbst im ocm noch nie bei einer kreuzband-op gesehen, vereinzelt mal bei ner knie-tep und sind nun ratlos.

das tut mir weh und behindert mich auch, aber wenn das nicht wäre, könnte ich sehr zufrieden sein...

ich wünsche euch sehr, daß ihr den richtigen operateur findet und daß alles gut verläuft...

viele grüße!

babett

z6uza


nur noch mal kurz zu den möglichen komplikationen: das von babett beschriebene übermäßige wachstum der gelenkinnenhaut bzw. generell übermäßige fibrotisierung, arthrofibrose genannt, ist eine mögliche komplikation (die im übrigen nach allen möglichen gelenk-op's nicht soooo selten ist, sondern ein bekanntes problem!) .... bei der masse an op's, die in münchen durchgeführt werden, wird man das auch schon öfters gesehen haben :-/ unter dem stichwort arthrofibrose findet man auch einiges unter 'ner suchmaschine ....

h=anna-Eneu


hallo zuza,

ja, das mit der arthrofibrose habe ich auch schon gelesen, denn ich befasse mich ja schon ein Jahr lang mit VKB. Aber wenn man so viel weiß, hat man erst Schiss vor der OP und allem drum und dran, da wäre es oft besser, unbelasteter in die OP zu gehen.

Leider war ja die erste OP - Fibrinklebung - erfolglos und dann wird man zwangsläufig hellhöriger.

tschüss

zkuza


hey hanna,

ich würde dahin gehen, wo ich direkt vertrauen habe (harte kennzahlen zählen da natürlich auch, wie viele vkb-op's die woche, welche methode, welche fixation, welches nachbehandlungsschema, sicherstellung der rezepte für die nachbehandlung) - d.h. aber, dass es nicht um einen kuschelkurs oder so geht (also nicht in diesem sinne sympathie), sondern dort, wo ich den eindruck habe, dass derjenige auch zielgerichtet weiss, was er tut. wen er das in 5 min untersuchung kann und dabei der richtige befung raus kommt, gut. du musst auch bedenken, dass auch in der ogp nicht täglich 20 kreuzbänder vom eichhorn gemacht werden - woher hast du das denn? so viele stunden hat der tag dann doch nicht ;-) - und die hälfte wäre auch schon sehr viel ... normalerweise sind da wohl eher ein paar klitzekleine eingriffe miteingerechnet ....

da die ausreichende versorgung durch physio-rezepte zur nachbehandlung ja gerne vom nachbehandler eingeschränkt wird, würde ich mich doch eher darum kümmern - hier habt ja bereits 'nen guten operateur an der hand! letztendlich muss deine tochter ihrem operateur vertrauen, also ist es auch nicht ganz so unwichtig, was sie sagt und will!

wer hat denn die fbrinklebung gemacht - auch in der ogp?

gruß, zuza.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH