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Schmerzen li. Schulter

jroThanXna, 09 hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich brauche einen Rat:

Seit längerer Zeit habe ich Schmerzen in der li. Schulter mit Ausstrahlung in den li. Arm, teilweise bis in die Hand. Ich war schon bei zwei Orthopäden. Der 1. sagt es kommt von der HWS, ich solle turnen, dann würde es schon gehen. Der 2. sagt es kommt auch von der Schulter und hat mich zum Neurologen geschickt. Der sagt das müßte aufgedehnt werden vom Physiotherapeuten. Der Orthopäde, der dann KG verordnen sollte, wollte aber das Rezept nicht ausstellen (ich denke Budget). Er wollte mir dann Spritzen machen mit einem Lokalanaesthetikum und einem homöopathischen Mittel (Zeel). Das wollte ich aber nicht und bin auf eigene Kosten zum Krankengymnasten. Der sagt die Muskulatur ist extrem verhärtet und muß gelockert werden, dann kann es gedehnt werden. Habe ich alles gemacht. Aber wirklich gut ist es immer noch nicht geworden.

Hat vielleicht jemand einen Rat, was man noch machen könnte??

johanna09

Antworten
LLave0ra87


Es kommt wohl drauf an, wo genau der hauptschmerz ist. Also an welcher Stelle der Schulter. In unserer Praxis gibt es viele Leute die ein Impingment-Syndrom haben. Das heißt, eine Schleimbeutelentzündung. Da hilft am besten Kälte, eine Lasertherapie oder eine entzündungshemmende Spritze, die hilft übrigens am schnellsten. Wurdest du denn auch geröngt? Beim Röntgen stellt sich meistens raus, dass die Leute einen Humeruskopfhochstand haben. Dieser reizt dann den Schleimbeutel oder der Schleimbeutel hat nicht genug platz- weiß ich nicht mehr genau. Manchmal haben die Leute zusätzlich verkalkungen in der Schulter. Da hilft wohl Krankengymnastik oder wenns ganz schlimm ist werden die Verkalkungen entfernt. Kann man übrigens auch mit dem Schleimbeutel machen, wenn man es nicht mehr aushält. Oder du hast schon Arthrose in der Schulter. Da kenne ich Omarthrose oder AC-Gelenksarthrose. Kann dir aber leider nicht erklären, was das genau ist.

An deiner Stelle würde ich zu einem Arzt gehen, der bereit ist dich zu Röntgen um eben Arthrosen und Verkalkungen auszuschließen. DAs es an deiner HWS liegt könnte auch sein. Hat man die denn geröngt? HAst du den in dem Bereich auch Schmerzen?

Ach übrigens, ermahnt mein Chef die Patienten die Schulter nicht zu schonen, weil sich dann die Kapsel verklebt und es zu Schultersteife kommt.

j=ohaAnna 0x9


Schmerzen li.Schulter

@Lavera87

Du scheinst ja ganz schön Ahnung zu haben, wie schön. Also, meine HWS wurde geröngt mit dem Ergebnis altersbedingte Abnutzungserscheinung (ich bin 41), außerdem wurde eine Steilstellung festgestellt. Meine Schulter wurde auch geröngt. Ich habe keine Kalkablagerungen und keine Arthrose. Allerdings sitzt irgend eine Sehne wohl nicht da, wo sie hingehört. Das ist das Ergebnis der Röntgenbilder´. Richtig untersucht worden bin ich aber nicht. Der eine Orthopäde hat 2x auf meine HWS gedrückt und gesagt meine Schmerzen kämen daher. (Der Arm hat ihn gar nicht interressiert). Der andere hat einmal meinen Arm hochgehoben und gesagt das wäre eine kombinierte Geschichte (HWS u. Schulter). Er wollte Spritzen da rein machen mit Zeel u einem Lokalanaesthetikum. Mein Physiotherapeut sagt aber das die Schulter verklebt sei und hat das alles aufgedehnt. Es it ja auch schon um einiges besser, aber ich kann meinen Arm einfach nicht richtig belasten. Z.B. kann ich mich nicht darauf abstützen, oder den Arm unter Belastung heben. Ich weis einfach nicht was ich jetzt richtig mache: Spritze oder KG?? Ich arbeite auch beim Arzt (Allgemeinmedizin). Welche Spritzen macht ihr denn dann? Ich habe aber nicht das Gefühl das der Schmerz in der Schulter sitzt, sondern eher in der Muskulatur vom Oberarm??

Bin für eine Antwort sehr dankbar.

Lg

Johanna09

TShorste{nFDi/schexr


Hallo Johanna,

da strukturelle Ursachen ausgeschlossen wurde, wird die Ursache wohl funktioneller Natur sein. Das bedeutet, dass gerade in einer Region wie der Schulter, wo so viele Zusammenhänge existieren, alles genau untersucht werden muss und nicht so kurz, wie das offensichtlich die beiden Ärzte davor gemacht haben.

Hier nur eine kurze Zusammenfassung, was in Betracht gezogen werden sollte:

1. Abklemmung des N. radialis in der Achsellücke durch hohe Spannung der am Schulterblatt ansetzenden Muskulatur

2. Triggerpunkte im M. supraspinatus

3. 1. Rippe (Blockierungen und Bewegungseinschränkungen)

4. Vorderes und hinteres Triggerband nach dem Fasziendistorsionsmodell (Typaldos)

Der sogenannte Adsons- Test ist sehr aussagefähig in Bezug auf Komprimierung von Nerven des Armes- er sollte auch durchgeführt werden.

Mein Tipp ist, dass Sie einmal zu einem osteopathisch oder manualtherapeutisch arbeitenden Therapeuten gehen und das Ganze dahingehend untersuchen, behandeln und sich Tipp für die Zukunft geben lassen.

Beste Grüsse,

Thorsten Fischer

jioChannax 09


Schmerzen li.Schulter

Vielen Dank für die hilfreichen Antworten. Ich werde mich mal auf machen und schauen ob es bei uns einen Osteopathen gibt. Ich habe mich mal schlau gemacht und habe so das Gefühl das ich auf diesem Weg mehr Erfolg haben werde.

Lg Johanna

p2ekohUaR56


Hallo Johanna,

bei mir wurde vor 6 Wochen die linke Schulter operiert. Befund nach MRT, Anriss der Supraspinatussehne und AC Gelenkarthrose.

Ich hatte genau die gleichen Beschwerden wie du. Aber du hast ja laut Röntgen keinen Kalk und auch keine Arthrose.

Ich würde vielleicht noch mal zu einem Orthopäden gehen ( evtl. noch ein anderer der Schulterspezialst ist) und mal sehen das ich ein MRT bekomme.

Vielleicht kann man da konkret was sehen.

Bei mir wurde auch erst was mit Spritzen und KG versucht, hat aber alles nicht geholfen.

LG

Peter

p-ekoh aj56


Hallo Johanna,

Habe gerade erst das Datum von deinem letzten Thread gelesen.

Ist ja schon sehr alt.

Wie geht es dir denn jetzt?

LG

Peter

BTirgitxt_23


Hallo Peter!

Endlich jemand, mit dem ich mich austauschen kann! Auch ich wurde vor 5 Wochen an der linken Schulter operiert. Bei mir wurde ein Kaltdepot zerstört, ein Schleimbeutel entfernt und etwas Substanz vom Schulterdach weggefräst. In meinem Fall konnte mittels Physiotherapie die Beweglichkeit sehr wieder hergestellt werden. Im Bereich des Oberarms habe ich zu meinem Leidwesen derzeit größere Schmerzen als vor dem Eingriff. Lt. Aussagen meiner Ärzte ist das absolut normal und kann bis zu einem halben Jahr andauern :-(

Mich interessiert wie es Dir nach 6 Wochen so geht. Über eine Antwort würde ich mich freuen!

Viele Grüße,

Birgitt

p8ekopha5 6


Hallo Birgitt,

bei der OP vor 7 Wochen wurde bei mir an der linken Schulter was vom AC-Gelenk weggefräst und ein Anriss an der Supraspinatussehne genäht.

Fakt ist, das ich auch jetzt nach 7 Wochen noch Schmerzen in der Schulter habe. Allerdings nicht mehr so extrem wie nach der OP. Da waren sie nämlich schlimmer als vorher. Das war mir allerdings schon bewusst, weil ich vor 5 Jahren eine ähnliche OP wie du an meiner rechten Schulter hatte.

Damals bin ich nach ca. 20 Wochen wieder voll angefangen zu arbeiten.

Man muss natürlich berücksichtigen, ob man viel oder weniger mit den Armen arbeiten muss.

Trotzdem braucht eine operierte Schulter ihre Zeit!!

Kann es sein das deine Schmerzen im Oberarm von der Schulter ausstrahlen?

Kannst du deinen Arm schon schmerzfrei über Kopf bewegen? (Das würde mich wundern nach 5 Wochen!)

Machst du z.Zt. noch KG? Wenn ja, wie oft und was genau? *:)

LG

Peter

BQirgit~t:_23


Hallo Peter,

Danke für Deine Antwort! Im Vergleich zu Deinem Schulterproblem kann ich mich (fast) ja gar nicht beklagen! Wie ist es denn zu dem Anriß Deiner ........ Sehne gekommen?

Meine Schmerzen hatten sich über einen langen Zeitraum sukkzesive gesteigert. Die Schmerzen waren und sind in erster Linie im Bereich des Oberarmes, entlang der Bizepssehne. Das Schultergelenk selbst schmerzt relativ selten, dafür aber recht intensiv.

Nach dem Eingriff hatte ich 2 Wochen lang drei mal krankengymnastische Anwendungen, seit 3 Wochen 2 x wöchentlich. Ab nächster Woche beginne ich mit dem Ausschleichen, d. h. nur noch 1 x wöchentlich. Den Arm konnte ich bereits nach einer Woche komplett nach oben über den Kopf bewegen; diesbezüglich bin ich ja auch sehr zufrieden. Wenn ich diese Dauerschmerzen im Oberarm nicht hätte wäre ich wunschlos glücklich.

In der Physiotherapie wird in erster Linie unter Anspannung des Schulterblattes versucht, die Tiefenmuskulatur zu stärken. Die einzelnen Übungen zu schildern wäre jetzt für mich etwas zu umfangreich.

Ich weiß ja, dass ich zu ungeduldig bin und dass alles seine Zeit braucht. Da ich zu den "Schreibtischtätern" zähle, arbeite ich ja auch schon wieder – zumindest stundenweise.

Viele Grüße,

Birgitt

pneakoha5x6


Hallo Birgitt,

wie du schreibst, bist du aus der Sache echt gut rausgekommen. Schon nach einer Woche den Arm überkopf bewegen. Echt gut!! Mach weiter so. Ich denke, dann wirst du auch bald beschwerdefrei sein.

Bei mir wird es warscheinlich noch etwas dauern. Es sind jetzt 9 Wochen nach OP. Bin jetzt bei meiner 21 KG Einheit.

Ich denke mal das liegt an dem Sehnenanriss den ich noch zusätzlich hatte. Da diese Sehne durch einen Spalt im AC-Gelenk führt, welcher durch Arthrose sehr eingeengt war, scheuerte sie sich auf Dauer mürbe.

Toll das du schon wieder beruflich tätig sein kannst.

Ich werde voraussichtlich Mitte Juni, wenn alles klappt, stundenweise beruflich wieder einsteigen.

Ich wünsche dir gute Besserung!

LG *:)

Peter

A(lbFaraxn


Hallo liebe online Nutzer,

ich habe soeben alle Beiträge gelesen und die Probleme ähneln sich sehr. Ich leide seit 12 Monaten unter Schmerzen in der rechten Schulter. Bei mir handelte es sich nach erster Diagnose um eine Schleimbeutelentzündung; dann folgten Verspannungen im rechten Rückenbereich. Behandlung durch Pflaster, Salben Kühlungen und Sitzungen beim Chiropraktiker. Die Verspannungen sind verschwunden, die Schmerzen in der Schulter nicht. Folgeaktion: eingehende Untersuchungen bei einem Radiologen (Röntgenaufnahmen von verschiedenen Seiten und eine Ultra-Schall-Untersuchung. Letztere hat gezeigt, dass ich (wie andere Mitleidende hier berichtet haben) einen Sehnen-Anriss habe begleitet von einer Schleimbeutelentzündung. Auch wurde Flüssigkeit im Muskel-Sehenbereich festgestellt. Behandlung: eine Injektion, die in ca. einem Monat wiederholt werden soll, um die Entzündung zu beheben. In der Diskussion mit dem Pathologen erfuhr ich, dass die durch den Sehenanriss verursachten Schmerzen erst verschwinden, wenn die Sehne ganz gerissen ist (ohne operat. Einfriff). Wenn ich nicht operieren lasse (was ich mir noch sehr überlegen werde) wäre es ein chronischer Fall. Weitere Empfehlung des Pathologen: Arm nicht stillstellen, sondern normal bewegen. Ich sehe der weiteren Entwicklung mit Geduld entgegen (bin übrigens Jahrgang 1939)

B~irgit.t_2x3


Hallo Ihr Schulter und Sehnengeschädigten!

Ich "darf" noch mal auf den OP-Tisch. Eine Kontrolluntersuchung hat ergeben, daß sich mein Kalkdepot zwar aufgelöst hat, Bestandteile aber direkt in die Bizepssehne gedrungen sind. Durch die dauerhafte Reibung wird die Sehne früher oder später reissen. Da ich noch dabei bin mich vom letzten Eingriff zu erholen, werde ich wohl noch 2 - 3 Monate mit dem erneuten Eingriff warten. Immerhin weiß ich jetzt sicher woher meine Schmerzen kommen.

Peter, wie kommst Du denn mit der Zeit zu Hause klar? Mir war furchtbar langweilig. Haus- und Gartenarbeiten konnte ich ja nicht verrichten, das Fernsehprogramm ist ja tagsüber auch nocht so berauschend .... Vom lesen vieler, vieler Bücher und der KG abgesehen, hatte ich wenig Zeitvertreib.

Hallo Albaran, hast Du über einen operativen Eingriff nachgedacht? Trotz des für mich unerfreulichen Ergebnisses bedaure ich diese Entscheidung nicht. Der Schmerz hat mir deutlich Lebensqualtität genommen, da ich z. B. keinen Sport mehr ausüben konnte und ohnehin unerfreuliche Tätigkeiten wie z. B. Fensterputzen schmerzbedingt noch lästiger waren.

Ich wünsche Euch gute Besserung und ein schönes Wochenende!

Viele Grüße,

Birgitt

p9ekohxa56


Hallo Birgitt,

Das ist ja keine gute Neuigkeit, das du noch mal unter's Messer mußt.

Ist da irgendetwas falsch gelaufen?

Warum willst du noch 2-3 Monate mit der nächsten OP warten. Du hast doch jetzt die Schmerzen. Dann fängst du doch wieder von vorne an.

Ich bin jetzt mittlerweile 9 Wochen zu Hause. Man muss sehen, das man irgendwie die Zeit totschlägt. Natürlich fällt mir auch manchmal die Decke auf den Kopf. Ich gehe dann mit dem Hund im Wald spazieren (wohne ländlich). Ich kriege die Zeit schon rum.

In ca. 2 Wochen werde ich stufenweise wieder mit dem arbeiten beginnen.

Grüße *:)

Peter

Bhirgsit<t_23


Hallo Peter,

schief gelaufen ist wohl nichts. Ich habe einfach nur Pech gehabt. Meine Sehne war wohl in wesentlich schlechterem Zustand als während des Eingriffes erkennbar war. Aus diesem Grund konnten Kalkpartikel in die Sehne wandern.

Ich möchte noch einige Zeit mit dem erneuten Eingriff warten, da ich berufliche Termine berücksichtigen muß - geht leider nicht anders. Da meine Beweglichkeit mittlerweile bei fast 100 % ist, müßte ich ohnehin wieder von vorne anfangen. Außerdem muß ich wirklich noch etwas Abstand vom letzten Eingriff gewinnen. Am schlimmsten ist für mich das Wissen, daß ich dieses Mal eine Schulterschlinge tragen muß, wobei das aber immer noch besser ist als dieses Postbotenkissen.

Finde ich gut, daß Du mit der Zeit zu Hause klar kommst. Ich denke, daß es bei dem derzeit schönen Wetter noch mehr Spaß macht mit dem Hund spazieren zu gehen?!

Viele Grüße,

Birgitt

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