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Chondropathie im linken Knie

Jiörg baxus xWB hat die Diskussion gestartet


Liebe Forumsnutzer,

die Ärzte haben bei mir Chondropathie im linken Knie festgestellt.

Ich bin 33 Jahre, laufe seit 3 Jahre viel. Da ich Knick-, Spreiz- und Senkfüsse habe, trage ich Sporteinlagen. Im Mai 2006 war ich in Bad Füssing zur Reha. Dort wurde mir geraten,

Muskeltraining zu machen, damit ich den Innenmuskel aufbaue, der soll dann die wandernde Kniescheibe festhalten. Mache ich jetzt verstärkt.

Habe auch über mehrere Monate "Dona 200" genommen. Brachte leichte Besserung. Außerdem habe ich ein kürzeres Bein. Welches? Damals (vor 3 Jahren) war das linke laut Arzt um 1 cm zu kurz. Fersenerhöhung und fertig. Da habe ich Probleme bekommen und einen Dorntherapeuten aufgesucht. Der meint, es sind übersäuerte Muskeln und nicht die Knochenlänge. Jetzt ist das linke länger als das rechte.

Zurzeit mache ich Akupunktur. Hilft noch nicht. Denke jetzt langsam an eine OP.

Vielleicht eine "lateral release" oder Arthroskopie.

Kann mir jemand einen Rat geben, damit vielleicht eine OP vermieden wird? Oder andere Behandlungsvorschläge machen?

Ich wäre für jeden Hinweis dankbar.

Tschüs, Jörg

Antworten
N*ölfixngxs


Ursache Rücken??

Also bei mir wurde auch vor einigen Jahren einen Bein-Längen-Differenz festgestellt (ca, 1,5 cm) und mit Einlagen/Erhöhungen ausgeglichen.....das brachte nur vorübergehnde Symptom-Besserung, also keine Rückenschmerzen mehr und gerader Gang! Leider wurde die Ursache der Differenz dadurch ja nicht beseitigt! Nach einer Untersuchung bei einem Osteopathen hat dieser mir dann erklärt warum die Beine unterschiedlich lang seien, bzw. eher scheinen.....sie sind nämlich gar nicht unterschiedlich lang! Die Ursache bei mir war Beckenschiefstand! Das Becken hat der Osteopath dann durch Einrenken in mehreren Sitzungen bei mir begradigt, und nun hab ich nachweislich keine Beinenlängendifferenz mehr! Ich rate dir dich, bevor du einer solchen Operation einwilligst, bei einem Osteopathen zu informieren, ob deine Knieschmerzen auch ihre Ursache im Rückenbereich haben könnten....was ich ganz stark vermute, weils bei mir genauso war! Orthopäden sind mit sowas häufig überfordert und verschreiben schnell mal Schuherhöhungen, damit das Problem der Beindifferenz (scheinbar) erstmal behoben ist.

dJressnurUcraxck


hi

also mit beinlängendifferenzen und den daraus entstehenden problemen kenn ich mich nun gar nicht aus. aber ich hab an beiden knien unter anderem die diagnose chondropathia patellae, und die kann man nicht operieren. da hilft kein release, und ne simple arthroskopie kann deine beschwerden auch sehr verschlimmern.

hast du denn noch andere diagnosen die das knie betreffen? und wer hat die chondro diagnostiziert? ein orthopäde?

das release würde (wenn überhaupt) nur im bezug auf die wandernde kniescheibe so wie du sie nennst sinn machen. soweit ich informiert bin wird ein release aber nur gemacht, wenn die kniescheibe lateralisiert is (also zu weit außen sitzt). dann wird beim release das innere halteband der kniescheibe angeritzt, um diese wieder in ihre richtige position zu bringen.

und wenn es für das knie wirklich nur die diagnose chondropathie gibt, kann eine arthroskopie leicht nach hinten losgehen. denn die chondropathie is ja an sich keine erkrankung im knie, sondern beruht vereinfacht ausgedrückt auf einem muskulären ungleichgewicht. laut den ärzten mit denen ich zu tun hatte (und das waren doch schon viele...) lässt sich die chondro besser durch muskeltraining "behandeln". macht man eine ASK, schwächt man durch die ruhephase nach der op den muskel ja nur noch mehr.

hmm, und andere therapievorschläge:

-krankengymnastik/physiotherapie

-elektro-/reizstromtherapie

-evtl auch eine spritzenkur mit hyaluronsäure (da ich mir vorstellen kann dass durch deine lauferei auch der knorpel in mitleidenschaft gezogen wurde und auch mitunter schmerzen verursacht)

wie schon gesagt, über die probleme einer beinlängendifferenz weiß ich nichts, es kann aber durchaus sein dass deine knieprobleme dadurch hervorgerufen werden. unbedingt abklären lassen!

lg und gute besserung

cracky

IBri@sannxa


Ähnliches Problem...

Vor wenigen Tagen wurde bei mir eine Arthroskopie des linken Knies durchgeführt. Vor 20 Jahren (ich bin 39) hatte ich wegen eines Unfalls einen Knorpelschaden, der damals operiert wurde (offene Knie-OP). Dann hatte ich viele Jahre mehr oder weniger Ruhe. In den letzten Jahren kam es jedoch vermehrt zu Schmerzen in dem Knie, zudem ein intensives Knirschen. Der Orthopäde stellte vor der Arthroskopie ungleich lange Beine fest, die er durch "Einrenken" im Beckenbereich behob. Bei der Arthroskopie wurde ein Knorpelschaden hinter der Kniescheibe Satdium III festgestellt, zudem wurde das linke äußere Band des Knies eingeschnitten, um die Kniescheibe zu verlagern. s wurde ohne Blutsperre operiert. Diagnose: Chondralläsion Patella Stadium III, Lateralis Pat. Chirurgie: Shaving des zerfransten Knorpels und Lat. Retinaculotomie.

Heute, 5 Tage nach der OP, ist mein Knie weiterhin heftig geschwollen und "bunt", zudem habe ich starke Schmerzen und ohne Krücken geht gar nichts. Die physiotherapeutische Übung kann ich kaum durchführen- die Schwellung im Knie drückt dermaßen, dass ich beim Hinstellen fast in Tränen ausbreche, weil die Schwellung dann natürlich nach unten "rutscht".

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