» »

Schwindel durch Hals-Wirbel-Säule?

n+aJdyle hat die Diskussion gestartet


Hallo, bin auf dieses Forum gestoßen und hoffe, daß man mir hier helfen kann. Ich leide seit 1.11.06 an Drehschwindel, der morgens nach dem Aufstehen noch recht schwach ist und im Laufe des Tages stark zunimmt. Zuerst wurde ich mit Verdacht auf Gleichgewichtsorgan zum HNO geschickt. Der hat dann eine leichte Reizung des linken Ohrs festgestellt und mir Tabletten (Betahistin) verschrieben. Hat leider gar nichts gebracht. Da ich dann auch noch Rückenschmerzen bekam, schickte mich die Hausärztin zum Chiropratiker. Der hat 10 blockierte Wirbel gefunden (in HWS, BWS und LWS). Danach wars 1 Tag besser, dann fing alles wieder von vorne an, Massage brachte auch nichts. Also zum Ortopäde. Der hat nur geröngt und gemeint, es sei alles in Ordnung und mir Krankengymnastik verschrieben. Da ich während dieser auch noch Urlaub hatte (also nicht den ganzen Tag am PC saß), ging es mir tatsächlich besser (wenn auch noch nicht gut). Jetzt bin ich seit Montag wieder arbeiten und das ganze geht von vorne los, der Schwindel schafft mich langsam wirklich sehr. Habe am 05.02. nochmal einen Termin bei einem weiteren Ortopäden, vielleicht kann der mir helfen. Hat noch jemand einen Rat, was ich noch tun kann. Komischerweise habe die ganzen Medikamente, die mir meine Hausärztin verschrieben hatte (Novalgin, Dicofenac, Katalodon, Ibuprofen) keinen Erfolg, nur Diclodexa-Spritzen haben mir bisher deutlich geholfen, aber die Ärztin will das natürlich nicht ewig spritzen (habe es über 3 Wochen im Dezember bekommen und da ging's mir recht gut). Organisch fehlt mir so wohl nichts, hat sie alles untersucht. Aber langsam bin ich wirklich verzweifelt.

Antworten
L4uLpgo0x49


Hm, schwer zu sagen....

Also wenn es sich tatsächlich um DREH-Schwindel handelt und nicht um Schwankschwindel/Unsicherheit/Benommenheit, dann würde ich eher auf der HNO-Schiene noch mal nachforschen, um das mit dem Gleichgewichtsorgan (im Innenohr) genauer abzuklären.

Warst Du eigentlich schon beim Neurologen ?

Die Rückenschmerzen bzw. starke Verspannungen können auch eine Folge der Schwindels und der damit verbundenen chronischen Anspannung sein und letztendlich kann auch alles miteinander zusammenspielen.

Es gibt auch Spezialambulanzen für Schwindel, die fachübergreifend Diagnostik machen. Da könntest Du Dich frühzeitig anmelden (lange Wartezeiten).

Viele Grüsse

Lupo

npadyglxe


Nein, beim Neurologe war ich noch nicht, ich werde da gleich mal einen Termin machen. Komisch ist ja nur, daß es im Urlaub (als ich nicht am PC saß) deutlich besser, z. T. sogar ganz weg war. Und daß es jetzt wieder angefangen hat. Naja, mal sehen, was Ortopäde und Neurologe sagen.

gbudhu


->

Ja habe/hatte ähnliche Probleme.. Bei mir war im HNO Bereich auch alles okay.. und neurologisch auch ohne Befund. Massagen helfen auch nicht wirklich.. Mein Ausarzt hat mir auch KG verschrieben aber der Physiotherapeut meinte der Schwindel könne nicht von der HWS kommen, was ich ihm aber nicht glaube.. Naja viel mehr konnte/kann ich auch nicht dran machen und da der Schwindel bei mir uach nicht mehr so schlimm ist und nur in bestimmten Liegepositionen auftritt.. hab ich mich einfach mal damit abgefunden.. Viele behaupten ja Schwindel könne nicht von der HWS kommen, aber das muss ich klar verneinen..

naja geh aufjedenfall mal zum neurologen..

Czynde[rel


ich

hatte/habe auch immer wieder diese probleme...je nach spannung und anspannung meiner halswirbelsäule, die dann dafür sorgt das eine unterversorgung stattfindet. das wurde durch strommessungen beim neurologen festgestellt. -die sind zwar etwas unangenehm..aber wirklich erfolgsversprechend.

n*adylke


So, habe jetzt einen Termin beim Neurologen, allerdings erst am 19.04., vorher gab's nirgendwo einen. Die wollen dann auch gleich eine Gehirnstrommessung machen. Hoffentlich finden sie auch was.

L2upPo04x9


Hoffentlich finden sie auch was.

Hoffentlich nicht.

Viele Grüsse

Lupo

LQupoM04 9


@ cynerel

die dann dafür sorgt das eine unterversorgung stattfindet. das wurde durch strommessungen beim neurologen festgestellt.

???

Davon hab ich ja noch nie was gehört.

Kannst Du mir Dir Untersuchung benennen / erklären ?

Danke & Grüsse

Lupo

CPyn0der?el


PN - lupo

SXliknkyxy


ähnliche beschwerden

hey! also ich weiß nicht genau ob ich dir helfen kann aber ich versuchs einfach mal :-) hab seit ca. september 2006 einen sogenannten lagerungsschwindel, also nicht deinen drehschwindel aber auch eine art von schwindel! das hat ganz harmlos angefangen, dass es mir ab und zu etwas schwindlig war aber das ging nach ein paar stunden wieder weg. tja, inzwischen ist es so, dass ich den schwindel eigentlich den ganzen tag habe, mit seltenen ausnahmen. bei mir ist es ein gefühl als würde beim laufen der boden nachgeben oder federn und bei jeder bewegung schwankt irgendwie alles. ich war dann beim hausarzt der mich zum HNO überwiesen hat. der hat einen gleichgewichtstest gemacht, wo alles in ordnung ist! jedoch hat er eine zyste in der nebenhöhle festgestellt, wovon seiner meinung nach der schwindel kommen KÖNNTE. danach war ich beim orthopäden, der meinen hals geröncht hat und meine rücken angeschaut hat, jedoch nichts außergewöhnliches festgestellt hat. dazu muss man sagen, dass ich durch meinen beruf im büro sehr verspannt im schulter und nacken bereich bin, was mir auch oft schmerzen bereitet. dann war ich noch bei einer neurologin, die meine gehirnströme gemessen hat, mich zur computertomographie geschickt hat und auch dort überall nichts feststellen konnte. die gehirnstrommessung ist eine routineuntersuchung beim neurologen, wo normalerweise auch alles in ordnung ist. hoffe nicht dass sie da was finden werden, wäre ja kein gutes zeichen! meine neurologin meinte, sie denke nicht dass es von der nebenhöle kommt sondern eher von der halswirbelsäule. (übrigens, die betahistin vom HNO hab ich auch bekommen, haben GARNICHTS geholfen)!! die neurologin meinte jetzt, ich soll es mal mit magnesium versuchen, da ein mangel davon auch zu verspannungen, kopfschmerzen und schwindel führen kann! das nehme ich jetzt seit 2 wochen aber mein schwindel wird nicht besser. jetzt habe ich noch einen termin bei der heilpraktikerin, wo ich natürlich auch hoffe, dass sie mir helfen kann! auf jeden fall habe ich von einer freundin gehört, dass es eine wirbelsäulen behandlung gibt (die nennt sich "wirbelsäulenbehandlung nach dorn") und die soll sehr hilfreich bei schwindel usw. sein. dort werden deine wirbel usw. untersucht und überrpüft ob welche ausgerenkt oder verschoben sind und die werden dann wieder in die richtige position gebracht (nicht eingerenkt). hab auch schon darüber im internet gelesen! jeder wirbel kann nämlich unterschiedliche beschwerden auslösen wenn er nicht am richtigen platz ist. laut eines wirbelbildes im internet ist nämlich der wirbel h1 und h2 am hals für die beschwerden schwindel, übelkeit, kopfschmerken, seh- und hörstörungen verantwortlich. ich finde die methode sehr interessant und werde das wohl mal ausprobieren. man bekommt bei der behandlung auch massagen, rückenbehandlungen usw.! leider hab ich ja auch noch keine guten berichte, was effektiv gegen den schwindel hilft aber ich hoffe ich konnte dir mit meinen erkenntnissen etwas weiterhelfen und vielleicht probierst du ja mal die heilpraktikerin oder ähnliches aus. würde mich freuen mal was zu hören.......

liebe grüße (ps: dass du erst im april einen termin beim neurologen hast ist echt heftig, ich würde noch bei anderen nachfragen und mir früher einen holen, ich habe gleich in der nächsten woche einen bekommen!)

nHadylxe


So, war heute nochmal beim neuen Orthopäden. Der schien mir doch deutlicher kompetenter. Nachdem ich meine Krankengeschichte kurz erzählt hatte, hat er meinen Rücken untersucht und sofort erkannt, daß mein Atlas-Wirbel blockiert ist. Er hat aber nicht wie der Chiropraktiker mit Gewalt gewirkt, sondern mit drei gezielten Fingerbewegungen die Blockade gelöst. Die Schmerzen sind nun jedenfalls mal verschwunden und der Schwindel ist auch schon besser, hoffentlich hälts auch an. Sonst müße ich nochmal kommen und dann gebe es eine Therapie um den Atlas zu stärken. Auf jeden Fall hat er mir gesagt, daß es niemals knacken darf, wenn der Atlas blockiert ist, der Chiropraktiker war wohl ein Pfuscher. Naja, bin jetzt wirklich gespannt, ob es das wirklich war, wäre froh, wenn es nach 3 Monaten Leidensweg endlich vorbei wäre.

Djoenxi


Schwindel angelich ohne orthopädische Ursachen??

Hallo,

ich (38,m) bin seit einigen Wochen in Behandlung bei einem sehr guten Orthopäden, der bei mir wahrscheinlich durch das Sitzen am PC eine Lendenwirbel-, HWS- und 1.Rippenblockade festgestellt hat.

Anlaß meines Arztbesuches waren seit September heftige Schwindelattacken, z.T. verbunden mit Sehstörungen.

Auffällig ist auch, daß mir vom Übergang aus einer hellen bzw. erleuchteten Umgebung in eine dunkle häufig schwindelig wird. Es handelt sich eindeutig um einen Schwankschwindel. Oft stellt sich dieses Schwindelgefühl ein, wenn ich mich z.B. auf einem Drehstuhl nur ganz leicht bewege, selbst wenn ich die Augen dabei schließe. Z.T. wird mir aber auch (wie soeben) bei scheinbar korrekter Haltung am PC beim Tippen schwindelig.

Schmerzen habe ich lediglich, wenn sich die Schwindelattacken mehrmals häufen. Ich bemerke dann ein Ziehen von der Schulter über die linke Nackenseite und über den linken Brustmuskel bis in die Achselhöhle. Gleichzeitig mit den Schwindelattacken stellt sich oft ein Kribbeln im linken Arm sowie z.T. auch im linken Bein ein.

HNO in Ordnung, EEG i.O. MRT i.O.

Meine Physiotherapeutin ist sich sicher, das die o.g. Blockaden etwas mit den Schwindelattacken zu tun haben. Die Ärzte allerdings zucken mit den Schultern, selbst mein Hausarzt glaubt nicht an die orthopädischen Ursachen des Schwindels. Als Ursache wird häufig Stress genannt, den ich aber absolut nicht habe.

Zugegebenermaßen gibt es Tage, an denen ich keine Probleme habe. Heute ist es dann aber wieder so wie am Anfang der Therapie. Ich fühle mich unsicher (ganz besonders durch die Statements der Ärzte) und möchte fragen, ob es Betroffene mit den gleichen (oder ähnlichen) orthopädischen Beschwerden gibt, die unter ähnlichen Schwindelsympthomen leiden. Dies ließe mich hoffen in Zusammenarbeit mit meinem Orthopäden und der Physiotherapeutin auf dem richtigen Weg zu sein.

Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten

Lwupo0x49


Schwindelattacken, z.T. verbunden mit Sehstörungen.

Auffällig ist auch, daß mir vom Übergang aus einer hellen bzw. erleuchteten Umgebung in eine dunkle häufig schwindelig wird.

Kann man davon ausgehen, dass Du schon bei einem Augenarzt warst ?

Bzgl. Diagnostik könntest su Dich auch bei einer Schwindelambulanz anmelden (lange Wartezeiten...), die fachübergreifend arbeiten, also HNO, Neuro, Augen usw...

Oft stellt sich dieses Schwindelgefühl ein, wenn ich mich z.B. auf einem Drehstuhl nur ganz leicht bewege, selbst wenn ich die Augen dabei schließe.

Das haben eigentlich alle Schwindel-Erkrankungen gemeinsam, ganz egal welcher Herkunft. Wenn das Gleichgewicht erst einmal "gestört" ist, reagiert man auf alles, was irgenwie darauf Einfluss hat, d.h. man nimmt übersensibel wahr, wenn sich der Untergrund nur leicht bewegt, selbst Bodenunebenheiten spürt man sofort.

Schmerzen habe ich lediglich, wenn sich die Schwindelattacken mehrmals häufen.

Das können durchaus Folgen eines chronischen bzw. häufig auftretenden Schwindels sein. Verspannungen durch permanente - auch unbewusste - Versuche, das Gleichgewicht mit den Muskeln zu stabilisieren.

Die Ärzte allerdings zucken mit den Schultern, selbst mein Hausarzt glaubt nicht an die orthopädischen Ursachen des Schwindels.

Ja, das ist ziemlich umstritten... Man vermutet zwar Zusammenhänge, aber eben evtl. eher in die andere Richtung (wie gerade beschrieben). Als Grundursache für dauerhaften Schwankschwindel werden orthopädische Ursachen - zumindest von Neurologen - zumeist ausgeschlossen.

Als Ursache wird häufig Stress genannt, den ich aber absolut nicht habe. Stress oder Druck ist nur ein mögl. Faktor. Gründe für psychogenen Schwindel können sehr vielfältig sein, Angstprobleme oder Depressionen z.B. oder evtl. noch tiefer...

Ich fühle mich unsicher (ganz besonders durch die Statements der Ärzte) und möchte fragen, ob es Betroffene mit den gleichen (oder ähnlichen) orthopädischen Beschwerden gibt, die unter ähnlichen Schwindelsympthomen leiden

Aus meiner Erfahrung kann ich Dir diesbezüglich leider nicht mehr Sicherheit geben. Habe nach einiger Diagnostik (und auch Befunden) auch einige Zeit an HWS/BWS rumtherapiert, was nicht heissen soll, dass das nicht nützlich oder wohltuend ist, aber auf den Schwindel selbst hatte es kaum Einfluss, also all meine Hoffnungen würde ich nicht darauf setzen.

Viele Grüsse

Lupo

D?oexni


@ Lupo

vielen Dank für Deine Anwort, aber sind orthopädische Ursachen wirklich so abwegig, wenn ich den Schwindel (oder besser gesagt die einigen Sekunden andauernden Schwindelattacken!) durch bestimmte Bewegungen reproduzieren kann??

Gruß

Doeni

L<upo0x49


wenn ich den Schwindel (oder besser gesagt die einigen Sekunden andauernden Schwindelattacken!) durch bestimmte Bewegungen reproduzieren kann??

So hört sich Deine Beschreibung des Schwindels aber eigentlich nicht an.

Grüsse

Lupo

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH