Faden für alle Knieverzweifelten

C<arospqort1x9


@ die extravertierte

ich glaube der Arzt nennt das multidirektionale instabilität. Mittlerweile könnte ich die schulter auch 1x pro sekunde auskugeln. Das tut mittlerweile schon nicht mehr weh, ist nur unangenehm, weil die Bänder schon so ausgeleiert sind. Wenn da aber Belastung drauf kommt, z.B Tennis hab ich 12 Jahre gespielt, dann wars oft so, dass ich nach dem Training vor Schmerzen meinen Arm nicht mehr bewegen konnte. Musste deshalb auch damit aufhören. Werfen und all so Sachen gehen auch nicht ohne Schmerzen. Und heute im Fitnessstudio tats auch weh, aber ich finde, man kann sich damit arangieren, halt gewisse sdachen vermeiden, aber auf dauer kanns nicht so bleiben.

Mein Arzt meinte, da wird gerade dran geforscht, wie man das operiert, aber da die Schulter so komplex ist, wäre ich ein Versuchskaninchen wenn er es jetzt machen würde und vermutlich würde ich später noch mehr probleme kriegen, deshalb will er erstmal warten. Mein Physio meint aber, da kann man schon lange was machen, irgendwelche Bänder in der Schulter zusammen nähen.

wenn ihr lösungen habt immer her damit.

SOunflomwer:_7x3


Ich habe 2x ein LR gehabt, und v.a. das 2. hat geholfen und war SEHR problemlos. Meine Patella lateralisiert(e) deutlich, so dass ich es beim 2. Mal (nach der 1. ACT) probiert habe. Das 2. LR war ein offenes, und es hat wirklich Entlastung gebracht.

Hatte allerdings auch NIE Probleme mit Lux/Sublux - und frage mich, ob der Erfolg eines LR evtl. damit zusammenhängt.

EEhemali0ger Nutgzebr (#32573x1)


Wie sieht denn eigentlich die Nachbahndlung nach einem LR aus? Ist das aufwändig? Hat man danach eine Schiene oder nur Stützen? Und wie lange humpelt man so durch die Gegend?

Muss man danach auch wieder zur Physiotherapie?

ddreszsurbcxrack


das arthroskopische release ist - wenn sauber gemacht (MIT drainage... blutet meistens recht nach) - keine große sache. ich bin beide male schon nach 3-4 tagen zuhause ohne krücken rumgelaufen, in der schule hatte ich sie insgesamt immer knapp 2 wochen (wg.vielen treppen und der notwendigkeit, schnell große strecken zurücklegen zu müssen). schiene gibts keine, nach einem release sollte schnellstmöglich volle beugung erreicht werden, um ein zuwachsen des releases zu verhindern. soweit ich weiß wird ein release heutzutage nur noch dann offen gemacht, wenn andere dinge im knie auch noch anstehn und man eh ne arthrotomie machen muss. ansonsten, meines wissens, nur per ASK.

physiotherapie ist nach JEDER op ein muss. und beim release: ohne intensives training des vastus medialis (der die patella dann innen hält) ist das release meiner meinung nach zwecklos oder sogar schädlich, da die patella zu wenig halt und führung hat. auch wenn die krückenzeit beim release relativ gering ist, reicht sie doch schon aus, um eine leichte atrophie des oberschenkelmuskels auszulösen, die dann notwendigerweise wieder wegtrainiert werden muss.

EWhcemalViger3 CNutzMer (#3257x31)


Okay das klingt ja noch hinnehmbar. Ich lasse mich mal überraschen. Habe eh Semesterferien ab nächstem Monat. von daher sollte immerhin das schonmal kein Problem darstellen.

In kapp einer Woche bin ich schlauer :)z

D<ie_^ExtravPertierjte


@ all:

ich muss offen gestanden mal bissl Kritik einstreuen. Sorry! Aber ich verstehe diese vielen Fachbegriffe einfach nicht, die Ihr verwendet bzw. komme somit mittlerweile überhaupt nicht mehr mit. :=o Könntet Ihr das nicht auch einfacher erklären, damit das auch ein Laie versteht ??? :°( :°( :°( Ich wäre wirklich sehr dankbar.

d%res!surcr[ack


@ extravertierte:

klar kann ich :-) was genau möchtest du denn wissen? das problem an dem fachchinesisch ist halt, dass man dadurch vieles genauer und v.a. auch kürzer ausdrücken kann als wenn man es "einfach" erklärt. und in meinen letzten beiträgen an luxi habe ich halt drauf zurückgegriffen, weil ich davon ausgehen konnte, dass luxi es versteht, und ich mir so einiges an schreibarbeit erspare. dass allerdings auch unsere "neuen" gerne mitreden können möchten, habe ich in dem moment einfach nicht bedacht. sorry @:)

DIie_Ext6ravgertierxte


@ Dressurcrack @:) Puh,

die Fachbegriffe durchziehen die ganzen Beiträge. Gut, das mit dem ständig ausgerenkten Arm habe ich auch so einigermaßen verstanden.

Ich habe bestimmt keinen niedrigen IQ, bin allerdings in der Medizin-Terminologie nicht weiter bewandert. Was ist das mit dem Release bspw.? Gut, könnte ich auch nachschlagen, aber es gibt so viele Begriffe innerhalb des Threads, sodass ich Stunden damit zubrächte, diese nachzuschlagen. Vielleicht wäre ein deutsches Äquivalent oder eine Umschreibung künftig hilfreich? :=o :)_

E"hemalviger VNutzer $(#325731x)


@ die_Extravertierte

Ein laterales Release ist eine OP. Da wird der äußere Anteil der Kapsel am Knieeingeschnitten um die Kniescheibe wieder in de Mitte zu zentrieren ;-) Kann man also schlecht mit einem Wort umschreiben

Ckaro#sXport1`9


also bei nem lateralen Release werden einige fasern des außenbandes durchgeschnitten, da das zu doll die kniescheibe nach außen zieht. Damit soll der Zug nach außen genommen werden. Leider ist es dann oft so, dass die Kniescheibe danach zu locker wird

manchmal wird dann eine mediale raffung gemacht. Da wird die Kapsel gerafft, um die kniescheibe weiter nach innen zu ziehen.

E#hemtaligern Nutzer (#Q39:391x0)


**caro,

Du schriebst woanders

Also Hypermobilität ist nicht mal mehr und mal weniger. Ich habe sie von Geburt an. Sie wird bei mir jetzt aufgrund anderer Verletzungen immer schlechter und nimmt deshalb zu. In den Knien ist es ganz extrem. Meine Beine sehen aus wie ein Halbkreis wenn ich sie durchdrücke.

Wie drückt sich denn deine HM aus? In den anderen Gelenken als im Kiefer. Was versteht denn ein KO von HM? Ich glaube auch nicht dass sie durch den Körper wandert. Entweder man hat sie oder nicht.

Hat man Dich in Bezug auf diese Hypermobilität schon genetisch untersucht? Es gibt 2 Gendefekte die eine Hypermobilität auslösen.

Das Moffatsyndrom, welches ich bei Dir eher nicht vermute, außer Du hättest auch internistische Probleme oder

Das Ehlers Danlos Syndrom. Davon gibt es verschiedene Typen. Und wenn Das vorliegen sollte, ist jede Stabilisierungsop von vornherein zum Scheitern verurteilt. Diagnostiziert wird das EDS durch eine einfache Hautbiopsie.

Ansonsten kann man einen Kapselshift machen. Dieser wird allerdings schon seit ca. 10 bis 15 Jahren bei Instabilitäten angewendet. Darum frag ich mich, was Dein Doc da meint. Diese OP darf aber echt nur von einem erfahrenen Spezialisten gemacht werden. Hat bei mir auch ein Spezi gemacht. Einer der mir sogar vom Schulterguru Habermeier empfohlen wurde. Trotzdem hat dieser Mann bei mir Mist gebaut. Kann auch sein, dass Deine Rotatorenmanschette durchhängt. Dann wäre eine Distalisierung des Tub majus nötig. Du siehst, es gibt mehr Möglichkeiten. Was bei einer multidirektionalen Instabilität nix bringt ist eine J-Spanplastik. Vor so einer OP ist aber sowieso ein Arthro-MRT notwendig. Jedes andere MRT würde falsche Aussagen über die Kapselbeschaffenheit bringen.

Aber wenn Deine Schulter so extrem instabil ist, wundert es mich, dass Du Kiten kannst.

dhressjurcNracxk


außenband ist nicht ganz richtig. aber für "retinaculum" gibts soweit ich weiß kein deutsches wort. man könnts vielleicht mit kniescheibenhalteband oder sowas umschreiben. das wird beim release angeritzt, sodass es sich dehnt.

hilfreich bei der suche nach fachbegriffen ist oft auch folgende seite: [[http://flexikon.doccheck.com/]]

wünsch euch ne gute nacht, ich werd jetz schlafen gehn zzz

Ehhemaliger| NuXtzer (#x325731)


@ dressurcrack

jetzt schon? Man das möchte ich auch mal wieder. ich schwanke entweder zwischen 20 Uhr schlafen oder 2 Uhr schöafen. Momentan wieder letzteres :=o

SRunf7low6er_373


Bzgl. Release:

Mein erstes war mittels ASK, das Knie war trotz Drainge LANGE dick und machte erhebliche Probleme. Hab' die Krücken wg. der Schmerzen und Instabilität 2 Monate gebraucht - ätzend (da OP am Ende der Semesterferien).

Mein 2. war dann offen (in der OP zeitgleich ASK wg. Zyklops). 10 Tage später habe ich ein Praktikum im Krankenhaus angefangen (3 Tage pro Woche Vollzeit mit VIEL Rennerei): Ohne Probleme und Krücken. Die Fäden waren sogar noch drin! Das Knie wurde nicht 1x dick, nichts.

So unterschiedlich kann es sein - und wie gesagt, das 2. hat mir wirklich geholfen.

@ Luxi:

Habe Deine PN gerade erst entdeckt - antworte morgen.

@ all:

Meine HÄ hat mir ja ein Antiallergikum verschrieben - Ergebnis: Ich huste nicht mehr, meine Haut juckt nicht - aber dafür ist mir kotzübel, mein Kopf hämmert und ich torkele regelrecht. Also auch keine Lösung; deutlich wird wohl nur, dass mich jetzt was Allergisches plagt. Hobby Arztbesuch - ich mag nicht mehr.

CcaGrobsportx19


@ devil_w

man hat mich nie genetisch untersucht! ??? macht man sowas ???

Kannst du mir mehr Infos zum Ehlers Danlos Syndrom zukommen lassen? Das interessiert mich ziemlich. Bei mir ist/war jeder Versuch irgendwas zu stabilisieren fehlgeschlagen. Aber sowas wollen Physios ja nicht hören.! Mein Prof ist viel in der Forschung aktiv und da werden wohl gerade neue Methoden getestet und er will offensichtlich nix "normales?" machen weil er meint, dass man da hinterher mehr Probleme bekomt als vorher. Keine Ahnung aber er hat mir von seinen Erfahrungen berichtet. Kiten kann ich, weil ja der meiste Zug im Trapez ist. Wenn eine Böe kommt kann ich das dann aber leider nicht wirklich halen und muss dann halt die Bar (Lenkstange) loslassen und kann das nicht wie die anderen machen, aber man arrangiert sich mit allem irgendwie.

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