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Nach Bandscheibenvorfall Narbengewebe-OP notwendig?

SGi)lbegrmondxauge hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich wurde im Oktober 2005 wegen eines Bandscheibenvorfalls (5./6.Halswirbel) operiert und nun zeigte ein erneutes MRT, dass sich Narbengewebe gebildet hat !!!

Wegen meiner Symptome (Verstärkung von Spastik und Taubheitsgefühlen, Gleichgewichtsstörungen) gehört was getan - nur was ? Sowohl Neurologe als auch Hausärztin sagen Operation.

Bevor ich noch lange rede:

Gibt es hier Leute, bei denen sich nach einem Bandscheibenvorfall Narbengewebe gebildet hat und die das OHNE OPERATION wegbekamen ??? Spritzen ? Racz-Katheter ? Oder sind das nur "Tropfen auf den heißen Stein" ?

Und wenn ja: Zahlt sowas die gesetzliche Krankenkasse ???

Danke für Antworten, Gruß Silbermondauge

PS: Dieser Beitrag steht auch im Neurologie-Forum, nicht böse sein

Antworten
KgatAi211NRW


Hallo Silbermondauge,

ich selbst habe das Pech nicht, aber mein Vater. Er hat einen 3 fachen Bandscheibenvorfall, wurde 5 Mal operiert und hat 4 Schmerztherapien hinter sich. Er nimmt seit ca 1 Jahr Morphium und den Schmerz überhaupt aushalten zu können.

Was ich Dir sagen kann ist, dass die einzigen Methoden sind die Narben entweder herrauszuschneiden oder mit dem Laser "wegzubrennen" sind. Eine Garantie dafür, dass sie nicht nachwachsen kann Dir keiner geben. Er selbst hatte 2 Mal diesen Eingriff gehabt, und sie sind beide Male nachgewachsen. Bin selbst für ihn auf der Suche ach einer Klinik, die auf dieser Lasermethode spezialisiert ist. Die Krankenkasse übernimmt diese Kosten.

LG,Kati

Kuati'21NxRW


Kennt vielleicht jemand so eine Klinik bzw einen Arzt der solche Laser-OP's durchführt??

HbolugUer-2x3


Hallo Silbermondauge,

bei der Bandscheibenoperation ist Dir doch sicher ein Implantat eingesetzt worden, oder ??? Generell wird ja im HWS-Bereich die Bandscheibe ganz entfernt. Der Zeitraum für vermehrten Wuchs von Narbengewebe erscheint mir aber sehr lange, 17 Monate. Ich denke, es bildet sich etwa bis 6 Monate nach OP. Statistisch gesehen sind nur wenige der operierter Patienten davon betroffen. Seit wann hast Du denn die Symptome? Ist denn die MRT mit Kontrastmittel gemacht worden ???

Auf jeden Fall wäre ein erneuter Eingriff natürlich von der Krankenkasse abgedeckt, genauso wie Behandlungen mit Kortison Spritzen oder Racz-Katheter. Über den Erfolg habe ich keine Erfahrung im HWS Bereich.

Auf jeden Fall würde ich als Betroffener bei der Symptomatik zügig etwas unternehmen. Denn das da ein Nerv eingeengt wird, ist ja klar.

Liebe Grüsse

Holger

S!ilbe5rmon2daruge


Hallo Holger-23

Bei der OP wurde versteift (das ist auch so ein Thema...aber ein anderes)

Ja, wahrscheinlich hat sich das Narbengewebe 6 Monate nach der OP gebildet. Aber da ich das "Glück" hatte, an Ärzte zu geraten, die meine verstärkten Symptome null interessierten, wo es hieß "es gibt halt gute und schlechte Zeiten" und "wenn Sie wieder schlimme Gangstörungen haben s o l l t e n dann kann man ja was machen"

und ich dann erstmal aufgegeben hatte, doch noch einen Arzt zu finden, der mich zu einer MRT überweist, dauerte der ganze "Spaß" halt länger.

Statistisch gesehen sind nur wenige der operierter Patienten davon betroffen.

Und zu denen gehöre ich natürlich :-(

Auf jeden Fall wäre ein erneuter Eingriff natürlich von der Krankenkasse abgedeckt, genauso wie Behandlungen mit Kortison Spritzen oder Racz-Katheter

Über den Erfolg habe ich keine Erfahrung im HWS Bereich.

Mmmh...wenn ein NCH mir glaubhaft versichert, dass sowas in meinem Fall nix bringt...aber meine Hausärztin weiß davon offenbar nicht mal was...tse...

Denn das da ein Nerv eingeengt wird, ist ja klar.

EIN Nerv ? Das ganze Rückenmark... :(v :(v :(v

Gruß, Silbermondauge

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