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Warum gehen Rückenverspannungen auf Kreislauf?

S%c7huhlxu hat die Diskussion gestartet


Hallo,

DAS DRUMHERUM

Habe schon länger Probleme mit dem Rücken und Nacken.

Dachte erst das wäre das Herz:

Hab mein Herz also untersuchen lassen, weil ich dachte, dass ich damit Probleme hätte. Stechen in der Brust, Engegefühl und Atemnot / Atemschwierigkeiten.

Hab 3 EKGs (von unterschiedlichen Ärzten), ein BelastungsEKG, einen Herzultraschall sowie allgemeinen Bluttest und Bluttest auf Schilddrüsenüberfunktion von meinem Arzt bekommen. Alle UNtersuchungen mit dem Ergebnis, dass ich organisch Gesund sei.

DIE RÜCKENPROBLEME

Ich habe ein stark ausgeprägtes Hohlkreuz und ebenfalls einen stark ausgeprägten Rundrücken. HAbe keine Röntgenbilder. Bei meiner manuellen Thrapie wurde mir gesagt, dass die Abstände zwischen den Wirbeln gleichmäßig ist und auch nix verkantet / blockiert ist. Der arzt hat mir aber schon zweimal den Rücken eingerenkt. Das knackst also schon gewaltig.

GEGENMAßNAHMEN

Kieser Training, Crosstrainer und leider viel zu selten gymnastische Übugnen.

PROBLEM

Hab aber dennoch oft einen Ruhepuls zwischen 80 und 100 und zwar meist bei den folgenden Gegebenheiten.

Wenn ich sport mache, verschwitzt bin und mich abkühlen lasse, bzw wenn ich mich nach einer Dusche nicht sofort abtrockne passiert folgendes.

DER AUSLÖSER

Ich bekomme Rückenverspannungen die sich anders verhalten wie die die ich beim falschen Sitzen vor'm Schreibtisch bekomme. Normal schmerzen Verspannungen. IN diesem Fall ist es aber eher ein ziehen. Weiterhin fühlen sich die Muskeln noch lange durch die Dusche / den Sport warm an... Sind aber sehr schmerzempfindlich wenn man jetzt massiert oder draufdrückt ( die stelle sucht die verspannt ist).

Dabei fühl ich mich eingeengt. Ich spür es dadurch, dass die Muskeln noch warm sind erst nach und nach wie sich alles zusammenzieht. Betroffen ist eigentlich der gaze Torso. Überall da wo Rücken (besonders Brustwirbelsäule) und Schultern sind. Der Nacken ist nicht betroffen. Wie erwähnt geht auch der Puls hoch.

Im Ruhezustand spüre ich nicht, dass das Herz schneller schlägt. Fühl mich nen bissel hitzig.Wenn ich mich aber nur ganz wenig bewege (bisschen hin und her laufen) fühlt es sich an als sei ich total ausser atem. Der Puls geht dabei auch nicht weit über die 100. Vielleicht 120. Es fühlt sich aber so an als sei er höher.

Ich bin mir zu 90 % sicher, dass der schnelle Puls mit dieser Art von Verspannung zusammenhängt (nachdem die Ärzte Erkrankungen der Organe ausgeschlossen haben). Ich bekomm die Verspannungen auch wenn ich nen ärmelloses, luftiges T-Shirt trage. Also generell bei unmittelbarer Kälte auf der Haut. (Jedoch nicht wenn ich falsch sittze oder Stress habe. Da zieht sich mein Rücken auch zusammen, tut jedoch an anderen Stellen weh und hat keine Auswirkung auf den Puls)

Sobald die Muskeln wieder enstpannt sind geht der Puls wieder in seinen normalen Bereich zwischen 60 und 80 Schläge pro Minute)

DIE FRAGEN

Meine eigentliche Frage lautet:

Was passiert? Warum schlägt das Herz dadurch schneller?

- Werden durch die Verspannungen irgendwelche Nerven gereizt die den Herzschlag beschleunigen?

- Oder wird der Brustkorb irgendwie physisch gequetscht

- Muss ich die Sache ernst nehmen oder ist es nur nen störender Nebeneffekt?

- Ist es ne psychische Sache: Das Hiern denkt: Die Muskeln sind angespannt, also steht körperliche Belastung bevor also pump ich?

- Ist denn meine Diagnose, dass alles durch Kälteverspannungen kommt überhaupt plausibel?

Wie hängen die Verspannungen mit dem erhöhten Puls zusammen ???

Antworten
Kkopf*al


Hallo Schulu!

Kenn mich mit Deiner Art der Verspannungen nicht wirklich aus! Aber was ich mir vorstellen kann, ist, daß Du Dich durch die Verspannungen/Schmerzen etwas hineinsteigerst und deshalb schlägt Dein Herz schneller. Kann das sein?

LG, Kopfal

SychuJlu


Hallo,

Ich glaub nicht dass ich mich unmittelbar hineinsteiger.

Anfangs sicher. Da hatt ich Panik bekommen, weil ich net wusste was es ist.

Hab ja geschrieben, dass ich erst mal nen Staffellauf bei Ärzten hatte die mir alle bestätigten, dass kein Organischer Schaden vorliegt.

Es hat ne Weile gedauert, dass ich da nimmer direkt panisch drauf reagier.

UNd ich hab lange gebraucht bis ich den (ziemlich sicheren) unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Verspannung und dem schnelleren Puls (von Herzrasen will ich bei einer Erhöhung von nur 20 Schlägen die Minute gar nicht anfangen. Ich sehe es wirklich nur als leichte Erhöhung) zu entdecken. Dachte auch mal es sei bei bestimmten Lebensmitteln oder Alkohol.

Und sei es so, dass ich mich hineinsteiger dann liegt immer noch folgender Fall vor:

Wenn ich versuche mich zu entspannen (ruhig atmen, an was anderes denken) geht das meist net weg.

Wenn ich aber (wie vorher) nen bissel Rückengymnastik mach hörts auf.

Die Ursache ist doch somit die RÜckenverspannung.

In diesem Fall geht also der Rücken allerhöchstens auf die Psyche (wenn die da im Spiel ist)

Den umgekehrten Fall kenne ich gewiss auch. Hatt schon oft den Fall, dass ich gespürt hab wie sich mir alles zusammenzieht, weil ich irgend nen Stress hatte.

Ich vermute noch immer dass es nen direkten Zusammenhang zwischen dem Kreislauf und dem Rücken geben muss und nicht der Weg über die Psyche zu dem hohen Puls führt.

SPch&ulu


Heute isses wieder mal so weit...

Heute morgen Sport gemacht, danach nicht gleich Duschen können, weil's gleich essen gab und ich erst dann duschen war...

Ruhepuls is wieder selten unter die 80 und glaub auch nie über 105...

Ich trainier zwischen 140 und 160 Schläge die Minute.

So langsam zweifel ich dran, ob das Konditionstraining (und ich verausgabe mich definitiv nicht. Is eher wie nen schneller Spaziergang oder leichtes Joggen) gut für mich ist, zumal ich nach zwei MOnaten jetzt noch immer keinen wesentlichen Erfolg sehe. War krank und dadurch ist mein heutiges Ergebnis wieder schlechter ausgefallen.

Ich hab das aber auch nicht immer. VIELLEICHT kommt's doch vom Stress, bzw. Psyche allgemein... Vielleicht weil ich'S schon im Voraus erwarte, dass es wieder los geht ???

Früher hatt ich da immer regelrecht Panikatacken. Heut is mir zwar leicht mulmig, aber mein Blutdruck bleibt auf Normalwert und ich bleib im großen und ganzen recht ruhig.

Es is eher verdammt störend.

Es ist IMMER in Verbindung mit dem morgentlichen Training.

Mit RÜckenübungen bekomm ich das manchmal weg... Manchmal aber eben nicht.

Hat noch jemand so was? Im allgemeinen gebe ich vielen Usern hier Ratschläge was den Rücken angeht, weil ich schon ne Menge mitgemacht habe mit den Verspannungen. Aber in der Sache bin ich ratlos, weil es nicht weh tut, sondern nur höllisch zieht (ohne schmerz) und der Puls leicht ansteigt und man ständig nen Gefühl der Unruhe hat.

t|utnirchmtszursaxche


hallo

ich kenne dein problem sehr gut und habe auch schon etliche ärzte hinter mir (ekg, belastungs-ekg, röntgen, ultraschall, blutwerte, auch schilddrüse).

ich habe zusätzlich noch eine skoliose (verkrümmung der wirbelsäule) und bekomme dadurch sehr schnell verspannungen im schulter-nackenbereich. zusätzlich ist meine halswirbelsäule ziemlich nach vorne "verschoben"- weiß nicht wie ich das erklären soll, der kopf ist ziemlich weit vorne und dadurch ist der nacken sehr eingeengt.

vielleicht werden durch die verhärteten muskeln gefäße im nacken/halsbereich eingeklemmt die dann dem körper signalisieren: mehr pumpem! sicher bin ich aber nicht. hab davon nur schon oft gehört. hast du auch öfters schwindel und blutdruckprobleme?

hast du eventuell auch magenprobleme? ich habe übrigens auch oft kopfschmerzen und atembeschwerden. meine ärztin meinte das könnte durch verspannte zwischenrippenmuskulatur kommen.

mir hilft da bisweilen ein warmes körnerkissen auf dem oberkörper und natürlich bewegung.

lg und alles gute für dich!

tqutn1ichtszubrsacxhe


noch etwas: wenn ich meine arme hoch nehme und über dem kopf verschränke wird mir oft sehr schnell schwindelig und komisch im kopf...kann das nicht so gut erklären.

vermute da einen weiteren zusammenhang..naja

DBer ROückxen


Guten Tag, ich bin auf diese Diskusion aufmeksam geworden weil ich ähnliche Probleme habe die schon seit 2 Jahren mein Leben durcheinander bringen!

Kann jemand schreiben wie es weiter ging bei Ihnen!

Vielen vielen Dank!

E"hemalgiger NuWtzer (@#325x731)


Von den Leutchen hier im Faden wirst du nichts mehr hören. Die waren schon mindestens 1 Jahr, wenn nicht länger mehr hier ...

j)oh2nnyabu&ko.wsVki


Vielleicht nicht von den Leuten aus dem "Faden", aber gerne von mir!

a) Bin ich selbst betroffen, was sämtliche hier beschriebenen Leiden angeht.

b) Hat meine Odyssee durch die medizinischen Instanzen mir da einige Antworten geliefert.

Zunächst ist der Rücken, wie allgemein bekannt, ja einer der berühmten "Spiegel der Seele". Verspannungen sind oft auf psychischen Stress rückzuführen. Seelische Leiden können allerdings auch so ziemlich jedes andere, vorstellbare somatische Symptom hervorrufen. Somit ist es kein Wunder, wenn etwas wortwörtlich "den Atem raubt", "schwer auf der Brust liegt", "den Boden unter den Füßen hinwegzieht" oder man "die Last der Welt auf den Schultern trägt". All diese Sprichwörter, so abgedroschen sie auch klingen mögen, haben durchaus ihre Berechtigung und einen plausiblen Ursprung.

Neigt man eh schon dazu, seinen Körper stets und ständig abzuhorchen, so sind ein beschleunigter Puls und ein erhöhter Blutdruck schnell erreicht, wobei die hier genannten Werte ja allesamt noch nicht im akuten Bereich liegen und somit keine Lebensbedrohung bevorsteht. Ist man in ständiger Alarmbereitschaft, so reagiert auch der Körper dementsprechend. So ziemlich jeder, der regelmäßig seinen Blutdruck/Puls kontrolliert kennt das Phänomen, dass beide immer genau dann erhöht sind, wenn ein Arzt ihn kontrolliert. Schließlich ist man aufgeregt, da man ja für sich und sein leibliches Wohl nur das Beste wünscht.

Die Evolution hat uns unsere Urinstinkte noch nicht ausgetrieben, die Botenstoffe schießen quer und bereiten uns auf Flucht und Überlebenskämpfe vor. So ist es interessant zu wissen, dass plötzliche Schweißausbrüche in Stresssituationen irgendwann einmal dazu nutzen sollten, dem Körper eine gewisse "Schlüpfrigkeit" zu geben. Wer nass und glitschig ist, ist schwer zu greifen und zu fangen.

Friedrich Schiller hat einmal gesagt "Es ist der Geist, der sich den Körper baut" und er hatte vollkommen Recht. Der Umkehrschluss macht allerdings auch Sinn. Schmerzen und Krankheit haben großen Einfluss auf unseren Seelenfrieden und somit fordert auch der schmerzende Rücken seinen Tribut. Oftmals entsteht so ein Kreislauf, der aber durchaus unterbrochen werden kann. Sportliche Betätigung, bei pathologischen Rückenproblemen bitte nur oder zumindest erst einmal unter fachkundiger Anleitung, hat gleich mehrere Vorteile. Mit dem Aufbau von Kondition und dem kontrollierten Training des Herzens gehen einmal die Erkenntnis, dass uns so schnell nichts umhaut, wie auch ein Aufbau unserer Kondition und somit eine Stärkung des Herzens einher. Relativ schnell wird man bemerken, dass Puls und Blutdruck in normale Bereiche absinken und dort auch bleiben, schließlich hat man ein gut trainiertes Herz, das kräftig schlägt und sich nicht übermäßig Mühe geben muss, um den Körper zu versorgen. Schnelle Linderung erfährt der Ängstliche auch, da beim Sport die Hormone abgebaut werden, die dafür verantwortlich sind, dass man sich oft ängstlich und besorgt fühlt. Zufriedenheit stellt sich ein.

Scoliose und sonstige Rückenleiden, die übrigens sehr oft schon im Becken- und Lendenwirbelsäulenbereich beginnen und sich dann ihren Weg bis hoch zur Halswirbelsäule bahnen können, da der ganze Körper ins Ungleichgewicht gerät, werden durch regelmäßigen Muskelaufbau gelindert. Da wirken schon Übungen, die man problemlos auf dem heimischen Teppich und ohne Hilfsmittel ausführen kann, kleine Wunder. Physiotherapie ist hier wichtig und der innere Schweinehund muss überwunden werden, um Gelerntes auch zuhause weiterzuführen. Stärkt man die Rumpfmuskulatur, so gibt man dem Rücken viel weniger Möglichkeiten zu schmerzen und dem Skelett weniger Raum, um auszubüchsen.

Bereitet das Atmen Mühe, so kann das auch auf Rückenprobleme schließen lassen. Neben den Möglichkeiten, die in den vorhergehenden Beiträgen bereits genannt wurden, verspannt sich auch gerne mal die Atemhilfsmuskulatur, die sich im Nacken- und Schulterbereich befindet. Und ja, selbstredend kann auch der Kreislauf und somit Puls und Blutdruck beeinflusst werden, dafür gibt es verschiedenste Gründe, die ich nicht alle ausführen kann, da ich ja nun mal kein Arzt bin. Sicher ist: Alles, was uns stützt, kann uns ebenso ein Bein stellen und somit ist der Rücken quasi für solche Leiden prädestiniert.

Sollten also alle organischen Ursprünge ausgeschlossen sein, so würde ich mit meinem Physiotherapeuten besprechen, welche Muskelpartien es zu trainieren gilt, um wieder genug Stabilität ins System zu bringen und im Zweifelsfall einen Orthopäden oder einen Arzt für physikalische Medizin konsultieren.

Es muss nicht immer gleich eingerenkt werden. Unser Körper besitzt massig Ressourcen, die es zu stärken gilt. Gegen einen ordentlichen "Knacks" bei akuten und massiven Schmerzen ist natürlich nichts einzuwenden. Zu oft sollte das allerdings nicht geschehen.

Auf gutes Gelingen und allen eine gute Besserung!

Johnny

Pjattyo_19b86


Hallo

Also ich kenne das Problem sehr gut.

Ich habe auch erst gedacht gehabt, ich hatte es mit dem Herzen, aber jetzt hat sich heraus gestellt, dass ich Ahtrose in der Halswirbelsäule habe und jedes Mal wenn ich eine falsche Bewegung mache, wird dahinten was wohl den Puls angeht eingeklemmt. Weil wenn ich keine Probleme damit habe, geht mein Puls auch unter die 80.

Aber ich habe bemerkt, dass das Wetter große Rolle dabei spielt. Ist es schön warm draußen, habe ich keine Probleme, aber wo jetzt wo kühl ist habe ich wieder Probleme und es ist sehr anstrengend immer und immer wieder diese Probleme zu haben.

Ich kann nur sagen, mach Japanische Heizöl auf die betroffene stelle, dass hilft echt gut. Dann Wärmflasche, oder Heizkissen darauf und es sollte eigentlich besser werden. ;-)

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