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Dickes Knie ohne Grund?

dnearvsophxie hat die Diskussion gestartet


Habe seit ca. vier Monaten ein geschwollenes Knie. Habe vor ca. drei Wochen eine RSO machen lassen (Kühlung und Voltaren bringt gar keinen Erfolg), allerdings haben sich die Beschwerden dadurch nicht verbessert, im Gegenteil. Das Knie ist seitdem noch dicker als zuvor und schmerzt auch im Ruhezustand.

Hatte die gleichen Symptome vor ca. 3 Jahren schon mal - das selbe Knie ist grundlos angeschwollen, allerdings hat die RSO damals sofort angeschlagen.

Anatomisch ist das Knie angeblich vollkommen in Ordnung (MRT). Der Arzt sagt einfach, dass ich wohl eine empfindliche Schleimhaut habe.

Bin seit ca. vier Monaten quasi bewegungsunfähig. Schon bei 10 Minuten leichtem Spaziergang schwillt das Knie stärker an, wird noch scherzhafter und wärmer als im Ruhezustand.

Bin inzwischen echt verzeifelt, war schon bei über fünf Ärtzen, die alle keine Ursache finden konnten. Entzündlich ist die Flüssigkeit im Knie wohl nicht, Borreliose ist es auch nicht, Rheuma ist es angeblich nicht, da das Knie warm ist...

Welche Ursachen kann die Erkankung haben und welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Antworten
s3araeh(letin8x8


hey,

ich hab erstmal eine Frage was ist bitte RSO?? hab ich noch nie gehört und das obwohl ich mich mittlerweile mit knien ziemlich gut auskenne...

Und naja das mit den Knien is immer sonne sache, es ist häufig schwer eine ursache zu finden.. hast du vlt mal den MRT Bericht? Es ist immer wieder verwunderlich was die lieben Halbgötter da so alles als "nichts" abtun.. ansonsten besrog dir den mal und setz ihn mal hier rein!

Naja ansonsten würd ich mal so sagen das ein knie nicht ohne grund anschwillt und es da eine ursache geben muss. In den akuten Phasen ist aufjedenfall Kühlen, und hochlegen sinnvoll. Ggf. Quarkwickel oder Arnikaumschläge!

Gute Besserung LG Sarahlein

d_eKaprsopthixe


RSO = Radiosynoviorthese. Dabei wird durch Gelenkpunktion ein radioaktiver Stoff ins Gelenk injiziert. Ziel ist die Verschorfung der Gelenkinnenhaut. Damit soll die Deaktivierung der Arthrose erfolgen, die Entzündung soll sich zurückbilden.

Den MRT Befund habe ich nicht, werde ihn mir aber mal kopieren lassen (danke für den Tip!)

R2inxaF


Hört sich an, als wenn durch die RSO die Entzündung im Knie eher verstärkt als gelindert wurde.

Ich würde an Deiner Stelle umgehend zu einem weiteren Arzt gehen und eine zweite Meinung einholen - wenn die Entzündung zu lange anhält, kannst Du das Gelenk verlieren ... .

Gute Besserung,

RinaF

m(on+dfexen


Hallo,

Du schreibst, das dieses RSO bei Arthrose helfen soll...

Aber Du sagtest doch, man könne bei Dir nix finden?

Du solltest natürlich RÖ's vom Knie haben. Das zeigt zwar nur Knochen. Aber man kann eben Fehlstellungen beurteilen. Und durch die Breite des Gelenkspaltes kann man zumindest indirekt minimal was zum Knorpel sagen

Leider "vergessen" Ärzte oft e. Aufnahme der Patella.

Daneben ist e. MRT sinnvoll. Dieses zeigt die Weichteile -sprich den Knorpel. Ich habe gerade eine Dissertation zum Thema gelesen... Leider ist der Knorpel nicht fehlerfrei diagnostizierbar.

Schäden 1. Grades werden von Ärzten fälschlich zum 3. gradigen - und umgekehrt. Man hat die Patienten danach athroskopiert...

Letztlich bringt nur eine ASK Klarheit...

Auch ich glaube, dass Du nicht locker lassen solltest... Leider wimmeln Ärzte viele Patienten ab...

ASK's will man aus rein diagnostischen Gründen nicht machen...

Da muss man dann schon hartnäckig sein...

Ich finde auch, dass es ernst ist...

Typische Ursache d. Anschwellens wäre natürlich eine fortgeschrittenere Arthrose, Reiben v. Knochen auf Knochen...

Aber es ist spekulativ... Ein Knirschen wäre e. weiteres Indiz...

Letzlich bringt hier nur eine ASK was...

Grüße

dire&ssuar<crack


Das sehe ich ganz und gar nicht so.

Sollte das MRT OHNE Befund bleiben und es ist wirklich keine andere Ursache erkennbar, kann man anfangen über eine ASK nachzudenken. Dazu sollte aber ersteinmal ein MRT gemacht werden!

Die Ärzte haben schon ihren Grund, dass sie nicht einfach ins blaue reinarthroskopieren. Das macht nämlich in den meisten Fällen nur noch mehr Probleme. Denn eine ASK ist und bleibt eine Operation und somit ein Eingriff ins Knie, der deine Beschwerden wenn es blöd läuft auch verschlimmern kann.

Wenn es einen Befund gibt, bei dem eine ASK angezeigt ist, bin ich die letzte die dagegen redet. Aber eine ASK rein aus diagnostischen Gründen sollte man sich schon am besten 3mal überlegen.

Mein Tip wäre Arztwechsel und ein neues MRT!

alles gute

lg cracky

dEearmsophiIe


Anbei der MRT-Befund, wie gesagt man konnte nichts finden...

Klinische Angaben

Zunehmende mediale Gonalgie (Schmerzen im Knie) rechts, Zustand nach RSO 2004.

Untersuchungstechnik

T1 sagital (bezogen auf Mittelebene) und coronar (kranzförmig), T2 sagittal und transversal (quer verlaufend) FATSAT

Befund

Regelhaftes Knochenmarksignal sowie glatte Knochen-Knorpel-Begrenzung. Kreuz und Kollateralbänder sind intakt. Homogenes Signal der Meniscen medial und lateral. Glattes retropatellares (hinter der Kniescheibe) Gleitlager. Mäßige Ergußbildung bei nur geringer Schleimhaut-Proliferation. (Schleimhautvermehrung)

Beurteilung

Mäßiger Gelenkerguss bei Synovialitis (Knieschmerzen). Keine relevanten Knorpel- oder Knochenläsionen (Knochenverletzungen), intakte Meniscen und Bandstrukturen.

Im Zusammenhang mit der Beschwerdesymptomatik kommt die Durchführung einer erneuten RSO durchaus in Betracht.

-=the Rgentlew way-


Hattest du möglicherweise mal einen Zeckenbiss? Das könnte nämlich eventuell auch eine Ursache darstellen, die rein orthopädisch natürlich eher schwierig nachzuweisen ist...

dueaorsophixe


Nicht das ich wüsste. Bluttest mit Verdacht auf Zeckenbiss war auch negativ.

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