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Lendenwirbel selbst einrenken

M{edi$an hat die Diskussion gestartet


Hallo,

war früher einige Male beim Orthopäden da ein Lendenwirbel immer mal ein Stück ausgerenkt war (zumindest hat es beim Chiropraktiker(?) immer geknackst, und danach war's gut).

Nun ist es heute wieder mal aus heiterem Himmel passiert, evtl. wegen Radfahren mit Rucksack.

Jetzt frage ich mich, ob es nicht-kritische Möglichkeiten gibt, den Wirbel selbst wieder einzurenken?

Habe mich mit Mobilat eingecremt, damit sich die Muskulatur entspannen kann, habe mich auf den Boden gelegt und ein paar Dehnübungen gemacht, bei denen die Wirbelsäule auch gedreht wird, habe mich auf dem Rückern herumgekugelt und sogar an ein Gerüst gehängt und die Beine hin und her gedreht (WS als Achse) oder mich hochgezogen und einige Zentimeter fallen lassen.

Das hört sich bestimmt dramatischer an als es war. Habe die Gerüstsachen auch bleiben lassen, weil mich Leute beobachtet haben ;-)

Zwischendurch hat sich es auch wieder normal angefühlt, aber jetzt sitze ich wieder an diesem wichtigen Referat, die ganze Zeit mit Schmerzen in der Lende...

Gibt es da noch Tipps? Kann mir bis Freitag nicht leisten 2 oder mehr Stunden beim Arzt zu lassen, da ich das Referat schon einmal (ausnahmsweise) verschoben habe.

LG

Median

Antworten
HJypebrxion


sicherlich

gibt es techniken zur eigenmobilisation um wirbelblockaden aufzulösen.

nur, ich werde sie hier nicht aufschreiben bzw erklären da die gefahr zu groß ist das sie falsch ausgeführt werden und die gefahr von veletzung gegeben ist.

soclhe übungen kann man nicht aufschreiben...die müssen gezeigt werden, sprich der pat muss von einem therapeuten angelernt werden!!!

ich schlage vor da du zu einem physiotherapeuten gehst und dir übungen zur eigenmobilisation zeigen läßt.

ABER du musst auch wissen das regelmäßiges "einrenken" oder manipulieren mehr schaden anrichtet als das es nützt!!

die folge ist eine hypermobilität ( überbeweglichkeit) der gelenke was wiederum zu blockaden führt. letztendlich fördert man das problem also nur noch.

wichtig für dich wäre also auch noch ein muskelaufbautraining und rückenschule.

blockaden lassen sich gut mit wärem lindern. wenn die verspannte muskulatur gelockert ist löst sich die block. meistens von selbst auf. das kann auch mal einige tage dauern ;-)

gruss

M7edixan


Hallo!

Danke für Deine Antwort. 'Eigenmobilisation' ist ja schon ein Fachbegriff, zu dem man einiges im Internet findet. Werde aber nicht meine Zeit (würde sich jetzt als gute Ablenkung zu meinem Referat anbieten) und Gesundheit aufs Spiel setzen.

Ich denke, wenn ich jetzt bis Freitag nichts mache, dann geht's wieder von alleine weg (früher hat's auch immer nur wenige Tage gedauert).

Mache eigentlich viel Sport, auch immer mal wieder etwas für den Rücken aber auch Übungen, bei denen man den Rücken mehr belastet als trainiert. War auch schon einige Male bei einem wöchentlichen funktionellem Rückentraining...

Habe jetzt meinen Drehstuhl nach hinten gekippt, damit ich permanent gegen die Wärmflasche gedrückt werde...

bUiepne0m07


Hallo Median!

Was mir in solchen Fällen oft hilft, ist wenn mein Mann mir rechts und links der Wirbelsäule mit den Händen sanften Druck gibt, während ich auf dem Bauch liege und ausatme (Hyperion, korrigiere mich bitte, falls das gefährlich sein sollte).

Ich hoffe, ich habe es gut genug erklärt! Oder warst Du inzwischen beim Doc?

Gruß,

H5ype@rion


biene

das ist auch eine möglichkeit. mit so einem ähnlichen griff wird auch in der chriropraktik oder physiotherapie gearbeitet zur mobilisation der ws :)D

b{ie-ne0x07


Ok, aber kann das auch jemand bedenkenlos machen, der das nicht gelernt hat? :)D

fqpitx38


Also ich wäre auch vorsichtig bei der Laien Behandlung. Aber manchmal hilft es. Die Fachmedidiner hören es nicht gerne, aber manchmal haben auch Laien Erfolge. Beispiel Dorn Methode. Kannst mal unter Google schauen. Würde mich so etwas aber nicht trauen. Viel Glück.

HCyperidon


jaein, biene

das ist immer so eine sache. wenn man keine anatomischen kenntnisse und keine ahnung von kontraindikationen hat wie z.b. osteoporose, op's, bandscheibenschaden, verblockungen usw sollte man die finger davon lassen.

sicherlich gibt es eine behandlungsmethode wo wirbelsäulenmobilisationstechniken an laien vermittelt wird ( siehe dorn) wie fpit schon sagte.

ich halte da zwar nicht für sinnvoll, aber naja :-/

b8iegne0,07


Aha ok, also eigentlich hab ich keine Ambitionen, das richtig zu lernen. Eigentlich wollte ich nur wissen, ob ein sanfter Druck symmetrisch neben der WS gefährlich sein kann.

bcien:e007


... und ich denke schon, dass ich als Skoliose-Patientin einige anatomische Kenntnisse vorweisen kann. :-)

Hrypertion


gefährlich

nur dann wenn die o.g. kontraindikationen vorhanden sind :)D

b(ieGne0x07


Ok. :-)

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