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Hws Und Atlaswirbel-Bedingte Symptome! Suche Betroffene

M^ichax6


Hallo Ich bin auch ein Betroffener!

Ende Februar 2008 bekam ich beim Bücken einen Drehschwindel.

Danach kam dann ein zittern und Seh-Konzentrationsstörungen.

1 Tag später kam der Tinnitus dazu und den habe ich bis heute.

Nun ja dann begann die übliche Arztodysee: HNO,Augenarzt,Neurologe,Orthopäde(röngte nur)stationäre Aufnahme (Doppler,EEG,MRT,Hör-und Schwindeltets,Rückenmarkspunktion) alles ohne Auffälligkeiten.

Man begann von psychosomatischen Beschwerden zu sprechen und verschrieb mir Citalopram.

Dann ging es weiter bergab.

Nach 2 Monaten bekam ich einen Tipp zum Ortho/Chiropraktiker zu gehen.

Dieser machte eine CT von meiner HWS (Bandscheiben in Ordnung)und renkte mich ein und gab mir Mydocalm .

Der Arzt sagte das er mehrere Blockaden gelöst hatte.

Nach 3 Tagen ging es besser bis ich das Mydocalm absetzte und die Symptome sich wieder verschlimmerten.

Der Arzt sagte das die Halswirbel zuviel Spiel jetzt hätten und das mir dauernd die "Sicherungen"rausfliegen würden.

Zur Zeit bin ich physiotherapeutische Behandlung und habe einen Rehaantrag gestellt.

Der Schwindel/Benommenheit und die Sehstörungen variieren von Tag zu Tag ,mal schwächer mal stärker.

Ich nehme immer noch Tolperison damit ich keine Kopfschmerzen bekomme.

Gruß Micha6

l-onilxein


Hallo zusammen,

habe auch schon jahrelang immer wieder Probleme mit Verspannungen, mal mehr , mal weniger. Momentan ist es soweit, dass ich krankgeschrieben bin, weil bei jeder Kopfbewegung eine Art Schwindel aufkommt, der Kopf wie in Watte unter einem Eimer, manchmal noch Pochen in den Ohren , Schmerzen in den Schultern die vorgehen bis zu den Unterarmen. Ach ja , und dann diese Taubheitsgefühle, die so gerne in die Schublade des Karpaltunnelsyndroms gepackt werden . Mittlerweile immer öfter Knieschmerzen und das Neueste ist dann das Flackern vor den Augen, das sich hin und wieder meldet.

[...] Laut meinem Orthopäden sollte ich ins Fitnessstudio, dabei mache ich täglich zuhause was für meine Muskulatur, die für mein Alter (53) wirklich nicht die schlechteste ist. Ich bin beweglicher als junge Leute in unserer Yoga Truppe. Am schlimmsten find ich unter anderem, dass man gleich in die psychosomatische Schublade gestopft wird, wenn man in dieser Hinsicht schon mal Probleme hatte. Aber dass jahrelange Verspannungen auf die Psyche gehen und mal nach der Ursache wirklich geforscht wird, ist in unserem System leider nicht vorgesehen.

Auf jeden Fall werde ich euch Leidensgenossen berichten.

[...]

gRo4mexz80


Mir gehts eigentlich fast genauso, wie gnubbeldi im ersten Beitrage geschrieben hat, und zwar seit mind. 5 Jahren. (siehe auch mein Thread hier: [[http://www.med1.de/Forum/Orthopaedie/719912/)]]

Wenn mir ein Arzt jetzt sagen würde: "Damit müssen sie den Rest ihres Lebens jetzt auskommen", würd ich es langsam glauben :-( und ich bin 35... tolle Aussichten...

Ich mache auch Yoga, das hilft mir fast immer, manchmal aber geht es mir danach auch schlechter. Wie oft machst du Yoga (auch zuhause)? Mir kommt es so vor, als dürfte ich meinem Körper bloß nix zumuten, dann macht der gleich zu, die Muskeln verspannen und mir gehts auch allgemein dreckig. Ganz abgesehen von Schwankschwindel/Benommenheit und Kopfschmerzen.

Ich überlege jetzt mal zu einem Schmerzzentrum in der Nähe zu gehen, die haben auch manuelle Therapie/Osteopathie und andere Sachen wie Psychotherapie dort. Es schlägt sich ja definitiv auf die Psyche wenn es keinen Tag gibt, an dem man sich mal fit und gut/unbeschwert fühlt.

Geht es euch auch so, dass ihr überhaupt kein Vertrauen mehr in den Körper habt?

LG

gomez.

T`ammyi111x1


Hallo , genau so empfinde ich es auch , ich kann oftmals nicht mehr einordnen von wo die symthome jetzt wieder her kommen . Ich habe das Gefühl das es einfach auch nicht ernsgenommen wird 😞.

Ich wünsche mir mal einen Tag wo einfach nichts ist , und es mir gut geht . Lg..

gNo\mezx80


Ja Tammy, die Gefühle kenn ich.

Man zweifelt woher es kommt, was zuerst da war und so... im Prinzip ist es ja egal aber ich mag das Gefühl nicht, wenn ich an meiner eigenen Wahrnehmung zweifele. Bei der manuellen Therapie aber merke ich dann immer wieder, dass es von den verspannten Muskeln kommen muss, da hier bei bestimmten Griffen genau der Schwindel und/oder Schmerz ausgelöst wird.

Ein Tag an dem es mir einfach mal gut geht... das wäre wirklich mal schön - kann mich nicht erinnern wann ich so einen Tag mal hatte in den letzten Jahren :-(

lnoni$leuin


Hallo zusammen

ich war vor einer Woche bei einem Heilpraktiker in Offenburg, der war für mich der nächste in meiner Nähe, der auch Atlantotec Therapeut ist. Da ich auch immer in die Psychoschublade gesteckt werde mit meinen Symptomen, google ich immer selbst viel und mach mich schlau. Als ich dann zum xten Male wieder wegen Nackenverspannungen (bin im Einzelhandel und sitze viel an der Kasse) gegoogelt habe, bin ich auf Atlantotec gestossen. Da geht es um die Verschiebung des Atlas, das ist der 1. Halswirbel, auf dem der Schädel sitzt. Ich hab mir das durchgelesen und das Video angeschautund wußte: das ist es. Therapeutenliste durchgeschaut und für mich war ein Heolpraktiker in Offenburg der nächste. Dort angerufen wegen Termin, ging , welch eine Freude, schneller als bei Ärzten. Bekam dann ein Fragebogen zugeschickt, den ich ausfüllen sollteund zurück schicken, damit er sich ein Bild machen kann und falls ich irgendwelche Röntgenaufnahmen habe, auch mitschicken. Also habe ich alles gemacht, die Röntgenaufnahme war auch schon EINIGE JAHRE ALT.

bin dann am 22.4. hingefahren und schon die Helferin hat gleich gesagt: ach ja, das hat er gleich gesehen auf dem Röntgenbild, dass der Atlas verschoben ist. Da fragt man sich , auf was schauen die Radiologen und Orthopäden. Außer normale altersbedingte (53) Abnützungen an den Wirbeln sehen die nix. Mit den Händen und Fingern hat er dann die genaue Position des Atlas festgestellt und mir anhand von Skelettkopf und Halswirbelsäule genau erklärt, was er macht. Auch hat er Aufnahmen vorher und nachher gemacht.

Deutlich zu sehen: rechte Schulter weiter unten als die linke sowie ein Beckenschiefstand. Hat sich über die Jahre alles verschoben weil es "OBEN" nicht gestimmt hat.Dazu gab er mir noch was zum Entsäern, weil durch die Verspannungen die ganze Muskulatur total übersäuert ist. Und ich solle Geduld haben (lieber Gott, schick mir Geduld und zwar sofort), weil was über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, sich zum Negativen aufgebaut hat, kann nicht von heute auf morgen gut sein. Die Einrichtung des Atlas war nicht ohne, aber die Hoffnung auf Hilfe läßt mich einiges aushalten. Zwei Tage später hatte ich ein so angenehmes leichtes Gefühl um meinen Hals und Kopf herum, als ob jemand eine Schranke aufgemacht hätte. Die Beweglichkeit ist wesentlich besser. Allerdings hatte ich am Wochenende wieder zwei Tage so starke Kopfschmerzen, das hat mich wieder etwas zurück geschmissen, wie ihr auch sagt, wenn man das jahrelang mitmacht, das geht auf die Psyche. am 19.4. hab ich den Nachbehandlungstermin. Das ganze hat mich 250€ gekostet, ein Haufen Geld, aber wenn es mir hilft, war es mir jeden Cent wert.

Ich hoffe, ihr könnt was damit anfangen.

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