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verhasste X-Beine

LGileitxh82 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe schon ewig X-Beine und nie hat sich einer drum gekümmert. Ich leide sehr darunter (körperlich wie geistig) und überlege mir, wie ich das Problem auch ohne OP umgehen kann. Habe mir überlegt, ich könnte über Nacht einen Holzklotz oder derartiges zwischen die Knie legen und die Beine am Unterschenkel oder Knöchel zusammenbinden. Auf Dauer müssten die Beine sich dem Anpassen, oder?

Bin wirklich verzweifelt, weil ich trotz gutem Aussehen nie kurze Kleider oder Röcke tragen kann.

:°(

Antworten
JOessiica2T1.8Q5


Hy.

Also ich habe auch sehr starke X-Beine. wurde am 05.07.2007 operiert (Umstellungsop).Jetzt sind 14 Wochen rum und ich habe immer noch damit zu tun.

Würde es mir glaub ich nie aus Schönheitsgründen machen lassen. Hatte extreme Beschwerden und deshalb hab ich es korrigieren lassen.

Ich denke das mit dem Holzklotz dürfte nicht funktionieren. Probiere es mal mit einlagen oder einer Schuhranderhöhung. Vielleicht klappt das ja.

Lg jessica

L/ili7th8@2


Ich glaube ich habe mich schon dran gewöhnt, dass ich manchmal vor Schmerzen nicht mehr laufen kann. Das hat bisher auch keinen Arzt gekümmert. In 2 Wochen habe ich einen Termin bei einem neuen Orthopäden, bin gespannt, was der dazu sagt.

Wird die OP komplett von der Krankenkasse bezahlt? Erzähl mir bitte davon, auch Risiken, wie es dir jetzt geht und ob beide Beine gleichzeitig gemacht wurden.

RyinkaxF


Wenn Du so starke Schmerzen hast, solltest Du dringend mit dem Orthopäden über eine Umstellungs-OP sprechen. Wenn die seiner Meinung nach nicht nötig ist, lass Dich beraten, was Du sonst tun kannst - Einlagen und Krankengymnastik sind in meinen Augen das Mindeste, was er Dir verschreiben sollte.

Sonst kommen in den nächsten Jahren nur weitere Beschwerden auf Dich zu - die Gelenke werden zu stark bzw. einseitig belastet. Das führt zu Arthrose.

Viele Grüße,

L-iliBthx82


Mein letzter Orthopäde hat immer nur gesagt, "Stellen Sie sich mal nicht so an." Zu meinem Freund meinte er ich sei ein "zartes Seelchen"...

Ich komme mir gründlich verarscht vor vom dem Typen. Immerhin bin ich schon 25, wie lange soll ich denn noch so rumlaufen? Mein HA meinte, ich hätte Knie wie eine 60jährige, aber geholfen wird dennoch nicht. Die meisten meinen, ja, warum wurde denn früher nichts unternommen?

Haha... >:( Es hat sich halt keiner um mich gekümmert, aber das ist ne andere Geschichte, nur ICH darf den ganzen Mist immer ausbaden.

{:(

L?ilitJhx82


Hat denn sonst niemand das Problem?

HEype?riXon


nun

x und o-beine sind schwr konservativ zu beeinflussen.

eine minimale besserung kann man mit einlagen und krankengymnastik erreichen. die kg sollte v.a. ein beinachsentraining enthalten. dazu ist tägliches üben zu hause notwendig!!

schau mal das dir ein arzt kg und einlagen verschreibt.

gruss

MLartgha-Hxari


hallo,

mein freund (23) hat auch extreme x-beine. keiner hat sich in seiner kindheit darum gekümmert. er war nie beim orthopäden. eigentlich schlimm so etwas. er hat auch einen ganz krummen rücken.

jetzt kriegt er die füße nicht bzw kaum gerade nebeneinander gestellt. ihm ist es selbst nicht einmal aufgefallen, bis ich ihn darauf angesprochen habe. wie auch, wenn man selten fotos von kopf bis fuß von sich sieht und sich niemand je gesorgt hat...!?

kann man wirklich nichts anderes machen, als operieren? keine schienen, die man unter der hose trägt oder so? wenn man mit kg und einlagen nur minimale besserungen erreicht, ist es ja eigentlich sinnlos.

lg, martha

H4ypetrixon


nun

wenn an wirklich leichte x oder o-beine hat kann eine minimale besserung schon besserung bringen.

aber wirklich ausgeprägte x/o-beine sind nur operativ zu beheben. wenn deinem freund das nichts ausmacht kann man natürlich damit auch leben, denn es gibt weitaus schlimmeres als x oder o-beine!

gruss

R.inxaF


Hallo Lilith,

geh gut vorbereitet zu dem neuen Orthopäden.

Nimm Deine komplette Krankengeschichte mit, schreib sie Dir vorher in Ruhe auf, ebenso alle Fragen die Du hast - und alle Befürchtungen, die Du möglicherweise vor einer OP hast.

Wichtig ist - bleib selber ruhig (nimm ggf. vorher Rescuetropfen, das hilft) und sachlich. Jammern, meckern oder sich über den anderen Orthopäden beschweren wird Dir nicht helfen sondern nur die Gesprächsgrundlage belasten - versuch das Problem so neutral wie möglich zu beschreiben, mit allen Fakten die Du hast.

Führst Du ein Schmerztagebuch? Falls noch nicht, bleibt Dir noch eine Woche - für einen ersten Einblick reicht dem neuen Orthopäden das sicher aus.

Schreib jeden Tag auf, was Du gemacht hast (viel gesessen, gejoggt, Auto gefahren ...), was Du gegessen und getrunken hast (ehrlich sein!) und wann die Schmerzen in welchem Grad aufgetreten sind. Definier Dir am besten noch heute Abend eine Liste von 0 - 10, auf der Du vermerkst, welche Art und Intensität von Schmerz Du welcher Stufe zuordnest

Beispiele für die Skala und ein Tagebuch findest Du z.B. hier:

[[http://www.onmeda.de/arztbesuch/verfahren_a_z/schmerztagebuch.html]] oder google einfach mal danach.

Wenn Deine Knie wirklich schon so stark geschädigt sind, wie Dein Hausarzt offenbar meint, wird ein guter Orthopäde dies ebenfalls erkennen - und Dir der Diagnose angemessene Massnahmen empfehlen.

Wie schon geschrieben, Einlagen und KG sollten das Mindeste sein, Du musst sie täglich tragen und die Übungen konsequent auch allein jeden Tag durcharbeiten. Gegen die Schmerzen wird er Dir möglicherweise auch Medikamente verschreiben. Aber Achtung Nebenwirkungen - Du solltest alles daran setzen das Problem ohne Medis zu beheben.

Deshalb solltest Du Dich auch an den Gedanken gewöhnen irgendwann einer OP zustimmen zu müssen - wenn die Fehlstellung zu belastend für die Gelenke sind, führt kein Weg daran vorbei.

Irgendwelche "Hausmittel" wie Klotz zwischen die Beine legen helfen nicht wirklich weiter - geh zum Arzt, rede in Ruhe mit ihm und lass Dir helfen.

Alles Gute!

L"ilitHh8x2


Hallo,

vielen Dank für die Infos. Heute war ich endlich bei einem anderen Orthopäden und der schickt mich jetzt in die Röhre und dann werde ich wohl demnächst operiert...

Ist zwar ein Schock für mich, weil ich eine solche Nagst habe, aber wenn mir endlich eine kompetente Person gegenübersteht, sieht die Sache ganz anders aus. Er hat auch gesagt, dass meine Kniescheiben verdreht sind, das hatte vorer noch niemand angemerkt.

Der erste Arzt hat mir Rheumatabletten verschrieben, die ich gar nicht nehmen durfte undwas ich zum Glück auch nicht gemacht habe...

Der zweite hat teure Therapein gemacht, die nicht gebacht haben...

Hoffe, dass der Arzt jetzt mehr bringt.

Das Schmerztagebuch werde ich gleich anfangen, wusste gar nicht, dass die Ernährung da mit reinspielt.

LG @:)

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