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Kiefergelenksknacken - wie soll das noch weiter gehn

BLlond?er En7gexl hat die Diskussion gestartet


Hallo an Alle , wer hat auch die selben Probleme wie ich?Leide seit Jahren an einem knacken im Kiefergelenk ,und es hat sich mit den Jahren ziemlich verschlechtert.Ich bekomme meinen Mund so ca. 1 cm auf und schon knackt es. Ich höre das auch dann , und es ist furchtbar nervig.Habe oft richtigen Krampf im Kiefer vor lauter knacken. In der Früh wenn ich aufstehe bemerke ich , wie ich so richtig eine Anlaufschmerz habe, und den ganzen Tag dieses knacken zum verücktwerden. Wer hat auch solche Probleme , und vor allem was kann man dagegen tun? Ganz liebe Grüße anja

Antworten
Mzonikay xL.


Ursache des Knackens: Zähneknirschen

Hallo Anja,

auch ich leide unter dem Knacken des Kiefergelenkes. Da Du beschreibst, daß es am Morgen am schlimmsten ist, vermute ich, daß es die gleiche Ursache hat, die man bei mir annimmt: Zähneknirschen. Ich habe von meinem Zahnarzt dagegen eine Kunststoffschiene bekommen. Das Knacken ist nicht besser geworden, aber wenn ich sie ein paar Tage nicht trage, bekomme ich stärkere Schmerzen im Kiefergelenk. Also trage ich die Schiene, v.a. auch zum Schutz meiner Zähne, denn ich knirsche munter weiter, trotz Schiene. An das Knacken habe ich mich gewöhnt, aber ich beiße in nichts Hartes oder Dickes, denn dadurch kann ich ziemliche Schmerzen bekommen. Kaugummi-Kauen geht bei mir auch nicht mehr. Wo das endet? Vermutlich bei Brei. ;-D Mein Zahnarzt sagt, daß es ziemlich sicher zu einer Arthrose im Kiefergelenk führen wird, und daß man auch eventuell einmal operieren muß.

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Mir geht's auch so

Hallo ihr beiden,

mir geht es ähnlich! Bei mir wird das Knacken zwar im Laufe des Tages meistens besser, aber morgens kracht es manchmal so laut, dass ich Angst habe, mein Kiefergelenk wird gesprengt ;-). Das ist schon ziemlich unangenehm, auch wenn es ja im Grunde nicht weh tut. Mein Zahnarzt meint auch, dass ich irgendwann mal Probleme mit Arthrose kriegen könnte. Ich knirsche schon mit den Zähnen, seit ich drei Jahre alt bin und versuche dadurch nachts meinen Stress abzubauen. Nächste Woche bekomme ich nun eine neue Aufbissschiene, mal sehen, ob es mit dem Knacken dann ein bisschen besser wird!

Euch beiden alles Gute!

Liebe Grüße,

Elke

M)on#ika L'.


Erfahrung mit der Aufbißschiene

Hallo Elke,

habe gerade gesehen, daß Du auch von Deiner Kniearthrose berichtet hast. Es scheint, daß wir ähnliche Beschwerden haben. Hast Du auch noch mit anderen Gelenken bzw. mit der Wirbelsäule Probleme? Meistens hängt ja alles zusammen.

Am Anfang, bei meiner ersten Schiene, war mein Zahnarzt ganz euphorisch und hat sich sehr viel Mühe gegeben. Er hat versucht herauszufinden, in welcher Position mein Gelenk nicht knackt und versucht, die Schiene entsprechend zu gestalten. Er hat extra "Hindernisse" eingebaut an den Punkten, auf denen ich am meisten knirsche. Meistens hat man nämlich Lieblingspunkte, die man schon entsprechend abgeknirscht hat. Nach drei Wochen hatte ich diese Hindernisse auf der Schiene schon wieder weggeknirscht. Nach einem halben Jahr hat er dann aufgegeben und mir eine einfache Schiene verpaßt, damit wenigstens die Zähne geschützt sind. Durch die Schiene habe ich auch gelernt, zumindest im Halbschlaf mehr loszulassen und nicht mehr so sehr zu knirschen. Es könnte sein, daß Du in den ersten Tagen mit der Schiene sogar etwas mehr Schmerzen hast. Das kommt durch die Umstellung. Aber nach einigen Tagen wirst Du merken, wie es besser wird.

Viel Erfolg wünscht

Monika

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RE: Erfahrung mit der Aufbißschiene

Hallo Monika,

ja, du hast Recht: Wir haben anscheinend wirklich die gleichen Leiden ;-). Hast du vielleicht auch Probleme mit der Schulter? Das ist eigentlich mein größtes Sorgenkind im Moment...das komplette Drama in 42 Akten kannst du unter dem Posting "Schleimbeutelentzündung" nachlesen.

Mit der Wirbelsäule habe ich nur im Bereich der Halswirbelsäule Probleme, aber nachdem ich vor kurzem zwei Mal eingerenkt worden bin, geht das im Moment eigentlich ganz gut. Am Donnerstag bekomme ich meine neue Schiene. Ich hatte vor Jahren schon einmal eine, aber die habe ich nur selten getragen, weil sie ziemlich hoch war und jetzt passt sie nicht mehr. Mein Zahnarzt hat sich auch sehr viel Mühe gegeben und meine Bissverhältnisse kinesiologisch ausgetestet, um die optimale Position für den Biss zu finden. Trägst du denn deine Schiene regelmäßig? Was ist denn bei dir noch kaputt? Das mit deinem Knie hat sich ja scheußlich angehört...

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

Viele Grüße,

Elke

M:onik3a Lx.


Liebe Elke,

ich benutze die Schiene so gut wie jede Nacht. Wenn ich sie einige Nächte nicht drin habe, spüre ich es im Gelenk. Außerdem können sich die Zähne schnell mal verschieben aus den verschiedensten Ursachen. Dann paßt die Schiene nicht mehr so gut. Als mir ein Weisheitszahn gezogen wurde, habe ich die Schiene für ca. 4 Tage nicht getragen. Danach habe ich eine neue Schiene gebraucht, weil sich in dieser Zeit die Zähne durch den fehlenden Zahn verschoben hatten. Einmal hatte ich eine Schiene, die total streng gesessen ist. Ich habe sie nur sehr mühsam wieder herausbekommen. Und doch bin ich jede Nacht mit der Schiene in der Hand aufgewacht (wie ich das geschafft habe ist mir ein Rätsel), weil es einfach zu unangenehm war. Die Schiene ist eigentlich gar nicht hoch. Sie ist nur wie ein Kunstoffüberzug für die Zähne. An manchen Stellen sind inzwischen sogar Löcher, weil sie ziemlich dünn ist.

Aber man gewöhnt sich recht schnell an die Schiene. Es ist keine große Beeinträchtigung.

Ich kann mir gut vorstellen, daß Kiefergelenksprobleme mit der Wirbelsäule, v.a. mit der HWS zu tun haben. In einer Kurklinik, in der ich einmal war, haben sie Untersuchungen wie Skoliose mit Kiefergelenksbeschwerden zusammenhängt, begonnen. Das Ergebnis weiß ich leider nicht. Ich habe Skoliose und Scheuermann (fixierter Rundrücken). Dadurch sind meine Problemzonen die HWS und die LWS mit entsprechenden Ausstrahlungen. Außerdem habe ich im Kniegelenk und im Sprunggelenk sehr lockere Bänder. Die Knieschmerzen waren bei mir nachts am schlimmsten. Da war an Schlaf nicht mehr zu denken. Jetzt geht es sehr gut. Nur wenn ich wieder Schmerzen am Abend spüre, bekomme ich Panik, daß die schlimmen Schmerzen wieder los gehen.

Meinen Schultern geht es (noch) gut. Eine Bekannte von mir hat auch sehr große Schulterprobleme. Sie hat große Schmerzen. Oft kann sie sich nicht einmal mehr an- oder ausziehen. Das Schultergelenk ist laut den Ärzten ganz in Ordnung. Trotzdem hat sie ähnliche Schmerzen wie Du. Inzwischen denken die Ärzte, daß das zum größten Teil von der HWS kommt. Probleme mit der Kiefermuskulatur hat sie übrigens auch. Schulterschmerzen gehören ja auch zu den schlimmsten Schmerzen, habe ich gehört. So bist Du auch nicht zu beneiden. Du hast ja auch eine richtige Odysee hinter Dir. Aber die Ratschläge, die Dir gegeben wurden, finde ich gut.

Jetzt ist es wieder ziemlich lang geworden. Aber es tut gut, sich mal mit jemanden auszutauschen, der ähnliche Probleme hat. Ich merke immer wieder, daß Leute, die nie oder nur leichte Schmerzen haben, einen nicht verstehen können: Was die nur wieder hat. Stell Dich nicht so an . So schlimm kann es doch gar nicht sein ... Vielleicht kennst Du das auch.

Auch ein schönes Wochenende wünscht Dir

Monika

Ctolxe


Hallo Monika,

seit wann hast Du denn Deine Problematik mit dem Kiefergelenkknacksen?

Gab es einen bestimmten Zeitpunkt ( z.B. Unfall/ neue Füllung/Krone etc.) an dem alles anfing oder war der Beginn schleichend ?

Hattest Du schon mal Kiefer-Kg (ja sowas gibts!)

Machst Du noch "Therapien" wg. HWS bzw. zwecks Scheuerman oder ist der schon durchknöchert?

Wie immer erst viele Fragen um dann vielleicht den richtigen Weg zu finden.

Grüße Cole

MZoniaka xL.


Hallo Cole,

ich finde es toll, daß Du mir helfen willst, denn ich habe schon einige Ratschläge von Dir an Elke gelesen, die ich sehr kompetent finde. Ich versuche meine lange Krankengeschichte kurz zu fassen.

Das Kiefer knackt sicher schon seit ich 11 oder 12 bin, der Beginn war also schleichend. Erst mit 18 Jahren stellte ein neuer Zahnarzt fest, daß ich mit den Zähnen knirsche (aufgrund des knackenden Kiefers). Ich wollte es zuerst nicht glauben, da ich selbst nie etwas gemerkt hatte. Vermutlich mache ich das - wie Elke - schon seit klein auf, sicher auch zum Streßabbau. Jede Nacht Albträume sind für mich normal. Das liegt aber auch in der Familie.

Bereits mit 5 Jahren sah man bei mir einen deutlichen Haltungsverfall. Ich bekam ab diesen Zeitpunkt Krankengymnastik. Das war außergewöhnlich, da das Anfang der 70er war. Leider war die KG bis ich 18 Jahre war nicht sehr effektiv (Gruppenturnen für alle möglichen Leiden), und ich war nicht bereit selbst zu Hause etwas zu tun, trotz Beschwerden. Mit 20 hatte ich so LWS-Probleme, daß ich mit den Fingerspitzen nicht einmal mehr bis zum Knie kam. Daraufhin beschloß ich, etwas zu tun. Der Scheuermann war zu dieser Zeit schon fixiert (verknöchert?). Diese Diagnose wurde bei mir erst im Alter von ca. 25 Jahren diagnostiziert, da ich zwar Keilwirbel aber keine Wirbeleinbrüche habe. Durch drei Kuren in der Katharina-Schroth-Klinik in Sobernheim Anfang der 90er konnte ich meinen Haltungsverfall aufhalten. Meine Brustmuskulatur war so verkürzt, daß die Ellenbogen, wenn ich am Boden lag und die Arme hinter dem Kopf verschränkt hatte, ca. 20 cm vom Boden entfernt waren. Mit meinen Händen bin ich maximal bis zu den Waden gekommen, nicht bis zum Boden. Diese Verkürzungen sind inzwischen weggedehnt. Ich dehne täglich ein bißchen und mache auch gezielte Gymnastik, so habe ich weniger Schmerzen.

Fast alle meine Muskeln sind furchtbar verspannt. Wenn ich zur Massage gehe, stöhnen die Masseure, weil sie so hart arbeiten müssen. Das liegt bis zu einem gewissen Grad auch im psychischen Bereich. Wenn mich etwas belastet, verkrampfen sich automatisch meine Muskeln, v.a. die Rücken- u. Gesichtsmuskeln.

HWS: starke Krümmung (Schildkrötenhals), Drehung und Neigung stark eingeschränkt, Kopfhaut sehr empfindlich, öfters halbseitige Gesichtsschmerzen oder Kopfschmerzen. Manchmal Taubheitsgefühl im linken Arm bis zu den Fingerspitzen (kommt von der verkrampften Muskulatur).

LWS: skoliosebedingt verschobene Wirbel, dadurch treten die Bandscheiben hervor und drücken auf die Nerven, kein Bandscheibenvorfall, aber öfters Schmerzen und Ausstrahlung bis in die Beine, lumbosacrale Verspannungen.

Sonstiges: leichte Hüftdysplasie ohne Beschwerden, Chondropathia patella, 3. Grad, momentan wenig Beschwerden. (siehe Bericht )

Linderung habe ich durch Osteopathie erfahren. Ich lebe die meiste Zeit in Italien und habe dort fast keine Therapie-Möglichkeiten, aber ich schwimme regelmäßig und mache meine Gymnastik/Dehnung. Deshalb komme ich 3-4x im Jahr nach Deutschland. Dort habe ich eine gute KG, die mit mir osteopathische und manuelle Therapie macht und laß mir Massagen geben. Probleme habe ich, Rezepte zu bekommen (manchmal bekomme ich nur 6x KG pro Quartal), so daß ich zum Arzt-Hopping gezwungen bin und auch einiges selbst zahle. Nächste Woche mache ich wieder eine dreiwöchige Therapieeinheit und werde mir auch KG am Gerät leisten.

So komme ich relativ gut über die Runden.

Freue mich schon auf Deine Antwort

Grüße von

Monika

Ctole


Lange Geschichte!

Hey Monika hast ja ne lange Leidensgeschichte.

Deine Therapeuten scheinen ganz Ok zu sein und Du machst reglm. Gymanstik/Stretching ->Dickes Lob :-D

Hab jedoch noch erst einige Fragen...:

...begann schleichend... Du erinnerst Dich jedoch sehr genau, daß es mit ca 11/12 anfing. Hattest Du einen Unfall/harten Sturz etc oder auch schon damals evtl. Streß mit "Alpträumen"oder anderen massiven psycho-Streß (Schule/Eltern/geschiedene Eltern).

Bei Dir scheint die Psyche einen sehr wichtigen Faktor in Deiner Krankengeschichte zu spielen. Dies sollte Sie dann auch in der Therapie.

Hierzu empfehle ich Dir einen guten Homöopathen aufzusuchen. Die Homöopathie bietet zahlreiche Mittel bei Alpträumen und zur Streßbewältigung. Um das richtige Mittel zu finden braucht es jedoch einen intensiven Dialog zw. Therapeut und Patient , v. a. im psych. Bereich. Auch in Italien gibt es gute klass. Homöopathen.

Die manuelle und osteopath. Therap. helfen dir jedesmal, also bleib dabei. Natürlich kannst Du nicht für jede kleine Blockade nach Deutschland fahren, deshalb halte mal Ausschau nach einem VHS- Kurs (gibts sowas in I.?) wo Du eine Therapie namens "Zilgrei" erlernen kannst. Es geht auch im Selbststudium mit Bücher und Videos. In Zilgrei lernst Du Übungen, mit denen man Blockierungen selber lösen kann. Entwickelt wurde die Therapie von einem Chiropraktiker und einer Yogalehrerin.

Nun zum Knirschen: Natürlich gibts eindeutige Abhängigkeiten zw Wirbelsäule (Skoliose) und Deinen Zähnen und umgekehrt (was häufig vergessen wird).

Die Zähne sind ne heikle Sache und kleinste Fehler in der Höhe einer Füllung zum Beispiel können nach kurzer Zeit zu Knacken in den Kiefergelenken, massiven Schmerzen dort oder in der HWS führen. Betroffen sind hier meist C1 und C2, die wiederum gehören in der Psychoecke in den Kreis Ängste/Unruhe, inneres Ungleichgewicht u. ä.

Der zweite Halswirbel ist übrigens "der" Knirscher Wirbel schlechthin.

Du siehst, der Kreis schließt sich.

Ich hoffe Dir damit etwas geholfen zu haben und du einen guten Hömö finden wirst. Deine Streching Übungen sollstest du bis ins hohe Alter machen, da Du so dem Scheuermann etwas Einhalt bieten kannst.

Viele Grüße Cole.

MIonimka Lx.


Hallo Cole,

herzlichen Dank, daß Du Dir die Zeit genommen hast, meinen langen Bericht zu lesen. Deine Diagnose überzeugt mich. Ich werde mir in Deutschland mal die Bücher über Zilgrei anschauen.

Sicher gibt es auch in Italien gute Ärzte (diesen Satz höre ich oft), nur gefunden habe ich sie noch nicht. Die Homöopathie und selbst die Krankengymnastik ist hier in den Kinderschuhen. Ich gehe nur zum Arzt, wenn ich weiß, daß ich ein Antibotika brauche. Das ist hier das Allheilmittel, da haben sie gute Präparate. ;-D Es gibt Osteopathen, aber den idealen habe ich noch nicht gefunden. Der eine renkt bei jeder Sitzung, die nur 20 Minuten dauert, mit chiropraktischen Griffen ein (das mag ich gar nicht). Der andere ist viel sanfter, redet aber umso mehr. Beim Reden arbeitet er fast nicht. Bis zur HWS ist er auch in der dritten Sitzung (dreiviertel Stunde) trotz Drängens nicht gekommen. Für den Notfall habe ich also schon Therapeuten hier, nur nicht für ständig.

Ich hatte keine nennenswerten Unfälle mit elf oder zwölf. Wahrscheinlich habe ich die Symptome erst in diesem Alter wahrgenommen. Aber ich erinnere mich sogar an einen ständig wiederkehrenden Albtraum, den ich schon mit 6 oder 7 hatte. Da inzwischen alle Füllungen ausgewechselt wurden, bzw. ich schon einige Kronen habe und es dadurch keine Änderungen gab, fällt das wahrscheinlich weg. Spontan hätte ich geantwortet, daß ich eine wirklich glückliche Kindheit hatte. Dann ist mir aber eingefallen, daß meine Mutter schwer krank wurde, als ich 8 Jahre war (Brustkrebs) und immer schwer krank blieb, bis sie 10 Jahr später starb. Das prägt natürlich auch die Psyche.

Danke für den Hinweis auf C1 und C2. Mit dieser Diagnose liegst Du goldrichtig. Beim letzten Bericht habe ich einiges ausgelassen, das Deine Diagnose unterstützt. Schon als Schulkind hatte ich beim Turnunterricht Purzelbäume v.a rückwärts immer gehaßt, weil ich Angst davor hatte, ich könnte mir den Hals (die HWS) verrenken. Sicher lag da schon eine unerkannte HWS-Schwäche vor. Vor 8 Jahren hatte ich noch einen "kleinen" Badeunfall. Ich bin kopfüber auf Grund gestoßen. Es war nur ein ganz kleiner Aufprall (kein Sprung ins Wasser). Man hat eine HWS-Stauchung mit Verschiebung des Atlas diagnostiziert. Das war das, was mir gerade noch gefehlt hatte. Es hat einige Jahre gedauert, bis es ausgeheilt war.

Die Stretching-Übungen werde ich sicher immer machen, denn sie lindern die Schmerzen.

Liebe Grüße von

Monika

C5ohle


Re: Atlasverschiebung

Hey Monika,

wurde der Badeunfall nicht therapiert ( chiro/manuelle)? Eine" Ausheilung nach Jahren" hört sich eher nach einer Anpassung des Körpers an (irgendwie werd ich damit schon zurecht kommen etc.) Das führt dann meistens wieder zu Problemen an anderen Ecken (LWS/ISG etc.).

Sollte Dein sanfter Osteo das volle Ausmaß Deiner HWS-Problematik erkannt haben, so ist manchmal ein sehr langsamer Beginn von Nöten, da der Körper zuviele neue Reize (Wirbelstellungen /Muskellspannungen) nur schlecht oder gar nicht verarbeiten kann. Liegt die Ursache einer Erkrankung evtl Jahre zurück, dann kann auch die Therapie 1 oder 2 Jahre dauern. Therapie meint hier aber nicht "warten bis es besser wird" sondern 1-2 mal pro Woche beim Therapeut. Schließlich hat auch der Körper Jahre damit zugebracht mit diesem desolaten Zustand zurecht zukommen.

Ein anderer Punkt ist die Geschichte mit Deiner Mutter. Hier dürfte sicherlich eine Ursache für Deine fehlgeleitete Streßbewältigung liegen. Eine homöopath. Therapie könnte Dir hier sicherlich wieder zu mehr inneren aber auch äußeren Ruhe verhelfen (Knirschen etc.). Es gibt einige unruhige und ängstliche Mittel in der Homöopathie, doch möchte ich Dir vor einem Selbstversuch vor allem mit Nosoden abraten, denn so gut Dir das richtige Mittel helfen wird, so Übel kann das Falsche Dir mitspielen, bei unkorrekter Einahme. Ein Therapeut ist wirklich notwendig.

In welcher Ecke(Großraum) Italiens wohnst Du? Evtl. kann ich Dir einige Adressen mailen.

Schönes Wochenende

Grüße Cole

M5oniNka Lx.


Hallo Cole,

die HWS-Stauchung habe ich sehr lange mit manueller Therapie behandeln lassen. Das hat mir sehr gut getan und geholfen.

Ich würde schon gern regelmäßig zum Osteopathen gehen. Es tut mir sehr gut. Da ist aber das finanzielle Problem. Auch wenn in Italien die Osteopathen viel billiger sind, konnte ich es mir bisher nicht leisten. Wenn ich dann noch das Gefühl habe, es hilft nicht so, wie ich es mir vorstelle, dann gebe ich lieber kein Geld dafür aus. Vom Typ her bin ich nämlich ziemlich nervös und ungeduldig, aber auch zielstrebig. Ich weiß (meistens) was ich will. Wenn etwas dann länger dauert, habe ich oft nicht die Geduld darauf zu warten. Mir ist am liebsten immer alles sofort (genau das Gegenteil von deinem Motto) ;-).

Ich lebe in der Ecke Ascoli Piceno, San Benedetto del Tronto, Giulanova, Teramo. Diese Städte sind zwischen Ancona und Pescara. Wenn Du da auch noch einen guten Osteopathen kennen würdest ....

Auch ich wünsche Dir ein schönes Wochenende

Monika

C;oile


Hallo Monika,

hatte mal wieder tierische Pc-Probleme. Diesmal half nur noch format c:...., deswegen melde ich mich erst jetzt. Habe leider noch keine Therapeuten für Dich, bin aber noch am Ball. Melde mich demnächst wieder.

Grüße Cole

M`onOika Lk.


Hallo Cole,

Du kannst Dir ruhig Zeit lassen. Ich bin gerade in Deutschland und kann nicht so oft ins Internet gehen.

Schönes Wochenende wünscht Dir

Monika

M>onik}a LR.


für Cole

Hallo Cole,

jetzt habe ich schon länger nichts mehr von Dir gehört. Geht es Deinem Computer wieder gut?

Jetzt habe ich noch Fragen an Dich. Was hältst Du von der Methode nach Dorn bzw. Breuss, v.a. wenn es jemand macht, der diese Methode in einem Wochenendkurs gelernt hat und nicht vom Fach ist? Ich kenne da jemanden, lasse mich aber lieber nicht behandeln, weil ich mir nicht vorstellen kann, daß das ungefährlich ist bzw. wirklich effektiv ist. :-(

Vor ein paar Wochen habe ich hier im Forum (bei HNO) einen interessanten Ansatz gelesen. Dort war folgender Link: [[http://www.go3docs.de/aqg/AQM_therapie/aqm_kieferorthop.htm]]

Dort steht, daß Beschwerden der Wirbelsäule, der Knie, der Hüften, der Schulter, der Füße etc. alles vom Kiefergelenk, das nicht im Lot ist, kommen kann. Was hältst Du von dieser Idee, die ja genau umgedreht zu unseren Vorstellungen ist.

Gruß

Monika

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