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Seit 17 Jahren Patellaluxation, jetzt OP. Ja oder Nein?

SFanbxy hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe seit Geburt an eine Kniefehlstellungen. Erkannt wurde das aber erst vor ein paar Jahren so richtig.

Das erste mal ist mir meine Kniescheibe mit 3-4Jahren verrutscht. Ich habe das nun schon seit 17 Jahren.

Es gibt Zeiten da ist es seltener und es gibt Zeiten da passiert es sehr oft.

Ich wurde schon öfter deshalb untersucht, aber immer wieder wurde mir gesagt ich wäre noch zu jung für eine OP (wg. Wachstum).

Am Anfang ist mir immer nur meine rechte Kniescheibe verrutscht, seit ein paar Jahren passiert es auch an der linken (aber sehr viel seltener).

Vor 2 Tagen ist mir meine Kniescheibe links wieder verrutscht, seitdem kann ich nicht mehr richtig auftreten und laufen. Heute abend waren wir im KH, und der Arzt hat geröngt. Er meinte meine Kniescheibe (linkes Bein) wäre nach links verschoben.

Bei meinem rechten Knie weiß ich (von einer damaligen Kernspin), dass die Kniescheibe etwas gedreht ist.

Der Arzt meinte bevor man bei einer Patellaluxation operiert probiert man es erst mit konservative Behandlung. Als ich ihm allerdings gesagt habe, dass ich das schon seit 17 Jahren habe und mir mehrmals monatlich meine Kniescheibe verrutscht, meinte er ich solle mir ernsthaft Gedanken über eine OP machen.

Er meinte man könnte die Bänder straffen, sodass die Kniescheibe stabiler sitzt und nicht mehr so leicht verrutschen kann.

Meine Fragen jetzt dazu:

-Gibt es noch andere Methoden wie man operieren kann?

-Werden beide Knie aufeinmal gemacht?

-Wie lange bin ich danach ca. außer Gefecht gesetzt.

-Wie sinnvoll ist so eine OP?

-Verrutscht mir dann wirklich nicht mehr die Knie? Also eine Quarantie kann mir natürlich keiner geben, aber vielleicht gibt es dazu eine Erfahrungen?

-Wie lang ist der Krankenhausaufenthalt?

-Wird die Kniefehlstellung gleich mitkorrigiert?

Der Arzt im KH hat mir ein Bericht für den Hausarzt gegeben zu dem ich morgen gehen werde. Der wird mich sicher zu einem Orthopäden überweisen und mit ihm werde ich dann alles besprechen.

Ich frag aber lieber schonmal jetzt, weil so ahnungslos möchte ich dort auch nicht hingehen.

LG Sanby

Antworten
TgannOii8|9


Hallo,

ich habe mit OP's am Knie schon viel Erfahrungen gemacht selber habe ich bald meine 6. Knie OP. Auch bei mir fing alles wegen einer Patellaluxation an bei mir operierten die Ärzte sofort was ein fehler war. Dein Arzt hat schon recht das man es bei Patellaluxationen erst einmal mit Konservativen Methoden versucht K.gymnastik und sowas. Aber wenn du das Problem schon seid 17 Jahren hast und sich durch die Konservativen behandlungen nichts gebessert hat dann denke ich sollte man über eine OP nach denken. Ich würde mir auf jeden Fall eine weitere Meinung von einem Spezialisten einholen der eventuell dann auch die OP durchführt. Hier einmal eine List von den besten Kniespezialisten Deutschlands [[http://www.focus.de/gesundheit/news/aerzteliste-und150-knie_aid_215743.html]]

So eine OP kann natürlich erfolg bringen aber es kann auch sein das du danach noch mehr Probleme hast als vorher ich möchte dir natürlich auch keine Angst machen. Aber ich denke das es besser wäre wenn du es wenn direkt von einem Kniespezialisten machen lässt.

Zu deinen Fragen:

Beide Knie werden nicht auf einmal operiert nach so einer OP darfst du das operierte bein meitens nicht ganz belasten.

Wie lange du ausser gefecht gesetzt bist ist von OP zu OP unterschiedlich, und es kommt drauf an wie lange es dauert bis dein Knie sich erholt hat. Bei meinen OP's waren es meistens 6 Wochen Krücken.

Ob deine Kniescheibe nach einer Op wieder rausspringen kann das kann dir keiner Sagen bei mir war es der Fall das meine erneut rausgesprungen aber dafür gibt dir kein Arzt die Garantie.

Der Krankenhausaufenthalt ist von OP zu OP unterschiedlich.Als bei meiner 1. OP die Fehlstellung der Kniescheibe korrigiert worden ist war ich 1 Woche im Krankenhaus, aber ist halt immer unterschiedlich ich kann dir nur von meinen Erfahrungen erzählen.

Wenn es zu OP kommt wünsche ich dir viel glück und gute Besserung.

S0a2nby


Hi Tannii89,

erstmal vielen Dank für deine Antwort und auch für den Link.

Ich möchte aufjedenfall zu einem Spezialisten. Ich habe eh sehr Angst vor OPs und vor den Folgen. Von daher lass ich nur Spezialisten an mir herumschnippeln. :-)

Ich werde hoffentlich bald einen Termin bei einem Orthopäden bekommen um dann mit ihm über meine Knie zu sprechen.

Mehrere Meinungen sind immer gut.

Welche OPs wurden an deinem Knie vorgenommen? Hab auf Wiki schon nachgelesen, allerdings versteh ich das nicht alles. Und man findet nichts im Internet über die einzelnen OP-Methoden.

LG Sanby

Twan\nili=8x9


Habe es dir in einer PN geschickt ;-)

k^rückxe74


@Sanby

Hi, Du Arme... Na dann mal viel Spaß.

Ich bin am 15.02. in Meerbusch Lank operiert worden, wo u. a. Prof. Dr. Doz Pauly (einer der Ärzte der beiliegenden Liste als Chef der Klinik) tätig ist. Allerdings nicht am Knie, sondern am Fuß. War eine sehr komplizierte Kiste, an welche sich wohl deutschlandweit nicht sehr viele Ärzte lt. meinem Unfallchirurgen dran trauten (Riß der Fußwurzel, Berstungsbruch des Hohlfusses und gerissene Bänder im Fuss). Er hat sich auch erst umhören müssen und man hat ihm unter den Kollegen fast einstimmig diese Klinik empfohlen. Mich hat ein Dr. Van Ende operiert, der sich auf Hand- und Fußchirurgie spezialisiert hat. Allerdings ist das eine fachklinik für alles rund um Rheuma, Knie, Hüften, Hände... Ich persönlich habe mich in sehr sehr guten Händen gefühlt und hatte wirklich trotz einer zweiten OP, die direkt gemacht werden musste, vollstes vertrauen, was gerade bei solchen Verletzungen sehr wichtig ist. Dass es gut geht, kann Dir keiner Garantieren. Wichtig ist aber, dass DU den ärzten traust, die Dich behandeln.

In Meerbusch werden nur voll ausgebildetet Ärzte eingestellt - d. h. es schnibbelt keiner an einem rum, der kein fertiger Facharzt ist... Das war für mich ebenfalls sehr wichtig. Und, dass ich das Gefühl hatte, dass sowohl Schwestern als auch Ärzte absolut in allem "eingebunden" sind und von dem, was sie tun und sagen, auch Ahnung haben!!!

Falls Dir die Strecke nicht zu weit ist, dann kann ich Dir diese Klinik sehr empfehlen. Klein aber fein, so dass man das gefühl hat, die kümmern sich auch richtig um einen. Angeschlossen ist direkt deren Rehazentrum mit einer Vielzahl gut ausgebildeter Physiotherapeuten und Krankengymnasten. Außerdem sind die dort für Ihre Schmerztherapie weit über die Grenzen von meerbusch bekannt...

Also: Ich drücke Dir mal die Daumen, dass alles gut geht. Hol' Dir auf jeden Fall noch eine zweit e oder sogar noch eine dritte Meinung ein :-)

LG Krücke

S~anb#y


Hallo,

ich war heute bei einem Kniespezialisten (Orthopäde).

Er meinte er kann reichlich wenig für mich tun. Er hat mich jetzt zum MRT überwiesen, und wenn ich eine Kniefehlstellung habe (was ich ja hab), dann kann er das korrigieren.

Gegen die Luxationen kann er aber wenig tun meinte er. Er hat mir jetzt 4-6Stunden Muskeltraining in der Woche verordnet... na vielen Dank aber auch. Denn der Muskel Vastus Medialis ist bei mir so gut wie garnicht vorhanden :=o |-o

Und ich habe eine Verklebung im Gelenk, soweit ich das verstanden habe.

Ich tipp mal ab was auf meiner Überweisung steht, vielleicht kann mir das ja mal jemand erklären:

//Chondropathie patellae bds.: Verklebung des Fembro-Patellar-Gelenks; deutliche Atrophie des M. vastus medialis

bds.;rez. Luxtionen der Patella bds.; Erbitte MRT: re. Knie//

T"anHnii8x9


Wenn die Fehlstellung in deinem Knie durch eine OP behoben wird kann es sein das du auch keine Patellaluxation mehr hast, aber es gibt Fälle wo die Kniescheibe nach der OP wieder rausspringt. Bei mir wurde ja eine Patellaumstellung gemacht und trotzdem luxierte sie wieder. Also eine garantie gibt es da nicht.

bei welchem Spezialisten warst du?

THann!ii8}9


Ach so was ich noch sagen wollte, es kann sein das man die Fehlstellung nicht genau sehen kann bei mir konnte man auf röntgenbilder und MRT bilder eine fehlstellung nur vermuten, erst in der Atroskopie konnte man sie eindeutig sehen.

LG und meld dich mal wenn du mehr weißt.

S|anbxy


Hi Tannii,

sorry, dass ich bisher noch nicht geantwortet hab (PN). Wollte ich ja Dienstag machen.

Also am nächsten Dienstag hab ich einen Termin beim Radiologen. Da bekomme ich dann ein MRT gemacht. Allerdings erstmal nur vom rechten Knie.

Ich hab vor 5Jahren schonmal ein MRT gemacht bekommen, da konnte man schon deutlich die Fehlstellung sehen.

Und am Sonntag beim röntgen (beim linken Knie) konnte man auch die Fehlstellung sehen.

Was ich noch fragen wollte, was soll denn Verklebung des Fembro-Patellar-Gelenks heißen? Das andere hab ich mir jetzt ergoogelt und kapiert. Aber das mit der Verklebung nicht. Was ist denn da verklebt, das is ja eklig..... :-/

Swanbxy


Achso, ich war beim Dr.Seewald.

Hab in einigen Foren gelesen, dass der sehr gut sein soll. Er hat in der Arcus-Sportsklinik in Pforzheim gearbeitet, und arbeitet noch mit ihr zusammen.

Er ist Orthopäde und Chirug und hat sich auf Knie und Schulter spezialisiert

Suanbxy


"Verklebung des Femoro-Patellar-Gelenks" heisst das, und nicht Fembro... wie komm ich denn da drauf? %-|

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