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Schmerzen an der Brustwirbelsäule

S4mil`lix2 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Seit 3 Jahren kämpfe ich gegen meine Rückenschmerzen. Manchmal sind sie so schlimm, dass ich mich gar nicht mehr bewegen kann. Besonders der Bereich bei den Brustwirbeln schmerzt. Die Muskeln sind total verspannt, sie ziehen nach vorne zur Brust. Dort habe ich dann immer so ein richtig schönes Stechen. Wie Herzinfarkt halt.

Außerdem habe ich Beschwerden, wenn ich stehe und laufe. Ich war heute einkaufen, 3h durch die Stadt bummeln und ich konnte ganz ganz schlecht atmen. Das ist bei mir schon nichts Neues mehr, ich habe mir gar keine großen Gedanken gemacht. Jetzt ist mir aber vorhin was komisches passiert und deswegen schreibe ich, weil ich wissen will, ob das jemand kennt.

Ich war wieder daheim, sitze auf dem Sofa. Habe Kaffee getrunken (trinke schon sehr lange Kaffee, hat mir nie was ausgemacht) und habe einen Döner gegessen. Auf einmal, ich habe mich nicht angestrengt oder aufgeregt, fängt mein Herz an wie wild zu schlagen. Ich hatte so n richtiges Stechen im Hals und ganz schlimm Herzrasen. Ich habe mich sofort hingelegt und hatte ziemliche Angst. Hatte einen Puls von 120. Dachte mein Herz hüpft gleich aus der Brust. Irgendwann hatte ich auch das Gefühl, dass ich meinen Puls gar nicht mehr richtig fühlen kann, mein Freund meinte das auch. Aber das Herzrasen blieb. Ich nahm Kreislauftropfen. So nach 10min war der ganze Spuck vorbei. Ich hatte mich auf den harten Boden gelegt und gewartet. Ganz plötzlich war das Herzrasen weg.

Also sowas hatte ich ja echt noch nie und es war echt richtig eklig.

Kann sowas vom Rücken kommen? Hat jemand auch schon mal so was erlebt??

Würde mich über Antworten freuen!

Grüßle!!

Antworten
s,po2okyx79


hi smilli

ich kenn das,das was du da erlebt hast,ich hab das manchmal aus heiterem himmel.mittlerweile macht es mir nix mehr,aber es kommt auch selten vor.

und ich hab haargenau die selben beschwerden wie du.

nach fast einem jahr,wurde festgestellt das meine brustmuskulatur durch fehlhaltung verkürzt ist,die wahrscheinlich auch die abgeflachte atmung verursacht.dann hab ich verspannungen und triggerpunkte ohne ende,manchmal auch so ein kribbeln im bereich bws,meist einseitig.

S{milxli2


Hallo spooky79!

Auch wenn sich das jetzt ganz arg doof anhört: DU glaubst gar nicht, wie froh ich bin, dass es dir genauso geht. Also ich finde es nicht schön, dass du die gleichen Beschwerden hast (weil sie echt nervig sind), aber es beruhigt, dass ich nicht alleine dasteh.

Das Herzrasen kam auch aus heiterem Himmel. Ich saß ganz still da und hab in einer Zeitschrift geblättert. Und auch einmal fings an. Triggerpunkte kenn ich auch.

Was machst du denn gegen die Beschwerden?

Besonders nervig finde ich diese Atembeschwerden. Nach ein paar Schritten schnürt der ganze Brustkorb zu und richtig atmen geht nicht mehr. Ich bleibe da mittlerweile auch ruhig und ignoriere es, weil ich ja weiß, woher es kommt. Aber es nervt. Meist hilft in so einer Situtation nur noch auf den harten Boden legen und warten.

Kribbeln habe ich nicht, dafür Taubheitsgefühle bei der BWS.

Außerdem habe ich oft n Kratzen im Hals und in der Brust. Manchmal auch Übelkeit.

Kennst du das auch? Vielleicht kannst du mir sagen, was du gegen die BEschwerden machst?

Mein ARzt meinte, dass es bei mir auch an der Muskulatur liegt (ich bin sehr groß und sehr schlank). Krankengymnastik hat bei mir nichts gebracht, weil die Muskelverspannungen immer bei Stress kommen. Manchmal geht es dann auch lange Zeit gut und ich habe kaum Beschwerden, dann staut sich alles auf und von einem Tag auf den anderen bricht alles zusammen....

sBpoo6ky79


hallihallo *:)

ja ich bin auch froh nicht ganz allein dazustehn.hier im forum gibt es aber einige die das mit den atembeschwerden haben aber halt nicht so die beschwerden mit dem rücken.

ich beschreib dir mal so wie es bei mir ist.

nachts hab ich gar keine probleme,ich schlafe auch durch und hab auch keine probleme beim einschlafen.

morgens bin ich aber so steif und unbeweglich im bereich der bws das jede bewegung schmerzt.meist auch der nacken.

die atemprobleme hab ich so ziemlich den ganzen tag,mal mehr mal weniger.

in streßsituationen(arbeit) nehm ich sie gar nicht wahr.

beim sport habe ich anfangs probleme,aber wenn ich richtig warm bin gar nicht mehr.und auch danach hab ich das gefühl, ich kann besser atmen.

nur ein zwei tage danach nehmen die atembeschwerden wieder zu und klingen dann langsam wieder ab.

diese herzrasen hab ich wirklich selten,aber wenn hab ich das gefühl tauchen sie auf wenn ich ne bestimmte bewegung mache.

was mir noch aufgefallen ist,das ich zwei verschiedene arten der atemprobleme habe.

die erste ist wie bei dir,wenn es so am brustkorb zieht,und man denkt es schnürt einem die luft ab.

die zweite ist,wenn ich im bereich des magens verspannt bin,dann hole ich luft und treffe genau an dem punkt auf eine sperre wo es nicht weiter geht.

manchmal hab ich auch das gefühl ich atme total abgehackt,so ohne rhytmus.

die erstere jagt mir doch noch manchmal ein bißchen angst ein,weil es irgendwie bedrohlicher für mich wirkt im bereich des brustkorbs.

übelkeit nicht ganz,ich hab eher das gefühl eines brechreizes ohne das mir übel ist,der kommt auch aus heiterem himmel und verschwindet genauso wieder.

hab jetzt schon drei mal kg verschrieben bekommen,aber nachdem die mich nur masiert hatten hab ich irgendwann abgebrochen.

wollte jetzt mal sensomotorische körpertherapie (ich glaub nach pohl) und atemtherapie in angriff nehmen.

lg

lNilith2`60x1


ich kann mit euch mitfühlen.

Meine Geschichte ist zwar ein wenig anders ich habe jedoch einen Weg gefunden meine Schmerzen und Belastungen los zu bekommen.

Ich bin jetzt 49 Jahre, mit 28 Jahren hatte ich bereits einen Bandscheibenvorfall in der LWS. Nachdem das linke Bein bis zum Knie schon gefühllos war hat mir mein damaliger Arzt eine Operation empfohlen. Dieser habe ich zugestimmt, da die Schmerzen unerträglich waren. Ich habe mich wie eine 70 jährige Frau gefühlt. Nach einem halben Jahr war ich wieder die Alte und war in keiner Weise eingeschränkt. Doch 10 Jahre danach bekam ich wieder solche Rückenschmerzen, nach 10 Infiltrationen sagte mir mein Orthopäde "Ich kann Ihnen nicht mehr helfen, sie müssen sich schon selber helfen." Entrüstung, Entsetzen wie kann ein Gott in Weiß das sagen. In der Zwischenzeit mehr als 20 Jahre später bin ich diesem Arzt für diese Aussage sehr dankbar. Denn er hat mich auf den Weg gebracht. Ich bewältigte meinen Schmerz ohne Therapeuten mit Gymnastik und Beschäftigung mit meiner Psyche. Mein Leben ging so dahin. 2002 hatte ich dann einen Autounfall, mein Peitschenschlagsyndrom lies ich nicht behandeln. 2004 begann es dann wieder. Rückenschmerzen im Bereich der BWS und HWS dazu kam auch noch beruflicher Stress. Hatte nicht sehr viel Zeit für Therapien oder Sonstiges. Na dann hat mich das Leben eines Besseren belehrt. Ich bekam Panikattaken mit Atemnot, Herzrasen, Schwindel und beide Hände schliefen mir auch noch ein. Das alles gleichzeitig. Ich dachte ich hätte einen Herzinfarkt. Lies mich total durchchecken. Kardiologen, Neurologen, CTR und alles Mögliche. Der Neurologe stellte dann fest, dass alles i.O. sei. Ob ich vielleicht an einem Autounfall beteiligt war. Ich habe eine Steilstellung der HWS, Beinlängendifferenz und Skoliose.

Er empfahl mir Physiotherapie und Massagen, auf keinen Fall Chiropraktik. Brav erledigte ich meine Therapien doch leider ohne Erfolg. Dann empfahl mir meine Freundin Cranio Sacral Therapie zu nehmen, durch diese Therapie wurden meine Beschwerden etwas besser. ich wollte als Quereinsteiger diese Behandlungsart auch lernen, doch wurde mir der Ausbildungsplatz in Folge von Terminschwierigkeiten versperrt. Durch Zufall kam ich dann zur Ortho-Bionomy, da bekam ich auf Anhieb einen Platz und nach dem ersten Wochenendseminar wusste ich das ist es, das bin ich mir Wert. Für mich und meine Gesundheit. Ich schwebte durch die Gegend. Meine Nacken und Schulterschmerzen hatten sich nach dem ersten Seminarwochenende schon gebessert. Die Ausbildung dauerte 3 Jahre, ich habe geheult und alle meine Emotionen und Rucksäcke losgelassen. Neue Perspektiven haben sich für mich geöffnet. Ortho-Bionomy heißt den Naturgesetzen des Lebens folgen. Ich habe einen Weg gefunden und wünsche auch dir, dass du deinen Weg findest. Gib nicht auf, "Alles ist möglich"

E2li.s'i-0x3


Hallo spooky,

wir hatten uns schon vor längerer Zeit mal geschrieben es ging um die Atembeschwerden. Interessant fand ich jetzt,dass du die sensomotorische Körpertherapie erwähnst. Genau das w *:) erde ich auch in Angriff nehmen.Schreib mal,wie du darauf kamst und ob du schon was unternommen hast.

LG Elisi

supoookyx79


hallo elisi,

schön mal wieder was von dir zu hören.

also eigentlich bin ich nur durch zufall dadrauf geraten,hab bei google ageflachte atmung durch rücken oder sowas eingegeben,und bin da so ein paar seiten durchgegangen und da bin ich darauf gestossen.

ich denke ich werds mal probieren.

im moment hab ich nicht so viel zeit,wg arbeit.aber vorm sommer werd ich noch loslegen.

coörmYi


Hallo!

Endlich jemand mit dem gleichen Problem.

Habe seit 1 1/2 Jahren immer wieder Luftnot, Schwindel, Herzrasen uvm. Dadurch kann es bei mir auch ab und zu zu Panikattacken kommen.

War damals auch ins Krankenhaus deswegen gekommen, es wurde aber keine physische Ursache festgestellt.

Vor einer Woche hat mein Hausarzt, während einer Akupuntur-Sitzung festgestellt, dass der 5. oder 6. Brustwirbel ausgerenkt ist und das nicht erst seit gestern.

Bin nun auch noch nicht eingerenkt worden. Also habe immer noch ziemliche Probleme beim Atmen. Heute habe ich wieder einen Termin beim Physiotherapeuten, mal sehen, was er ausrichten kann.

cFörm`i


Bitte meldet euch. Habe keine Ahnung, wie es weitergeht, wenn KG nicht hilft.

swpook?y79


hallo cörmi

ich denke das einrenken nicht wirklich was bringt.

vielleicht erzählst du mal ein bißchen mehr.

du schreibst ja das es immer wieder vorkommt.also in welchen situationen?

ist es bewegungsabhängig,oder wenn du stress(psychisch sowie physisch) hast?usw.

cKörm`i


Hallo Spooky,

der Wirbel ist aber linksseitig total verschoben. Das kann doch nicht so bleiben.

Wenn ich keine Beschwerden deswegen hätte, wäre es mir auch egal.

Aber da muss was getan werden.

Ich bin alleinerziehend und möchte, dass ich mir nicht mehr solche Sorgen machen muss u. ich mit mit meinen Gedanken nicht immer wo anders bin. (Woher kommen die Schmerzen? Ist es wirklich der Rücken, usw.)

Habe außerdem eine Skoliose, bin ca. 1.80 m groß, schlank u. bin auch noch hypermobil.

Treibe mein ganzes Leben eigentlich schon Sport (Pause, während der zwei Schwangerschaften). Stärke meine Muskeln seit letzten Sommer bei einer Rückenschule.

Hat mir nicht geschadet, ist aber auch noch nicht wirklich besser geworden. Mache auf jeden Fall weiter.

Die Symptome sind eigentlich immer present, nur machmal, wenn ich abgelenkt bin, merke ich es nicht so.

Die Probleme beim Einatmen bestehen auch nur linksseitig. Folgende Probleme habe ich, ebenfalls nur linkseitig:

Druck auf dem linken Auge, in den Wangenknochen; Kiefer und totale Verspannung im Halsbereich.

Das waren jetzt ziemlich viele Informationen auf einman, ne?!

LG

s6pDook5y7x9


ja aber wenns verschoben ist alles dann wahrscheinlich durch fehlhaltung/belastung.

dann kann man wohl immer wieder einrenken aber bringen wirds nichts(oder nur kurz) weil eh wieder alles rausspringt.

ich versteh dich zu gut,ich bin zwar nicht alleinerziehend,aber habe auch eine kleine tochter und arbeite auch.

mal abgesehen davon schränkt das alles ziemlich die lebensqualität ein.

und mal eben den stress ausschalten geht ja nun mal nicht.

ich versuche momentan mir ein paar ruhepausen nur für mich zum entspannen zu organisieren,aber das klappt mehr schlecht als recht.

ich weiß auch nicht recht wo ich ansetzen soll,aber ich werde einfach mal ein paar verschiedene therapiemöglichkeiten ausprobieren (wenn nötig auch auf meine kosten).mal schauen was kommt.

cwörxmi


:-/ ja ich weiß. Aber ich möchte gerne wissen, ob es mir (wenn auch nur kurzfristig) besser geht, wenn der Wirbel wieder richtig steht. Dann weiß ich vielleicht auch, ob es wirklich daran liegt.(Gehe stark davon aus)

Ich mache auch meine Übungen zuhause weiter. Man fühlt sich dann auf jeden Fall besser, als wenn man nix macht.

Mein Hausarzt sagt mir auch immer wieder, dass ich mir mehr Zeit für mich nehmen soll. Dann geht man wirklich entspannter an die Alltagsdinge heran und geht mit den Kindern viel ruhiger um.

Das merke ich dann auch immer wieder, aber wie du schon sagtest, es ist schwierig. Gerade auch für mich. Gehe auch arbeiten und wie bereits erwähnt, alleinerziehend und nicht wirklich Unterstützung von Vater.

Wünsche dir alles Gute!!!!

c|örmxi


GuMo!

Meine Physiotherapeutin sagte mir gestern, dass mein Brustwirbel nicht verschoben sei.

Ich blicke da nicht mehr durch. Sie sagte, es liegt vielmehr an den Rippen, die sich festgesetzt haben. und irgendwie soll das alles mit dem Schlüsselbein zusammenhängen.

Ich war gestern so 'enttäuscht', dass es nicht der ausgerenkte Wirbel war, dass ich da garnicht so richtig zugehört habe. War so mit anderen Gedanken beschäftigt.

Naja! Es gibt schlimmeres.

Hoffe, euch gehts allen gut.

LG

Pgois"on8x6


Hallo zusammen, bei mir ist es auch so habe das auch schon alles fast 3 jahre und ich weiß schön langsam auch nicht mehr weiter habt ihr dieses herzstolpern auch ???

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