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Schmerzen bei massivem Narbengewebe nach Rücken-OP

Mxaru2le7x6 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe ja am 18.09.07 eine Versteifungsoperation L5/S1 bekommen. Seit Januar nur noch Schmerzen. Nehme Tilidin. Habe eine Myelographie bekommen. Laut den Ärzten alles o.k. Habe letzte Woche eine CT-gesteuerte Facetteninfiltration bekommen. Danach hatte ich ja massive Schmerzen, Schwellung, der Arzt hatte erst beim 4. Mal getroffen.

Der Arzt in der Klinik hatte mit mir eine Hitzesondenbehandlung vor.

Diese Woche hatte ich einen Termin zum Gespräch. Der Arzt war sehr kurz angebunden.

Er meinte, wenn nach der Facetteninfiltration (nach einem Mal!!!!) keine Besserung eintritt, dann bringts nichts.

Außerdem hätte der Arzt, der diese Hitzesondenbehandlung durchführt, es abgelehnt mich zu behandeln, ich sei zu jung (bin 31 Jahre). Da frag ich mich echt ob die erst nach 3 Wochen gelesen haben, wie alt ich bin. Schließlich war ich stationär und da wurde mir dazu geraten, es bei ihnen durchführen zu lassen!

Ja und nun sitz ich da, bin seit 7 Monaten krank, kann keinen Tag am Stück auf sein, kaum bücken, schlecht sitzen, nicht stehen. Lebe nur mit Tilidin und hoffe schon morgens dass der Tag bald vorbei ist. Ich habe einen vierjährigen Sohn, den die Oma die ganze Zeit betreut.

Im Kernspin hatte man massive narbige Veränderungen festgestellt. Der Radiologe hatte zu mir gesagt, daß das auch starke Schmerzen machen kann. Aber die in der Klinik sagen das kann nicht sein.

Hat jemand von Euch durch Narbengewebe Schmerzen und wie wurde Euch geholfen?

Ich habe am 15.05. einen Termin im München in der Praxisklinik Schneiderhan. Denn ich kann nicht mehr und bin total enttäuscht von den Ärzten.

Kann jemand von Euch eine gute Klinik empfehlen, ich klammere mich an jeden Strohhalm und würde mich freuen, von Euch Ratschläge zu bekommen.

Es grüßt Euch

Marule76

Antworten
Hqyperikon


hm

warum musste l5/s1 versteift werden?

gruss

MTaqrulex76


Ich wurde versteift da ich ich einen angeborenen Gleitwirbel habe, der mir seit meinem 12. Lebensjahr Schmerzen bereitet und alle konservativen Maßnahmen nichts mehr brachten.

Gruß

Hqyper+ioxn


hm

eine versteifungs-op ist auch ein großer eingriff an der wirbelsäule, das bleibt nicht ohne folgen und schmerzen.

ist aber bei jedem verschieden.

außer den ärztlichen methoden kann ich dir leider nicht viel helfen.

möglich wäre noch

- kinesiotape

- akupunktur

- osteopathie

- entspannungstechniken

- physiotherapie

gruss

HeolgXer(-23


Hallo Marule :-),

das ist ja alles gar nicht so gut für Dich gelaufen :-/. Wenn ich das richtig gelesen habe, sind die Schmerzen also ca. 4 Monate nach der Operation aufgetreten. Warst Du in der Zeit dazwischen schmerzfrei bzw. schmerzarm ??? Die Facetteninfiltration ist, genau so wie die Hitzesondenbehandlung, eine Schmerztherapie. Das kann für eine bestimmte Zeit eine Besserung bringen, ich halte die Chancen in deinem Fall aber nicht für sehr groß. Nur wenn Nerven an den Wirbelgelenken nachweislich der Verursacher sind, könnte das zeitlich begrenzt was bringen. Die Aussage, dass Du zu jung für eine solche Behandlung sein sollst, ist natürlich Quatsch.

Ich habe den Eindruck, die Ärzte fischen im Trüben und wollen halt irgendwas machen, um nicht tatenlos und ratlos zu erscheinen.

Gibt es von Dir neuere MRT Aufnahmen mit Kontrastmittel? Es kann einige Gründe für die starken Schmerzen

jetzt geben. Es wird sehr oft auf Narbengewebe geschoben, hat aber häufig andere Ursachen, z.B. Platzierung der Schrauben, Abstoßung der eingebrachten Spongiosa (und deswegen keine ausreichende Versteifung), Verrutschen der Platzhalterkörbchen.

So wie es jetzt ist, kann es natürlich nicht bleiben. Da ist der kommende Termin bei Dr. Schneiderhan schon mal eine Hoffnung.

Wo bist Du denn operiert worden und mit welcher Technik ??? Von hinten oder kombiniert Rücken/Bauch?

Ich kann Dir, wenn Du möchtest, die Adresse der Praxis geben, wo ich operiert worden bin. Du könntest MRT Aufnahmen, Befund, eine kurze Schilderung von Dir und eine Überweisung hinschicken. So könnte eine erste Diagnose gestellt werden und beraten, ob eine persönliche Vorstellung Aussicht auf Erfolg hätte. So habe ich das auch gemacht. Meine erste Versteifungs-OP hat nicht den erhofften Erfolg gebracht, 1 Jahr später war dann die zweite OP und seitdem (vor 2 Jahren) geht es mir wirklich gut.

Deshalb habe ich die Hoffnung, dass es auch Dir noch besser gehen kann und auch wird.

:)* :)*

Schau mal hier [[http://www.med1.de/Forum/Orthopaedie/109150/]] vorbei. Da tummeln sich viele Wirbelgleiter :-)

Liebe Grüße

Holger

MYaruKleD76


Lieber Holger,

ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du mir die Adresse des Krankenhauses, in dem Du operiert wurdest, mitteilst.

Meine letzte Kernspintomographie wurde mit Kontrastmittel durchgeführt.

Hier die Beurteilung:

Bei Zustand nach kompletter Laminektomie von L5 und dorsaler Fusion der Segmente L5/S1 mit Einbringung eines Titan-Dübels bei L5/S1 massive narbige Veränderungen im gesamten Bereich, auch ausgedehnt epidural mit Ummauerung der S1-Wurzel links noch mehr als rechts, die narbigen Veränderungen reichen bis zum Segment L4/L5 hoch.

Hyperlordose, keine Gefügestörung mehr erkennbar. Bulging der Bandscheibe bei L4/L5, Veränderungen unmittelbar dorsal bei L5/S1 vor dem Duralsack gelegen zeigen eine ausgeprägte, das übliche Maß übersteigende Kontrastmittel-Aufnahme, so daß hier auch eine entzündliche Komponente von stark aktivem Granulationsgewebe nicht eindeutig differenziert wreden kann. Die knöchernen Strukturen stellen sich unuaffällig ohne Knochenmarködem oder dergleichen dar. Keine Spinalkanalstenose.

Laut dem Radiologen sitzt "das Gestell", wie er es nennt. Mein Neurochirurge, der mich nach Ravensburg überwiesen hat (ich wurde dort operiert und zwar von hinten PLIF-OP. Mein Neurochirurge meinte ich solle nach Ravensburg, dort seinen die besten Handwerker. Das ist immerhin von mir 180 km entfernt) sagt ebenfalls dass die Schrauben sitzen. Es wurden zwischendurch so viele Röntgenbilder gemacht, ich weiss gar nicht mehr wie viele. Die Schrauben sitzen, es sei ein anderes Problem.

Ich weiss einfach nicht mehr weiter. 7 Monate krank. Bin alleinerziehende Mama und ohne meine Eltern könnte ich es nicht schaffen. Ich kann nicht mal meinem Kind die Strumpfhosen anziehen und mich hinknien. Ich habe am Montag einen Termin bei einem Heilpraktiker, ich möchte einfach Linderung, ich halts nimmer aus.

Ich wurde am 7. Tag nach OP entlassen und 3 Wochen nach OP eine ambulante Reha. Schon davor hatte ich schlimme Schmerzen. Während der Reha wurden sie unerträglich. Nach der Reha etwas besser aber immer noch so schlimm wie nach der OP. Seit Januar noch schlimmer während meiner Wiedereingliederung. Schaffte es nicht mal 4 Stunden am Tag zu arbeiten.

Würde mich über Antwort freuen.

Gruß Marule76 *:)

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