» »

Bws Blockade

A0lpha- A2quixla hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich habe seit einigen Jahren hin und wieder Blockaden im BWS Bereich, zumindest betitelte das ein Orthopäde so auf Nachfrage. Was ich so an Informationen zu diesem Thema gefunden habe ist das Wissen über Gelenksblockade auch in der Fachwelt eher wage als fundiert.

Nun, ich fang mal mit der "Geschichte" an. Mit ca. 18 hatte ich es das erste mal, diese Schmerzen(Ein starkes Stechen und Druck quer durch den Brustkorb, das bei tiefem Einathmen verschlimmert wird und beim Hinlegen bzw. Aufstehen an der Grenze zur Unerträglichkeit kratzt und einige Begleitschmerzen bei bestimmter Körperhaltung) und konnte sie dementsprechend noch nicht zuordnen. Also war ich bei einem Allgemeinmediziner(nicht Hausarzt), der direkt nach meiner Schilderung versucht hat zu "Mobilisietren"(auf Bauch legen und, wie soll ich es nennen, so ein Druck gegen die Wirbel) mit recht gutem Erfolg. Die Schmerzen nahmen stark ab.

Als es wieder auftrat ging ich zu meinem Hausarzt, der allerdings auf diesem Gebiet scheinbar nicht so bewandert ist, wie der 1. Arzt und schickte mich zu einem Orthopäden. Diesem war aufgefallen, dass der Auslöser der Blockade doch etwas ungewöhnlich war. So hat er mich zum Röntgen geschickt und Morbus Scheuermann diagnostiziert. Anschließend hat er ebenfals mit diesem Griff im Rücken versucht es zu Lösen, schaffte es aber nicht und pumpte mich nur mit Schmerzmitteln voll.

Erwähnenswert ist noch, dass der Allgemeinmediziner die Mobilisierung an mehreren Stellen der BWS durchgeführt hat, der Orthopäde nur an der Akuten.

Nach ca einer Woche ging es dann langsam wieder, aber die Behandlung finde ich im nachhinein nicht besonders, half eben auch nicht gerade. Die Schmerzmittel zeigten praktisch keine/kaum Wirkung trotz recht hoher Dosierung(hab irgendwo mal aufgeschnappt, dass dies wohl relativ normal ist bei diesen Beschwerden).

Ich war noch einige male bei diesem Orthopäden und einem weiteren, die nach kurzer Unterhaltung und Abtasten wieder erfolglos versuchten die einzelne Stelle zu Mobilisieren und dann einmal mit einer Spritze und sonst die Sache mit Schmerzmitteln abtaten. Wobei mir erklärt wurde, dass das Lösen von einer Blockade wohl nur in den ersten Stunden nach dem auftreten klappen kann und da ich nicht sofort einen Arzt aufsuchen konnte oder wollte sie recht schlechte Chancen hatten.

Vor kurzem als es wieder kam ging ich wie immer zum Orthopäden der mich aber, da er schon voll war an diesem Tag, ablehnte. Mir waren die Schmerzen allerdings zu heftig um es erstmal darauf beruhen zu lassen also erinnerte ich mich wieder an den ersten Arzt. Kurzes Gespräch und wieder ab auf die Liege, komplete BWS mobilisieren versucht. Diesmal funktionierte es nicht ganz so gut(hatte wieder etwas verzögert), sodass er noch einen weiteren Griff verwendete(Finger im Nacken verschränken, Rücken gegen ihn lehen und er zieht irgendwie meine Schultern nach hinten oder so Ähnlich). Diesen Griff hatten die Orthopäden nur ein einzigesmal versucht allerdings aber auch gleich wieder abgebrochen mit der Begründung der Arzt sei zu klein für mich (bin ca 1,90 groß). Der andere Orthopäde, der Schetzungsweiße genau so groß ist wie der Allgemeinmediziner hatte diesen Griff nie versucht.

Nun zu meinen Fragen...

Was ich so gelesen habe, hatte ich den eindruck die Behandlung von Blockaden würde ind er Medizin recht kontrovers diskutiert. Haben die Orthopäden vielleicht deswegen so wenig "Engagement" gezeigt oder waren sie einfach sozusagen Faul oder ist diese Behandlung so völlig korrekt?

Ich möchte die Kompetenz des allgemein Arztes nicht anzweifeln, da er mir eben bisher am meisten helfen konnte, aber die Orthopäden hatten immer die Blockade ergetastet bevor es los ging, er beließ es bei dem Gespräch, ist das ok oder wäre eine genauere Diagnose ratsam?

Ich hatte kurze Zeit Krankengymnastik und einige Übungen davon haben oft leichtere Beschwerden gelindert, bei schweren Fällen aber nicht geholfen. Ich habe gelesen es gäbe Bewegungen mit denen man selbst Blockaden lösen kann, aber nichts genaues gefunden. Wisst ihr dazu vielleicht irgendetwas? Ist das überhaupt sinnvoll?

Antworten
CJlaiGr}Matixn


Hallo,

seit fast 2 Jahren habe ich jetzt Blockaden in der Brustwirbelsäule. Diese wurden von meiner Hausärztin festgestellt und auch mit Röntgen und CT überprüft, ob kein Bandscheibenvorfall vorliegt. Anfangs war es echte Schwerstarbeit die Blockaden zu lösen, doch inzwischen lassen sich die blockierten Wirbel mit einem ganz leichten "knox" von meinem Osteopathen lösen. Sie blockieren zwar leider ziemlich schnell wieder, weil ich noch verspannt bin, doch das ist "fast nix" im Verhältnis zum Anfang.

Ich bin in osteopathischer Behandlung und gleichzeitig bei einer Heilpraktikerin, die nach der Dorn-Methode arbeitet. Diese Methode meinst Du wahrscheinlich mit Blockaden selber lösen. Ich mache es nicht selbst. Hier habe ich mal eine Anleitung gelesen:

[[http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=7259&st=15]]

.

In diesem Faden habe ich noch ausführlicher und mit Hinweisen zu Websites geschrieben, wenn es Dich interessiert:

[[http://www.med1.de/Forum/Diverse.Erkrankungen/395692/]]

.

Hier noch eine andere Erklärung zu Osteopathie:

[[http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/lavita/osteopathie-DID1188595969/index.xml]]

.

Zum Orthopäden bin ich nicht weiter gegangen, weil ich von Leuten, die sich da behandeln ließen, nicht so viel Gutes gehört habe, eher nach dem Motto "keine Zeit und zackzack".

Den Griff mit den Händen im Nacken wendet mein Osteopath auch an. Er macht das ganz erstklassig, besser als die Hausärztin und die Heilpraktikerin (sie ist bestimmt 1,85 groß). Das hat wohl weniger mit der Länge des Patienten und des Arztes und mehr mit dem Können des Behandlers zu tun.

Leider kann ich Dir nicht alle Fragen beantworten, aber vielleicht ist es schon mal ein Anfang.

Gruß

dcickex76


ich würde dir auch nen osteopathen raten. ich war bei einem, der privat behandelt, kostet zwar geld, lohnt aber.

habe knapp 60 euro gezahlt, dafür hat er mir eine stunde lang von der zehe bis zum kopf jeden einzelnen knochen richtiggeschoben ;-D :)z :)z

dBeniUsem77


oje, diese Einränkerei kenne ich zu gut! Bei mir fing es auch in der BWS an, Schmerzen zum heulen, das Gefühl keine Luft zu bekommen, das alles ließ sich durch sport nicht wirklich gut verbessern. Mittlerweile auch Blockaden in der HWS auch permanent eingeränkt......

was ich damit sagen möchte ist:

Ich wurde so oft eingeränkt und geröngt (mittlerweile über 120 mal hauptsächlich Wirbelsäule) das sich mittlerweile mein Rücken permanent von selbst verränkt und auch wieder einränkt! Ich knackse wie ein "altes" Weib durch die Gegend, weil sämtliche Bänder wohl ausgeleiert sind! Übrigens: Meine BWS Schmerzen kamen von der Schilddrüse, seit die besser eingestellt ist, sind die schmerzen fast weg das Knacksen aber leider noch da, und die massiv vielen Röntgenbilder leider auch.

Das mit dem Osteopaten kann ich nur unterschreiben, der hat mir auch am ehesten geholfen, bei mir zahlte es allerdings die Krankenkasse (mit viel Trickserei) ;-D

Gute Besserung!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH