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TB-Korrektur mit Saugglocke nach Hr. Klobe

c@y-anxo


Hätte mal eine Frage...

Warum haltet ihr trotz eurer Ansichten, dass die SG keinen dauerhaften Erfolg bringen wird und dass der gesamte Zeitraum einer Nuss OP wohl geringer ist als die dauerhafte Nutzung der SG an der SG fest und entscheidet euch nicht für eine Operation? Zumal bei einer OP wohl weniger Nebenwirkungen, wie Hautprobleme entstehen...

???

gruß

Marcus

m0axts


Hätte mal eine Antwort......

Lies doch mal meine Beiträge !

C"yaNQo


auf dich trifft meine frage ja kaum zu. du bist ja überzeugt davon, dass die SG dauerhaft Erfolg bringt bei langer Anwendung (so hab ich das verstanden). Hautprobleme oder andere Nebenwirkungen hast du ja anscheinend auch nicht. Nur warum du gegen die OP bist hab ich noch nicht ganz verstaden (war erst auf S. 26). Natürlich ist es für jeden anders. Wie ich das so mitbekommen habe legt man sich anscheinend auch am Anfang einer Trichterbrustbehandlung für eine Methode fest und kommt von dem Weg nicht mehr ab. Man wird seine Gründe haben warum man sich für diesen Weg entscheidet...

Nur die, die Probleme mit der SG haben...die kann ich dennoch nicht verstehen ??? und an diese Leute war meine Frage auch eigentlich gerichtet :-)

e&mxka


Re: CyaNo

also, du mußt schon unterscheiden:

vollständige, dauerhafte Beseitigung der TB mit SG (wahrscheinlich illusorisch)

und

dauerhafter Erfolg, aber mit etwas "Resttrichter"! (das erwarte ich mir nach meinen bisherigen Erfahrungen)

bei der Nuss-OP sind Rückfälle übrigens auch nicht ausgeschlossen (das sagt u.a. die Uni-Klinik Erlangen auf ihrer web-seite, und die führen viele Nuss-OPs aus). und mit der SG kannst du, wenn der Trichter wieder tiefer wird, jederzeit wieder mal ein paar Wochen "nachbessern". bei Nuss geht das nicht, denn wenn die Bügel einmal raus sind, kann man sie eben nicht einfach mal für ein paar Wochen wieder reinstecken. Außerdem sind die Risiken bei einer OP nicht so ganz ohne.

CiyaNxo


sicher die Risiken muss man abwiegen, man muss wissen was einem wichtiger ist. Eine höchstwahrscheinliche dauerhafte Beseitigung der TB mit ein paar Risiken, die eigentlich durch die heuteige Erfahrung z.B. bezüglich des Rückenmarkkatheters minimal sind (aber selbst für den Rückenmarkkatheter gibt es eine risikofreie Alternative), oder eine dauerhafte Benutzung der Saugglocke, bei der die Trichterbrust nie vollständig korrigiert werden wird. Wobei auch die Saugglocke meiner Meinung nach Risikofaktoren wie dauerhafte Hautschädigungen hat. Muss man halt abwiegen, das hat jeder für sich selbst entschieden :-) Rückfälle sind nie auszuschließen. Man sollte aber auch bedenken das Rückfälle bei einer Nuss-OP äußerst selten sind (glaube angeblich 2%). Aber selbst wenn es bei einer Nuss OP einen Rückfall geben sollte wüsste ich nicht warum man den Bügel nicht wieder einsetzen könnte.

Nur frage ich mich ob jemand z.B. wie Heffer und Trichter21, die wie es scheint nicht die besten Ergebnisse mit der SG erzielt haben, schon mal die OP in Erwägung gezogen haben. Ich frag mich warum nicht? Wo sind euch die Risiken zu groß? Habt ihr Angst zu den angeblichen 2% zu gehören? Oder was ist es? Ich wurde in Berlin operiert und da hat man keinen einzigen Rückfall registriert...

Klar hatte ich auch Angst das irgendwas schief gehen könnte, aber der Wille nach eienr normalen Brust überwiegt einfach und es sind noch nie Komplikationen aufgetreten die behindernd oder lebensgefährlich waren (in Berlin zumindest, für andere Kliniken kann ich da nicht sprechen)...

naja ich laber zu viel :-D

gruß

HKeffxer


.......

...........dazu kommt, daß es zahlreiche behandlungsbeschreibungen von operierten gibt die noch von ganz anderen problemen berichten. (auf der seite trichterbrust info sind es fast ein drittel)

Das fängt an mit unerträglichen schmerzen sofort nach der katheterentfernung, die sich bei manchen über wochen hinziehen. Oder auch monatelange schwierigkeiten bei jeglicher bewegung nach der OP, entzündungen und blutungen im körper aufgrund der fremdkörper(bügel) und deren reibung und und und. Das ganze mit der aussicht möglicherweise kein perfektes ergebnis zu erziehlen (nach entnahme der bügel)und dafür auch noch 2 dicke narben davonzutragen. Nee nee. das is alles nix.

Cty=aNo


ok, das kann ich nachvollziehen. wenn euch die Risiken zu hoch sind oder man bei einem offenen Eingriff zu viel Angst hat ist das klar :-)

nur lasst mich noch ein paar Sachen korrigieren ;-D im Normalfall ist es 1 Bügel, du bist 1 Tag benebelt (war bei jeden so mit dem ich gesprochen hab), warum dauerhafter Erfolg wenig garantiert ist versteh ich nicht ??? kein berliner Patient ist bis jetzt "zurückgefallen". und die dicken Narben sind im Normalfall 3-4 cm lang...

ich wünsche euch aber weiterhin viel Erfolg mit der SG, schließlich leiden wir alle unter der selben Fehlbildung :-)

gruß

mVats


re: heffer - CyaNo

hallo !

ihr müsst beide bedenken, dass - egal in welchem forum - die kritiker immer besonders auffallen. im moment finde ich, dass hier auch die kritiker überwiegen. und auf der OP-seite werden sicher auch eher die was schreiben, wo es nicht gut geklappt hat. die, bei denen alles okay ist sind mit dem thema doch durch.

mein persönlicher grund gegen die op war: die sg ist einfach "einfacher".

Cke]n6t.exr


@mats

hast du eigentlich recht. der gesamte aufwand ist wirklich enorm. 2 wochen vor den osterferien bin ich eingewiesen worden, bin ende der 1. ferienwoche rausgekommen (knapp 3 wochen also) und hab die 2. woche damit verbracht mit meinem körper klar zu kommen. heißt also 2 wochen ferien draufgegangen und 2 wochen schule die ich nachholen musste, abgesehen von meinem sportkurs den ich im 2. semester (halbjahr wo ich die OP hatte) nicht einbringen konnte weil ich natürlich keinen sport machen durfte. darum muss ich im 4. semester 2 sportkurse belegen, was bestimmt auch ziemlich aufwendig wird...aber da ich in dieser Zeit wirklich am verzweifeln war (ich war/bin 18) war das für mich die optimale Lösung. Bei mir war der Wunsch nach der OP auch nur rein psychologisch und ich hätte mich damals auch nicht mit der SG (wenn ich sie denn schon gekannt hätte) anfreunden können, weil ich es einfach von heute auf morgen weg haben wollte...

CkyadNxo


is ähnlich

ich habe 2 1/2 wochen schule verpasst, aber auch bei mir sind 2 wochen ferien draufgegangen. der aufwand ist bei der OP im Vergleich zur SG wirklich riesig. allein was ich in der schule alles aufholen musste. 2 wochen ferien draufgegangen *aua* aber das war ich bereit für eine "sofortige" normale brust "einzutauschen". ob sich der Tausch lohnt muss ja immer noch jeder für sich wissen. Dabei spielen ja wie schon von uns allen angesprochen andere Faktoren auch noch eine Rolle. Hin oder her, man entscheidet sich für eins. Nur ist mir aufgefallen das wenn man sich für eins entscheidet man sich irgendwie von der anderen Methode distanziert. Liegt vielleicht daran das die "eigene" Methode Erfolg bringt und denkt das wäre nicht zu toppen (von beiden Seiten aus gesehen)

S@hinixi


scheiss auf den aufwand, wenns dich bedrückt so wies ist und das ne möglichkeit is...die eltern müssen ja vlt gar net mal mit..nehm n zug...

mFatds


kostenübernahme durch krankenkasse

die kosten sind ja auch ein wichtiges thema - hier meine erfahrungen, leider bisher nur schlechte.

nachdem ich die sg bei herrn klobe bestellt hatte, hat er sie mir persönlich vorbeigebracht und wir sind zusammen zu meinem hausarzr dr. nanke nach 65468 trebur gefahren, um eine 1. anprobe zu versuchen. ich war der erste patient bei dr. nanke, der allgemein- und sportarzt ist. kurz daruf habe ich dann freundlich bei der taunus bkk, meiner krankenkasse nachgefragt, ob sie die kosten von damals 350,- eur übernehmen würden. über die antwort war ich sehr erstaunt: ich solle mir einfach vom hausarzt ein rezept schreiben lassen !

dr. nanke bat mich mit der taunus bkk zu klären aus welchem budget er das machen soll - und da hat die krankenkasse wohl erst bemerkt, dass das so einfach nicht geht. wir schreiben uns also seit april 2003 andauernd briefe. viel blablabla um nichts. die letzte aktion der krankenkasse war, dass sie mich zum echokariogramm geschickt haben, um festzustellen, ob der trichter meine herzlungenkunktion stört. obwohl ich es mehrmals versucht habe zu vermitteln, rafft es von dieser bkk keiner, dass ich seit fast 1,5 jahren mit "ausgebeulter" brust rumlaufe. von den urspünglich fast 5,0 cm tiefe sind jetzt nach einer woche tragepause nur noch knapp 1,0 cm tiefe übrig. mir war klar, das das ergebnis der echokardiographie war, dass alles in ornung ist. die mich untersuchende ärztin frage mich bei der untersuchung, warum ich denn hier wäre. anwort von mir: wegen meiner trichterbrust - antwort der ärztin: ja, wo ist die denn ??? ? ich habe meiner kasse angeboten mit herrn klobe in kontakt zu treten, mit dr. nanke oder mit prof. bahr aus jena. das hat diese "beamten" nicht interessiert. auch eine besichtigung am objekt (=an mir) fand nie statt. die kasse hegt wohl die hoffnung, dass ich bald aufgebe. wichtig für alle antragsteller ist wohl zu wissen, dass der leistungskatalog eine kostenübernahme nicht vorsieht. noch wichtiger ist die erkenntnis, dass persönliche gründe, aus welchen man die sg der operation vorzieht, einer kasse scheissegal sind. ich habe ein attest vorliegen, dass mich die trichterbrust psychisch beeinträchrigt. (klar habe ich einen trichterbrustbedingten "knall" und seien es nur die komplexe) dieses hätte für die zahlung einer teuren op ausgereicht. aber die sg will niemand zahlen. und sicht mit der funktionsweise der sg auseinandersetzen will sich bei der kasse auch keiner. ist allen erfolgreichen sg-benutzern schonmal aufgefallen, wie positiv die behandlung auf die körperhaltung und das körpergefühl wirkt ?? rückenschmerzen habe ich seit behandlungsbeginn keine mehr und jetzt traue ich mich schon wieder ins schwimmbad zu gehen und auch sonst sport zu machen. das ist auch ein aspekt, wo ich dachte hier sieht die kasse einen vorteil, der sich durch gesunderhaltung auszahlt. aber pustekuchen. die taunus bkk ist bisher einfach bockig und blind.

muszek würde ich raten: BEVOR du eine sg bestellst, rede mit deiner kasse und verweise auch mal auf unser forum und herrn prof. bahr aus jena. hier werden erfahrungen ausführlich diskutiert und sonst kennt niemand die sg !

ich würde mich freuen, wenn ihr mal schreibt, wie das bei euch so funtioniert.

mqaPts


kostenübernahme durch krankenkasse

hat ausser mir wirklich keiner eine nachfrage bei seiner kasse gestartet ?

TLri cht(er21


Re:Cyano

Also ich hab mir lange bevor ich überhaupt von der SG wußte eine OP überlegt, tauschte auch mit dem Arzt in Berlin einige emails aus. Mir war zum einem das ganze einfach das Risiko dieser OP nicht wert, zum anderen spielte natürlich auch die Kostenfrage eine große Rolle. Meine Krankenkasse hätte di OP nicht übernommen, da hatte sich das Thema OP dann schnell erledigt. An der SG halte ich wahrscheinlich aus dem selben Grund fest wie alle anderen hier, aus hoffnung, daß der Trichter doch eines Tages ganz verschwindet...

C"yGaNo


wenn die OP alleine wegen dem Risiko (wär nett wenn du mal sagst was genau bzw. welches Risiko du meinst) für dich nicht in Frage kommt, kann man ja nix machen. Aber an der Krankenkasse sollte es nicht scheitern. Hast du schon mal über einen Wechsel nachgedacht?

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