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Hws-OP: Ja oder Nein?

Udli-Rratlxos


Hallo Michelberger,

da ist was wahres dran. Wenn man schon seiner eigenen Innung nicht traut, dass

sollte einem zu denken geben. :-/

Nach dem ganzen hin und her -pro u. kontra- OP, Schmerzen weg -ja od. nein- bin

ich auch nicht mehr so überzeugt davon. Mittlerweile habe ich mich gefragt, wievielen

Leuten (wir haben an dem Morgen etwa mit 10 Leuten brav auf den Chirurgen gewartet)

er wohl dringend zum OP geraten hat. Ich habe mir dieses Szenario immer wieder vor-

gestellt, wie das an dem Morgen war. Jetzt komme ich immer mehr zu der Überzeugung,

dass die in der Chirurgie immer das gleiche Schema durchgehen. Da war mal ein Band-

scheibenvorfall, jetzt ist kein Puffer mehr da, dadurch werden die Nerven eingeklemmt,

da hilft nur noch ein Implantat (OP).

Ich glaub, wenn mein Hausarzt jetzt erst mal zu einer Reha rät, werde ich ihm folgen.

Auf's Äußerste (OP :-() kann man immer noch zurückgreifen, falls die Reha keinen

Erfolg bringt.

IAl$exx


Moin!

Mein Orthopäde würde sich auch nicht operieren lassen.

Gruß

UZli-Roatlos


Hey Ilex,

sagt ja eigentlich genug ;-D und entspricht genau dem was der Neurologe zu mir sagte. Er sagte ja schon fast flehend lassen sie sich um Himmels willen nicht operieren.

Na ich warte jetzt erst mal ab, was mein Hausarzt nächste Woche sagt. Ich denke, dass

er der Neutralste in der illustren Runde ist und das ich mich auf seine Meinung verlassen

kann. :)z

U}li-RCat[loxs


Hallo Leute,

muß noch einmal meinen Kummer loswerden.

Der Neurologe hat mich doch tatsächlich schon wieder drauf gesetzt. Er versprach mir,

das bis spätestens Ende letzter Woche das Ergebnis der NLG-Messung bei meinem

Hausarzt vorliegen würde. Bis heute ist der Befund aber noch nicht da. Ich telefoniere

ihm seit Montag dieser Woche hinterher. Montag wimmelte man mich ab, ich solle mich

Dienstag noch einmal melden. Dann könne man mir sagen, wo das Ergebnis bleibt.

Dienstag -erneuter Anruf beim Neurologen-, man wußte wieder nichts. Erst als ich

darauf bestand, dass nachgeforscht wird, wo der Bericht hängen geblieben ist, prüfte

eine Angestellte den Vorgang und teilte mir mit, der Bericht wäre schon seit dem

20. Aug. 08 geschrieben, bei ihnen aber noch nicht im Postversand. Sie wollte sich

darum kümmern und mich zurückrufen. Habe 3 Stunden gewartet, wieder nichts.

War dann total sauer, habe meinen Hausarzt angerufen. Die Helferin hat dann per-

sönlich da angerufen, wurde aber genauso abgeschmettert wie ich. Ihr teilte man

mit, dass sie das Ergebnis frühestens bis Ende dieser Woche bekommen würde.

Was ist bitte mit unseren Fachärzten los ???. Langsam bin ich auf 180.

War dann gestern Abend noch bei meinem Hausarzt, weil ich die von ihm verschriebenen

Medikamente auf Dauer nicht vertragen hab. Er hat mir jetzt ein anderes Schmerzmittel

verschrieben, weil er der Auffassung ist, dass ich Schmerzmittel nehmen muß :-(.

Er kann auch nicht verstehen, dass ich mit dem Neurologen nicht wirklich zufrieden bin.

Ich habe ihm halt mitgeteilt, wie oft der mich nun schon hat auflaufen lassen und das

ich diesem Menschen nicht mehr vertraue.

Mein Hausarzt will nun höchst persönlich das Ergebnis bei ihm anfordern und fragen,

was da los ist.

Was mich nun beunruhigt, ist die Tatsache dass mein Hausarzt mich wohl in Therapie

schicken will. Oh nein, ich hab nichts gegen den Therapieversuch! Ich habe nur was

dagegen, dass er mich in das Therapiezentrum des o. g. Neurologen schicken will :(v

Ich habe meinem Hausarzt gestern Abend gesagt, dass mich da keine 10 Pferde

reinbringen. Er schaute mich ratlos an und sagte mir, dass es aber ein sehr gutes

Schmerz-Therapiezentrum wäre. Ich solle noch mal ganz in Ruhe darüber nachdenken.

Nun -nächste Woche Dienstag- habe ich um 17.15 Uhr wieder Termin bei meinem

Hausarzt. Bis dahin soll das Ergebnis vorliegen und eine Entscheidung getroffen

werden, wie es mit mir weiter geht.

Was soll ich bloß tun? Hat es Sinn in dieses Rehazentrum zu gehen oder soll ich doch

lieber auf ein anderes Zentrum bestehen ??? Ich hab so ein ungutes Gefühl, als wäre

ich da schon irgendwie vorgemerkt >:(

I^lexx


Hallo Uli!

Alles was du machen musst ist Muskeln aufzubauen. Wärest du letzte Woche schon angefangen, dann hättest du schon etwas mehr Muskulatur. Während der Reha machst du nichts anderes. Zuhause musst du die erlernten Übungen weiter machen, damit dir die Muskulatur auch weiterhin erhalten bleibt. Keine Übungen keine Muskeln. Wenn man seine Übungen regelmäßig macht, dann sind das täglich 15 Minuten.

Gruß

UXli-RaTtklxos


Hallo Ilex,

dass weiß ich auch. Wenn der Neurologe mich nicht ständig auflaufen lassen würde,

könnte ich auch schon ca. 4 Wochen dran sein.

Mein Hausarzt schickt mich erst los, wenn er das Ergebnis der NLG-Messung vor-

liegen hat. Ich selbst traue mich nicht, irgendetwas zu machen. Habe Angst das ich

etwas falsch mache und damit alles noch verschlimmere. Im Moment kommt es mir

so vor, als würde mir bei der geringsten falschen Bewegung das Genick durchbrechen.

Meine Frage war aber auch: Ist es ratsam zu dem Neurologen ins Therapiezentrum

zu gehen ??? Wir hatten nun einmal von Anfang an keinen guten Start. :-/

I(le9x


Hallo Uli!

Ich kenne deine örtlichen Gegebenheiten nicht. Wenn es kein anderes Zentrum gibt dann hast du auch die Möglichkeit zu einem Physiotherapeuten zu gehen.

Aus Erfahrung kann ich dir sagen, wenn eine Krähe doch der anderen ein Auge aushackt, dann muss der Patient darunter leiden. Ich war bei einer Schmerztherapeutin in Behandlung. Diese Frau hat, obwohl es eine eindeutige Diagnose bei mir gibt, eine Krankheit bei behandelt die ich nicht habe. Nach 5 Wochen Dauerschmerz hat sich der Orthopäde eingemischt. Das Resultat war, dass ich der Schmerztherapeutin zu teuer bin und ich soll mich an den Orthopäden wenden wenn ich was gebrauche.

Gruß

H9oni_x1


Hallo Uli,

ich habe inzwischen eine rund 8-jährige Phase durchlebt, als bei mir die ersten Probleme im Bereich der HWS auftraten. Wenn gewünscht kann ich gerne den Verlauf diese unsäglichen langen Reise wiedergeben. Mir geht es heute immer noch nicht gut, aber ich habe mich mit dem Zustand inzwischen ganz gut arrangiert.

Nun zu Deiner ausgehenden Frage: Nach allen mir von Arztseite zugetragenen Informationen kann ich Deine Frage mit einem eindeutigen //Nein// beantworten.

Warum?

Die Versteifungsoperation ist mit sehr großen Risiken behaftet. Die HWS ist nun einmal ein sehr sensibler Bereich. Was passiert bei dieser OP? Es erfolgt der Eingriff von vorne und i.d.R. wird die Versteifung durch einen Teil eines Knochens aus dem Becken erfolgen. Es gibt auch andere Dinge, mit denen die Versteifung erfolgen kann. Aber und das ist das Entscheidende:

Der Körper regelt das was die Chirurgen hier vornehmen können über einen längeren Zeitraum von alleine. Es erfolgt eine Versteifung. Dann dürften sich, so die Aussagen vieler Ärzte, die Schmerzen erledigt haben. Ein operativer Eingriff sollte nur vorgenommen werden, wenn Lähmungen auftreten.

Ich selbst bin bis zum Wirbelsäulenpaps Prof. Dr. Jürgen Krämer in der Uniklinik in Bochum vorgedrungen. Erkundige Dich über seinen Ruf und sein Wissen. Er ist in der Uniklinik St. Joseph Hospital in Bochum. Dort gibt es viele Fachorthopäden die ich habe schätzen gelernt. Ich bin bei ca. 20 verschiedenen Orthopäden gewesen, davon war einer auch Chirurg. Und nun rate mal, wieviele von diesen 20 Ärzten operieren angesagt haben.

Richtig, einer.

Ich weiss, es ist sehr schwierig, mit der Situation umzugehen. Ich habe oft in einem schwarzen Loch gesessen und nicht weiter gewusst. Ich habe aber für mich den Schalter gefunden, den man umlegen muss, wenn man wieder nicht weiter weiss. Es passiert schleichend, dass es um einen herum dunkler wird und man dann irgendwann nicht weiter weiss. Genau dann ist es Zeit, den Schalter umzulegen. Ich habe oft geweint, aber das passiert mir heute nicht mehr. Wichtig ist: Pflege Deine Krankheit nicht, sondern lebe weiter. Das lenkt ab und hilft. Sondere Dich nicht von der Umwelt und den Freunden ab. Auch wenn diese Dir mit Sicherheit im Laufe der Zeit mit der Frage: " Wie geht es Dir " fürchterlich auf die Nerven gehen. Sage es Ihnen, sie sollen es unterlassen. Dann wirst Du auch nicht ständig an die Erkrankung erninnert.

Falls Du mehr wissen willst, wie es mir so ergangen ist, dann frage einfach.

Lieben Gruß

Honi_01

U<li-RaXtlos


Moin Ilex,

ich muß -wenn- therapiemäßig nach Koblenz. Dort gibt es zum Glück wirklich mehrere große

Rehazentren. Mein Hausarzt will mich halt zu meinem "Lieblingsneurologen" schicken, aber

dass werde ich nächste Woche noch einmal ausführlich mit ihm besprechen. Er ist halt der

Meinung, dass es sich dort um ein renomiertes Schmerztherapiezentrum handelt. Ich bin

halt anderer Meinung, weil der Neurologe mich mit seinen Aussagen bezügl. meiner auf-

tretenden Schmerzen, absolut nicht überzeugen konnte. Ich werde einer Therapie zwar

nicht wiedersprechen -man sollte ja nichts unversucht lassen-. Aber nicht in diesem Reha-

zentrum :(v

Wenn ich zu ihm gehen müßte, würde ich mir so vorkommen, wie es dir bei dieser Schmerz-

therapeutin ergangen ist :-/

Hallo Honi_1,

du kannst scheinbar auch schon ein Buch über die Erfahrungen mit unseren "Göttern in

weiß" schreiben. Nachdem mir wirklich viele Leute geraten haben, es zuerst einmal mit

einer Therapie zu versuchen, will ich diesen Weg ja auch einschlagen. Mein Hausarzt

scheint dies ja auch zu befürworten. Ein OP möchte ich eigentlich auch nur im äußersten

Notfall in betracht ziehen. Wie du schon richtig bemerkt hast, ist es eine brisante Stelle

und man sollte es sich gut überlegen :)z

Ich pflege meine Krankheit nicht, ich versuche so normal wie möglich weiterzuleben und

meinen normalen Alltag zu bewältigen. Einfacher wäre es natürlich ohne diese anhalten-

den Schmerzen.

Die neuen Schmerztabletten die man mir verschrieben hat, sind auch schon wieder so

harte Bomben. Gibt es nichts, was weniger reinhaut ??? Ich stehe schon wieder drei

Meter neben mir. (Dank Novalgin-Tabl. 500 mg und davon 3 Stück/Tag) :-(

Wie sieht es eigentlich bei dir mit Erfahrung in Sachen "richtige Matratze" aus. Hast du

schon einmal einen Arzt gefragt, welche Matratze sich bei Wirbelsäulengeschädigten

bewährt ??? Federkern od. 7 Zonen-Kaltschaum ??? Das ist ja wie im Dschungel. Ich weiß

nur eins. Die viel gepriesenen Nackenstützkissen sind absolutes Gift für mich. Wenn ich

es damit versuche, habe ich den Eindruck, mir würde einer das Genick brechen. Gibt es

da Erfahrungswerte wie man eine Nacht halbwegs schmerzfrei hinter sich bringen kann?

HLoni_x1


Moin Uli,

wegen der Novalgin stehst Du 3 Meter neben Deiner Spur. Nehmen sie denn die Schmerzen? Bei mir war es gleich Null, ebenso wie die vielen anderen stärkeren Medikamente wie voltaren, ibobrufen, vioxx (inzwischen sogar vom Markt genommen, da es Todesfälle gab) und viele andere Mittel, die ich ausprobierte. Der Mensch neigt dazu, Pillen einzunehmen. Das sollte man aber wirklich nur tun, wenn es auch hilft. Die Nebenwirkungen sind dabei nicht zu unterschätzen. Da mir meine Baustelle ausreicht, habe ich es einfach gelassen. In der Uniklinik gab man mir ein Medikament aus dem Giftschrank. Das reichte, um einen Elefanten lahm zu legen. Ich war nicht mehr Herr meiner Sinne. Das kommt für mich überhaupt nicht in Frage. Da ertrage ich lieber die Schmerzen und weiss, dass ich noch lebe. Übrigens, neulich war ich wieder beim Orthopäden zum Spritzen, da hat er mir angeboten, mit Pflastern ohne Wirkstoffe etwas auszuprobieren. Stell Dir das so vor wie beim Tapen.

Ich war erstaunt. Es brachte Linderung. Das liegt daran, dass dort im betroffenen Bereich die Durchblutung angeregt wird. Diese Pflaster bleiben rund 8 Tage drauf. Ist nichts Nachhaltiges, aber immer einen Versuch wert. Vor allen Dingen ohne Nebenwirkungen.

Was Kissen und Matrazen angeht, muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen und ausprobieren. Ich selbst habe die angebotenen Stützkissen und sogar Sitzkissen ausprobiert und kam damit auch nicht klar. Ich habe einfach selbst ausprobiert. Ich habe neben meinem normalen Kopfkissen noch ein Fritzchen (kleines zusätzliches Kissen). Da passt sich der Körper entsprechend an. Man sorgt instinktiv dafür, dass dieses Fritzchen richtig platziert ist. Das Problem dabei ist, dass man es öfters verliert. Aber dann ist man ja auch schon wieder wach.

Das Leben ist für uns nicht leicht. Das müssen wir akzeptieren. In diesem Sinne...

Lieben Gruß

Honi_1

Uoli-R`axtlos


Hey Honi_1,

Novalgin nimmt mir die Schmerzen auch nicht :-(, deshalb verstehe ich auch meinen Doc

nicht, der auf Schmerztabletten besteht. Aber wie schon gesagt, dass werde ich Dienstag abend mit ihm ausdiskutieren.

Tja und nun zu der Sache mit den Kissen. Ich nehme schon seit Anfang April ein -ist mir

ein bischen peinlich |-o |-o- Stillkissen mit ins Bett. Ja ist Zweckentfremdung geb ich ja zu.

Aber wenigstens sind durch dieses Ding meine Halswirbel gestützt. Bekommt mir im

Moment am besten :=o

Lieben Gruß

Ulrike

HOoni_x1


Dann stillt sie halt Deine HWS ;-D ;-D ;-D

Urli2-[Ratylos


Hey Honi_1,

;-D ;-D ;-D

Na ja wenigstens können wir noch darüber lachen. Soll ja die beste Medizin sein.

Also :=o auf die ganzen chemischen Keulen. Vielleicht sollte man es mal mit einem

"Witzeabend" versuchen ???: -D

Liebe Grüße *:)

Ulrike

H{o]nix_1


Eine weitere Empfehlung:

Leider neigen wir HWS-Geschädigten dazu, Schutzhaltungen einzunehmen. Dadurch heben wir die Schultern meistens an. Das kann auf Dauer (wie bei mir leider geschehen) zu weiteren Schäden kommen. Meine Schultern habe ich mehrfach operieren lassen und das sollte man nach Möglichkeit vermeiden. Es ist schwierig, stets darauf zu achten, welche Körperhaltung man einnimmt. Ohne darauf zu achten wird es Folgen haben. Und eines verrate ich Euch: Die Schultern sind sehr schmerzintensiv und in Zusammenhang mit den Schmerzen die die HWS auslösen kann unerträglich.

Gute Besserung uns Allen

Honi_1

U5li-Rattlgos


Hello Honi_1,

dass ist wohl war :)z.

Ich erwische mich auch ständig dabei, dass ich mich verkrampfe oder halt versuche meine

betroffene linke Seite, so oft es geht außen vor zu lassen -sprich nicht zu benutzen, zu

schonen-. Ist grundsätzlich falsch. Habe ich auch schon gemerkt, weil sich meine rechte

Seite jetzt zu Recht bemerkbar macht. Ich bin allerdings eher der -lass die Schultern

hängen Typ-. Gibt mir allerdings so ein Gefühl von ständigem Muskelkater in den Schultern

:-(

Grüße *:)

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