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Hws-OP: Ja oder Nein?

HgonAi_1


Wenn es aufgrund der HWS bei mir ganz schlimm mit den Schmerzen ist, dann hänge ich mich mit der Schlinge auf, die ich mir besorgt habe. Wer beim Krankengymnasten war, der kenn sicherlich auch einen Schlingentisch. Dort liegt man auf dem Rücken und der Kopf wird in die Schlinge gelegt. Ich finde dadurch immer eine unheimliche Entlastung. So 5-10 Minuten reichen. Aber bitte nicht vergessen, wir ticken alle anders, manche ganz besonders. ;-D

U li-Rat5los


Da wäre ich jetzt wahrscheinlich nicht so tollkühn und würde das für meine Person

einfach mal so daheim machen. Bei meinem Glück würde sich die Schlinge wahr-

scheinlich zuziehen ;-D

Wenn ich einfach mal ein bischen entspannt liegen will, benutze ich so ein Nacken-

hörnchen. Obwohl da auch viele anderer Meinung sind. Ich habe schon zu hören

bekommen, das ich meiner HWS damit auch nur schaden würde, sie würde dann

noch mehr erschlaffen. Gut macht irgendwie Sinn. Ich versuche seitdem das Problem

mit vielen Kissen in den Griff zu bekommen, da mir bisher noch keiner sagen konnte,

was ich mal versuchen könnte.

H4o(nix_1


Da schlingt sich nichts zu ;-D

[[http://www.sport-tec.de/s_shop/schlingentisch/index.html]]

Uali-RHatlos


Na ja, sagen wir mal so. Bevor ich nicht in irgendeiner Therapie gezeigt bekomme, wie

das funktioniert, lass ich mich auf so ein Abenteuer nicht ein 8-)

So und jetzt ist für diese Woche erst mal Ende. Ich pack jetzt die Koffer und fahre übers

Wochenende weg, muß mal den Kopf frei bekommen. *:) *:) *:)

Ab Montag können wir dann weiter diskutieren. Allen Geplagten wünsche ich an dieser

Stelle "gute Besserung und ein schönes Wochenende"!!!

LG

s]chNeuns


Hi,

Ich habe seit ca. 7 Monaten das gleiche Problem. Verwoelbungen an C4/C5. Anfangs so starke Schmerzen, dass ich weder sitzen, liegen noch stehen wollte. Schmerzen in rechtem Arm und Schulter, z.t. Taubheitsgefuehle in rechten Fingern.

Nach anfaenglicher Besserung ist jetzt kein Fortschritt mehr. Ohne Belastung relativ gut zu ertragen, sobald ich rechten Arm belaste, Kraempfe im rechten trizeps. Inzwischen hat sich auch meine rechte Oberarmmuskulatur zurueckentwickelt. :-(

Ich war bei verschiedenen Aerzten in den USA (lebe z.Zt. in Michigan) und Deutschland, alle raten zu einer OP.

Frage: Geht jede OP einher mit HWS Versteifung und welche alternativen Behandlungen gibt es?

Interessant, der deutsche Arzt meinte, bei solch einer OP ist Reha nicht zwingend notwendig ??? :-o

Was sagt Ihr ?

Gruesse

Steffen

U li-Ra tlos


Hi Steffen,

zu deinen Fragen kann ich nur folgendes sagen: Die HWS wird bei einer OP auf jeden Fall

versteift, weil du ja ein Implantat zwischen die HW eingesetzt bekommst -so hat es mir

der Wirbelsäulenchirurg erklärt-. Aber nur das Stück HWS, wo das Implantat eingesetzt

wird -ich hoffe, dass ich das richtig verstanden habe-.

So wie ich es weiter verstanden habe, muß nicht unbedingt eine Reha erfolgen. Das kommt

wohl darauf an, wie gut die OP verläuft/der Patient klar kommt. Und natürlich auch, wie die

Krankenkasse reagiert. Manche Kassen bestehen auf eine Reha, lehnst du sie ab, ziehst

du bei Folgebeschwerden die A.-Karte. Manche Kassen lassen aber auch mit sich reden

und es reicht dannach eine ambulante Krankenbetreuung in Form von Krankengymnastik

oder ähnlichem.

@ alle lieben Nutzer,

die mir schon Ratschläge gegeben haben:

Ich bin immer noch kein Stück weiter :-( Mein Super-Neurologe hat meinem Hausarzt immer

noch nicht das Ergebnis der NLG-Messung zukommen lassen :°(. Das ist nun mittlerweile

3 Wochen her. Ich hab meinem HA gesagt, dass ich auf eine zweite Neurologenmeinung

bestehe, die verweigert er mir aber bisher, weil er erst das andere Ergebnis abwarten

will. Nächste Woche Dienstag hab ich mal wieder Termin bei meinem Hausarzt. Sollte

dieses Ergebnis bis dahin nicht vorliegen, werde ich für mich persönlich meine Konse-

quenzen ziehen. Ich werde dann bei meiner Krankenkasse vorsprechen. Ich hoffe, dass

die wenigstens kooperativ sind und mir diese zweite Meinung gewähren. Aber bis dahin

heißt es wieder abwarten und weiterhin schmerzende Nächte und mittlerweile auch Tage

hinter mich bringen. :°(

Liebe Grüße an alle *:)

IMlxex


Hallo Uli!

Meine Krankenkasse (TK) hatte mir gesagt, dass ich den Facharzt wechseln kann sooft ich will, ich muss nur jedesmal das Eintrittsgeld bezahlen. Schwierig wird es nur wenn etwas verordnet wird, dann muss ich mich entscheiden welcher Arzt mich behandeln soll.

Gruß

t_he\-cAaver


Die HWS wird bei einer OP auf jeden Fall

versteift

Falsch, es gibt auch die Möglichkeit der Bandscheibenprothese (an der HWS einfacher möglichl als an der LWS).

Grüße

UOliE-RaKtlos


Hallo Ilex,

mit der Zahlung des erneuten Eintrittsgeldes kann ich leben :)z

Ich müßte halt mit meiner Krankenkasse (BKK) mal abklären, was alles zu Verordnungen

zählt. Nur Medikamente? Oder halt auch wenn es um Reha bzw. OP geht? Wenn die

Entscheidung OP od. Reha gefällt wird, bin ich glaub ich bei meinem Hausarzt besser

aufgehoben. Der kennt mich wenigstens so gut, dass er weiß -die Frau läßt sich nicht

überrennen-. Ich möchte ja schließlich das letzte Wort bei der Entscheidung haben und

nicht, dass irgend einer über meinen Kopf hinweg entscheidet, was mit mir passiert.

@ the-caver,

wieder aus dem Urlaub zurück? Ich hoffe, es war eine schöne und erholsame Zeit.

Was muß ich mir denn unter einer Bandscheibenprothese vorstellen ??? Höre das zum

ersten Mal. In der WS-Chirurgie sprach man nur von einem Implantat in Verbindung

mit der Versteifung. Wie funktioniert das? Macht das auch ein WS-Chirurg od. andere

Fachklinik? Folgt im Anschluss daran auch eine Reha?

Grüße

tHhe-lcaxver


Wenn Du einfach "Bandscheibenprothese" bei Google eingibst, bekommst Du massenhaft Infos und kannst Dir unter dem Ding zumindest was vorstellen (das bekannteste Produkt heißt "ProDisc"). Das Problem ist, dass es sich dabei überwiegend um Werbeseiten von Kliniken und Herstellern handelt - objektive Infos sind Mangelware. Das liegt auch daran, dass es wenige wirklich gute Studien zum Thema gibt. An der HWS ist die Technik wohl einigermaßen etabliert (genaue Daten kenne ich aber nicht), an der LWS einigermaßen umstritten. Da gab es z.B. mal einen Übersichtsartikel im dt. Ärzteblatt, der die Probleme der Methode gut aufzeigt: [[http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/pdf.asp?id=56989]]

Besonders interessant fand ich, dass die Patienten, bei denen die Bandscheibenprothese durch Knochenwachstum ihre Funktion verlor, weniger Schmerzen hatten als die mit funktionierender (beweglicher) Prothese...

Aber wie gesagt, an der HWS scheint es etwas anders zu sein. Näheres sollte Die ein (orthopädischer oder newurochirurgischer) Wirbelsäulenchirurg sagen können.

Grüße

Uqli-RIatlo)s


@ the-caver,

moin,moin *:)

Danke für deine Info! Werde mir das bei aerzteblatt.de mal durchlesen und mit meinen

Ärzten ausdiskutieren. Nach einer bescheidenen Nacht (Schmerzen) hab ich heute

morgen wieder einen Hoffnungsschimmer. Habe mir vor ca. 3 Wochen ein neues Bett

bestellt. So richtig mit teurem verstellbaren Lattenrost (33 Latten davon 5 noch extra

auf Härtegrad einstellbar) und hoffentlich guten 7-Zonen Kaltschaummatrazen. Ich

hoffe, dass es mir nachts auch wieder etwas besser geht, wenn ich in einem guten

Bett liege. Mit den alten Matrazen war wohl eher nicht mehr viel los :-(.

Wenn das erst mal wieder klappt, hoffe ich nur noch die richtige Entscheidung in Sachen

Behandlung zu treffen (OP und/od. Reha), damit ich die HWS-Probleme wieder in den

Griff bekomme. :)z

Wünsche allen Betroffenen weiterhin gute Besserung und an dieser Stelle ein schönes

Wochenende *:) *:)

S6ogtaxn


Hallo,

wie läuft denn so eine OP ab an der Halswirbelsäule??

Vollnarkose nehme ich an und danach??

Halskrause und schön den Kopf still halten??

Wielange wird man Krankgeschrieben ???

Martin

U3li-}Ratqlos


Hallo Sogtan,

schau mal unter dem Link:

[[http://www.neurochirurgie-emden.de/html/hws-operation.html]]

nach.

Ich selbst habe noch nicht mit meinem Chirurgen über den genauen Ablauf gesprochen.

Die Seite oben gibt aber ein ungefähres Bild des Ablaufs wieder. Sehr informativ ist

auch die Seite: [[www.diebandscheide.de]]

Da kannst du dir mal einen kleinen Vorgeschmack über das gesamte Spektrum holen.

Uoli-Rfatl3os


@ the-caver,

wie versprochen habe ich mal nach Bandscheibenprothese gegoogelt. Da wird man leicht

zweigeteilt. Der Wirbelsäulenchirurg hat mir das mit dem Implantat viel einfacher darge-

stellt. Bei ihm hörte sich das so an, dass wenn ich das Implantat einsetzen lasse nur ein

Wirbel aufgefüllt und versteift wird. Die anderen Wirbel würden aber nicht beeinträchtigt.

Jetzt habe ich gelesen, dass bei einer Versteifung die anderen Wirbel dadurch mehr be-

lastet werden, was dann später wiederum zu Veränderungen der HWS durch Überlastung

führen kann und die bis dahin heilen Wirbel sich auch wieder verformen können. Dann

würde das Ganze wieder von vorne losgehen. Hab ich das so richtig interpretiert?

Das Einsetzen einer Prothese soll die Funktionalität der gesamten HWS erhalten. Hört sich

gut an. Anderseits taucht da auch wieder ein aber auf. Man ist sich scheinbar da auch noch

nicht so ganz sicher, das die HWS auf Dauer stabil bleibt und sich nicht verformt.

Da ist guter Rat teuer -der Gang zu einem richtigen Spezialisten wohl nicht zu umgehen-.

Ich glaube da habe ich noch ganz schönen Aufklärungsbedarf. Ich will meine "heilen"

Wirbel nicht durch Fehlentscheidung auch noch in Mitleidenschaft ziehen.

Ich weiß auch nicht, ob die in Koblenz solch eine Prothesen-OP durchführen.

UTli-RKatlos


Moin, moin an alle *:),

nach meinem letzten Arztbesuch brauchte ich erst einmal eine kleine Verschnaufpause.

Ich mußte mal die letzten Wochen Revue passieren lassen und wieder zu mir kommen.

Also letzte Woche Dienstag war ich wieder bei meinem HA. Und man soll es kaum für

möglich halten -sogar das Ergebnis der NLG-Messung lag endlich mal vor-. Wahnsinn!

Ganze 4 Wochen hat der nervige Neurologe dafür gebraucht. :(v %-|

Da mein HA nun alle Ergebnisse vorliegen hatte, waren sie natürlich von seiner Seite

aus auch schon begutachtet. Dazu gehörte der Bericht vom Radiologen, Wirbelsäulen-

chirurg und Neurologen. Was mich geärgert hat, ist die Tatsache, dass mein HA wohl

einzig und allein mit dem Neurologen telefoniert hat. Der Neurologe hat meinen HA

natürlich davon überzeugt, dass für mich nur eine Schmerztherapie in Betracht kommt.

Jetzt soll ich mich mit meiner Krankenkasse in Verbindung setzen und zusehen, dass die

diese Therapie bewilligen. ICH!!! Das ärgert mich total, weil ich es eigentlich nur so

kenne, das dies die Aufgabe des behandelnden Arztes ist. Er hat mir für eine Über-

brückung dieser Zeit (Antragstellung bis Bewilligung) erst einmal 6 x spezielle KG ver-

schrieben. Da ich die aber mit 3 Stück pro Woche machen soll = in 2 Wochen durch-

ziehen soll, muß ich jetzt wieder 14 Tage warten (wegen Terminprobleme). Das ist

doch richtig aufbauend %-|

Mein HA versprach mir, wenn die Therapie nicht anschlägt, dass dann nicht mehr gezögert

werde, sondern dass ich dann sofort operiert werde. Zuerst OP und dann Reha -darauf

hat er sich nicht eingelassen-:-(

Mir bleibt wohl jetzt nichts anderes übrig als mitzuziehen. Ich werde jetzt erst mal die

6 x KG machen. Wenn ich merke, dass mir das nichts bringt oder mein Zustand sich

verschlechtern sollte, werde ich meinen HA sofort wieder aufsuchen. Im Moment bleibt

mir wohl nichts anderes. Wenn ich jetzt kpl. gegen meinen HA schiesse, macht der

wohl dicht. Bis jetzt sind wir eigentlich ganz gut miteinander ausgekommen. Also habe

ich für mich beschlossesn, dass ich erst einmal guten Wille zeige.

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