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Hws-OP: Ja oder Nein?

IRlexx


Moin!

Ich hatte vom Orthopäden eine Überweisung zum Schmerztherapeuten bekommen.

Warum sollst du erst zur Krankenkasse um die Behandlung genehmigen zu lassen?

Gruß

U,liO-Ratlxos


Hallo Ilex,

er will mich ja in ein Rehazentrum zur Schmerztherapie schicken -Langzeittherapie so

6 Wochen-. Das muß wohl lt. meinem HA beantragt werden.

Ulrike *:)

U2li-$Ratloxs


*:) *:) *:),

ich mach mal winke winke an alle die mich bis jetzt mit Rat und Tat so kräftig unterstützt

haben. Mein Männe und ich haben kurzfristig beschlossen, dass wir bevor der Reha-

maraton beginnt, noch ein paar Tage in Urlaub fahren (bis Sonntag abend). Einfach mal

abschalten, soll das Motto sein. Ich hoffe es funktioniert. Wandern, schwimmen und viel

frische Luft -ich denke das wird mir wohl gut tun-:-)

Allen Betroffenen nochmals gute Besserung :)*

LG bis nächste Woche *:)

K#ar.mikxo


Anmerkung zu Deinem Beitrag

" ...Der Neurologe hat meinen HA natürlich davon überzeugt, dass für mich nur eine Schmerztherapie in Betracht kommt.

Jetzt soll ich mich mit meiner Krankenkasse in Verbindung setzen und zusehen, dass die

diese Therapie bewilligen. ICH!!! Das ärgert mich total, weil ich es eigentlich nur so

kenne, das dies die Aufgabe des behandelnden Arztes ist..."

Hallo Uli,

bin erst seit heute hier im Forum angemeldet und in ähnlicher Situation wie Du.

Es ist schon hart: wochenlange Recherche im Internet wg. Klinik- und Rehasuche , Telefonate, Mails etc. (selbst meine Ärzte und Krankenkasse kennt sich nicht aus!!!). Warten auf Termine bei Neurologe (2-3 Wochen), dann ambulanten Termin in KKH (mind. 5 Wochen bis 3 Monate!!!). Die können dann erst den Ü-Schein ausstellen zur stationären Schmerztherapie. Erst wenn ich den habe, kann ich Termin in der Klinik machen, die auch stationär anbietet (bieten nicht viele Kliniken in Deutschland an)(nochmal Wartezeiten und weite Anfahrtswege). Anschließend Kampf um Reha...

Und das alles, obwohl ich laut Aussage meines HA dringend ins KKH muss!!! Um alles selber kümmern, ständig vor verschlossene Türen rennen (den Teil, wo man für blöd erklärt wird lasse ich aus) bzw. mit irgendwelchen Vorschriften konfrontiert werden, die einem zusätzlich Steine (Papierkram über Papierkram) in den Weg legen. Alles angeblich, weil die KKn Gelder einsparen müssen...

Das, was ich am schlimmsten finde ist jedoch, dass die Schmerztherapie einen mit Medikamenten vollstopft (schön für die Pharmaindustrie) und dann bekommst Du einen Psychlogen an Deine Seite, der Dir beibringen soll, wie Du Deine (eingebildeten ???) Schmerzen vergessen sollst (Stichwort: Schmerzgedächtnis)!!!

Für mich eine reine Symptombehandlung. Einerseits sicherlich ein verlockender Gedanke, mal für eine Zeit lang ohne Schmerzen zu sein, doch die Ursache ist damit ja nicht behoben.

Ich habe in 15 Jahren auf schmerzvolle Art und Weise lernen müssen, wo meine Möglichkeiten und was meine Grenzen sind.

Was ist denn, wenn man schmerzfrei ist und sich dann wieder Dinge zutraut, die letztendlich eine OP forcieren ???

Mein Arzt sagt selbst, wenn es um Menschenrechte geht, sollte sich Deutschland lieber mal im eigenen Land umschauen, bevor es mit dem Finger auf andere Länder zeigt ...

So, ich hoffe, dass ich niemanden mit meiner Kritik vor den Kopf gestoßen habe, doch so waren/sind meine Erfahrungen.

Wer will sich schon freiwillig verschrauben lassen, wenn noch nicht einmal klar ist, ob es einem danach wirklich besser geht?

Und die monatelange Umstellung! Ich habe mit operierten gesprochen... man muss aufpassen, dass man nicht verrückt wird!

Eine Hilfe im Haushalt wird (wenn überhaupt) aber nur eine kurze Zeit von der KK bewilligt. Und jetzt lese ich, das alles soll auch noch ohne Reha funktionieren ??? Kommt zwar wohl auch auf die schwere der OP drauf an, aber wenn ich mitbekomme, für was andere Leute alles eine Reha genehmigt bekommen haben (z.B. Fahrradsturz, Arm gebrochen > Reha!) ???

Jetzt habe ich aber genug geschrieben |-o

Ganz liebe Grüße an alle HWSler bzw. CZSler (und CFSler)

Karmiko

U1li-`RaMtXlos


Hallo an Alle,

ich melde mich noch einmal bei euch. Ich habe die Sache mit der Krankenkasse jetzt

geklärt. Der Leiter überläßt mir die Entscheidung ob Reha oder OP. Er sagte mir, ich

solle erst einmal die KG machen und sehen, wie mir das bekommt bzw. ob mir das

etwas bringt. Dannach solle ich mich noch einmal mit meinem Hausarzt beratschlagen,

gegebenenfalls noch einmal mit dem Wirbelsäulenchirurg unterhalten. Dannach solle

ich selbst eine Entscheidung treffen, was ich für mich als die beste Lösung in Betracht

ziehe. Das werde ich jetzt auch so machen. Ich melde mich von Zeit zu Zeit wieder,

wie es weitergeht.

Allen Betroffenen wünsche ich weiterhin gute Besserung. Bis bald

U#li-R^atlxos


Hallo an Alle,

ich habe da noch einmal eine Frage. Bezügl. der Reha, welche ich machen soll, war mein

HA so frei und hat mir Kopien der Befunde ausgehändigt. Ich soll diese im Rehazentrum

vorlegen, die würden dann wissen was zu tun ist. Hallo -was ist das denn nun schon

wieder für eine abgefahrene Nummer-. Kein Reha-Antrag -lt. Krankenkasse-. Ich brauche

dort wohl nur anrufen, mich auf den Leiter unserer Krankenkasse berufen, dass die

Kosten übernommen werden. Na gut könnte funktionieren. Als ich das meinem HA mit-

geteilt habe ging der dann auch ganz zwanglos an die Sache heran. Ich solle mich dann

darum kümmern, in dem Rehazentrum anrufen und anfangen. Häää ???

Als ich dann fragte, was ich dort sagen soll bekam ich dann die Antwort: Holen sie sich am

besten diese Woche noch ihre Befunde ab, legen sie diese dem Arzt im RZ vor, er weiß

dann was zu tun ist. Halloooo ist das normal ???

Jetzt habe ich den Befund von diesem verrückten Neurologen in Händen. Er empfiehlt für mich

eine intensive und individuell gestaltete Rehamaßnahme, die aber "multimodal"

sein soll. Kann mir einer sagen, was das ist?

Ich habe jetzt 5 KG hinter mir -die letzte war gestern- war absolute Spitzenklasse eben nur

vom Feinsten. Die habe ich wahrscheinlich in dieser Form bekommen, weil ich der Therapeutin

sagte, ich würde lieber intensive gute KG machen, als wochenlange Reha. Sie will mir jetzt

dabei helfen, dies durchzusetzen. Sie sagte mir, wenn mein HA endlich mal grünes Licht für

eine gründliche Behandlung gibt, könnte sie endlich mal richtig loslegen. Sie würde ja immer

nur für 4 - 6 Behandlungen beauftragt, wenn die Maßnahme dann greift, würden die Patienten

dann weitergeschickt. Sie könne doch nun nicht nach 4 - 6 KG Wunder bewirken, wenn wie

in meinem Fall Maßnahmen jahrelang nicht durchgeführt wurden. Leuchtet mir ein. Ich werde

dies auch meinem Arzt sagen. Was über 4 Jahre verschleppt wird, kann ja nach 6 KG noch

nicht weg oder viel besser sein. Die gestrige Anwendung hat mir allerdings sehr gut getan,

habe mich lange nicht mehr so wohl gefühlt. Das möchte ich gerne weiter machen, zusätz-

lich dann auch noch Fitness-Studio mit geeignetem Aufbauprogramm für mich. Studio werde

ich wohl selbst zahlen müssen. Die KG wollte ich mal mit meiner Krankenkasse besprechen.

Vielleicht bezahlen sie ja anstelle einer Reha eine intensive KG.

Aber wie gesagt, ich müsste erst einmal wissen, was es mit diesem "multimodalen Konzept"

auf sich hat. Der Leiter der Krankenkasse kann damit nichts anfangen, mein HA hat dazu

nichts gesagt. Bin für jede Antwort dankbar.

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