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Schmerzen Rücken/Gesäss/Bein

zTestnfullxy hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum!

Ich (männlich, 27 Jahre alt) habe schon seit einigen Wochen enorme Probleme mit meinem unteren Rücken - die Schmerzen strahlen in die linke Gesässhälfte bzw. in das linke Bein, bis ganz nach unten. Die Schmerzen waren anfangs beim Gehen extrem, sodass ich nicht richtig auftreten bzw. den Fuss nur "mitschleifen" konnte.

Wegen dieses Problemes war ich bei meiner Hausärztin, welche mir sofort zweierlei Medikamente verschriebn (Tabletten) und sie meinte, falls die Schmerzen in 14 Tagen nicht besser werden, sollte ich nochmals vorbei kommen. Genau das war der Fall, die Tabletten hatten irgendwie keine Wirkung. Bei meinem nächsten Besuch bekam ich eine Überweisung zu einem Neurologen.

Vergangene Woche hatte ich also einen Termin bei diesem - er untersuchte mich, fragte mich nach den Beschwerden und stellte fest, dass der linke Fuss bei Belastung "schwächer" sei (eben wegen meiner Schmerzen) und meinte, dass es die Bandscheibe sei (das sah man auch am Röntgen). Er sagte ich sollte erstmal ein CT machen, dann schaun wir weiter. Also machte ich am vergangenen Montag ein CT meiner Wirbelsäule, die Befunde bekomme ich aber erst morgen (Donnerstag).

Heute morgen stand ich auf und hatte plötzlich übelste, wirklich extreme Schmerzen im Gesäss und linken Bein ... vor allem beim Aufstehen war das kaum erträglich ... es schmerzte einfach die gesamte linke Seite - weiters hatte ich ständig ein Kribbeln im Fuss, als würde er ständig einschlafen ... nach einigem hin und her konnte ich mich irgendwie überwinden in die Arbeit zu fahren ... da ich einen Bürojob habe, dachte ich mir, dass es beim Sitzen nicht so schlimm sein würde - so ist es auch, nur muss ich natürlich auch manchmal aufstehen usw., und da war es unerträglich ... also entschloss ich mich zu meiner Hausärztin zu fahren, diese gab mir sofort eine Spritze und verschrieb mir zusätzlich Novalgin-Tropfen.

Sie meinte dass die Beschwerden eindeutig die Bandscheibe verursacht - ich sagte ihr dann aber, dass es Tage gibt, an denen ich fast keine Schmerzen habe, plötzlich kommen sie dann wieder - das wäre laut ihr wieder absolut untypisch für einen Bandscheibenvorfall ... sie konnte sich das auch nicht erklären.

Durch die Spritze habe ich beim Gehen und STehen nicht mehr diese extremen Schmerzen, ich sage so, es ist erträglich geworden.

Aber welche Ursache könnten meine Beschwerden wirklich haben? Was mach ich am besten gegen die Schmerzen (Termin beim Neurologen habe ich nächsten Mittwoch)?

Vielen Dank für Antworten.

MfG

Antworten
s,unn$yarxielle


*:)

Für mich hört sich das nach einer Lumbalischialgie an, oder auch

Ischias genannt. Das ist eine Reizung des Ischias-Nervs, verursacht

durch einklemmen ö.ä. Strahlt über das Gesäß bis ins Bein aus und

kann auch Ausfallerscheinungen hervorrufen.

Fürs Erste kann Wärme helfen, ich würd aber dringend mal zum

Orthopäden.....

zqesytfulxly


Hallo!

Vielen Dank für die Antwort.

Ich habe bereits einen Termin beim Neurologen - wäre der Orthopäde die bessere Anlaufstelle?

MfG

zestfully

s:unnyariselle


Weiß ich nicht, aber ich war mit diesen Symptomen immer beim Ortho....

z2es tfu+lxly


Ich habe auch die Befunde meiner CT-Untersuchung erhalten, welche ich Ihnen gerne mitteilen möchte (um mich auf meinen Neurologen-Besuch am kommenden Mittwoch vorbereiten zu können):

Segment L3/L4:

Geringgradige, dorso-mediane Protrusion mit Abflachung des Duralsackes von ventral. Reguläre Weite der Foramina intervertebralia und des knöchernen Spinalkanals.

Segment L4/L5:

Auch hier zeigt sich eine geringgradige, dorso-mediane Protrusion mit Pelottierung des Duralsackes von ventral. Keine Foramen- oder Spinalkanalstenosen.

Lumbosacrales Segment:

Links medio-lateraler Diskusprolaps mit Bedrängung der Nervenwurzel S1 links im Abgangsbereich und geringgradiger nach dorsal Verlagerung derselben. Keine Foramen- oder Spinalkanalstenosen.

DIAGNOSE:

Geringgradige, dorso-mediane Protusionen in den Segmenten L3/L4 und L4/L5 mit minimaler Pelottierung des Duralsackes von ventral.

Links medio-lateraler Diskusprolaps im Segment L5/S1 mit Bedrängung der Nervenwurzel S1 links im Abgangsbereich und geringgradiger nach dorsal Verlagerung derselben.

Keine Foramen- oder Spinalkanalstenosen.

Was kann ich aus diesem Befunde herauslesen? Ist es wirklich möglich, dass ich durch diesen Befund so arge, kaum auszuhaltende Schmerzen habe (da in jedem Satz geringfügig vorkommt - natürlich bin ich froh darüber, jedoch versteh ich diese Schmerzen dann nicht)?

Wäre für Antworten SEHR dankbar.

MfG

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