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Ich klemme mir dauernd Nerven ein

M.aikgy1748x2 hat die Diskussion gestartet


Hi Leute,

ich habe hier schon einigen versucht zu helfen aber jetzt brauche ich doch auch mal selber hilfe.

vielleicht wurde soetwas in der art hier schon besprochen dann tut es mir leid,aber ich fasse es rotzdem kurz zusammen und hoffe das jemand rat hat.

ich bin mit einer unterschenkelbehinderung auf die welt gekommen und durch dieses problem und anderen sachen wurde ich 13 mal operiert habe schon jahre im krankenhaus verbracht und bin fast 10 jahre auf krücken gelaufen.7durch das krückenlaufen hat sich leider keine rückenmuskulatur aufgebaut weil ich ja meinen körper auf den armen getragen habe.

desweiteren hatte ich bis zu meinem 17ten lebensjahr ein 8cm kürzeres bein , wobei sich meine wirbelsäule dementsprechend verformt wurde.vor etwa 7 jahren fingen bei mir schon rückenprobleme an.schmerzen etc.

ich habe regelmäßig ärzte besucht die mir nur medikamentös weiterhelfen konnten.irgendwann war es so schlimm das ich wirbelgleiten hatte und am lws operiert wurde.

die schmerzen gingen weg(im lws-bereich) aber die im bws und hws blieben.

irgendwann wurden auch die schmerzen immer schlimmer bis ich mir im hws in regelmäßigen abständen von 6 - 20 wochen einen nerv eingeklemmt habe.

die untersuchungen ergaben das ich eine bandscheibenvorwölbung im hws habe die sich aber nach meinung der ärzte nicht stark ausprägt und ganz normal sei.

irgendwann fing es auch im bws an und da ergab sich aus untersuchungen das ich einen blockwirbel habe und das aber auch nach meinung der ärzte nicht so schlimm sei.

ich habe es ewig mit schmerzmitteln überbrüggt und bin arbeiten gegangen.die medikamente wurden immer mehr bis ich von einer überdosierung zum arzt musste und er mir es nur verboten hatte so viel zu nehmen.leichter gesagt als getan.kurze zeit später hatte ich eine reha.ich erhoffte mir daraus sehr viel und dachte das ich danach wieder arbeiten kann.

aus der reha raus habe ich noch eine nareha bekommen.die schmerzen waren natürlich nicht weniger geworden aber ich habe schonmal wieder einen regelmäßigen medikamentengebrauch

das problem ist.ich bin jetzt seit mehreren monaten krankgeschrieben und habe mir in den letzten 3 monaten am unteren bws , am oberen bws sowie am hws insgesamt 9 mal einen nerv eingeklemmt.

die ärzte haben mich auf morbus bechterew untersucht und haben herausgefunden das ich diese grundkrankheit zwar habe aber anscheinend nicht aktiv ist.das soll so viel heißen wie : ich habe diese krankheit doch nicht , denn die schmerzen würden sich nicht so ausdrücken.so meinen es die ärzte.bei mir wurde festgestellt das aber doch mehrere wirbel( insgesamt 5) miteinander verschmolzen sei.

die ärzte behaupten aber trotzdem das es nicht davon kommt.

kennt jemand das problem oder hat jemand so etwas wie ich und weiß über sich schon mehr?

oder hat auch jemand morbus bechterew bei dem gesagt wurde es wäre nicht aktuell ?

ich schreibe weil ich heute bei der nach-reha (irena) war und mit einem eingeklemmten nerv wieder nach hause kam.

bei der reha machen die schon alles richtig , aber trotzdem klemm ich mir immer wieder nerven ein.heute kann ich mich zum beispiel garnicht mehr bewegen außer diese tasten hier zu tippen.

über ratschläge, erfahrungsbericht oder sonstige meinungen wäre ich sehr glücklich und dankbar.

einen lieben gruß maiky

Antworten
MHaikfy17x482


Scheint wohl so das ich ein einzelfall bin.

gibt es garkeinen den es so oder so ähnlich ergeht/ging ???

Mcai9ky17x482


Ist der text zu lang , oder warum antwortet mir keiner ???

Gibts niemanden der was dazu sagen kann ???

{:( {:( {:( {:( {:( {:( {:( {:( {:( {:( {:( {:( {:( {:( {:( {:( {:( {:(

CglairAMatin


Hallo Maiky,

Ist der text zu lang

Nein, ist er nicht.

Gibts niemanden der was dazu sagen kann

Das ist vermutlich der Fall. Deine Probleme sind schon recht kompliziert, damit sind Laien wohl überfordert. Ich schreibe trotzdem mal, was mir dazu einfällt.

Bandscheibenprobleme habe ich nicht sondern nur eine Freundin von mir, ich habe nur eigene Erfahrungen mit blockierten Wirbeln. In beiden Fällen halte ich starke Verspannungen in der Muskulatur für die Ursache. Diese Verspannungen widerum haben ihre Ursache in psychischen/seelischen Störungen bzw. bei Dir vermute ich auch Spannungen aufgrund falscher Körperhaltung. Mit der Lösung dieser Verspannungen kannst Du evtl. einen Teil Deiner Rückenprobleme verringern. Mit Lösung meine ich nicht mehr Sport bzw. Muskelaufbau sondern Entspannung. Auch bin ich inzwischen zu der Ansicht gelangt, dass man zu mehr Gesundheit kommt, wenn man nicht nur die körperlichen Probleme behandelt sondern den ganzen Menschen (=ganzheitlich).

Zu den psychischen/seelischen Ursachen der Verspannung:

Jetzt kommt bestimmt wieder der Aufschrei: Nicht die Psychoschiene! Ich erlebe gerade an meinem eigenen Körper, welche körperlichen Probleme sehr unbewusste psychische Störungen auslösen. Gerade arbeite ich mit Psychosomatischer Energetik nach Dr. Banis einen Konflikt ab, von dem ich bis dahin nichts wusste, der schon mein Leben lang Spannung in meiner LWS verursacht. Es ist so herrlich, endlich nicht mehr das Gefühl zu haben, im unteren Lendenbereich verkrampft zu sein. Und diesen Zustand erreiche ich "nur" mit ein paar homöopathischen Tropfen. Dass psychische und seelische Störungen sich auf den Körper auswirken, hat schon Wilhelm Reich in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts erkannt. Hier mehr Erläuterungen dazu:

[[http://www.rubimed.com/downloads/Repetitorium.pdf]]

[[http://www.drbanis.com/Inhalte.htm]]

[[http://www.wilhelm-reich-gesellschaft.de/cms/index.php?page=cat&catid=1]]

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Ich habe bei meinen Rückenproblemen sehr gute Erfahrungen mit Osteopathie gemacht. Mein Osteopath sieht und fühlt, wo ich "falsch" bzw. verkrampft bin. Osteopathie ist anders als Krankengymnastik oder Massage. Es werden die Selbstheilungskräfte des Körpers angesprochen. Nach der Behandlung ruckelt sich mein Körper noch zwei bis drei Wochen lang neu zurecht. Ich fühle mich viel aufrechter und gelöster. Vielleicht ist Osteopathie ja auch für Dich hilfreich.

[[http://www.osteopathie.de/osteopathie-moeglichkeiten.html]]

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Da Du sehr spezielle Ratschläge brauchst, ist evtl. das Bandscheibenforum geeigneter für Dich.

[[http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?s=7dd06285e7a4cdbed8664586c8daf8c3&act=idx]]

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Gruß

M]aiky1"7482


erstmal vielen vielen dank für deinen alngen text und deinen gedanken und einstellungen dazu.

aus den paar sätzen habe ich mit sicherheit mehr gewonnen als dem ganzen gequake von all den ärzten in letzter zeit.helfen wollen sie ja alle , aber irgendwie denken alle nur an was anderes als an die krankheiten.

wie z.b. die krankenkasse ruft mich an(eine rehaberaterin) und die erste frage ist : ist jetzt schon was rausgekommen mit dem arbeitsamt.der andere ist mein arzt , dessen erste frage ist : und nehmen sie jetzt nur noch 3 mal am tag ihre tabletten.

es ist furchtbar aber das erste ist immer nur geschäftlich als das jemand mal nach der gedundheit fragt.vorallem wo sie doch alle für den gedunheitlichen bereich arbeiten.naja egal.

deine worte haben sehr viel gebracht , auch wenn ich schon in der richtung tendiert habe.

ich habe vor langer zeit schonmal einen tipp bekommen zu einem naturheiler zu gehen der vegetative therapie vollführt.da es leider sehr kostspielig ist musste ich es aus gründen immer hinausschieben , aber ich denke das es an der zeit wird endlich dafür zu sorgen das ich dort hin gehe.

ich werde mir dein text sowie die seiten das ein oder andere mal wieder durchlesen um mich daran zu erinnern doch diesen weg zu gehen. deshalb vielen vielen dank. es hat mir sehr viel geholfen.

alles liebe und gute auch dir.

gruß maiky

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