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Ischiasschmerzen, nach 11 Wochen immer noch

s7pira+lsta<irciasxe hat die Diskussion gestartet


Habe mich jetzt hier registriert, weil sowohl ich als auch meine Hausärztin mittlerweile mit dem Latein am Ende sind.

Ich hatte im März 2008 zum ersten Mal in meinem Leben (werde im Januar 18) einen eingeklemmten Ischias und da das bei uns eine Art Familienkrankheit ist, hat mich meine Mutter sofort zur Hausärztin gefahren, dass ich die Spritze kriege. Okay, gut, Spritze bekommen, am Tag darauf war's wieder okay.

Am Samstag, den 12. Juli haben wir mein Zimmer neu gestrichen und da sich mein Rücken danach etwas steif anfühlte (aber nicht wehtat), habe ich den Oberkörper einmal nach links und einmal nach rechts bewegt, wobei mir ein Schmerz in die rechte Rücken-/Hüftregion schoss, dass ich mich erstmal auf den Boden fallen ließ, weil ich vor Schmerzen nicht mal mehr stehen konnte. Ich hatte zunächst noch gedacht, es würde wieder werden, aber das trat nicht ein. Da unsere Hausärztin im Urlaub war, fuhren wir also ins Krankenhaus, wo man mich auf die Kinderstation (!) verwies. Dort angekommen war sich die junge Assistenzärztin nicht sicher, was es sein könnte und wollte in der Orthopädie anrufen, als ihr Oberarzt hereinschneit und noch nicht mal ein "Grüß Gott" rausbringt. Er hebt mein ausgestrecktes Bein hoch und ich schreie vor Schmerz auf und er meint: "Wirst du dich eben verrissen haben." Bleibt zu sagen, dass ich hier in Österreich in der 2. Damenbundesliga Fußball spiele, also dreimal die Woche Training habe und einmal bzw. zweimal ein Spiel. Ich weiß also, wie es sich anfühlt, wenn man sich "verrissen hat". Der Arzt wird auf diesen Hinweis hin jedenfalls zum richtigen Ekelpaket und sagt seiner Assistenzärztin, sie solle mir Voltaren 100 aufschreiben und basta. Ich sage ihm, dass ich zuhause bereits ne Voltaren genommen habe, die aber nichts hilft und er will mich an den Voltarentropf hängen. Ich sage ihm, dass ich mich nicht wegen so ner Kleinigkeit für drei Tage (sein Vorschlag) ins Krankenhaus lege und dass er mir doch bitte einfach die Spritze geben solle. Er brüllt mich an, woraufhin ich einfach aufgestanden bin und gegangen bin.

Nachdem zwei Wochen später trotz täglichem Voltarenfressen immer noch nichts besser war, sind wir zu einem Privatarzt gegangen, ein Orthopäde. Dieser ordnete ein MRT der Lendenwirbelsäule an (Verdacht auf Bandscheibenprotrusion), was ich auch drei Tage später hatte. Allerdings alles ohne Befund. Da ich dann insgesamt drei Wochen nach diesem Vorfall im Urlaub in Deutschland bei meinem ehemaligen Hausarzt war, ließ ich mir die Diagnose mit dem Ischias bestätigen. Der Arzt (zu dem ich großes Vertrauen habe) tastete die Gegend ab und besah das MRT-Bild noch einmal und meinte, der Nerv sei geschwollen und eventuell mittlerweile entzündet. Er verschrieb mir Musaril, damit sich die Muskulatur nicht so verkrampfe und zusätzlich Voltaren, da die Kombination "normalerweise hilft".

Allerdings brachten drei Wochen mit dieser Medikamentenkombination auch nicht viel, außer viel Schlaf und etwas Abhilfe. Dann sind wir zur jetzigen Hausärztin, die die Ischiasdiagnose meiner Eltern sofort unterschreibt - die hat sofort mit der Akupunktur angefangen und Heilgymnastik verschrieben. Zusätzlich Stromtherapie und Massagen zur Lockerung der Muskulatur. Das ist jetzt exakt 23 Tage her, also drei Wochen, in denen ich jede Woche zweimal Heilgymnastik, zweimal Akupunktur, einmal Stromtherapie, einmal APM (Akupunktmassage) und einmal normale Rückenmassage hatte. Dazu noch jeden Tag ein heißes Bad. Jedoch werden die Schmerzen immer schlimmer statt besser.

Am Schlimmsten sind sie, wenn ich aus dem Sitzen aufstehe oder mein Bein gestreckt anheben will. Blöderweise ist die Bewegung wichtig für mich, da ich beim Fußball im Tor stehe und Abschläge aktuell die reinste Qual sind. Lockere Bewegung (Joggen) habe ich auch schon versucht, alles ohne Erfolg.

An einem Samstag (6.9.) waren dann die Schmerzen wie weggeblasen. Dann habe ich beim Fußballspiel meiner Mannschaft zugeschaut, saß 90 Minuten auf der Bank, am Tag drauf waren die Schmerzen wieder da.

Ich hatte sogar versucht, einfach "durchzubeißen" und war zweimal im Training. Laufen und springen ist kein Problem, nur die Schussbewegung und die Bewegung beim Abschlag aus der Hand gehen gar nicht. Am Sonntag drauf habe ich versucht zu spielen und musste bei jedem Abschlag schreien, weil es so weh tat. Habe mich 70 Minuten durchs Spiel gequält, bevor ich endlich vom Platz humpeln konnte.

Dazu kommt in den letzten zwei Wochen noch ein ekliges Kribbeln in der Mitte der Wade, das meist "nur" bis in die Ferse geht, manchmal allerdings so stark ist, dass ich es zwischen dem großen Zeh und dem zweiten Zeh spüre. Ich habe mal eine Skizze hochgeladen und den Link unten hingesetzt, damit ihr euch irgendwas vorstellen könnt, wo es weh tut. Rot ist der Schmerz, blau das Kribbeln.

Den nächsten Termin beim Orthopäden hab ich leider erst in zwei Wochen bekommen, wäre schön, wenn mir hier jemand nen Rat geben könnte, bezüglich Behandlung. Auch Vermutungen, was es noch für eine sein könnte, werden gerne angenommen.

[[http://img206.imagevenue.com/img.php?image=70521_skizze_122_544lo.jpg]]

Hoffe auf Antworten.

Liebe Grüße,

sprialstaircase

Antworten
HHolWger-y2x3


Hallo Spiralstaircase,

bei diesen Beschwerden ist es in der Anfangszeit nicht von grosser Bedeutung, was genau die Ursache ist. Dauernde Schmerzen ergenben eine Schonhaltung, das erzeugt Verspannungen, muskuläre Dysbalancen, das ergibt einen Teufelskreis. Die Behandlung sieht bei akuten Rückenbeschwerden allgemein so aus, dass zuerst eine vernünftige (also ausreichende Schmerzmedikation durchgeführt wird. Das alleine wird die Ursache natürlich nicht beheben. Also kommt der nächste Schritt: Krankengymnastik, zur Stärkung der wirbelsäulenstützenden Muskulatur an Bauch und unterem Rücken. Wichtig ist, etwas aktives zu machen, passive Behandlung wie Massagen bringt da nur wenig. Bleiben die Beschwerden trotzdem therapieresistent, wird in Schritt 3 die genaue Ursache durch Röntgen, CT/MRT ermittelt. Wobei mir mal ein Chirurg gesagt hat, das vermutlich bis zu 50% aller Radiologen nicht in der Lage sind, ihre eigenen Aufnahmen richtig zu interpretieren. Sei es durch mangelndes Fachwissen oder auch grottenschlechte Aufnahmen. Diese Erfahrung kann ich für mich bestätigen. Es muss also nicht unbedingt sein, dass in deinem Fall das MRT "ohne Befund" ist. Weißt Du, ob der betreffende Zwischenwirbelraum noch normale Höhe hat, oder verschmälert ist? Sind knöcherne Verschleißerscheinungen zu sehen? Ist der Ischiasnerv an irgendeiner Stelle bedrängt? Dein Alter spricht sicherlich dagegen, aber durch die bekannte Familienkrankheit ist ein frühzeitiger Verschleiß wohl nicht unmöglich. Es muss ja nicht unbedingt eine Bandscheibenvorwölbung oder ein Bandscheibenvorfall sein, was solche Schmerzen auslöst. Die Schmerzen und das Kribbeln sprechen jedenfalls dafür, dass der Ischiasnerv dauernd bedrängt wird.

Stufe 4 der Behandlung könnte dann, z.B. eine Therapie mittels CT gesteuerter Spritzen sein. Es wird unter Sicht ein Medi-Cocktail aus u.a. Kortison, kurzzeitig und langzeitig wirkendem Betäubungsmittel gespritzt, meistens 4-6 Spritzen in gewissem Abstand, in Kombination mit Krankengymnastik und/oder Wassergymnastik. Das kann ein Abschwellen bewirken, die Beschwerden verschwinden.

So, das wären meine Vermutungen dazu.

*:)

Liebe Grüße

Holger

mkontyh pytxhon


wow...holger-23 hat da spitzenmässig geantwortet, allerdings so allgemein, wie es nötig ist, denn:

ich glaubs nicht, die TE hat ja gar nicht die geringste Absicht, sich zu schonen und Ruhe zu geben und den gereizten Nerv "ruhen zu lassen".

Hat das kein Arzt zu dir gesagt?

Du gehst trainieren und spielst den Ball?

Und wunderst dich, dass nichts besser wird?

Weiss das deine Hausärztin?

Wenn sie mit ihrem Latein am Ende ist? Wohl nicht!

Erstmal: Familienkrankheit-Erbkrankheit Ischias gibt es wohl nicht, sondern Bandscheibenbeschwerden/eingeklemmte Nerven/, das bekommen alle mal im Leben, der eine früher oder später.

Ich wurde mit 28 an der Bandscheibe operiert, wegen POTRUSION.

(war eine seítliche Auswölbung im Bereich L 4-5)

L=Lendenwirbelsäule !

Seitdem habe ich alle Jahre Rückfälle mit Schmerzen, wie du sie beschreibst. Denn mir wurde da die eine Bandscheibe entfernt, damit bin ich an der Stelle komplett steif und nun rutschen die darüber und darunter aus ihrer normalen Position.

Ich hatte damals genau die Schmerzen, die du beschreibst, bzw. auf deiner Skizze erkennbar sind, nur auf der anderen Seite.

Auch bei mir wurde damals 6 Wochen von unfähigen Ärzten herumgedocktert, bis endlich mal die richtige Diagnose gestellt wurde.

Nach 2 Monaten wurde ich endlich von einem Spezialisten operiert.

Du brauchst:

erst mal Ruhe geben, kein Training, kein Spiel!

Die Diagnose mit dem entzündeten Nerv klingt plausibel, denn du hast diesem noch keine Zeit gegeben, sich zu beruhigen. (Kann 2 Wochen dauern, aber du musstest ja gleich ausmalen!) Kopfschüttel!

Du brauchst eine guten Physiotherapeuten, der dich vorsichtig streckt,

ausmassiert.

Kurzeinschulung: um deine Wirbelsäule befinden sich viele kleine Muskeln, sowie Nervenbahnen, im Lendenwirbelbereich kreuzen diese durch kleine Löcher die Seite, d.h. die Bahnen von linken Wirbelsäulenbereich gehen ins rechte Bein und umgekehrt.

Wenn z.B. durch Kälte (oder nichtaufgewärmter Muskel) sich eine dieser feinen Musklen verspannt und einen Nerv anklemmt, entstehen diese Schmerzen, oder eine Bandscheibe rutscht heraus und klemmt einen Nerv an. Dieser Nerv MUSS nun Ruhe haben, die erste Aktion ist die Spritze, um den Muskel zu ENTspannen, damit der Druck auf den Nerv nachlässt.

Der tut aber nun trotzdem weiter weh, dafür gibt es dannTabletten und das wichtigste: SCHONUNG!!!!

Wahrscheinlich geht es dir am besten, wenn du aufstehst und langsam herumgehst. Wenn du zurückgelehnt auf der Couch liegst, sollte es besser sein. Fies ist dann das aufstehen und gerade sitzen.

(je nach Lage des Nerves).

Nochmal: Schonung, aber leichte Bewegung, nicht den ganzen Tag sitzen, herumliegen. Geh ins Schwimmbad, das entlastet. Vorsichtiges Aufhängen an einer Reckstange kann helfen. (Helfen lassen)

Später dann Wirbelsäulengymnastik mit dem grossen Ball.

Beckenkreisen im Sitzen.

Such einen Wirbelsäulenspezialisten in deiner Stadt.

(Physiotherapeut!)

Offensichtlich bist du auf unfähige Ärzte gestossen.

Lass deinen Sport ruhen, bis du wieder ganz hergestellt bist.!

:°_

m!obnty &pPyth6on


..vergiss den Satz mit dem Ausmalen und Kopfschütteln, hab mich verlesen.

hier kann man ja nicht editieren...

sepirDalLs}tairscaxse


Danke erstmal für eure Antworten! Mir war insgeheim ja auch irgendwie bewusst, dass das mit dem Sport nicht gut sein konnte, aber nach fast 2 Monaten nur rumliegen und schonen wär ich beinahe Amok gelaufen, weil ich ja dauernde Bewegung gewöhnt bin und auch brauche. Aber gut, das wohl Satz mit X... Die Ärztin wusste davon, die hat sogar gemeint, ich sollte es mal versuchen, vielleicht denke ich nur dauernd an den Schmerz, wenn ich zuhause bin usw. Hat es also als ein eher psychisches Problem dargestellt, dass die Schmerzen noch da sind.

@ Holger:

Der Orthopäde hat damals als Ursache gemeint, dass der Ischias im Bereich L5/S1 eingeklemmt war, sich mehr oder weniger wieder ausgeklemmt hat und nun von der Muskulatur bedrängt wird. So hat er mir das damals erklärt. Wie das Ganze zustandekommt, war mir schon klar, wie gesagt, schon einige Fälle in der Familie gehabt.

Ausreichende Schmerzmedikation? Davon träume ich im Moment. Nach Voltaren und Meloxicam sind wir aktuell bei Tramadol angelangt und da hilft die 50 mg-Tablette gar nichts. Selbst die zweite hilft nicht. Das mit der Krankengymnastik dachte ich mir auch schon, aber die Physiotherapeutin, bei der ich bin, ist eher für passive Behandlung - das heißt, ich liege 50 Minuten da und sie drückt auf dem Oberschenkel und der Hüfte herum.

Weißt Du, ob der betreffende Zwischenwirbelraum noch normale Höhe hat, oder verschmälert ist? Sind knöcherne Verschleißerscheinungen zu sehen? Ist der Ischiasnerv an irgendeiner Stelle bedrängt? Die Schmerzen und das Kribbeln sprechen jedenfalls dafür, dass der Ischiasnerv dauernd bedrängt wird.

Meine Wirbelsäule haben zwei Orthopäden und zwei Allgemeinmediziner für gesund erklärt, die knöchernen Strukturen sind alle okay, die Bandscheiben auch - abgesehen von einer leichten Vorwölbung, die laut dem MRT-Befund "so gering ist, um es schon eine Protrusion zu nennen". Das Kribbeln kam mir auch komisch vor, kennt man ja, wenn man den Arm irgendwie blöd über eine Stuhllehne hängt oder so, dann kribbelt's ja auch.

Stufe 4 der Behandlung könnte dann, z.B. eine Therapie mittels CT gesteuerter Spritzen sein. Es wird unter Sicht ein Medi-Cocktail aus u.a. Kortison, kurzzeitig und langzeitig wirkendem Betäubungsmittel gespritzt, meistens 4-6 Spritzen in gewissem Abstand, in Kombination mit Krankengymnastik und/oder Wassergymnastik. Das kann ein Abschwellen bewirken, die Beschwerden verschwinden.

Verdammt, dann habe ich wirklich, wie monty python geschrieben hat, einfach unfähige Ärzte. Ich hatte über diese Methode schonmal was gelesen und hab den Orthopäden hier danach gefragt - er meinte, das würde jetzt nichts mehr bringen. Aber gut, ich werde es beim nächsten Termin definitiv nochmal ansprechen und mich bis dahin wirklich schonen. Auch, wenn ich verrückt werde in der Bude...

@ monty python:

Dieser Nerv MUSS nun Ruhe haben, die erste Aktion ist die Spritze, um den Muskel zu ENTspannen, damit der Druck auf den Nerv nachlässt.

Die Spritze, die mir der Arzt im Krankenhaus verweigert hat? Ja, allerdings. Könnte auch durchaus der Grund sein, warum sich noch nichts tut.

Wahrscheinlich geht es dir am besten, wenn du aufstehst und langsam herumgehst. Wenn du zurückgelehnt auf der Couch liegst, sollte es besser sein. Fies ist dann das aufstehen und gerade sitzen.

Exakt. "Lümmeln" auf der Couch ist gut, gerade sitzen nicht.

Geh ins Schwimmbad, das entlastet.

Hatte ich auch schon versucht, nur leicht im Wasser gehen, am nächsten Tag war's wieder schlimmer. :-/

Ach Gott, so ein Mist. Naja, werde ich wohl oder übel meinem Herrn Trainer erklären müssen, dass seine einzige Torfrau wohl in der Hinrunde nimmer spielt. Aber danke dir, monty python für den kleinen Anschiss. Das braucht man auch mal. :)

Liebe Grüße,

spiralstaircase

mooPnty lpythxon


*g* zu Anschiss!

In deinem jugendlichen Alter, das ist mir schon klar, gibt es den Gedanken:

"ok, jetzt schone ich mich, damits nicht schlimmer wird!"

wohl noch nicht.

Ich vergess es auch ständig, und hab halt alle 2-3 Jahre durch eine blöde Bewegung, Schweres falsch gehoben etc., Rückfälle!

Ganz wichtig:

Auch wenn du deine Symptome in meiner Beschreibung wiedererkennst,

muss es nicht dasselbe sein. Ich halte dich für intelligent genug, dass du

da differenzierst. Gerade in diesem schwierigen Bereich um die LW können Ratschläge nur allgemein sein.

Und die kommen von absoluten Laien, zumindest gitl das für mich! ;-)

Aber nach 24 Jahren Leiden und ca. 7 Physiotherapien kriegt man da schon etwas Erfahrung, wie man sieht, mehr als der KOFFER von Oberarzt in der Kinderstation!

Das Hochheben des Beines + Schmerzen beim Patienten ist nämlich DAS untrügliche Zeichen für einen Prolaps/angeklemmten Nerv.

Die besten Wünsche für die Zukunft!

;-D

srpira_lsOtawircaxse


Aktueller Stand: Mein Orthopäde vermutet einen gutartigen Tumor am Ischiasnerv. Er weiß nicht, was es sonst sein soll. Melde mich nach dem MRT und der Sono wieder...

mJontSy pnythoxn


ups! Daumen drück!! :°_

s pir>alsetai^rc=asxe


Wieder mal... MRT ist ohne Befund. Abgesehen von einer leichten Diskusprotrusion L5/S1 ist nichts zu sehen. Die Protrusion ist laut Radiologe so leicht, dass es "kaum eine Protrusion zu nennen" ist.

Die Schmerzen werden immer schlimmer - jetzt strahlen sie schon Richtung Sitzhöcker/Schambein aus. Und immer noch ist der Orthopäde ratlos, die Hausärztin weiß nicht mehr, was sie noch tun soll... Ich habe jetzt vom Orthopäden nochmal 20 Mal Physio aufgeschrieben bekommen, mit Bitte um "Nervmobilisation". Kann mir vielleicht jemand sagen, was das heißt?

Dazu hatten wir am Montag einen kleinen Autounfall (Auffahrunfall, uns ist ein Jeep hintenrein), wodurch sich laut meiner Zweit-Physiotherapeutin (die ich vom Verein gezahlt bekomme) das Kreuzbein verschoben hat. Die Schmerzen wie oben beschrieben waren jedoch schon vorher da, sind jetzt aber stärker.

Hat noch irgendjemand einen Ansatz? Bin langsam echt verzweifelt, kann nichts zuhause tun, gehen ist der Alptraum und schlafen kann ich schon lange nicht mehr richtig...

fSrami_si


Hi spiralstaircase, ich war auch mehrere Jahre ohne Erfolg in den Händen unserer Schulmediziner "gefangen". Wenn durch CT oder MRT ein Schaden an der Wirbelsäule ausgeschlossen werden kann(das ist bei Dir der Fall den Protrusionen verursachen keine Schmerzen) handelt es sich in den allermeisten Fällen um Dysbalanchen im Muskelsystem. Aus eigener Erfahrung(habe 2 Jahre Morphium geschluckt wegen der Sch....Dysbalanchen) kann ich Dir nur raten das Problem schnell anzugehen da es immer langwieriger wird je länger man wartet. Glaube mir, die Schulmedizin ist jetzt mit Ihrem Wissen und Behandlungsmöglichkeiten bei Dir am Ende. Ich habe auch mal gedacht das ich nach 2 sehr schmerzhaften Jahren keine Therapie mehr finde, aber dann....... Setzt Dich bitte mal mit dem Beitrag im unten folgenden Link auseinander und versuch das mal. Ich war nach 5 Behandlungen,die Du selber bezahlen musst(wird von den Kassen nicht als Heilmethode anerkannt), schmerzfrei. Wichtig ist das Du dir einen Therapeuten suchst der das technische Know how zur Behandlung besitzt denn ein bißchen Massage kannst Du vergessen. De Therapie ist sehr!!! schmerzhaft aber das muss sein damit Dein Heilungsprozess vom Körper in Gang gestzt wird. Du hast nach jeder Behandlung starke brennende Rückenschmerzen aber ich kann Dir sagen, es hilft! Schau Dir auf der Internetseite mal den Zusammenhang der Schmerzpunkte genau an und Du wirst verstehen das Schmerzen in der Leiste, Bein, Fuß, Gesäß etc. ihre Ursprung in einer Dysbalance im Rücken haben. Versuchs einfach mal!

Kannst mir jeder Zeit schreiben.

Tschau *:)

fKram:isxi


Und hier der Link:

[[http://www.igtm.org/triggerpunkte.html]]

sjpirmalstMair;casxe


Danke framisi, allerdings habe ich Triggerpunktbehandlung schon hinter mir (10 Sitzungen sogar), Akupunktur schon gemacht (15 Sitzungen), Akupunktur am vegetativen Nervensystem (dass sich kein "Schmerzgedächtnis" aufbauen kann), zwei Voltaren-Injektionen in den Hintern. Ich habe jede alternative Heilmethode der Welt glaube ich schon ausprobiert. Aktuell trage ich jeden Tag für 12 Stunden Lifewave-Pflaster, die zumindest die Schmerzen etwas lindern. Irgendsoein Nanotechnologie-Zeugs. Ich glaube normalerweise nicht an sowas, aber irgendwas setzen die Teile echt in Gang... Mal sehen, vielleicht nochmal die Triggerpunkte angehen.

Achja: Meine Physiotherapeutin muss jedes Mal mein ISG wieder "einrenken". Gibt dann auch so ein total dumpfes Knacken von sich. Der Orthopäde sagt, dass hat nichts damit zu tun... ???

M(ichelb|erger


Genaugenommen klingt es nach einer Sportlerin die zu wenig Wert auf Auslaufen und Dehnen legt......

Gruß

fXram]isi


Hi spiralstaircase, wie wurde denn die Triggerpunktbehandlung durchgeführt?

Bye :)^

s.pi_ralstaixrcase


@ Michelberger:

Garantiert nicht der Fall. Ich treibe Sport, seit ich 4 Jahre alt bin, war 5 Jahre lang im Skiclub, wo sie uns auch eingebleut haben, dass dehnen und auslaufen mindestens genauso wichtig ist wie der Sport selbst. Meine Mutter war ebenfalls sportlich sehr aktiv vor ihrer Knieverletzung - die ist in der ersten Zeit meiner "Fußballkarriere" immer auf dem Fußballplatz immer die erste halbe Stunde des Trainings geblieben, weil sie Angst hatte, dass wir zu wenig dehnen. Ich gehöre immer zu den wenigen in der Mannschaft, die überhaupt auslaufen. Dehnen tun wir alle zusammen, beim Training nach jeder Kraftübung mindestens zehn Minuten, nur zwei oder drei Übungen, diese aber dafür gründlich. Unser Trainer ist hat den UEFA-A-Trainerschein, der hat also wohl ein bisschen ne Ahnung. Ich stehe im Tor - wenn ich nicht dehnen würde, könnte ich keinen Ball vom Boden aufheben ohne dass ich ein Ziehen spüren würde und die restlichen der waghalsigen Verrenkungen könnte ich auch vergessen. Und ich glaube, mich erinnern zu können, dass ich selbst in meinen unsportlichsten Zeiten keine Probleme mit dem Ischias hatte. Oder Schmerzen, die Richtung Schambein/Sitzhöcker ausstrahlen. Also würde ich dich bitten, bevor du mit sowas kommst, erst alles lesen und vielleicht vorher mal höflich nachfragen. Sorry, solche Sachen regen mich auf.

@ framisi:

Naja, irgendwie bei jeder Sitzung erst den Rücken massiert, sodass ich halbwegs locker war. Dann die Triggerpunkte der LWS und des Ischias angegangen, also eben drauf rumgedrückt, bis der Schmerz nachgelassen hat. Tat dann auch immer ordentlich weh, danach war ich einen Tag schmerzfrei, dann waren die Schmerzen wieder da.

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