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Bandscheibenvorfall: Wer hat Erfahrung mit CT-Spritzen?

lPounMadxa


Hallo Peter,

vielen Dank,

ich habe heute morgen einen ermin bei einem hier Ansässigen Neurochirurgen gemacht. Dieser ist in der Region der einzige Arzt der sich auf Bandscheibenvorfälle spezialisiert hat. Der Termin ist nächste Woche Donnerstag.

Dieser Arzt verfügt über eine ganze Reihe von Möglichkeiten, ich habe mir seine Homepage angesehen.

Welche Art von Op wurde bei Ihnen denn Letztendlich ausgeführt?

Meine Freunde und Familie raten mir von einer OP städig ab und sind der Meinung, ein Eingriff an der Wirbelsäule sei viel zu gefährlich und ich höre Sätze wie:" Damit mußt Du nun leben, das geht nie wieder weg. Gewöhn Dich dran"

Daran Gewöhnen will ich mich nicht. Ich will funktionieren!

Nette Grüße

P5H200x8


Hallo Lounada,

es war eine "minimalinvasive mikrochirurgische OP" an L5 / L4. "Daran musst Du Dich gewöhnen" - ich mag mich nicht an Schmerzen gewöhnen und ich mag auch nicht ständig Medikamente nehmen. Wenn der BSV durch MRT eindeutig nachgewiesen ist (bei mir der Fall) und aufgrund eindeutiger Symptomatik eine Genesung nur mit OP (und da ist der Neurochirurg mit BSV- Erfahrung genau so gut wie der Wirbelsäulenchirurg, beide wissen wo Sie operieren, denn die Beschädigung eines Nerves kann katastrophale Folgen haben) möglich ist, fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Der Beipackzettel von Diclofenac oder Ibuprofen (sie werden fast immer bei derartigen Beschwerden eingesetzt) ist ein Horrortrip, aber gut das es diese Mittel gibt. Also, gehen Sie Ihren Weg - lassen Sie sich aber aufklären, Sie müssen wissen, eine solche OP kann Tücken haben.

Für Sie alles Gute

Peter

lloun^ada


@ PH2008,

Hallo,

über einen solchen Eingriff, die minimalinvasive mikrochirurgische OP, habe ich schon sehr viel gelesen.

Ich verstehe nicht wieso soviele Menschen in meiner Umgebung schon deit Jahren mit BSV leben und mit den Schmerzen obwohl es solche Möglichkeiten gibt. Alle, wirklich alle reden von "Böse OP" wenn es an den Rücken geht und halten mich für verrückt wenn ich von einer solchen OP rede. Doch für mich ist klar, mit Schmerzen und immer einer gewissen Angst, mich nicht so bewegen zu können wie ich will, mag ich nicht leben.

Müssen Sie denn auch jetzt noch Diclofenac oder Ibuprofen einnehmen oder können sie auf diese Art von Schmermittel verzichten.

Alles Liebe

P:H2>0x08


Halllo,

bitte eine solche OP nicht bagatellisieren, bei mir musste nach der 1. OP zwei Tage später die 2. folgen. Die Nervenwurzel war so stark gereizt und es war so eng, dass es nach der OP zu einem erneuten Vorfall kam, Symptome: Fußhebefähigkeit stark eingeschränkt und sehr starke Schmerzen im Verlauf des Nervs. Nach 2. OP vorerst einmal gut, Schmerzen sind weg, Schmerzmittel drastisch reduziert, nur Cortison 10 und ein Novalginpräparat. Absolut schmerzfrei, aber !!!!! der rechte Fuß wird noch u.U. einige Monate brauchen um "normal" zu funktionieren. Ich wurde am 5. Tag nach 2. OP entlassen, da keine Komplikationen zu erwarten waren. Also lauf ich schon wieder regelmäßig, wenn auch nur "halber Dampf" und hoffe, dass der Nerv sich wieder beruhigt. Er ist ja noch spürbar und braucht nur ein wenig Zeit. Ich würde es wieder machen lassen, aber nur wenn es keine Chance gibt in einem überschaubaren Zeitraum mit konventioneller Therapie Besserung zu erzielen.

Alles Gute Peter

l=otunadxa


Welche Art konventioneller Therapie, außer KG, Rehasport uä. gibt es denn. Ich bin nach wie vor der Meinung dass eine CT gesteuerte epidurale Therapie eben nur für kurze Zeit die Schmerzen nimmt aber nichts tut um die Ursache zu beseitigen oder dem Nerv die Kompression zu nehmen.

Ich denke ich bin nächste Woche nach dem Termin bei dem Neurochirurgen etwas schlauer.

Gruß

U#li-R6axtlos


Hallo lounada,

dass mit den Anwendungen pro Patient dürfte wohl nicht ganz richtig sein. Meine Therapeutin

sagte mir klipp und klar, dass mein Hausarzt bis zu drei Verordnungen verschreiben darf. Die

meißten Ärzte würden es aber nicht machen. :-(

Wenn du dir nicht sicher bist, frage einfach bei deiner Krankenkasse nach. Meine Kranken-

kasse hat mir die Auskunft meiner Therapeutin bestätigt. Der Arzt kann nach 6 KG ohne

weiteres sofort eine Folgeverordnung geben. Tun sie nur meißtens nicht -oder wollen sie

einfach nicht-. Mehr Anwendungen können wohl dann nur noch Orthopäden geben -lt.

Aussage meiner T.-.

Da würde ich mir aber an deiner Stelle einen anderen Orthopäden suchen. Deiner ist ja

nicht gerade "ein Sahneschnittchen". Auf so einen Arzt würde ich auch dankend verzichten.

Viel Glück bei deinem Kampf :)*

Aber vor allem gute Besserung!

G6iZsi2


Ich hatte vor 2 Jahren einen schweren Bandscheibenvorfall in der LWS.

Mir konnte mit den CT-gestützten Spritzen, Reha und nachträglichem Rehasport hervorragend geholfen werden.

Bis heute habe ich in der LWS keine Probleme.

EDlo0x7


Hallo Lounada,

ich bin ebenfalls eine HWS-Leidgeplagte. Aber ich habe mich jetzt vor knapp 3 Monaten als letzte Konsequenz operieren lassen (Versteifungs-OP mit PEEK-Cage C6/7)

Ich denke, dass du auf jeden Fall alles ausprobieren solltest, bevor du noch auf dem OP-Tisch landest. Auch ich hatte diese PRT´s. Und sie waren überhaupt nicht schlimm. Es hat leider bei mir nur kurzzeitig (1 Woche) gewirkt. Und als Lähmungserscheinungen im Arm und Hand dazu kamen, ging es dann doch zur OP. Insgesamt habe ich vor der OP 18 Monate damit rumgehampelt. Ambulante Reha, Akupunktur, Osteopathie, Krankengym....ach, alles was es gibt. Und so schlimm ist das mit dem Kortison auch nicht, wie hier zum Teil verteufelt wurde. Kortison ist ein Körpereigenes Hormon, was in der Nebennierenrinde produziert wird. Also bitte, was soll es denn. Alles besser als voreilig zu operieren. Und ich habe viele gesprochen, die nach den PRT´s absolut beschwerdefrei waren!!!

Ich bin leider immer noch nicht beschwerdefrei....hab wahrscheinlich zu lange gewartet. Mein Nerv, der u.a. den Arm und die Hand versorgt, war zu lange kompremiert und hat vorraussichtlich einen Langzeitschaden davon getragen. Jedoch sagte man mir, dass auch hier die Rekonvaleszenz durch aus 1 Jahr dauern kann. Also Geduld....und das brauchst du sowieso GEDULD GEDULD GEDULD!

Alles Gute und schmerzfreie Zeit

Gruss Elo

E[lo0|7


...ups, hab vergessen noch etwas zu den PRT´s zu schreiben:

Doch, die können auch die Ursache beheben. Kortison hat eine abschwellende Wirkung und somit kann sich das vorgewölbte Bandscheibenmaterial auch wieder zurück ziehen und eintrocknen.

Und noch zu den Verordnungen: Auch der Orthopäde hat pro Quartal eine Einschränkung. Er darf 12x KG (2x6) aufschreiben, aber er darf auch 18x manuelle Therapie (3x6) aufschreiben ....zusätzlich! Und was dann der gute Therapeut daraus macht....bleibt ihm/ihr überlassen ;-)

Hab das ganze Theater schon hinter mir und darum weiß ich da Bescheid. Mit den Krankenkassen braucht man da auch nicht diskutieren. Die haben ihre Vorschriften und Basta. Manchmal hat man vielleicht nochmal Glück ein Rezept mehr auf Kulanz zu bekommen. Die Verordnungsbegrenzung liegt auch nicht an den Ärzten....es liegt an den Statuten der Krankenkassen!

Gruss Elo

lbounardxa


Hallo Ihr lieben,

ist ja echt spannend was Ihr schon alles erlebt habt. Elo07, enau das ist es was ich nicht will, so lange waren bis Langzeitschäden die Folge sind. Echt schlimm was Du schon alles durch gemacht hast!!

ch habe moren früh den Terin bei dem Nurochirurgen und werde mal hören was er dazu meint.

Ich wußte nicht das Kortison die Bandscheibe abschwellen läßt. Ich dachte es handelt sich um eine reine Schmertherapie.

Alles Gute, Danke für die Antworten, *:)

Eylo0%7


Hi Lounada,

natürlich sollte man auch nicht zu früh handeln. Aber manches mal kommt es auch zu unfreiwilligen Wartezeiten, weil ja noch zum 100sten mal ein CT oder MRT o.ä. gemacht werden soll und das dauert dann auch wieder, bis man einen Termin bekommt, bis es ausgewertet und befundet ist und bis man dann wieder einen Termin zum Besprechen bekommt.

Die 18 Monate sind nicht alleine auf meinen Mist gewachsen....ich sage nur : Kassenpatient!!!

Und dann steht der Arzt nach der OP an meinem Bett und meint: "Das nächste mal warten sie aber nicht so lange und kommen schneller. Ich hatte doch ne Menge Arbeit. Und die Beschwerden sind doch sicherlich nicht erst seit gestern, oder?" Ich hab einen Lachkrampf bekommen und ihn nur kurz darauf hingewiesen das ich NUR Kassenpatient bin. Er wurde ziemlich rot und verabschiedete sich dann. ]:D

Aber mit den Langzeit-Schäden ist echt nicht zu spassen. Hätte ich es vorher gewusst...ich hätte nicht so lange gewartet und mich vertrösten lassen.

Lg Elo07

P.S. hab schon gesehen, dass du das Bandi-Forum auch gefunden hast ;-)

l8ouna{dxa


@ Elo07

Hallo,

sooo, ich habe den Termin gestern hinter mich gebracht und muß sagen: Toller Arzt!! Der hat sich erstmal über eine Halbe Stunde mit mir unterhalten und ich bin doch schon schlauer jetzt.

Der eine BSV ist schon sehr schlimm, sagt er, aber die Schmerzen in der rechten Schulter kommen nicht davon, sondern von einer Kapselendzündung in der Schulter. Wie dem auch sei, er war mit mir einer Meinung dass man erst einmal konservative Versuche starten sollte, in Form von KG, und dann schauen wir in wie weit mir dieses geholfen hat. Er meint auch das es gut sein kann das die drei BSV schon rückläufig sind und es mir daher etwas besser geht.

Also, schauen wir mal wie es weiter geht.

LG, *:)

EZlo0x7


Hallo lounada,

das wäre ja super, wenn die BSV´s rückläufig wären. Dann würde ich auch alle Gedanken an irgendeine Op verwerfen. Was soll denn jetzt gegen die Kapselentzündung gemacht werden?

Der BSV, der schlimmer ist, bedrängt er denn irgendwelche Nerven oder den Spinalkanal?

KG ist imme gut. Eins muss uns Bandscheibenpatienten klar sein....ohne Sport in welcher Form auch immer, geht es nicht mehr. Muskelaufbau ist das A und O. Ich hoffe, dass ich auch irgendwann in diesem Leben wieder damit anfangen kann ;-) Aber ich muss wohl noch Geduld haben ....Grrrrr, das Unwort Geduld >:(

Es freut mich zumindest für dich, dass es scheinbar besser wird. Aber jetzt muss natürlich erst mal diese Entzündung behandelt werden.

Gruss Elo07

GIiasi2


Ich habe vor 2 Jahren einen Bandscheibenvorfall in der LWS gehabt und bin durch die CT-gestützten Spritzen mit anschließender Reha und Rehasport bis heute beschwerdefrei.

Kann Dir also nur dazu raten zu den Spritzen.

l.ou\nadxa


Hallo Ihr Lieben Leute,

also, die Kapselentzündung kann nur mit Diclo oder Ibu behandelt werden, aber, man darf die Selbstheilung des Körpers nicht vergessen. Behandelt man so etwas nicht, dann fängt der Körper, (normalkörper ohne andere Entzündungen) an sich selbst zu heilen und das ist bei mir wohl gerade der Fall, die Schmerzen werden weniger und ich fange an zu hoffen das sie nicht nur Pause machen!:-/

Zum Thema zuwenig Muskulatur, das stimmt, einige Muskeln sind stärker ausgebildet als andere, durch falsche Körperhaltung wie, Sofalümmeln, hängende Schultern nach vorn und runder Rücken nach vorn, bilden sich Muskeln zurück oder falsch aus, es kommt zu Verhärtungen der Muskulatur und den sogenannten fiesen kleinen Myogelosen. Ausserdem kommt man schnell zu "Miniödemen" an Muskelansätzen.

Dadurch kommt es zu Wassereinlagerungen im Gewebe. Alles zusammen bildet einen Kreislauf von schmerzenden Muskeln die es heißt zu bekämpfen. Massage und KG ist angesagt.

Sport, und da hat Elo07 recht, muss man nun immer machen, also für Leute wie mich die etwas faul geworden sind heisst das, selber in den Hintern treten und ran an den Speck.

Heute habe ich "nur" Hausarbeit verrichtet und promt die Quittung. Nackenschmerzen, Oberarmschmerzen.

Aber was soll man machen, sich und den Haushalt verkommen lassen ist keine Lösung.

Heute hatte ich die erste von 6 KG's und ich warte ab wie es läuft. Die CT-gesteuerten Spritzen sind noch im Hinterstübchen und ich werde darauf zurückgreifen wenn alles andere nicht hilft.

Toll das Ihr alle mitredet. :)^

Also, schreibt weiter und erzählt was Ihr denkt.

Nettes Winken,

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