» »

Immer noch Schmerzen nach Knie-OP

E1to.ilex9


Hallo Bruchy,

ist ja schön, dass Du Dich doch noch gemeldet hast...

Hoffentlich bekommst Du ein MRT.

Du müsstest dringend wissen, was los ist.

Erwarte bitte inicht, dass ein niedergelassener Ortho Infos zu ACT's hat...

Na ja, der Ortho. hat die KG gemacht. Also 2 Mal wöchentlich die Beugung forciert... Und in seiner Praxis stand ein Uralt-Hometrainer... Mir wurde Angst und Bange und bin zu einem anderen Ortho. Der ja meinte, KG sei nicht erforderlich...

Durch den dicken Verband, den ich 10 Tage tragen sollte - den ich vor Angst nach 7 Tagen entfernte - war ja jede Bewegung unmöglich... Da hatte das Narbengewebe perfekte Bedingungen, um zu wuchern...

Ich bin sofort voll aufgetreten. Auf Anraten des Ortho. habe ich die Krücken nach 2 Tagen nicht mehr benutzt. Ein 2. übler Fehler: Die lange Phase des Humpelns hat meiner gegenüberliegenden Hüfte den Rest gegeben...

Da ist jetzt ein ernsterer Schaden entstanden. Ich habe eine 1. 6 monatige heftige Schmerzphase hinter mir. Leider stecke ich gerade in er 2. Phase... Ich kann auf der Hüfte nicht mal liegen und nachts kaum schlafen... Ich klammere mich an die Hoffnung, das es doch "nur" eine Schleimbeutelentzündung steckt... Und das ist nicht einmal das vordringlichste Problem... :°( :°( :°(

Die Beugung zu erlangen, ist eigentlich nicht schwer. Ich lag auf dem Sofa und zog das Knie sanft heran. Ich denke, ich hatte es nach 3 Monaten geschafft. Das ist ok.

Kannst Du den im Liegen in der Luft Radfahren ??? Durch das Gewicht des Unterschenkels wird die Patella doch sehr belastet und angepresst...

Ich denke, die falsche Nachbehandlung ist die Hauptursache für das Scheitern von Knorpelersatzmaßnahmen... Ich hoffe, Du findest genügend Kraft, um einen weiteren Versuch zu starten. Du müsstest einem anderen Ortho ja nix von dem gescheiterten Versuch erzählen... Andererseits bekämst Du bei Angabe des Versuches vielleicht schneller eine ACT... Eine ACT ist wirklich was für die Ewigkeit... Infos zur Nachbehandlung hast Du ja jetzt. Ich tendiere momentan dazu, 8 Wochen garnicht zu beugen und es dann nur sehr, sehr sanft zu probieren. Bei Widerstand würde ich eine 2. OP vorziehen... Die Aussicht auf neuen hyalinen!!! Knorpel ( das ist der Knorpel, mit dem wir geboren wurden ) würde mich sehr vorsichtig werden lassen. Andererseits habe ich derzeit noch eine näheren Infos darüber, ob man wirklich alle Verklebungen lösen kann und ob wirklich kein Schaden zurückbleibt. So las ich, dass die Gelenkkapsel schrumpft. Das klingt zumindest für mich sehr endgültig... Und man muss sich darüber im Klaren sein, dass man sich für die NarbenOP evtl wieder einen anderen Ortho suchen muss. Bzgl. der Nachbehandlung würde ich mich eher an die Infos im Net halten, als an die Anweisungen des Arztes. Bitte lass keine Beugung über 20 ° zu... Du bist ein Patient und hast Rechte. Niemand darf irgend etwas ohne Deine Einwilligung tun! Keine Motorschiene!

Es ist nett, dass Du Dich auch um mich bemühst. |-o

Mach Dir um mich keine Sorgen. Ich werde das Problem ganz sicher irgendwann angehen. Ich habe leider wirklich zuviele andere orthop. Probleme.... Ich werde sie nach und nach angehen. Ich kann momentan vor Schmerzen nicht mehr sitzen und bin deswegen in Behandlung... Ich bin sehr gespannt, ob es hilft. Diese Sache macht mich arbeitsunfähig... Also muss sie zuerst gelöst werden... Was sehr schwierig werden kann. Ich werde den Ortho fragen, ob er bereit ist, mir Kortison in den Schleimbeutel der Hüfte zu spritzen...

Da nicht knirscht und schrabbt, denke ich manchmal, dass es für ein MRT zu früh sein könnte. Ich wollte den Ortho. das mit dem Radfahren im Liegen erzählen. Er müsste das doch einschätzen können. Es ist übrigens der, den ich nach der OP wg KG aufgesucht habe... Der, der meinte, es sei nicht erforderlich... Er operiert auch. Seine Praxis sieht auch besser - moderner - aus... Vielleicht war er sauer, dass ich mich nicht von ihm habe operieren lassen. Aber ich war hier frisch zugezogen, und kannte hier garkeinen Arzt...

Wenn Du willst, suche ich "im Osten" nach einer Klinik, die ACT anbietet... Die Charité in Berlin macht es bestimmt...

LG :)*

B;rupchyx2


Hallo Etoile,

bin noch mal kurz an den PC, um mich ein bissel abzulenken und habe gesehen, dass Du auch gerade online bist.

Mir geht es gerade gar nicht gut. Ich bin total zittrig. Ich bin wohl doch sehr aufgeregt, wegen nachher.

Deine Schmerzphase hält ja schon ewig an! Wie hälst Du das nur aus! Was hat der Orthopäde denn mit Deiner Hüfte vor? Wie ist überhaupt die Diagnose, oder ist noch unklar, woran es liegt und wie gross das Ausmaß ist? Nur Schmerztherapie hilft ja nicht auf Dauer. Das mit dem Radfahren in der Luft klappt bei mir leider auch nicht. Beim Beugen und Strecken knirscht und sticht es- im Liegen und beim Belasten.

Ich hoffe, ich bekomme heute schon eine Diagnose. Danach richtet es sich, wie es weiter geht. Auch ob ACT, vorher eventuell Entfernung der Verklebungen usw..

Lg Bruchy!

B!rucehy2


Hallo, nochmal ich. Das mit dem Narbengewebe hätte doch der 2. Orthopäde auch wissen müssen. Wieso hat er nichts unternommen (Lösung der Verklebung), als es nicht besser wurde? Ich habe schon einmal gelesen, dass Narbengewebe entfernt werden kann. Aber wie weit- das ist wohl wie mit allen OPs- es ist und bleibt ein Glücksspiel. Übrigens wurde meine Kapsel auch operiert. Sie wurde aufgeschnitten, gerafft und wieder zusammen genäht. (So in etwa). Dadurch ist alles sowieso irgendwie straff und kneift. Daher habe ich gar nicht an Verklebungen gedacht, zumal ich ja auch recht gut beugen kann. Mal sehen, was der Orthopäde heute meint. Manche Dinge lassen sich ja schon bei einer Untersuchung feststellen. Auf das letzte MRT musste ich nämlich ca. 6 Wochen warten!

LG Bruchy!

Ektoilxe9


Hallo Brucky,

kann man sehen, ob der andere online ist?

Das Thema Verklebung ist irgendwie ein Tabu bei Ärzten... Obwohl man sein Bein ganz beugen kann, können Verklebungen den Verlauf der Patella stören und wieder zu einer Funktionsstörung führen... Ich denke, dass man bei FolgeOP's automatisch störendes Narbengewebe beseitigt... Wie stark es sich bildet, ist auch genetisch bedingt... Ich glaube, wir Frauen neigen generell eher dazu ( Verwachsungen im Bauch ).

Bei Dir ist eigentlich am Wahrscheinlichsten, dass nix gewachsen ist. Nach der KG, die Du bekommen hast, wäre es ein Wunder, wenn da was gewachsen wäre... Vielleicht wußter der Physioth. nicht, dass es um einen retropatell. Schaden ging...

Du solltest nicht zu große Hoffnungen in den Ortho. setzen. Er operiert ja nicht und wird deshalb im hoher Wahrscheinlichkeit versuchen, Dir Injektionen zu geben - um Geld zu verdienen... Wenn er nett ist, bekommst Du ein MRT... Wie kommt es, dass Du 6 Wo auf sowas warten mußt?

Am liebsten würde ich Dich ja in einer Klinik, die ACT's macht anmelden... :)z Aber ich versuche mich zurückzunehmen... Jeder geht hier seinen eigenen Weg... Es frustriert mich manchmal, weil ich mir oft so viel Zeit für Ratschläge nehme und alles ignoriert wird -ich schreibe ja nicht nur Dir... Ich bin allerdings nur phasenweise hier - mit anderen Namen, weil ich die vergesse. Die Korrespondenz mit der gefällt mir momentan sehr... Aber man findet hier nur selten Leute, die länger schreiben...

Ich frage ja auch manchmal was. Zuletzt wegen der Sitzschmerzen... Es hat nix weiter gebracht. Ich werde natürlich berichten, wenn meine (seltene) Spritzentherapie was gebracht hat...

Die Ursache meiner Hüftschmerzen ist unklar. Die RÖ's sehen für mich normal aus... Eine Ärztin meinte, sie sähen vorzeitig gealtert aus. ??? Ich habe die RÖ's zuhause. Der Ortho, bei dem ich jetzt bin, wird sie sich wohl nicht anschauen... Ich werde neue natürlich ablehnen... Der soll gefälligst meine in den PC einwerfen. Sie sind 2 Wo alt. Aber wenn nicht, ist mir das auch egal. Man kann es sich leisten, erst einmal das kleinste Übel als Ursache zu vermuten - also einen der Schleimbeutel... Es ist vertretbar, da einfach ein paar mal Kortison reinzuspritzen...

Viel Glück heute!

LG

BCrnuchyx2


Hallo Etoile9,

nun will ich mal Bericht über meinen Termin beim Orthopäden erstatten. Vorab muss ich schon sagen, dass ich ziemlich verwirrt bin und nicht wirklich schlauer.

Nachdem er sich meine Unterlagen angesehen hatte frug er mich 3 mal, wann die 4 OPs gewesen wären!(?) Er konnte offenbar nicht fassen, dass alles auf einmal gemacht wurde. Dass ich keinen Termin zur Nachsorge erhalten habe hat ihn auch verwundert. Nachdem er mich untersucht hatte erhielt ich in die rechte und in die linke Wade eine Injektion. Danach musste ich zum Blutziehen. Dann wieder zum Arzt. Nun frug er mich, ob es schon besser geht. Ich musste einen Schritt auf ihn zugehen- ging nicht, erst, als er mir seine Hände entgegen streckte. Dann hat er mich umärmelt und getätschelt. |-o Es tue ihm ja soooo leid. Ich- völlig baff. In zwei Wochen soll ich wieder kommen. Ich habe auch ein Rezept für Physiotherapie von ihm bekommen!:)^

Menschlich - wirklich nett, oder ? (So viel Anteilnahme von einem Mediziner ist wohl niemand gewöhnt.) Er ist wohl einfach so. Aber ob er fachlich alles so ganz überschaut (zumal er schlussendlich meinte, dass die OP schon nötig und ganz gut war), oder erst einmal abwarten will, ob ich mit Physio weiter komme...Vielleicht wollte er mich auch nicht gleich so runter ziehen, zumal jetzt ja eh alles zu spät ist. Ich bin total verwirrt. Jedenfalls hattest Du schon den richtigen Riecher. Niedergelassene Ärzte und Knorpeltransplantationen- das sind zwei verschiedene Hüte. Er meinte noch, dass ich nicht über die Schmerzgrenze hinaus belasten soll. Das kommt etwas zu spät. Aber vielleicht ist es ja noch nicht zu spät. Wenn es bis übernächste Woche nicht besser ist, werde ich wegen einem MRT fragen.

Ich bin echt gerührt, dass Du Dich so für mich engagierst (Termin ACT), obwohl Du doch viel schlimmer dran bist! Ich stelle es mir schrecklich vor, wenn man gleich an mehreren Stellen Schmerzen hat und dann noch fast dauernd (im Liegen und Sitzen). Die Kombination aus ständigen Schmerzen und Schlafmangel hält der Körper nicht lange aus. Bitte versuche, in einer Schmerzpraxis einen Termin zu bekommen. Es wäre wirklich wichtig, dass alle Beschwerden zusammen berücksichtigt werden.. Zum Beispiel Hüfte, Knie, Rücken- alles bedingt einander! Wenn der Orthopäde von den anderen "Baustellen" Deines Körpers nix weiß, kann er nicht richtig behandeln. Ob Schleimbeutelentzündung oder Hüftdysplasie u. / oder Arthrose- das läßt sich doch klären. Wenn er das nicht tut (Röntgenbild nicht ansieht o.ä.) suche Dir einen anderen Orthopäden und einen Schmerztherapeuten noch dazu!!! Fehlbelastungen sind da ja kein Wunder und es wird immer schlimmer. Kannst Du nicht einen guten Arzt in Deiner Nähe ausfindig machen, der alles zusammen- der Reihe nach bzw. je nach Schweregrad behandelt? Nur immer eine Sache bringt in Deinem Fall doch keine dauerhaftes Ergebnis. Vielleicht könnte eine ganzheitliche Schmerztherapie so viel bringen, dass eine Fehlbelastung eingeschränkt wird und sich nicht alles verschlimmert? Dann könnte nach und nach die eigentliche Therapie vorgenommen werden. Die genaue Diagnose vorausgesetzt. Ich verstehe wirklich nicht, wieso noch keine Diagnose vorliegt! Gibt es keine Möglichkeit, ein MRT machen zu lassen?

Im Moment bin ich auch an einem Punkt, dass ich keine Kraft mehr habe, eine andere Klinik aufzusuchen. Ich möchte erst mal kurz durchatmen und wieder bischen Kraft tanken und von den Aufregungen der letzten Zeit bissel erholen.

Dein Orthopäde hat Dir also auch nach der OP falsche Anweisungen gegeben (Stützen weg). Wieso sind die heute alle so? Es tut Ihnen doch nicht weh, den Patienten bissel Zeit zu geben, ehe wieder alles hin ist.

Es ist zwar ganz gut, dass Du die Beugung selbst hinbekommen hast. Aber durch Physio wäre es sicher leichter und schneller gegangen. Bei der Art und Weise Deiner Nachsorge hätte ich vor lauter Angst aber auch die Weiterbehandlung abgebrochen. Bei mir wurde es zwar auch übertrieben (:::-Schiene), aber nicht so, wie bei Dir!

Das mit den "Freunden" habe ich auch schon erlebt. Wenn Probleme auftreten, man nicht mehr mobil ist, nicht mehr an Aktivitäten teilnehmen kann hat es sich erledigt. Ich habe aber auch oft kaum Zeit, da mein Vati und meine Mutti oft krank sind, Freundschaften zu pflegen. Also bin ich auch bissel selbst schuld.

In unserer Gegend muss man auf Termine wie MRT, bei Fachärzten, zur Gastroskopie oft sehr lange warten. Angeblich würden die Ärzte heute viele Patienten überweisen, bei denen es nicht nötig ist und daurch lange Wartezeiten entstehen. Was der wirkliche Grund ist weiß ich leider nicht. Oft wird man bei der Terminvergabe gefragt, wo man versichert ist (wahrscheinlich ob privar oder gesetzlich).

Wer gerade online ist, sieht man oben rechts in dem Kästchen. Da stehen viele Nick-Namen in alphabetischer Reihenfolge- immer die, die gerade online sind.

Lg Bruchy2!

E<toi:le9


Hallo Bruchy,

da bist Du ja wieder. :-D

Ich muss meine Arztbesuche oft sehr intensiv verarbeiten. Meistens geht es mir danach sehr schlecht... Meine orthop. Probleme sind wirklich komplex. Man müsste mir wirklich zuhören, um mir helfen zu können. Er wäre sehr schwierig, das zu erklären und zu beschreiben. Das Ganze nimmt mich dann zu sehr mit. Jedenfalls war ich letzte Woche bein einer Neurochirurgin... Die war derart arrogant... hörte mir überhaupt nicht zu, meinte anfangs sogar, bei mir läge eine Nervenkrankheit vor ( ich sei Geisteskrank )... Alle in der Praxis bekommen "Wurzelblockaden" Niemand weiß wohin oder was gespritzt wird... Nach dem 1. Spritztermin und u.a einer Spritze in die li Hüfte - in der ich bislang immer schmerzfrei war - bin ich da nicht mehr hin. Ich weiß, Du willst jetzt sicher sagen, dass ich sie fragen kann... Nein, dass kann man bei der nicht...

Ich bin momentan zufrieden mit den Spritzen in die ISG's (Kreuz-Darmbein-Gelenk). Ich bin dem Arzt dankbar, dass sich meine Symptome angehört hat und meinem Verdacht, dass die ISG's die Ursache sind, verfolgt... Man kann aus der Symptomschilderung der Patienten viele Hinweise bekommen. Wie können Ärzte nur so dumm und oberflächlich sein, dass sie nur auf RÖ's gucken? Und bei jedem RÖ klingelt die Praxiskasse ( beim MRT ja die Kasse einer anderen Praxis...) Ich hatte den Verdacht, dass es eine Bandinstabilität in den Gelenken ist... Er versucht, die Bänder durch Glukose-Injektionen zu kürzen. Die Erfolge sind anscheinend gut. Infos findet man unter:Proliferationstherapie... Ich habe bereits 2 Inj. bekommen und habe den Eindruck, bereits länger sitzen zu können. Eine Stunde bin ich meist schmerzfrei - danach steigern sie sich ins Extreme... Vor allem das Aufstehen ist fast nicht mehr möglich. Ich bekomme dann einen noch heftigeren Schmerzschlag... Alles ist so heftig, dass mein Gesicht vor Schmerzen verzerrt ist - ich könnte es im Berufsleben nicht überspielen... Mindestens 2 Spritzen bekomme ich noch...

Das Knieproblem ist aber ein isoliertes Problem, dass mit den anderen nichts zutun hat.

Ich finde eigentlich, dass Du schlimmer dran bist. Dein Bericht über Dein Knie macht mich sehr besorgt... Ich wäre wohl auch positiv überrascht von einem mitfühlenden Arzt - sowas ist mir noch nie begegnet... In den Folgetagen würde es dann umschlagen in Enttäuschung... Ohne MRT kann er nicht wissen, was los ist... Hast Du ihm vielleicht gesagt, dass Du die Befürchtung hast, dass aufgrund falscher Nachbehandlung nix angewachsen ist? Der Tipp mit der Schmerzgrenze ist wiederum ok... Das mit den fehlenden Muskeln und Schmerzen kann man auf 2 gegensätzliche Weise sehen... Für mich sind schwache Muskeln ein Zeichen dafür, dass ein erheblicher Schaden vorliegt... Solange der vorliegt, wird Dein Gehirn automatisch versuchen, weiteren Schaden zu verhindern und wird Belastung vermeiden. Das magt langfristig Probleme an anderen Orten verursachen - ist aber die einzige Möglichkeit, den aktuell an dieser Stelle bestehenden Schaden zu schützen.

Egal wieviele Muskeln man hat: Je mehr man sein Knie beugt, desto größer wird die Patella angepresst. Dies wird natürlich auch noch neg. durch das Körpergewicht beeinflußt... Ich kann nicht nachvollziehen, wieso stereotyp behauptet wird, Muskelaufbau könne das verhindern. Muskeln können das nicht verhindern. Fahre ich auf meinem Hometrainer Rad, dann wird mein Knie gereizt und wird schlimmer - selbst ohne Widerstand. Also lasse ich es...

Was waren das denn für Injektionen? Was ist den "Blut ziehen"? Nach Inj, fühlen sich Kniee meist kurz etwas besser an. Das hat aber eher was damit zutun, dass durch die Flüssigkeit ein Puffer da ist und Knochen weniger auf Knochen reibt...

Ich wünsche Dir sehr, dass Du die Kraft für weitere Maßnahmen findest. Das ist bei chronischen Leiden wirklich das größte Problem... Ich kann diesen Satz sehr gut verstehen... Ich würde beim Physioth. die Gelegenheit nutzen, ihn über Nachbehandlungen bei Knorpelersatzmaßnahmen ausfragen. Und versuchen herauszufinden, ob er weiß, dass die Nachbehandlung bei retropatellaren Schäden völlig anders ist, wie bei Menisci-Schäden... Du bist jetzt doch gut informiert... Dein Therapeut sollte es auch sein... Je mehr man selbst weiß, desto mehr bemerkt man mangelnde Kompetenzen bei anderen... Du könntest vorab ja telefonisch sagen, dass Du keinen blutigen Anfänger willst... Und wenn Dir Zweifel kommen - dann brich besser ab... So nett wie Dein Arzt war, bestehen gute Chancen, dass Du ohne Schwierigkeiten ein MRT bekommst...

Soll ich mal forschen, wo die nächstgelegenen ACT-Klinik ist? Ich mache es gerne, wenn Du mir sagst, wo Du ungefähr wohnst...

Pass bitte gut auf Dich auf!!!o:)

LG

E~toille9


Hi Bruchy,

hier ein Link der Berliner Charité...

[[http://www.cmsc-online.de/php/index_sek.php?sektion=Knie_Sporttraumatologie&kategorie=Schwerpunkte&kat_sek=Start&rubrik=00Index_d&lang=de]]

Ruf da doch einfach an und frag, ob Du zwingend ein MRT mitbringen musst.

Ganz unten steht, dass sie ACT's machen...

Wie gesagt - schrabbt zulange Knochen auf Knochen ist es zu spät für eine (M)ACT...

Du solltest den Anfahrtsweg auf Dich nehmen! Dort bist Du sicher in besten Händen!

Die scheinen da momentan einen fantastischen neuen - sehr jungen - Neurochirurgen zu haben. Der war im TV. Der ist wirklich sehr sympatisch. Überhaupt nicht arrogant... Zu schade, dass der nicht für Dich zuständig ist. :|N

LG

Ehtoilxe9


Hi,

oder eben in Leibzig:

[[http://www.ek-leipzig.de/medeinr/unfallchirurgie_pr.html]]

LG

BZrucWhy2


Hallo Etoile,

meine Güte, Du warst ja fleißig! Vielen lieben Dank für die beiden Spitzenadressen. Ich wohne in Naumburg / Saale, ca. 50 km von Leipzig entfernt. Wäre ich doch nur gleich in diese Klinik gegangen! Tja, hinterher ist man immer schlauer :-/ Eine Mitpatientin von mir ist sogar von Hannover in die Klinik gekommen, in der ich mich operieren ließ, weil sie dachte, dass dort alles ganz toll ist. Gemessen an dem, was sie jedoch durchmachen musste, hatte ich noch Glück!

Dass Deine orthopädischen Probleme so komplex sind, ist ja fürchterlich. Sicher weisst Du am besten, was am vordringlichsten ist und in welcher Reihenfolge was behandelt werden sollte.

Dass Dich das Ganze so sehr mitnimmt, tut mir sehr leid! Aber es zeigt auch, wie groß der Leidensdruck mitunter sein kann. Seit bei mir wieder alles akut ist, kommen mir manchmal wieder Episoden von früher in den Sinn, die ich schon lange vergessen habe. Das zeigt aber auch, dass, wenn es einem besser geht, man alles allmählich verarbeitet. Ich wünsche uns beiden- und allen mit ähnlichen Problemen, dass wir wieder an so einem Punkt kommen. Endlich schmerzfrei, beschwerdefrei sein, am Leben teilnehmen können und sich nicht noch immer erklären oder entschuldigen müssen, weil man krank ist.

Es ist wirklich schlimm, dass es bei den meisten Ärzten wie am Fließband zugeht. Mein Hausarzt nimmt sich nicht einmal so viel Zeit nachzusehen, was laut MRT vor 5 Jahren mit meinem Knie los ist. Wenn er keinen Durchblick hat, kann er doch nicht helfen. Jedenfalls bin ich auch schon einmal an eine ähnliche Ärztin wie Deine Neurochirurgin geraten. Jetzt bin ich schlauer. Aber damals hat mir das Ganze so zu schaffen gemacht, dass ich 3 Jahre keinen Orthopäden mehr aufgesucht habe. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man solche Menschen nix fragen kann. In der Klinik, wo ich operiert wurde, war es auch so ähnlich. Deshalb will ich dort auch nicht noch einmal zur Nachuntersuchung hin.

Dass es Spritzen gibt, die sich auf die Bänder auswirken, wusste ich noch nicht. Ich habe ja auch einen zu laschen Bandapparat. Ich werde dann gleich einmal nach Proliferationstherapie googeln.

Diesen Irrglauben mit den Muskeln habe ich auch schon zu spüren bekommen. Ein Möchtegernorthopäde hat jedem, der in seine Praxis kam geraten, die Kniescheibe x-mal in der Minute anzuspannen- stundenlang. Physiotherapie war ein Fremdwort für ihn. Ich habe es nicht gemacht und bin nicht wieder hin. Jetzt weiß ich, dass diese Übung dazu geführt hätte, dass meine Kniescheibe sich noch mehr lateralisiert hätte. Bei zu weit außen stehenden Kniescheiben muss nämlich der Vastus Medialis und nicht der Außenmuskel trainiert werden.

Das Fahren auf dem Hometrainer bekommt meinem Knie auch nicht gut. Also habe ich auch das wieder gelassen. Ich bin gespannt, wie mein Knie die Physiotherapie verträgt. So richtig sind meine Bedenken wegen der Pridie Bohrung bei dem Orthopäden wohl wirklich nicht angekommen. Aber wenn bis zum nächsten mal keine Besserung eintritt, ist es ja offensichtlich. Wenn ich es ihm dann noch einmal klipp und klar sage, muss es ihm ja einleuchten. Ich bin ja zum ersten mal bei ihm gewesen, es war alles bissel diffus. Er ist auch noch zwischendurch auf mein HWS-Syndrom eingegangen. Irgendwie verzettelt man sich dann. Jo, und was für Injektionen das waren, weiß ich auch gar nicht. ??? Aber eine Besserung hat sich dahingehend eingestellt, dass meine Beine nicht mehr so verkrampft sind. Die Spritzen bekam ich in die Waden, nicht die Knie. Mit Blutziehen meinte ich nur, dass mir Blut abgenommen wurde. Er will sehen, ob Entzündungen vorhanden sind. Ich soll ja schon übernächste Woche wieder hin. So lange halte ich die Ungewissheit noch aus.

Vielen Dank auch für den Tip mit der Physiotherapie! Ich habe morgen die erste Behandlung- in einer anderen Praxis, als bisher.

Ist der Arzt, der Dir die Injektionen gibt, auch ein Orthopäde oder ein Chirurg? Wurde von Deinem Kreuz-Darmbein-Gelenk schon eine Röntgenaufnahme, ein MRT oder ein CT gemacht? Ich habe es so verstanden, als ob eine Diagnose noch offen ist. Dann wäre es bei Dir ja auch nicht besser mit der Ursachenforschung, als bei mir? ??? ;-) Mir wurde zum Beispiel gesagt, dass pro Quartal nur ein MRT gemacht werden kann. Bei mir war ja klar, dass das linke Knie zuerst versorgt werden musste, weil ich ständig Luxationen habe. Aber wie soll z.B. ein Orthopäde die operative Therapie planen, wenn er nicht weiß, wie beide kaputte Gelenke genau beschaffen sind. Dann fängt er evtl. mit dem "besseren" an und durch die Mehrbelastung verschlimmert sich dann die andere Seite. Es zieht sich immer alles so lange hin. Wenn man erst einmal eine Diagnose hat, kann es ja auch weiter gehen. Aber bis man sie hat... Vor meiner Knie-OP verlangte die Klinik auch erst ein MRT. Dazu musste mich aber mein Hausarzt überweisen. Dadurch, dass ich lange auf einen Termin warten musste, hatte sich bis zur OP mein Zustand noch weiter verschlimmert. Die Krönung war dann, dass von dem MRT-Befund kaum Gebrauch gemacht wurde und vor der OP sowieso noch eine Arthroskopie erfolgte :-o.

Nicht dass das noch zu einem Wettbewerb ausartet, aber so weit ich es inzwischen einzuschätzen wage, sind Deine Probs nun wirklich nicht geringer, als meine! Bei mir sind es ja nur die Knie, die Schmerzen bereiten. Wenn aber mehrere Stellen des Körpers betroffen sind, ist die Einschränkung doch viel größer! Ich mache zum Beispiel die meiste Hausarbeit im Sitzen und habe in der Küche einen Bürostuhl. Wenn ich nun nicht einmal mehr sitzen könnte- nicht auszudenken. Ich hatte mal Probs mit der Wirbelsäule, aber nur gelegentlich Schmerzen. Diesbezüglich habe ich auch ganz verschiedene Erfahrungen in Punkto Behandlung / Therapie gesammelt. Ich habe immer, wenn ich mir mal wieder einen Nerv eingeklemmt hatte, Spritzen oder Tabletten bekommen. Einmal manuelle Therapie. Dann hatte ich jedoch mal das Glück, dass ich mich am Wochenende nicht mehr rühren konnte. Deshalb durfte ich mich ambulant im Krankenhaus behandeln lassen. Dort hat mich ein Arzt ganz ohne Spritzen behandelt- und es hat 2 Jahre angedauert, bis ich wieder Beschwerden hatte! Schade, dass dieser Arzt keine Praxis hat und nur im Krankenhaus tätig ist!

Also gibt es schon noch ein paar fähige Doktoren, man muss sie nur finden! Irgendwo im Forum habe ich gelesen, dass jemand inzwischen den 7. oder 8. Orthopäden hat. Das gibt einem doch zu denken. Dann nicht aufzugeben ist gar nicht so leicht!

Aber ich werde mich, so bald es geht, an die Klinik in Leipzig wenden, wirklich! (Noch dazu, wo Du es mir so leicht gemacht hast). |-o Mein rechtes Bein muss ja auch noch repariert werden. :=o Ich will nur noch abwarten, wie sich die Physiotherapie auswirkt und ob mich der Orthopäde, falls dann noch notwendig, zum MRT schickt. Dann hätte ich für die klinik in Leipzig schon eine Grundlage / Befund.

Wann bekommst Du die beiden letzten Injektionen? Hat der Doc gesagt, wie es danach weitergehen soll?

Ich drücke Dir ganz doll die Daumen, dass die Injektionen wirklich etwas bringen!

Pass bitte ebenfalls gut auf Dich auf!!!o:) o:) o:)

LG Bruchy

E6toifl(e'9


Hi Bruchy,

die Injektionen in die ISG bekomme ich von einem Orthopäden. Die nächste Injektion ist übermorgen. Ich bekomme sie im Abstand von 2 Wochen.

Mit Diagnosen ist das so eine Sache. Auch RÖs liefern ja nur Anhaltspunkte... Mich ärgert, dass man meine ISGs manuell hätte testen können und das kein Arzt macht... Die können es wahrscheinlich garnicht. Da ist man manchmal besser bei einem Physioth. aufgehoben. Mir hat einer wirklich das Leben gerettet - indem er sich nicht mehr an die Anweisung gehalten hat und den Mut hatte, etwas ganz anderes auszuprobieren... Ich habe wirklich ganz Dramatisches hinter mir...

Ich habe den Verdacht auf eine Bandinstabilität, weil, ich schon LWS-Probleme hatte... Die ließen sich im Sitzen durch Formung eines Rundrückens (Besserung) beeinflussen. Jetzt sind die Schmerzen tatsächlich rechts und links ganz dicht an der "WS" im Po. Ein Rundrücken beeinflusst nix... Aber sie verstärken sich, je mehr ich mein Becken im Sitzen nach hinten abrolle. Sie werden stärker, je mehr ich auf dem Becken sitze... Es ist nach wie vor eine Vermutung... Generell habe ich eine Grundeinstellung, von der ich - solange meine Kraft reicht - nicht abweichen werde: Keine Tabletten ohne gesicherte Diagnose... Man könnte mir zB gezielte Betäubungsspritzen nacheinander in die ISGs, mehrere Segmente der LWS spritzen, um der Ursache auf die Spur zu kommen... Simpel-oder? Ich werde versuchen, telefonisch herauszufinden, wer bereit ist, das zu tun... Wenn mir diese Proliferationsth. nicht helfen sollte. Leider habe ich es ja schon 1 Jahr. Ich musste beruflich meist nur 1 oder 2 Tage wöchentlich 5 h sitzen... Ich konnte dem Sitzen ausweichen. Aber klar, es gab immer wieder Perioden, in denen ich 5 Tage lang 8 h sitzen musste und versuchte, die Schmerzen irgendwie auszuhalten... Das verstärkt natürlich einen Schaden... Dann habe ich ja noch einen Beckengurt. Den werde ich auch ausprobieren... Hilft er, ist das ein weiterer Hinweis auf eine Bandinstabilität... Sind es die ISGs und hilft nix, dann könnte ich über eine operative Versteifung nachdenken...

Ich habe irgendwie Schiss, dass sich Dein Knie durch die Physio weiter verschlechtert und man Dir sagt, dass es für eine (M)ACT zu spät ist. Dem Physio kann man da keinen Vorwurf machen... Der folgt Anweisungen ... Wobei er bzgl der Intensität der Übungen natürlich größte Freiheiten genießt... Wenn Du ihm Deine Ängste u. Befürchtungen nennst, wird er sich wahrscheinlich danach richten u. sehr vorsichtige Übungen machen...

Wenn Du willst, können wir uns Mails an unsere Privatadresse schreiben. Bei Dir gibt es bald wahrscheinlich eine tägl. Neuigkeiten mehr - und ich habe es bisher jedenfalls nie geschafft, hier konstant vorbeizuschauen... Mich würde natürlich brennend interessieren, wie's bei Dir weitergeht. ;-)

Hast Du Privatnachrichten aktiviert? Ich probiere es gleich aus und gebe Dir meine Privatadresse.

LG @:)

BsrPuc:hyx2


Hallo Etoile,

ich habe Deine Adresse erhalten. Schön, dass es klappt- auch mit der PN. Allerdings ist es bei mir wieder umgekehrt. Ich sehe nur selten bei meinen Mails rein. Ich komme nur umständlich rein und dann erwartet mich immer eine Flut unwichtiger Mails. Wenn wirklich etwas wichtiges dabei ist, muss ich immer aufpassen, dass ich diese Mail dann nicht übersehe. Aber das kriegen wir schon auf die Reihe!

"Habe schon Dramatisches erlebt"- Da kann man ja das Gruseln kriegen! Ist diese Angelegenheit wenigstens ausgestanden? (Sorgen mach!)

.. "seit einem Jahr"- Da hast Du aber schon (zu) lange ausgehalten! Beim Röntgen sieht man wirklich vieles nicht. Weichteile (eben auch Bänder), Muskelfasern, Knorpel- alles auch wichtige Punkte bei einer Diagnose - bleiben außen vor.

Ich hatte schon einmal ein CT. Das ist zwar auch nicht so gut wie MRT, aber aufschlussreicher als eine Röntgenaufnahme allemal. Ich habe auch gehört, dass man mitunter per Ultraschall Diagnosen an Gelenken wegen der Weichteile macht. Naja, also irgend etwas muss doch Dein Orthopäde auch zur Diagnose beitragen! Nur Vermutungen reichen doch nicht!!! "Operative Versteifung". Nu aber mal langsam !!! Bevor Du Dir solche Gedanken machst würde ich lieber erst einmal alle Hebel in Bewegung setzen, um eine gesicherte Diagnose zu erhalten! Na gut, wenn man enorme Schmerzen hat, spielt man schon einmal alle Eventualitäten durch. Habe mir auch schon einmal vorgestellt, wie es ohne Kniescheibe oder mit einem versteiften Knie ist. Bin aber sehr schnell wieder davon abgekommen.

Ich habe morgen die erste Physio. Ich sage gleich Bescheid, dass ich im Moment nicht über die Schmerzgrenze gehen soll. Vielleicht gibt es ja noch andere Übungen, die sanfter sind, als die bisherigen. Mal schauen. Wenn ich merke, dass es noch schlimmer wird, breche ich ab und überlege, ob ich mich gleich in Leipzig anmelde oder noch einmal zu dem Orthopäden fahre. Die "Ernüchterung" über ihn hat mich inzwischen schon eingeholt. Seit vorhin habe ich wieder mehr Schmerzen - ohne dass ich etwas besonderes gemacht habe. Wenn ich nicht von Dir die Adresse von Leipzig bekommen hätte, wäre ich wohl doch noch einmal in die Klinik gefahren, in der ich operiert wurde. Aber das tue ich mir nicht noch einmal an! Manchmal ist man betriebsblind, festgefahren. Da tut ein Schubs von außen Wunder. Vielen Dank!

Ganz lG Bruchy!

E6toi`le9


Hi Bruchy,

ist ja schön, dass meine Mühe nicht umsonst war. ;-)

Trotzdem kann der weitere Weg schwierig sein. Vielleicht wird Dir gesagt, dass Dein Schaden ungeeignet für eine ACT ist. Das allerdings sollte Dich auch nicht aufhalten können... Die Charité könnte es wieder anders sehen. Irgendwo hatte ich mir mal die Details bzgl. der ACT abgespeichert...

Ich hatte eben - genau wie Du - keine Kraft mehr, diese Arztkonsultationen durchzustehen... Ich brauche auch längere Pausen, um neue Kraft zu schöpfen. Nun laufen meine Arztkonsultationen gelinde gesagt sehr unharmonisch ab - bis zum Rausschmiss... ]:D Davon müssten sich wohl selbst Gesunde erholen. :)z

Ich bin nun durch Ärzte wirklich dauerhaft ruiniert... Glaube nicht, dass auch nur ein Arzt hören wollte, was dieser Physioth. da entdeckt hatte... Bis heute nicht... Das verhindert die übergroße Eitelkeit dieses Berufsstandes... Jeder Arzt hat ein winziges Behandlungsschema -meistens das Schema F. Will man weiterkommen, ist man gezwungen, ständig Ärzte zu wechseln... Hilft die Proliferationstherapie nicht, werde ich wohl weiterziehen müssen... Mein nächstes Ziel wären ja gezielte Betäubungsspritzen... Meine derzeitig größte Besorgnis ist, dass der Ortho. die Injekt. verfrüht beendet. 4 Injekt. sind das Minimum... Vielleicht brauche ich zur Schmerzfreiheit ja 6...

Ich ziehe eine VersteifungsOP jahrelangen Schmerzmitteln vor... Da mag jeder eine andere Einstellung haben. So bleiben darf es nicht. Ich müsste stärkste Mittel einnehmen...

Eine andere Möglichkeit sind Privatnachrichten. Ich werde über deren Eingang per Mail benachrichtigt... Ich müsste mir nur meine Einloggdaten endlich mal merken... |-o

Du siehst, unsere Beiträge werden schon kürzer... Deinen Physiotherapeuten kannst Du fragen, worauf bei der Nachbehandlung bei KnorpelersatzOP's im Knie zu achten ist... Er müsste dann antworten, dass unbedingt zu differenzieren ist zwischen einem Meniskus - oder einem Retropatellar-Schaden... Dass man bei ersterem Schaden lange nicht voll auftreten darf - und bei letzterem zwar sofort ( mit gestrecktem Bein ) voll auftreten darf, aber die Kniebeugung zeitlich herausgezögert werden sollte. Wenn er das weiß, dann wärst Du im Falle einer ACT ja gut bei ihm aufgehoben...

Du siehst - ich bin immernoch besorgt... Ich habe die Meinungen zur Nachbehandlung retropatellaren Knorpelersatzes in einem Word-Dokument abgespeichert. Die Meinungen sind ja nicht gegensätzlich. Allesamt zögern die Beugung heraus. Nur die Länge ist etwas unterschiedlich...

Ich kann es Dir bei Bedarf gerne zusenden - oder hier einfügen...

Nach wie vor denke ich, werde ich es lieber einsteifen lassen, als die Beschädigung des Knorpels zu riskieren... Die Ursache für eine erfolglose ACT wird ja nicht nachweisbar sein... Ein versteiftes Knie wird wohl jeder Ortho. operieren... Da braucht man sich wohl keine Gedanken zu machen. Ich habe mir bei Wikipedia das Kniegelenk angesehen. Dort wird auch diese -für mich mysteriöse- Gelenkkapsel gezeigt. Die ist bei geradem bei gedehnt. Dann kann sie schon mal nicht schrumpfen... Aber natürlich die Sehnen... Man sollte nach der OP wohl auf jeden Fall sicherstellen, dass O ° Beugung ( also totale Streckung ) möglich ist und erhalten bleibt... Es gibt Orthesen in 0 ° und 20 ° Beugung. Wie soll man auch genau wissen, welchen Grad eine Beugung hat...

Viel Glück morgen!@:)

LG

B\rruczhyx2


Hallo, ich schon wieder *:)

Ich habe Dir eine Mail geschickt. Ich hoffe, es geht alles klar und sie kommt an.

Kannst Du, wenn Du übermorgen die nächste Injektion bekommst, Deinen Orthopäden nicht gleich nach einem MRT fragen? (Gaaanz nett und höflich)? :)z

LG Bruchy2!

Sgu5nflaowexr_73


Ich mische mich hier mal ein. ;-) Kann von jeweils 2 Knorpeltransplantationen und zwei Mikrofrakturierungen im patellofemoralen Gelenk berichten (leider alles erfolglos).

Ehrlich gesagt erschreckt es mich zu lesen, wie fehlerhaft hier bei jemandem die Nachbehandlung war!!!

Ich hatte drei der vier OP's (insgesamt 9 an dem Knie) in Freiburg bei Prof. Steinwachs machen lassen, der ja leider in die Schweiz gegangen ist; aber die Abteilung dort ist/war führend bei der Knorpelchirurgie.

Aber ich erzähle einfach mal:

Ich hatte nie Luxationen, aber halt eine lateralisierende Patella, Schmerzen über Jahre, Plicae-Resektion, dann laterales Release. Erst ein retropatellarer Schaden 2. Grades, ein Jahr später 4. Grades und die gelöste Knorpelschuppe hat fleißig Schäden im Gelenk angerichtet.

Also die erste ACT - das matrixgekoppelte Verfahren. Ich hatte 6 Wochen eine Beugemlimitierung 30-60° und Nullbelastung, durfte also gar nicht voll strecken oder belasten, ab dem ersten Tag in diesem Bewegungsradius Motorschiene mind 8. Stunden täglich. Nach den 6 Wochen Freigabe auf volle Streckung und Beugung bis 90° und 10 kg Belastung mehr. Nach weiteren 2 Wochen dann die Freigabe der Bewegung, weiterhin pro Woche 10 kg mehr. Letztlich konnte ich nach 3 Monaten wieder voll belasten und wenigstens normal laufen. Sport etc. waren erst anch 10-12 Monaten wieder erlaubt (oder noch später).

Die ersten Monate waren gut, nach 7 Monaten stand aber fest: OP gescheitert.

Zwei Jahre später ein erneuter Verusch (ab hier alles in Freiburg): Statt der geplanten ACT hinter der Kniescheibe wurde dann die Trochlea (das Gleitlager) in Angriff genommen, weil es noch kaputter war als die Kniescheibe. Während der Knorpelentnahme wurde eine Mikrofrakturierung durchgeführt. Drei Monate später dann die geplante ACT (diesmal flüssige Zellen, mit Kunstmembran abgedeckt). Ein Jahr später eine erneute ACT in der Trochlea - die zeigte dann, dass immerhin die erste MF auf der Hälfte der Fläche geklappt hatte, die 2. ACT aber schief gegangen war (die 2. MF ist dann auch schief gegangen).

In Freiburg hatte ich folgendes Nachbehandlungsschema:

2 Wochen 0-30°, dann 2 Wochen Freigabe auf 60° Beugung, dann 2 Wochen Freigabe auf 90° Beugung (alles bei Teilbelastung bis 10 kg, also Sohlenkontakt). Vollbelastung bei voller Streckung möglich (weil dabei kein Druck auf die Patella und Trochlea kommt) aber mir wurde davon abgeraten.

Ebenso wurde mir aufgr. der Vorgeschichte geraten: 3 Wochen 30°, 3 Wochen 60°, 2 Wochen 90°.

Belastungsmäßig durfte ich nach der Entlastung immer zügig innerhalb von 2 Wochen zur Vollbelastung übergehen, zumindest beim normalen Laufen (Treppe besser noch nicht). Da ich es ja aber von der ersten OP so viel vorsichtiger gewohnt war, war ich auch vorsichtig. Kann ja nicht schaden.

Immer auch mind. 6-8 Stunden Motorschiene für 6 Wochen. Man hat also gut zu tun im Bett und kommt nicht viel raus.

Leider ist bei mir alles gescheitert; die Ärzte waren bei der 2-Jahres-Nachuntersuchung nach der 2. ACT im Sommer auch sehr skeptisch - und gaben zu, dass retropatellar und in der Trochlea die Chancen bei max. 50% liegen, dass ACT oder MF gelingen. Aus unerfindlichen Gründen ist es da einfach schwieriger.

Mittlerweile geht man dazu über, die Verfahren vorrangig bei traumatischen Schäden (also nach Unfällen etc.) anzuwenden, weniger bei von alleine entstandenen Schäden - die Erfolge sind da einfach geringer.

Vor allem muss wirklich JEDE Art von Fehlstellung beseitigt sein. Denn wenn eine Fehlstellung/Fehlform von etwas der Auslöser für den Schaden ist, wird diese Fehlstellung auch die evtl. Erfolge einer ACT oder MF wieder kaputtmachen.

Hier kommen v.a. Verfahren wie laterales Release, MPFL, mediale Raffung und/oder Trochleaplastik zum Tragen - je nach Art der Fehlstellung. Von der Versetzung der Tub.tib. wird eher abgeraten, hier kann es schnell zu Fehlstellungen in die andere Richtung kommen. Zudem ist diese Versetzung eines Knochenblocks sehr invasiv.

Da manche dieser Verfahren (mediale Raffung) ja erstmal eine Ruhigstellung erfordern, kann oft Korrektur & ACT/MF nicht in einer OP erfolgen. Es kommt also, wenn man es richtig macht, ein richtiger OP-Marathon auf einen zu.

Aktuell springen viele Ärzte auf diesen Zug (ACT, MF etc.) auf; bei Problemknien sollte man aber nur einen Spezialisten ranlassen. Ich bin für meine OP's bis zu 550 km eine Strecke gefahren, um kompetente Chirurgen zu haben - die v.a. auch eine sehr umfassende und ehrliche OP-Aufklärung betrieben haben; nicht dieses "wir machen eine ACT/MF und alles wird gut".

So ist es einfach nicht! Die Verfahren bieten wie gesagt 50% Erfolgsquote, es ist also nichts, worauf man sich fest verlassen kann. Außerdem gibt's immer noch Streit, wer die Kosten für die Zellzüchtung (mehrere Tausend Euro) trägt. Selber würde ich es NIE zahlen, weil die Erfolgsaussichten einfach zu gering sind.

Letztlich ist es bei mir so, dass mir schon vor einem Jahr für das kaputte Knie ein Kunstgelenk empfohlen wurde (ich bin 35!). Hatte auch einen Termin in Hannover, den ich aus beruflichen Gründen abgesagt habe. Außerdem kann ich die Schmerzen und Einschränkungen deutlich besser ertragen, seitdem ich weiß, was ich dagegen machen kann (Kunstgelenk). Momentan warte ich noch, auch wenn ich gerade mal halbwegs laufen kann, und selbst an Radfahren und Schwimmen nicht mehr zu denken ist.

Mein Knorpel ist mittlerweile im gesamten Gelenk erweicht/strukturell verändert/verschwunden - und jetzt fängt das 2. Knie auch an; dort habe ich eine nette Trochleadysplasie...

Fazit:

Gut recherchieren... guten Arzt suchen... erst Fehlstellungen behandeln... dann weitersehen... wenn OP, dann auf RICHTIGE Nachbehandlung achten... diese strengstens befolgen... und nicht zu viel Hoffnungen in Verfahren wie ACT oder MF setzen. Es ist sicherlich sinnvoll, es zu probieren (wenn man es bspw. mit dem Beruf vereinbaren kann).

Aber ich würde nie quasi alles auf diese Karte setzen.

Euch alles Gute!

Sonja

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH