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Spinalstenose

FRussealinxe hat die Diskussion gestartet


Hallo

bei meinem Mann wurde eine Spinalstenose mit Zyste im Spinalkanal festgestellt. Hat jemand damit Erfahrung? Kann man das operieren? Er hat so starke Schmerzen, dass er Opiate nimmt. Es ist grausam ihn leiden zu sehen.

LG

Antworten
HeyperPioxn


Kann man das operieren?

eine spinalkanelstenose kann man operieren.

ihr solltet euch an einen wirbelsäulenspezialisten oder an eine spezialklinik für wirbelsäulenchirurgie wenden und das dort besprechen.

z.b. hier

[[http://www.wirbelsaeule-charite.de/]]

- klick auf "leistungsspektrum"

- dann auf spinalkanalstenose

gruss

Entoxile9


Hi Fusseline,

wodurch wird die Stenose ( Einengung ) des Rückenmarkkanals denn überhaupt verursacht?

Wie lange hat er das schon?

Sind alle konservativen Maßnahmen ohne Erfolg und wird das Leben unerträglich, kann man natürlich schon über eine Operation nachdenken.

Mit dieser grundsätzlichen Entscheidung ist es aber nicht getan. Man sollte sich längere Zeit ausgiebig mit den zur Verfügung stehenden OP-Methoden auseinandersetzen...

Gerade dieser alles entscheidende Eingriff darf nicht ohne intensive Vorbereitung erfolgen.

Dabei wird Dir leider kein Neurochirurg helfen... Die werden Dir keine Infos zur Konkurrenz geben.

Natürlich ist dies grausam - aber eben wahr.

Infos findet man im Internet. Dort werden OP-Methoden oft ausführlich erklärt. So lange wird wahrscheinlich kein Arzt in der Sprechstunde mit seinen Patienten reden.

Mir bleibt nix anderes übrig, als deutlich zu warnen...

Logischerweise sind kleine Eingriffe, bei denen nicht viel weggeschnitten wird, die besseren...

Oft bringen sie langfristige Schmerzfreiheit...

Aber nicht nur das: Entstehen nach 10 - 15 Jahren erneut Probleme, so hat man wenigstens noch operative Möglichkeiten zur Verfügung...

Was man bei der 1. OP entfernt hat, ist weg... Das ist nicht mehr zu operieren.

Minimal-invasive Operationen sind das Mittel der 1. Wahl...

Mit den unten stehenden Links sind bei weitem nicht ausreichend... Ihr solltet in dieser Angelegenheit ansatzweise zum "eigenen Arzt" werden... Und das schafft man auch - wenn man will...

Hier 2 Links:

[[http://www.openpr.de/pdf/145841/Spinalstenose-Neue-Behandlungsmethode-mit-X-Stop.pdf]]

[[http://www.orthopaedie-aukamm.de/documents/ws_spinalstenose.pdf]]

LG :)*

iqssaxm1


natuerlich kann man das operieren.

ist bestimmt eine Synovialzyste.

gruss

Issam

[[http://neurotoday.com]]

Fpu9sselixne


Hallo Etoile9

alle konservativen Maßnahmen sind ohne Erfolg. Das Leben ist nur noch mit starken Schmerzmitteln zu ertragen. Und die haben bereits den Magen mit einem Myom beglückt. Die Stenose ist schleichend gekommen. Schmerzen hat er seit 4 Jahren. Doch nun sind sie fast nicht mehr zu ertragen.

Wir haben nächste Wochen einen Termin in der Neurochirurgie einer großen Klinik. Vielleicht kann ihm dort geholfen werden. Wenn nicht, dann muss ich mal schauen wo ich einen guten Wirbelsäulenspezialisten in unserer Nähe finde.

@ all

danke für euer Bemühen und die Links

LG

ENtoiUlex9


Hi nochmal,

bitte vertraue nicht auf den sog. "Ruf" einer Klinik...

Auch große Kliniken bieten oft keine minimal-invasiven OPs an - leider...

die Berliner Charité scheint leider nur die Standard-OP anzubieten.

Informiere Dich gut...

Bei so ernsten Problemen wie der WS, würde ich auch Entfernungen in Kauf nehmen. Wobei es wohl nicht erforderlich sein dürfte, von HH nach München zu reisen...

Ein OP-Eingriff ist immer endgültig - es gibt soooooooooo viele ruinierte Patienten, die sehr bedauern, sich nicht vorab selbst gekümmert zu haben...

Stenosen kommen eigentlich immer schleichend... Und die schleichende Verschlechterung ist die zukünftige Prognose...

Ich kann den Gedanken an e. OP sehr gut verstehen... Manche warten zu lange... Die Psyche ist irgendwann wirklich ruiniert... Das Gehirn verändert sich sehr stark...

Bitte vertraue Ärzten nicht blind - sie haben dieselben charakterl. Defizite wie andere... Ihr selbstherrliches Gebaren ist vielleicht das größte. Sie erschrecken, wenn es einer wagt, normal mit ihnen zu sprechen. Sie haben ja oft nur Untergebene in der Umgebung... Und wenn sie eine Krankenschwester geheiratet haben, gilt das sogar für das Privatleben... :=o

Viel Kraft - und Glück brauchst Du sicherlich auch... :)*

F(uUsselixne


Etoile9 *:)

Danke nochmal für deine Bemühungen. Ich werde nächste Woche berichten was der Doc in der Klinik sagte.

LG

E?toixle9


Hi, @:)

gerne - sowas interessiert mich immer sehr...

Bietet eine Klinik nur Standard-OPs an ( also große OPs mit Versteifung etc ), dann wird sie keine Infos zu minimal-invasiven OPs haben... Und sie auf Nachfrage wahrscheinlich - einfach mal so - schlecht machen.

Kliniken, die Mini-OPs ( oft ambulant ) anbieten, bieten meist zusätzlich die Standard-OPs an. Sie werden Dir objektivere Infos geben.

Mein Schwager ist Gynäkologe. Vor ca. 6 Jahren berichtete ich ihm, dass es ja toll sei, dass man bei Brustamputationen aus dem Bauchfett neue Brüste formen könnte. ( War im TV ).

Der war ganz verblüfft und irritiert und sagte, er habe davon noch nie was gehört. In seiner Klinik würde man nur Silikon verwenden...

Gedanken dahingehend, dass er sowas als guter Arzt wissen müsste etc. - konnte ich ihm jedenfalls äusserlich feststellen...

Also: statt " Beware of the dog " - " Beware of the doctor "

LG @:)

F]usUs7elixne


Hallo ihr Lieben

morgen haben wir eine Termin in der Neurochirurgie. Hoffentlich können die helfen. Ein Nachbar von uns hatte auch eine Spinalstenose und wurde in der gleichen Klinik operiert. Er muss sich noch schonen aber die Schmerzen werden weniger. Das gibt Hoffnung für uns.

Ich melde mich morgen wieder

LG

miiniGananaxs


Ich kann Etoile nur zustimmen, was die Standard-OP´s betrifft. Bei unserer Tochter war es wegen der Hüft-OP so.

Standard hier bei uns war die offene OP. Da sie erst 16 war, zogen die Ärzte keine OP in Betracht und sie bekam nie eine richtige Diagnose!

Übers Internet kamen wir zur Arthroskopie der Hüfte. Problem: In Deutschland führen das nur wenige Kliniken durch. Vom Orthopäden wollten wir wissen - wer arthroskopisch operiert.

Keine Antwort. Der Orthopäde arbeitete mit 2 orthopädischen Kliniken zusammen und hat uns leider keine andere Klinik empfehlen können. Offen kann sie später immer noch operiert werden, wenn es nicht anders geht. Aber es stimmt, geht man zu diesen Ärzten hin, wird man hören, dass die Standard-OP die beste OP ist. Aber auch nur, weil sie die Arthroskopie nicht können. Leider schicken sie dann die Patienten nicht weiter, sondern wollen selbst verdienen.

Ginge es nach den Ärzten in Deutschland, wäre unsere Tochter trotz starken Dauerleistenschmerzen eine Simulantin. Wäre sie früher operiert worden, wäre die Heilung schneller gegangen. Der Orthopäde hat sich nicht einmal mit dem operierendem Arzt in Verbindung gesetzt. Ich hatte ihn darum gebeten, wir kannten ihn ja nicht.

Unsere Tochter hatte 1 Jahr lang Schmerzen, konnte nicht mehr sitzen, aber das war den lieben Ärzten egal.

Man kann nur hoffen, dass man nie selbst an der Reihe ist, wenn man sich gegen die Ärzte nicht wehren kann. Es klingt jetzt vermutlich hart, aber ich habe aus diesem 1 Jahr gelernt.

F;u$sselbinxe


Hallo alle,

heute waren wir in der Neurochirurgie. Die Stenose war eine Fehldiagnose.

Mein Mann hat schwere Fettablagerungen am Wirbel, eine Bandscheibenvorwölbung, die Zyste und eine riesige Entzündung.

Montag geht es los:

1. Sitzung für die Facettenblockade (Behandlung des kleinen Wirbelgelenkes). Dienstag das gleiche Prozedere. Sollte diese Behandlung wirklich Schmerzfreiheit bringen, dann wird am Mittwoch der böse Schmerz verursachende Nerv verödet.

Ich werde euch weiter berichten.

LG

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