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Ali Krogius OP

s<terpnchYn hat die Diskussion gestartet


HAllo zusammen,

bei mir wurde am 27.10. eine Ali Krogius OP gemacht. Habe jetzt für 4-6 Wochen eine Mecron schiene und kann damit nicht knicken, darf aber voll belasten. Mit der KG darf ich ab drei Wochen nach OP bis 30° knicken, aber alleine nicht.

Meine Frage, was kommt nach der MEcron Schiene, kann ich dann nach 4-6 Wochen wieder ohne laufen oder braucht man dann noch krücken?

Hatte jemand schon so eine Op? Wie ging das bei euch dan weiter und wie lange hat das alles gedauert bis ihr wieder ohne irgendeine Schiene laufen und wieder arbeiten gehen konntet?

Bin mal gespannt auf die Antworten.

Antworten
EOtoilex9


Hallo,

ich habe mich vor kurzem generell mit Nachbehandlung bei KnieOPs beschäftigt.

Auch bzgl derselben OP variiert die Nachbehandlung.

Unten ein Auszug zur Nachbehandlung zu Deiner OP. Du wirst sehen, dass sie zügigere Belastung vorsieht.

Entscheident ist vor allem, ob schon ein Knorpelschaden vorhanden ist und ein Mikrofrakturing ( MF ) durchgeführt wurde.

Ist dies der Fall, so ist die vom Ortho angeordnete sanfte "Reha" sicher richtig. Hier wird die Beugung des Knies langer herausgezögert.

Link:

Therapiemöglichkeiten bei Instabiler Kniescheibe

Wenn Sie sich die Kniescheibe verrenkt haben, wollen wir mit der Therapie drei Ziele erreichen:

Kniescheibe einrenken

Knorpelschaden bzw. Fragmentrefixation reparieren

Reluxationen verhindern

Als akute Therapiemaßnahmen bieten sich dafür die sofortige Einrenkung der Kniescheibe (bei um 90° gebeugter Hüfte wird das Knie gestreckt), ggf. Kniegelenkspunktion unter sterilen Bedingungen sowie die Ruhigstellung des Kniegelenkes an. Je nach Dysplasie und Alter der Patienten wählen wir bestimmte Therapiemaßnahmen aus:

Kniegelenksarthroskopie (Kniegelenksspiegelung)

Die Gelenkspiegelung (Arthroskopie) eines Kniegelenkes dauert etwa 30 Minuten. Sie kann ambulant durchgeführt werden. Der Eingriff kann sowohl in Vollnarkose als auch in Teilnarkose (Spinalanästhesie) erfolgen.

Vor Operationsbeginn wird dem Patienten eine Blutdruckmanschette (Blutsperre) am Oberschenkel angelegt, so dass der Blutverlust während der Operation minimal gehalten werden kann. Nach dem Auffüllen des Gelenkes mit Flüssigkeit können über zwei kleine Zugänge die Lichtquelle mit Kamera und die erforderlichen Spezialinstrumente in das Gelenk eingeführt werden. Der Operateur führt anschließend verschiedene chirurgische Maßnahmen aus:

außenseitige Durchtrennung der Gelenkkapsel (Kapselrelease)

ggf. Fragmentbefestigung (Fragmentrefixation, ggf. mit resorbierbaren Implantaten)

ggf. Knorpelglättung (Abrasionsarthroplastik)

offene Raffung der Gelenkkapsel innenseitig durch erweiterten Zugang (Miniarthrotomie, OP nach Install)

Die anschließende Nachbehandlung besteht im Wesentlichen aus drei Schritten:

Teilbelastung in den ersten zwei Wochen mit Mobilisation an Unterarmgehstützen, Sohlenkontakt inkl. Thromboseprophylaxe

Bewegungsschiene (max. 60° Beugung zwei Wochen lang, max. 90° Beugung für weitere zwei Wochen, danach Freigabe der Kniebeweglichkeit)

GenuTrain P3-Kniebandage für die 4. bis 6. Woche nach der Operation

Sportliche Aktivität wie Schwimmen oder Fahrradfahren sind erst etwa zwei Monate nach der Operation wieder möglich.

LG @:)

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