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Knorpelschaden unter der Kniescheibe

G@entl4ewoxman hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

bei mir wurde heute ein Knorpelschaden unter der Kniescheibe (ich habe verkürzte Kniescheiben) festgestellt und jetzt stehe ich vor der Entscheidung: Entweder OP oder Knorpelaufbaupräparate schlucken.. Die Aufbaupräparate werden von der kasse nicht übernommen und ich weiß nicht, ob die wirklich helfen würden.. Kann mir irgendwer weiterhelfen?

Liebe Grüße, Gentlewoman

Antworten
A<ndqrexas


Hallo Gentlewoman,

ich halte von der medikamtösen Therapie nicht sehr viel. Die konventionellen Stärkungen durch Bewegungsbäder und Gymnastik, sowie ggf. Einlagen bringen langfristig betrachtet mehr, als die "Leberschädigung".

In den meisten Fällen reicht eine Korrektur der Fußstatik schon aus,- hört sich vieleicht merkwürdig an, aber der Fuß ist das Fundament des Körpers.

Liegt eine Fehlstatik der Füße vor?- (Falls noch nicht untersucht, dann siehe [[http://www.paradise-ruhr.de/fussinfo/beginn.html]])

Gruß

Andreas

TKhomaDs.S


Ich halte von Knorpelpräparaten auch nichts. Meines Wissens wurde noch für keines dieser (teuren) Medikemante gezeigt, daß es wirklich hilft. Zumindest nicht, daß es den Knorpel irgendwie wieder aufbaut.

Die erste Frage ist eigentlich, was Du für Beschwerden hast. Die zweite Frage ist, wie denn dieser Knorpelscaden festgestellt wurde. Und die dritte Frage wäre, was denn da operativ gemacht werden soll.

Die Antworten hierauf wären sehr hilfreich, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden!

Thomas

Lxeo


Hallo Gentlewoman - weder noch.

Es gibt diverse Operationen im Bereich der Kniescheiben, die alle merh oder weniger nichts bringen oder gar schaden. Die Knorpelaufbaupräparate kann man begleitend mal versuchen. Viel wichtiger ist ein physiotherapeutisch begleitetes Training der Muskulatur und Übungen zur Koordination - normalerweise hätte dir dein Arzt Krankengymnastik verschreiben sollen.

jkl

Gnentloewomaxn


Krankengymnastik, Radfahren und so hab ich schon probiert, hilft aber alles nicht. Anscheinend ist das ja auch "nur" zur Kräftigung der Muskulatur, den Knorpelschaden hätte ich dann ja immer noch.(?)

Schmerzen hab ich eigentlich immer (Treppensteigen, laufen, sitzen, Sport..) festgestellt wurde der Knorpelschaden durch Röntgen, denk mal dass ich demnächst zur Kernspintomographie muss. Im Fuß hab ich auch einen Knorpelschaden und wahrscheinlich dann auch im anderen Knie (weil ich da langsam die gleichen Beschwerden habe..)

Mein Leben bestand mal nur aus Handball und jetzt darf ich nie wieder spielen..

T'hOomas.xS


@ Gentlewoman:

Das ist schon richtig, nur: Deinen Knorpelschaden wirst Du nicht mehr los werden, auch nicht durch eine OP. Du kannst nur versuchen, das Gelenk so zu stabilisieren, daß der Schaden nicht größer wird bzw. Deine Beschwerden geringer werden.

Ich würde an Deiner Stelle auf jeden Fall ein MRT (Kernspin) machen lassen. Nur mit dieser Technik läßt sich das Gelenk inkl. Knorpel und Weichteilen darstellen. Einen Knorpelschaden aus einem Röntgenbild zu diagnostizieren ist in etwa so aussagekräftig wie ein Essen nach dem Aussehen des Kochs zu beurteilen. Erst wenn das Ausmaß und die genaue Lokalisation des Knorpelschadens bekannt sind, kann man über mögliche Therapie durch OP spekulieren. Muskelaufbau ist in jedem Fall sinnvoll, weil Du auch nach einer OP massiv Muskelverlust haben wirst, je mehr Du auftrainiert bist, um so besser und einfacher.

Thomas

n,epTomuk


Re: Knorpelschaden unter der Kniescheibe.

Hi!

Ich habe seit meiner Geburt eine Fehlstellung im Knie, was nach 8 Jahren Wasserballs die hälfte des Knorpels aufgelöst hat und ich nicht mehr laufen konnte unter Schmerzen. Ich war 3 Jahre beim Arzt. Kortison ohne Ende etc. bis ich zu einem Chirurgen gegangen bin und der mich sofort (nach Einsicht der Röntgenbilder) am nächsten Tag operiert hat. Es hat nichts gebracht. Ich war heute beim Orthopäden, der gesagt hat wenn man was am Knie hat liegt es meist nicht am Knie. Also hat der meine Hüfte, Wirbelsäule und mein Knie gründlichst geröngt.

Er hat eine Hüftdisplasie festgestellt + eine linkskonvexe Wirbelsäule die eine Fehlstellung im Fuß und damit im Knie ausgelöst haben.

Es kann bei dir eine völlig andere Ursache haben, aber sei dir vor einer OP sicher das diese die Ursache beseitigt und nicht nur nicht hilft sondern auch schädigen kann (ist bei mir passiert). Ich würd mind. 4 bis 5 Ärzte das ganze checken lassen. Sprich sie auf deine Hüfte, Wirbelsäule o.ä. an und Löcher sie bevor sie dir was falsches antun.

Ich hoffe dir gehts besser als mir.

Ich kann mit 19 Jahren nur sagen es wäre besser wenn ichs vorher gewußt hätte was wirklich mit mir ist. :-)

G8eWntlewxoman


Hab jetzt auch die genaue Bezeichnung, wird aber niemand was sagen (Knie: Chrondopathia patellae; Fuß: initiale Talonavikulararthrose).

Merci an alle, die mir geantwortet haben :-)

Liebe Grüße, Gentlewoman

sKter$nchexn25


re: gentlewoman

Hallo!

Erstere Diagnose sagt mir schon was.

Hat Dein Arzt Dich vor die Wahl gestellt? vermutet er, dass Knorpelaufbaupräparate was bringen? Hmmm...

Ich bin auch der Ansicht, dass zur genauen Beurteilung eines Knorpeldefekts eine Kernspinaufnahme erforderlich wäre.

Soe lief das bei mir auch ab, weil sich aufgrund des Röntgenbildes in dieser Richtung nur wenig sagen ließ.

Generell bin ich nicht der Ansicht, dass eine OP wenig oder sogar neagtive Effekte bringt.

Der Orthopäde, zu dem ich gehe, hat erklärt, dass ich mir auch durchaus Spritzen geben lassen könne, allerdings halte der Effekt maximal ein halbes Jahr vor. Mal abgesehen von den Kosten, die man selbst tragen muss.

Natürlich darf man nicht davon ausgehen, dass eine OP Wunder bewirkt und man auf ewig von seinen Beschwerden befreit ist. Gerade beim Knie nicht.

Vielleicht solltest Du noch einen zweiten Arzt zu Rate ziehen.

Alles Gute, sternchen

GCeHntIlaewomaxn


Lateral Release

Hallo!

Bei mir wird jetzt in 3 Wochen ein Lateral Release gemacht, keine Ahnung, was das wirklich ist.. Arthroskopie und irgendwelche Sehnen kürzen, damit meine (sowiseo nur halbe) Kniescheibe nicht mehr reibt.

Kann mir da jemand was drüber sagen?

Grüßle Gentlewoman

hoip-1C964


Lateral Release

Hallo Gentlewoman,

ein Knorpelschaden entsteht meist durch Überbelastung bzw. zu schwache Oberschenkelmuskulatur. Diese Muskulatur führt die Kniescheibe bei jeder Bewegung. Oft entsteht ein Teufelskreis: Knie schmerzt, Muskulatur wird noch schwächer, Knorpelschaden verschlimmert sich, Knie schmerzt mehr und so weiter...

Meist bekommt man das durch Kräftigung in den Griff, allerdings braucht man dazu einen geschickten und sehr erfahrenen Therapeuten, der es versteht, den Muskel im schmerzfreien Bereich sehr gut zu trainieren.

Beim lateral release versucht man die Druckpunkte der Kniescheibe auf das Gelenk zu verändern. Soweit ich weiss, wird das Knie, bzw. die umliegende Muskulatur bzw. das stabilisierende Sehnengewebe an einer Seite einfach nur mit einem Längsschnitt aufgeschnitten. Da die Kniescheibe unter Druck steht verschiebt sich sich etwas zur anderen Seite, dadurch soll sie etwas entlastet werden. Der OP ist wohl sehr einfach, bringt aber nicht immer den gewünschten Erfolg. Soweit ich weiss, hat man mit der konservativen Therapie(=Krafttraining) die höchste Erfolgswahrscheinlichkeit. Nach dem OP musst Du dann sowieso Krafttraining machen. Also kannst Du jetzt schon mal anfangen.

Alles Gute

Hip-1964

sTternAchen2x5


@ Gentlewoman

Hallo nochmal!

Laterales release bedeutet, dass die Gelenkkapsel durchtrennt wird.Lateral heisst seitlich und release ist ja klar, Entlastung.

Bei mir wurde die OP im März durchgeführt. Gleichzeitig wurden allerdings noch kleine Kuhlen in die Patellaunterseite gemeisselt, da bei mir der Knorpel unter der Kniescheibe weg ist. Durch das aussickernde Blut sollte sich so eine Art Knorpelersatzschicht bilden.

Schmerzen habe ich nur noch ganz ganz selten mal. Die Op in Verbindung mit der anschliessenden Krankengymnastik sehe ich als erfolgreich an.

Wünsche Dir viel Erfolg, sternchen

CLari]na


Hallo,

habe auch das Problem Knorpelschaden am Knie (Arthrose). Mein Orthopäde möchte mir Knorpelaufbaupräparate spritzen. Meine Frage, kann mir jemand aus eigener Erfahrung sagen ob das was bringt, und wie lange das anhält.

Mir hat ein alter Mann den Tip gegeben, das Knie täglich mit Murmeltieröl einzureiben. Hat da irgendjemand erfahrung mit diesem Öl.

MfG

GKentIlIewomaxn


Mein Arzt hat mir ja auch Knorpelaufbaupräparate zur Wahl gestellt, mir wurde aber von verschiedenen Leuten (darunter auch sehr erfahrene Ärzte) davon abgeraten! Deshalb hab ich mich schließlich auch für die OP entschieden und hof jetzt nur, dass sie auch was bringt.

MfG Gentlewoman

F=loschxgi


Hallo gentlewoman, ich betreibe selbst sehr viel sport und hat ein (wahrscheinlich) ähliches problem wie du, was ich vorweg sagen kann ich komme aus hamburg und hab das von sehr qualifizierten orthopäden machen lassen also

(Prof. Dr. Kabelka, der kriegt so was ganz gut hin also wenn du in der nähe hh wohnst lass es von dem machen also die op)naja jetzt zu dem was ich sagen wollte der richtige beste

weg wär meiner meinung nach vollgendes ich könnte mir gut vorstellen das es klappt und dann klappt dasa hoffentlich mit deinen knien auch schon wieder:also

1)schritt 1 kernspin

dann guten sportartzt draufgucken lassen

2)OP frag den arzt was seiner meinung nach die sinnvollste art op wär.

3)ruhe; bewegungstherapie(motorschiene)(beratung azt!)

4)krankengymnastik(viel) +knorpelaufbaspritzen

im nachenein solltest du viel fahrad fahren und schwimmen evtl. Krankengymnastik frag da dann ma den arzt(übrigens gibt es überall gute ,musst dich bloß erkundigen!)

Ich bin mir sicher das icht der einzige weg zur besserung

der wird dir voll allen genannten sachen am besten helfen geh ihn schnell und konsequent drogen und so solltest du vermeiden eher bananen essen traubenzucker und so

hake die punkte schnell ab schlag diesem behandlungsgang einem guten azt vor und los und dann wird das scho ALLES GUTE!!!!!!GUTE BESSERUNG!!!!!

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