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Seit fast zwei Jahren Schmerzen in der Lws

n#afm^ii hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich (29) habe seit fast zwei Jahren Scherzen im Bereich der Lendenwirbelsäule. Die erste Untersuchung hat ergeben, dass ich eine Vorwölbung habe (L4/L5 S1). Zu diesem Zeitpunkt habe ich mir gedacht, dass sich da doch bestimmt was machen lässt. Bin dann zu einem halbherzig durchgeführten Sportprogramm gegangen, das mein Arzt mir verschrieben hatte - hat aber rein gar nichts gebracht. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich schon gefragt, wie lang (ich zitiere meinen Arzt) "eine kleine Vorwölbung" mir derartige Schmerzen bereiten kann. Ich hab mit dem Sport weiter gemacht, aber letzten Endes hat es mir wirklich gar nichts gebracht, außer einer schlimmen Fehlhaltung und weiteren Schmerzen, die daraus resultiert sind. In meine Unwissenheit dachte ich, es würde immer so lang dauern, bis die Schmerzen weggehen, da mein Arzt auch sagte, dass so eine Vorwölbung eine längere Geschichte sein kann. Nichtsdestotrotz habe ich dann den Arzt gewechselt. Der sagte, dass mein Rücken eine reine Katastrophe ist. Durch die Schonhaltung hab ich ein Hohlkreuz bekommen, das so ausgeprägt ist, dass (ich formuliere es mal als Laie :)) die Dornfortsätze schon aneinander reiben. Außerdem hab ich zwei Blockierungen in dem Bereich, die quasi "festgewachsen" sind. Da hat sich ja auch nie mal jemand drum gekümmert. Also noch mal rein ins MRT und dann mit einem ähnlichen Ergebnis raus: Vorwölbung. Nagut, dann mit einer tollen Therapie angefangen, die mich auch soweit fit macht, dass ich arbeiten kann.

Ich hoffe es liest noch jemand weiter nach dieser langen Einleitung :)

Mein Problem ist:

Die Schmerzen gehen nicht weg. Ein Grundschmerz ist eigentlich immer da. Ich kann nicht lang laufen, sitzen, vom Rennen kann gar nicht die Rede sein, das kann ich nicht. Genauso wenig wie mir die Schuhe vernünftig zubinden, mich im Bett herumdrehen etc..

Mein Anliegen in diesem Fall: Ich brauche Hilfe oder einen Rat oder einen Tipp. Ich bin völlig verzweifelt, da es Freunden, die zum Beispiel einen Bandscheibenvorfall hatten, schneller besser ging, als mir. Die können meist nach einer Therapie ganz normal weiterleben. Das kann ich von mir leider nicht behaupten... Wenn jemand einen Tipp oder eine Idee hat, wäre ich sehr dankbar.

(Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass mein Iliosakralgelenk ab und zu Probeleme macht und das hin und wieder mal gerichtet werden muss.)

Vielen Dank,

namii

Antworten
vsifnzacxk


WEnn man alle erwachsenen Menschen ab einem bestimmten Alterin Deutschland röntgt, haben davon 80 % einen Bandscheibenvorfall. Von diesen Menschen haben aber weniger als 10 % überhaupt Probleme. D. h. 90% der diagnostizierten Bandscheibenvorfälle sind völlig ohne Probleme. Das ist wissenschaftlich belegt.

Bist Du einfach nur blockiert? Muskelverspannungen können wahnsinnig schmerzhaft sein, wenn man einmal die falsche Bewegung gemacht hat. Und wenn die Blockierung nicht aufgehoben wurde, halten die Beschwerden natürlich auch bis zum Nimmerleinstag an.

Ich bin auch so eine Kandidatin, die früher tiefes Kriechen geübt hat, weil sie einfach nur blockiert war. Auch ich habe einen sog. Bandscheibenvorfall. Der Kern einer Bandscheibe ist sogar Richtung Bauchraum ausgetreten. Jeder Orthopäde kriegt Zustände, wenn er das sieht. Aber ich bin völlig schmerzfrei.

WEnn ich Schmerzen habe, muß nur eine Blockierung aufgehoben werden. Bei mir macht das ein Orthopäde, der mit viel Fingerspitzengefühl erst einmal abtastet und dann die Blockierung behebt. Vielleicht noch 2 -3 x Akupunktur - und gut ist.

Wenn ein Arzt aber nicht feinfühlig ist und nicht tastet, sondern nur aufs Bild schaut (wo man solche feinen Blockierungen auch gar nicht sieht, auch nicht durch CT und MRT) wird man einfach falsch behandelt.

Ist ja auch logisch. Wenn es weiter blockiert, nützen auch keine Medikamente. Die kann man zwar bis zur Magenschleimhautentzündung schlucken, die Ursache für die Schmerzen werden aber nie behoben.

Ich würde vorschlagen, sich einmal umzuhören, wo ein sehr gut chiropraktisch ausgebildeter Arzt/HP ist und erst einmal auschließen, ob nicht so eine Blockade die Ursache für die Schmerzen ist.

Vor Jahren bin ich kriechend von einem Arzt zum anderen, bis ich dann auf meinen jetzigen Orthopäden gestoßen bin, der von Bandscheibenvorfällen mit Auswirkungen bis in die Beine nur in wirklichen Ausnahmefällen spricht.

Ich hatte unterhalb der Hüfte durch die einseitigen Bewegungen und Verspannungen einen entzündeten Schleimbeutel, den er auch durch Tasten gefunden hat, obwohl mir "nur" der LWK-Bereich weh tat. Er hat dann eine Spritze in den Schleimbeutet gesetzt und ich bin aufrecht aus der Praxis wieder raus. Werde ich nie vergessen, wie dieser Schmerz nach Minuten völlig weg war.....

Was ich also sagen will: Bandscheibenvorfälle an sich machen den wenigsten Menschen überhaupt Beschwerden. Erst mal schauen, was sonst nach Sache sein könnte...

Leider schalten die meisten Leute bei dem Wort Bandscheibenvorfall erst einmal ein Kopfkino an. Ebenso die Ärzte. Läßt sich auch prima Geld mit verdienen, statt sich die Mühe zu machen, die Ursache herauszufinden...

Und es ist wissenschaftlich auch erwiesen, dass viele Rückenprobleme zumeist psychischer Natur sind. Stress....

v\itfzjacxk


Durch die Schonhaltung hab ich ein Hohlkreuz bekommen, das so ausgeprägt ist, dass (ich formuliere es mal als Laie :)) die Dornfortsätze schon aneinander reiben. Außerdem hab ich zwei Blockierungen in dem Bereich, die quasi "festgewachsen" sind. D

Das ist bei mir auch so. Die Dornfortsätze sitzen voll aufeinander. Damit lebe ich aber ganz fröhlich. Den Bandscheibenvorfall habe ich überhaupt seit über 20 Jahren. Es heißt gar nichts....

Kopfkino: halte ich für sehr gefährlich, denn dann versteift man sich auf etwas, was zwar theoretisch die Ursache sein könnte. Aber wahrscheinlich nicht ist. Denn wenn Du tatsächlich ein Problem mit der Bandscheibe hättest, so dass Nerven lädiert wären, hättest Du noch ganz andere Probleme als die beschriebenen.

Schließe erst einmal eine muskuläre Ursache aus. Die ist nämlich äußerst schmerzhaft. Taste doch einmal den Bereich der Schmerzen ab. Wärmer als dort, wo es nicht schmerzt? Leicht geschwollen? Dann sollte man das erst einmal beseitigen. Quaddeln, vielleicht mit NaCl. Völlig einfach, aber sehr wirkungsvoll, den blockierten Stoffwechsel in dem Gebiet erst einmal wieder in Gang zu setzen. Chiropraktik, Osteopathie. Diese Bandbreite würde ich erst einmal ausschöpfen.

nRamUii


Vielen Dank erstmal für die Antworten!

Ich hatte vergessen, dass es bei mir in den Po und die Beine strahlt. Oft habe ich auch ein taubes Gefühl in der Seite der Füße. Wurde beim Neurologen aber auch alles gecheckt und ist in Ordnung. Ich habe auf jeden Fall seit dieser Zeit auch zwei Blockierungen, die sich aber nicht lösen lassen. Daher hab ich es so formuliert, dass sie quasi festgewachsen sind, so fest sind sie. Mein Physiotherapeut hat sich da auch schon mal dran ausgelassen, ist aber gescheitert und die Schmerzen waren danach echt schlimm. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Muskeln derartige und langfristige Schmerzen auslösen können. Ich bin halt einfach ein bisschen verzweifelt, weil ein richtig normales leben nicht möglich ist. Selbst, wenn ich es mal schaffe auszugehen, muss ich erstmal schauen, ob ich es dort stühle gibt, auf denen ich sitzen kann. Wie gesagt, dank der Therapie ist es schon viiiiiiiiiiel besser geworden. Leider wird es nur nie richtig gut. Ich möchte auch nicht rumweinen und mich beschweren, denn ich denke es könnte schlimmer sein... Aber diese dauerhaften Schmerzen gehen wirklich arg ans Gemüt. Grad auch, weil ich ein lebenslustiger Mensch bin und daran kaputt gehe. Außerdem fühle ich mich wirklich nicht ernst genommen. Ich würde so gern mal an einen Arzt geraten, der sich wirklich mal ein bisschen Zeit nimmt. Ich freue mich über Antworten, da ich sonst leider keinen habe, der mir in diese Richtung weiter helfen kann!

namii

SAa|bsi0x1


hallo namii

zwar kommt meine antwort bissi später, ABER ich kenn dein Problem...mach da auch schon seit nem Jahr dran rum-....schlimm ist es aber bei mir erst seit 3 monaten....

ABER man kann was tun....mein orthopäde wollte auch glei mit infusionen....kommen ich meinte dann nur...weg mit dem sch***!

Mach ich nicht...bekomm nun seit ner woche eine magnetfeldtherapie(musst mal dazu googeln)...im moment "noch" keine fortschritte...bin aber optimistisch...kostet aber geld (über nimmt die Krankenkasse nicht)-leider!

und physiotherapie ist bei mir echt wichtig...hatte jetzte 2 wochen keine und prompt gehts wieder schlecht...UND mach Sport!!!!Muskelaufbau!!!Ist suuuper wichtig(sag grad ich die eigentlich kaum sport macht, da ich abends immer so spät von der arbeit komm und dann KEINE lust mehr hab),aber ich weiß selbst...es MUSS sein.

UND vifzack hat recht.....der Kopf kann verdammt viel kaputt machen...ich hab auch immer gesagt...NEIN ich bild mir irgendwas nicht ein oder NEIN das betrifft mich net (psychisch gesehen), ABER allmählich seh ich auch ein, dass es mich doch richtig trifft, denn wenn man immer wieder schmerzen hat, dann denkt man, oh nein, nicht schon wieder und was ist wenn es das ist oder das.....(was es aber ganz und gar net ist, nur man denkt es und steigert sich da richtig rein)...das ist ganz und gar net gut...

ich mach mir au immer gedanken was ist wenn....auch grad die bandscheibe(hab ich auch-vorwölbung), aber die muss ja echt net weh tun, nur man denkt dass sie das übel ist und im endeffekt ist das aber nur nen verspannter muskel oder ähnliches....das kann nämlich auch richtig weh tun....

versuch einfach das KOPFKINO auszuschalten,... sport zu machen und auch nicht auf dem sofa rumsitzen(ich weiß wenn die schmerzen so stark sind dann gehts gar nicht anders), aber dabei bauen sich sooo schnell die muskeln ab und bis die dann wieder aufgebaut hast,....nee nee nee ...cih versuch daheim "hausarbeit" zu machen-jeden tag bewegung zu bekommen....

klappt nicht immer aber es gibt tage... da gehts mir richtig gut....(bis auf aktuell)...

vielleicht konnte ich dir bissi helfen....sind nur tipps...aber sie helfen.....

p`arab.ellum


Hallo ......

ich, männlich, 53 Jahre, habe seit etwa 5 Jahren mittelstarke Schmerzen beim Stehen sowie beim Gehen. Längere Ausflüge (über 1km) sind nicht möglich. Trotz Spritzenbehandlung, Racz Kath. sowie Laser OP hat sich nur eine geringe Verbesserung eingestellt. Diagnose vom Arzt: leichte BS -Vorwölbung L4, L5, S1 ...... vergeht von alleine wieder ....

Daraufhin habe ich mit dem Kieser Training begonnen, mit dem Erfolg nach einer halben Stunde nur noch humpelnd die Räumlichkeiten verlassen zu können (vernutlich der Ischias im Oberschenkel) ..... jetzt habe ich dieses Training vorübergehend (für 4 Monate) abgebrochen, um mich davon zu erholen ....

Der Piriformis in der rechten Pobacke ist leicht geschwollen .... evtl. drückt ja dieser bei Belastung auf den Ischiasnerv !?

Inzwischen war ich beim Ostheopathen, Shiazu Massage und Akupunkturbehandlung, ist zwar irgendwie angenehm, nur helfen tut es mir leider auch nicht !!!

Nun bin ich, genauso wie die Ärzte, Heilpraktiker, Masseure am Ende vom Latein .....

Meine Frage lautet nun, wer hat für mich einen Lösungsvorschlag für dieses Problem ??? ?

Ich denke da an Dehnungsübungen etc. ............

Gruß Para

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