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Ausbildung in der Altenpflege totz Gelenkprobleme ?

C6hatiwni3 hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich mache seit Oktober 2008 eine Ausbildung zur Altenpflegehelferin. Mein Arzt meint das ich wegen meiner Gelenkpropleme (Arthrose, Abnutzungserscheinungen, kleine Schäden am Meniskus, chronische Sehnenreitzung) nichit in der Pflege arbeiten kann. Höchstens Teilzeiet, da Vollzeit zu anstrengend wäre. Während der Ausbildung kann ich aber die Arbeitszeit nicht veringern, oder doch ? Und müsste dann nicht ein Atestt oder Gutachten vorliegen und wo bekomme ich das her ?

Da mir die Arbeit sehr viel Spaß bringt möchte ich auch gerne weiter in der Pflege bleiben.

Veilleicht weiß einer von euch einen Rat.

Viele Grüße, Chatini3.

Antworten
n_anHcdhLexn


Hi,

dein Arzt hat schon recht. In diesem Beruf wirst du warscheinlich nicht lange arbeiten können.

Wie alt bist du denn?

Du musst überlegen, dass du in diesem Bereich dann bis zur Rente arbeiten musst!

Ich bin gelernte Köchin und mache u.A. wegen einem Verkehrsunfall (Oberschenkel gebrochen und Bänderschaden mit anhaltendem Streck und Beugedefizit) eine schulische Weiterbildung, bei der ich dann hoffentlich meistens im Sitzen arbeiten kann. Aber es ist gut möglich dass ich deswegen noch eine neue Ausbildung oder ein Studium dranhängen muss.

Mir wurde jetzt auch von meinem Arzt des Vertrauens geraten nicht mehr in diesem Beruf zu arbeiten.

Ein Bekannter ist Kfz-Mechaniker und hat Arthrose in den Knien, der wurde Arbeitsunfähig geschrieben.

lg Nanchen

-dStef"fi1x7-


Hallo,

nunja deine Gelenkprobleme sind schon massiv. Wenn dein Arzt sagt dass du die Ausbildung nicht machen kannst, dann würde ich abbrechen.

Das Lagern der Patienten ist nicht gerade gut für deine Gelenke.

Ich weiß es ist schwer so eine Enttscheidung zu treffen. ich selber arbeite in der Krankenpflege.

Aber mal ganz ehrlich du wirst auf dauer nicht glücklich, eben weil sich die Symptome verschlimmern können und auf kurz oder lang wirst du den Beruf an den Nagel hängen müssen.

Red mal mit deinen Ausbildern. Vielleicht haben die noch ne Idee.

Liebe Grüße und alles alles gute für die Zukunft. :)*

HZyp|erioxn


hm

altenpflege ist natürlich eine körperlich sehr anstrengender beruf. mit einer vorschädigung von gelenken wirst du womöglich nicht lange in diesem beruf bleiben. durch das ständige schwere heben und tragen kann der verschließ und die meniskusschäden zunehmen. das könnte u.u. später bedeuten das du den beruf der altenpflege nicht mehr ausführen kannst und umschulen musst.

du solltest dir gut überlegen ob es das richtige für dich ist.

wenn du dich dafür entscheidest musst du aber regelmäßig etwas für dein knie tun z.b. krankengymnastik, radeln, muskelaufbautraining, rückengerechtes arbeiten usw.

gruss

s5heyl5ixn


Ich wollte mich auch zur Ausbildung bei einem Altemheim bewerben, aber mein arzt meinte, das es für mich nichts is, also körperlichem (habe 150kg auf den rippen, dazu sdü und habe zurzeit knieprobleme) ich habe es somit gelassen...

denk mal war eine gute entscheidung... wenn ich bedenke das die alten damen und herren auch nicht gerade leicht sind..

schöne grüße

CAhatjini3


Hi alle zusammen, danke für eure Antworten. Es ist eine schwere Entscheidung, eigentlich möchte ich die Ausbildung weiter machen. Eine Kollegin hatte einen Herzinfarkt und arbeite jetzt wieder, allerdings hatt sie ein Gutachten das sie aufgrund ihrer Erkrankung nur noch eine bestimmte Stundenzahl arbeiten darf. Mein Arzt meinte, auch wenn ich in der Ausbildung stecke, das es bei gesundheitlichen Problemen vielleicht auch Sonderregelungen gibt, und ich wegen meiner Gelenkprobleme vielleicht auch die Stundenzahl reduzieren könnte. Stimmt das ?

Wäre ja gut wenn er recht hat.

Viele Grüße Chatini3

nKanTchen


Hi,

hast du dich schonmal informiert, ob es nicht irgenwelche Weiterbildungen gibt, dass du vielleicht nach der Ausbildung einen Beruf hast wo du nicht ganz so schwer körperlich arbeiten muss?

Mit wieviel Jahren bist du mit der Ausbildung angefangen? Normalerweise braucht man ein ärztliches Gutachten um überhaupt körperlich geeignet für den Beruf zu sein. Hattest du so eine Untersuchung? Hattest du da schon Beschwerden? Dann hätte der Arzt da schon anders reagieren müssen.

lg Nanchen

PIeregYrina qSantiagxo


Hallo!

Ich arbeite im Krankenhaus und kann dir nur sagen, dass auch wenn man zu Beginn der Ausbildung noch keine Schmerzen hat, diese kommen. Körperlich wird vieles von dir abverlangt und die vorhandenen Probleme werden stark zunehmen.

Ich denke nicht, dass du eine Sonderregelung im Ausbildungsvertrag bekommst.

In der Krankenpflege ist eine gesetzliche Arbeitsstundenzahl vorgegeben, sowohl für die Praxis, als auch für die Theorie. Diese Stundenzahl ist abzuleisten um die Zulassung zum Examen zu bekommen.

Du hast die Ausbildung gerade erst begonnen und hast jetzt schon die Probleme. Du mußt auch bedenken, dass du deinen Kollegen durch deine Beschwerden eine hohe Mehrarbeit zumutest, wenn du aufgrund deiner Probleme nicht mit anpacken muß.

Die Dienstpläne können keine Rücksicht auf Beschwerden nehmen. Ich habe schon Dienste geschoben, mit mehreren geschädigten Kollegen. Wenn ich alles für meine Kollegen schleppe und hieve bin ich die Nächste. Welcher Arbeitgeber stellt denn eine kranke, nicht belastbare Person ein?

Soviel Spaß wie der Beruf macht, du tust dir keinen Gefallen damit, wenn du schon mit Problemen startest und im Altenheim ist noch viel mehr zu stemmen und die Personaldecke ist noch schlechter als im Krankenhaus.

Klingt vielleicht nicht ermutigend, aber wenn du noch eine andere Alternative hast suche sie dir und achte darauf, dass sie deine Gesundheitsprobleme nicht verstärkt. Die Gesundheit ist das größte Gut dass du hast, ohne sie geht nichts.

Gruß Anne

C4hat#inxi3


Hallo zusammen,

ich habe mich in der Zwischenzeit nochmal ein wenig informiert und folgendes erfahren:

Ich könnte eine Ausbildung in Teilzeit machen, und würde dann ca 20 Stunden die Woche arbeiten. Damit ich am Ende die erforderliche praktische Stundenzahl erreiche, müsste ich meine Ausbildung etwas verlängern und am Ende noch ein paar Monate dranhängen. Es müsste dann die Schule und natürlich der Betrieb zustimmen. Also drückt mir mal die Daumen

LG Catini3

CDhatinxi3


Hey, mitlerweile sind 2 Jahre vergangen und so sieht es zur Zeit aus:

Die Ausbildung in der Altenpflege hat wegen der Gelenke leider nicht geklappt.

Aber ich arbeite trozdem in der Pflege.

Da Vollzeit zu ansträngend wäre, arbeite ich 8 bis 12 Stunden die Woche. Das klappt ganz gut.

Zur Zeit ärgert mich meine Arthrose nicht, und wenn doch versuche ich es mit Diclofenac, das hilft dann in den meisten Fällen.

Seunf5loweFr_x73


Hmmm. aber die ist langfristig Deine Perspektive? Mit 8-12 Stunden (ungelernt) verdient man nicht die Welt, und wenn selbst die paar Stunden eines Tages nicht mehr gehen: Was dann?

Ich würde mich ja lieber neu orientieren und einen richtigen Beruf erlernen, den Du auch in 30 Jahren noch ausüben kannst...

LLacos5te2x3


du kannst nie vollzeit in der pflege arbeiten, wirfst im notfall schmerzmittel ein und gedenkst es dabei zu belassen? na wenn du meinst, ich halte es für unsinnig. kannst du auf dauer von ner halbtagsstelle leben?

E!hem#alig4er Nu|tzer j(#32`573x1)


Ich würde mir mal schnell ne andere Grundlagen suchen. Ich habe selber Knieprobleme und mein Doc meinte schon ob ich was wirklich noch machen will .... ja für ein paar Jahre muss es noch gehen, aber wenn ich mich körperlich nicht kaputt machen will muss ich da raus.

Du bist jetzt noch jung, ich würde mich mal um eine neue Ausbildung bemühen ...

Cuhat@ini3


Ich habe nach der Schule eine Kaufmännische Ausbildung begonnen. Mit 29 hatte ich keine lust mehr dadrauf, und wollte in die Altenpflege umsteigen.

Eine Ausbildung hatte wegen der Gelenke nicht geklappt.

Nun arbeite ich seit 4 Jahren als Aushilfe ( 48 Stunden im Monat ) in der Pflege. Ich wurde angelernt und kann auch ohne Ausbildung gute Arbeit in der Pflege leisten.

Da mein Ehepatner gut verdient, bräuchte ich gar nicht zu arbeiten, was ich aber gerne möchte, da ich mit Freude diesen Beruf ausübe, und die Arbeit mich erfüllt.

Da ich nicht so viele Stunden arbeite, können sich die Gelenke zwischen erholen und werden nicht "dauerbelastet". Außerdem kommen die Schmerzen nur schubweiße. Ich muss das Diclofenac also nicht ständig nehmen.

Emhemali!ger Nutnzer (#_32573x1)


Nun arbeite ich seit 4 Jahren als Aushilfe ( 48 Stunden im Monat ) in der Pflege. Ich wurde angelernt und kann auch ohne Ausbildung gute Arbeit in der Pflege leisten.

Hast du dir auch mal Gedanken gemacht was mal ist wenn du mal von deinem Mann getrennt leben solltest und du für dich allein sorgen müsstest bzw. was mal ist wenn du irgendwann mal den Job verlierst? Meinst du dich stellt dann irgndwo wer ein?

Ich kann sowas nicht verstehen ...

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