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Richtiger Arzt bei Hws Instabilität

xVandxerh hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

letztes Jahr habe ich einen ganzen Ärztemarathon hinter mich gebracht. Alles fing an nachdem ich in mehreren langen Zahnarztsitzungen das Amalgam entfernt bekommen habe. Leider waren die Zähne darunter extrem in Mitleidenschaft gezogen so das ich auch noch Wurzelfüllungen und Extraktionen ertragen musste (auch die Weißheitszähne wurden gezogen).

Danach gings los, mir war immer irgendwie wattig im Kopf und ab und an zittern die Muskeln. Bin dann vom Arzt zu Arzt, über Orthopäden zum Neurologen. Alles OK, bis auf einen kleine Verengung an der HWS zwischen 5/6 (MRT wurde von HWS und Schädel gemacht). Die Neurologischen Tests wie EMG, NLG, etc. waren alle in Ordnung. Mit der Zeit besserte sich auch alles wieder. Jetzt musste ich vor Weihnachten nochmal jeweils zweimal über 3 Stunden zum Zahnarzt (Kronen etc.) und seitdem gehts mir wieder bescheiden.

Irgendwie bin ich wieder nicht richtig da; alles ist leicht verschwommen und dumpf.

Ich hab den Verdacht das eine HWS Instabiliät Schuld daran ist und wollte gerne Fragen an welchen Arzt ich mich wenden soll? Ich war bei meheren Orthopäden und Neurologen und bin das hin und herlaufen zu den Ärzten leid. Laut denen bin ich gesund, aber ich fühle mich leider nicht so. Mein Nacken war schon immer problematisch; morgens beim Aufstehen muss ich immer "knacken" und ihn quasi einrenken.

Ich komme aus der Gegend Paderborn, vielleicht habt ihr ein paar Links für HWS Experten aus der Region.

Vielen Dank!!

Antworten
aOlth~exa


grüsse dich,

kanns sein das die bei der entfernung der amalgam füllung nicht richtig gearbeitet haben und du was geschluckt hast davon? evtl kanns auch davon kommen das du wohl fast 3std den mund offen halten musstest und dabei den kopf nach hinten? ich meine das sich da was ausgerengt haben könnte.

ansonsten ist für das gestell ein orthopäde verantwortlich evtl eine spezialisierung im bereich der hws aber da kenne ich mich nicht genügend aus. dein beschriebenes "knacken müssen in der früh" liegt wohl an einer falschen lagerung deines kopfes. wie alt ist deine matratze? ist sie ausgelegt für dein gewicht? wie lagerst du deinen kopf in der nacht? und was tust du für deine halsmuskulatur - ich meine hier sport :-D für deinen hals und körper?

du siehst viele fragen die da abgeklärt werden müssen. ich denke es liegt an der kopfhaltung bei so langen sitzungen ist das auch nicht verwunderlich.

wieso warst du bei mehreren orthopäden und neurologen? war da keiner dabei den du vertraut hast oder woran lags?

gruss

x>andKerxh


Hallo althea,

das Amalgam wurde unter Schutz entfernt (Kofferdamm etc.).

Ansonsten mache ich viel Sport; spiele Basketball gehe aber auch ins Fitnessstudio und laufe. Die Ärzte hab ich gewechselt weil ich beim Neurologen auf Nummer sicher gehen wollte (hatte zwischendurch Angst ich hätte was an den Muskeln, Nerven) und der Orthopäde mir unbedingt Fußeinlagen verkaufen wollte.

Ich wollte ganz gerne wissen ob es eine Bezeichnung für einen Facharzt für Probleme mit der HWS gibt.

Gruß...

aGlthexa


das weis ich erlich gesagt nicht aber schau mal bei freund google oder bei wiki, was mir da noch einfällt wäre evtl der medizinische dienst der krankenkassen - oder ruf bei deiner krankenkasse direkt an die müssten dir da weiterhelfen müssen.

schön das du sport machst, die frage ist halt ob das ausreicht das deine halsmuskeln auch gestärkt werden - schau mal nach kiefer training. das hatte eine freundin von mir gemacht nachdem sie auch jahrelang probleme hatte und das obwohl sie sportlich war.

hoffe ich konnte dir weiterhelfen

x&an{de'rxh


Vielen Dank für deine Tips, ich werde mal einen Chriopraktiker aufsuchen und auch nochmal einen Orthopäden suchen, der sich mit der HWS, insb. den Atals gut auskennt :-)

nvancGhxen


Hallöchen,

hattest du denn mal Physiotherapie wegen deinem Nacken?

Die Therapeuten können manchmal mehr feststellen wie irgendwelche Ärzte.

Es wurde schon deine Matratze angesprochen, wie sieht es denn damit aus?

k)enkxou


Pass auf mit Physiotherapie. Ich hatte mir damals im Schlaf (dooferweise hab ich auf einem schlecht aufgepumpten, aufblasbaren Gästebett geschlafen) die HWS verdreht. Das hatte ich anfangs nicht gleich bemerkt, außer ein verändertes Gefühl der HWS. Hatte 6 Wochen Bewusstseinstrübung, dann kamen Ohrgräusche hinzu, etc. etc.

Die Manualtherapie, die der Orthopäde mir verschrieben hatte, machte alles noch schlimmer und verursachte noch zusätzliche Symptome. Momentan bin ich nur noch ein Schatten meiner selbst. Der Kopf-Hals-Übergang ist sehr sensibel. Würde vor allem keinen Chiropraktiker dranlassen, habe da auch eine schlimme Erfahrung gemacht. Das ist zudem gefährlich, du kannst dir noch mehr kaputt machen, falls da was ist. Vor allem im Akutzustand die Finger davon lassen. Jegliche Manipulation an der HWS ist bei Verdacht auf Instabilität absolut Gift.

Das Problem ist, dass sich fast kein Arzt damit auskennt und auf normalen Röntgen- oder MRT-Bildern nichts zu sehen ist. Höchstens ein Funktions-MRT (mit Seitneigung und Kopfdrehen) kann da vielleicht mehr erkennen, aber das zahlt die Kasse nicht. Du bräuchtest aber zuerst einmal eine Diagnose, was über den konventionelle Weg schwer zu bekommen ist, vor allem da die Fachärzte (Orthopäden, Neurologen, Neurochirurgen) nicht fachübergreifend zusammenarbeiten. Meist wird nur aus orthopädischer Sicht behandelt. Das ist aber zu wenig und führt meist nur in eine Sackgasse, da Orthopäden damit überfordert sind. Ich selbst habe bis heute keine ordentliche Diagnose bekommen können. Das einzige, was man festgestellt hat, war eine "Blockierung des Atlas", sowie Dysfunktion C1-C3. Woran das aber liegt, das raffen die Ärzte nicht - obwohl ich ganz deutlich darauf hinweise, wo man suchen muss. Physiotherapie hat ja wie gesagt nicht geholfen. Bin auch gerade am Austüfteln, wie ich es am besten angehe. Werde wohl demnächst zur Ambulanz der Neurochirurgie gehen, in der Hoffnung dass vielleicht doch einer da ist, der sich das mal ausführlicher anschaut und vor allem Ahnung hat. Meistens wird man wieder nach Hause geschickt, wenn auf dem MRT nichts zu sehen ist. Oder man wird als psychosomitischen Fall hingestellt.

Übrigens, die Amalgamentfernung könnte hier in ganz anderem Zusammenhang stehen:

1. Beim Herausbohren werden massiv Quecksilberdämpfe frei. Der Patient sollte hierbei eine Atemschutzmaske tragen. Falls dies nicht der Fall war, könntest du diese Dämpfe eingeatmet haben. Aber es klang so, als wärst du ausreichend geschützt gewesen (Kofferdamm, etc.) und ich gehe davon aus, dass man im Anschluss sowieso noch eine Amalgamausleitung gemacht hat. Finde das also unwahrscheinlich.

2. Da du meintest, dein Nacken war schon immer problematisch: Es könnte sein, dass du eine gewisse Disposition für lockere Strukturen der oberen HWS vorher schon hattest, dann aber die Amalgamentfernung ihr übriges dazu getan hat. Und zwar muss man bei solchen Behandlungen ja den Kopf recht weit nach hinten strecken. Dies könnte eine Überstreckung zur Folge gehabt haben, wodurch Bänder am Kopfgelenk zu sehr gedehnt wurden. Das passiert leider oft auch bei Operationen im Krankenhaus. Zudem hattest du hierbei sicherlich den Mund weit geöffnet. Der Kiefer steht ja auch in direktem Zusammenhang mit den oberen HWS-Strukturen. Wenn man also nun Kiefer extrem weit aufmacht und zusätzlich den Kopf überstreckt, dann könnte dies eventuell etwas getriggert haben.

3. Es wäre unter Umständen auch denkbar, dass der Kiefer zu weit aufgerissen wurde und du dadurch eine CMD (Cranio-mandibuläre Dysfunktion) getriggert wurde. Das kann vorkommen und unter Umständen die von dir geschilderten Symptome zur Folge haben. CMD im Anschluss an Zahnbehandlungen ist nicht unbedingt selten. Auch der veränderte Aufbiss kann eine CMD auslösen. Du hast ja sicherlich neue Füllungen bekommen. Manchmal reicht es, wenn Kauflächen leicht verändert sind. Dadurch ist der Biss so beeinträchtigt, dass der Kiefer in einer minimalen und nicht wahrnehmbaren Fehlposition sitzt, was wiederum auf die Halswirbelsäule übergeht, bzw. sogar Symptome an der gesamten HWS inklusive Schulterstechen verursachen kann. Um das abzuklären, brauchst du einen auf CMD spezialisierten Zahnarzt oder du gehst gleich in die Ambulanz einer Mund-Kiefer-Chirurgie bzw. Prothetik und lässt das untersuchen. Komme leider nicht aus Paderborn oder Umgebung, sonst wüsste ich eine gute Uniklinik hier in Baden-Württemberg für dich.

oKptbima


Hallo und gute Besserung . Versuch es mal bei einem Osteophaten - die Kosten däfur musst du allerdings aus eigener Tasche bezahlen . Ansonsten schlisse ich mich kenkou´s Meinung an.

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