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Isg-Blockierung, degen. Wirbelsäulenveränderung, Lumbalbandage

lve0enx10 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

hat jemand Erfahrungen mit einer Lumbalbandage bei lumbalen Bescherden bzw. ISG-Blockierungen?

Denke über einen Kauf nach, da ich immer wieder unter oben genannten Beschwerden leide, leidenschaftlich jogge und skifahre und denke, dass so eine Bandage evt. unterstützend wirken kann?? :-/

Antworten
Rri/ta1073


Meinst Du ISG das Ilio-Sakral-Gelenk ??? ?

lDeenx10


Meinst Du ISG das Ilio-Sakral-Gelenk

ja, genau :)z

S;heTep284


Hallo Leen,

ich würde mich da ärztlich beraten lassen, welche bzw. ob eine Bandage da sinnvoll wäre. Es gibt zum einen unterschiedliche und zum anderen sind bei manchen Erkrankungen/Symptomen/Beschwerden Bandagen/Mieder etc. absolut kontraindiziert!

Eventuell ist es sinnvoller, mit Physiotherapie etc. die Muskulatur zu stärken.

Sprich: ich würde unbedingt einen Arzt aufsuchen, anstatt alleine "herumzudoktern". ;-)

l,een}1x0


Sheep:

ich bin in ärztlicher Behandlung und Physiotherapie beginnt nächste Woche ;-).

Ich habe seit Jahren Beschwerden/Schmerzen, die nur seit vorgestern höchstakut sind. Deshalb war ich auch gestern beim Arzt. Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur praktiziere ich (mal mehr, mal weniger konsequent ;-)), ich mache auch Yoga.

Eine Bandage wäre bei meinen Beschwerden grundsätzlich indiziert, jedoch erhalte ich leider keine auf REzept! Da die Bandagen jedoch nicht gerade günstig sind... war hier meine Fragestellung nach evt. Erfahrungen!

lUeenx10


bei manchen Erkrankungen/Symptomen/Beschwerden Bandagen/Mieder etc. absolut kontraindiziert!

Grundsätzlich kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Bandage bei Rückenbeschwerden dieser Art kontraindiziert wäre... wie würde die Kontraindikation dann lauten :-/ ???

S(hee!p8;4


ich bin in ärztlicher Behandlung und Physiotherapie beginnt nächste Woche

Ah ok - das ging aus deinem kurzen Eingangsposting aber nicht hervor. ;-)

[[http://www.bauerfeind-orthopaedie.de/html_de/produkte_wirbelsaeule_lumbotrain.php4]]

Die hier wurde mir damals von meinem Physiotherapeuten empfohlen - allerdings bekam ich dann eine Maßanfertigung und von daher hatte sich's dann erledigt. Vielleicht kann dir dein Physiotherapeut auch noch welche empfehlen?!

Warst du mal in einer speziellen Wirbelsäulensprechstunde?

Grundsätzlich kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Bandage bei Rückenbeschwerden dieser Art kontraindiziert wäre...

Ich weiß ja nicht, was du konkret hast, aber offenbar hast du mit deinem Arzt ja schon drüber gesprochen. ;-)

Leider sind diese Bandagen nicht gerade günstig. %-|

l2een11x0


sheep:

Ich weiß ja nicht, was du konkret hast, aber offenbar hast du mit deinem Arzt ja schon drüber gesprochen.

:)z

Da du dir hier die Mühe machst zu antworten, hole ich gerne etwas weiter aus:

ich hatte nach zwei Schwangerschaften immer leichte Beschwerden, im lumbalen Bereich. Außerdem hatte ich zeitweise extreme Probleme im untersten LWS-Bereich, auf hartem Untergrund, auf dem Rücken liegen, war sehr schmerzhaft. Ich wurde in der Folge (aber auch wegen anderen Erkrankungen wie z. B. gehäufte Infekte) zur Kur geschickt. Da immer wieder Beschwerden auftraten, begann ich regelmäßig Yoga zu machen. Einmal die Woche gehe ich (auf eigenen Kosten) zur Massage.

Vor drei Jahren stürzte ich nun leider mit Inlinern und zwar genau auf das Steissbein/unterste LWS, was eine schmerzhafte Prellung zur Folge hatte. Ich konnte tageweise kaum sitzen/liegen/stehen. Die Beschwerden waren dann rückläufig, traten jedoch immer wieder zeitweise, oft nach einseitiger Belastung auf. Ich war mehrfach!!! bei verschiedenen!!! Ärzten. Letztendlich gings in die "Röhre" mit der Diagnose "degenerative Wirbelsäulenveränderungen" und der Empfehlung die Rückenmuskulatur zu stärken. Naja... mache/machte ich ja sowieso schon die ganze Zeit! Immer wieder kamen akute Schmerzen, mal lumbal, meist aber im untersten LWS-Bereich, Ileosakralgelenk. Seit einem Jahr jogge ich wieder regelmäßig, 2-4 x die Woche mit Steigerung der Dauer. Im Spätherbst lief ich über eine Stunde im langsamen Dauerlauf und konnte danach fast eine Woche vor Schmerzen kaum gehen!!! Seitdem bin ich kaum noch gelaufen... erst gings nicht, dann wars mir mit den Minusgraden zu heftig. Den Winter über waren wir alle 1-2 Wochen skilaufen... zuletzt vergangnen So.

Sonntagabend fingen die Beschwerden an und steigerten sich so, dass ich gestern dann nicht sitzen/stehen/liegen konnte.... somit den Arzt aufsuche, der eine ISG-Blockierung mit Muskelverhärtung feststellte, mir Schmerzmittel gab und das Rezept für Physiotherapie.

Jetzt nehme ich seit gestern die Tabletten... bisher nur mit sehr mäßigem Erfolg!

So, jetzt weißt du meine ganze "Leidensgeschichte"|-o ;-D

Warst du mal in einer speziellen Wirbelsäulensprechstunde?

Nein, kenne ich gar nicht! Wer macht so was?

Vielleicht kann dir dein Physiotherapeut auch noch welche empfehlen?!

Super Idee!!! WErde ich mal nachfragen!!!

:)^

l<eenx10


Ach so, noch vergessen:

zum Thema joggen, da fragen mich immer viele Leute ob DAS denn gut für meinen Rücken sei ;-) Seit ich wieder angefangen habe, hatte ich bis zu dem "Rückfall" nach dem langen Lauf keinerlei Beschwerden mehr und das über so einen langen Zeitraum!!!!

SBheoep8x4


Nein, kenne ich gar nicht! Wer macht so was?

Orthopädische Kliniken/Unikliniken etc. bieten oft spezielle Sprechstunden für die einzelnen Körperteile an. Weiß jetzt natürlich nicht, wo du herkommst und leider gibt's da auch oft lange Wartezeiten. :-( Aber vielleicht wäre das mal eine Überlegung wert, wenn die Schmerzen schon so lange vorhanden sind.

Das mit dem Joggen finde ich auch etwas "seltsam". Aber solange es dir dadurch/danach besser geht, ist das mit Sicherheit in Ordnung. ;-) Ein Arzt meinte mal zu mir: Erlaubt ist, was gut tut.

Außerdem hatte ich zeitweise extreme Probleme im untersten LWS-Bereich, auf hartem Untergrund, auf dem Rücken liegen, war sehr schmerzhaft.

Das hatte ich auch, aber ich gehe davon aus, dass es einer deiner Ärzte mal geschafft hat, deine Wirbelsäule zu röntgen? Lach jetzt nicht, aber ich bin jahrelang mit unnötigen Schmerzen rumgelaufen, weil man als Orthopäde nach 20 Jahren Berufserfahrung ja den Röntgenblick hat und dadurch den Apparat nimmer benutzen braucht. :(v

Ich wünsch dir auf jeden Fall gute Besserung und sorry, dass ich dir nicht mehr dazu sagen kann.

Warst du mal bei einem Neurochirurgen?

Ansonsten sind hier im Gleitwirbelfaden viele Leute, die dir Wirbelsäulen-Ärzte empfehlen/nicht empfehlen können aus sämtlichen Gegenden Deutschlands. ;-)

Gynäkologisch ist auch abgeklärt worden, ob alles ok ist?

lyeenx10


sheep:

werd mich mal wegen so einer Wirbelsäulensprechstunde hier vor Ort umhören, viell weiß das auch der Arzt oder der Therapeut, sollten sie zumindest!

Ja, wurde schon mal geröngt und war auch in der "Röhre", ist allerdings bereits zwei Jahre her.

Warst du mal bei einem Neurochirurgen?

:|N, wäre auch mal eine Idee, viell findet der mal was raus. Muss mal gucken wo es hier einen gibt.

Gleitwirbelfaden ??? Oh, werde ich auch mal gucken, gute Idee!!!!

Gynäkologisch? Habe mit meinem Gyn das Thema noch nie gehabt... bin gar nicht auf die Idee gekommen! Inwiefern könnte denn das zusammenhängen?

Vielen, lieben Dank für deine Tips :)*

Gestern abend dachte ich, dass es minimalst besser ist, heute morgen ist es jedoch genauso heftig schmerzhaft und bewegungseingeschränkt wie zu Beginn. Obwohl ich zwei Schmerztabl nehme... muss ich wohl am Mo nochmals zum Arzt, bevor ich am Mi die Therapie beginnen würde.

*:)

S&he4eUp84


Hallo leen10, *:)

[[http://www.med1.de/Forum/Orthopaedie/109150/272/]]

Das ist der Link von dem Gleitwirbelfaden - da darf man natürlich auch schreiben, wenn man keinen Gleitwirbel hat. ;-) Aber einige gute Kliniken wurden da schon genannt und ich bin dadurch auch erst auf meine Klinik gekommen und hab's nicht bereut. Falls du zufällig in Hessen wohnst, ist die Werner-Wicker-Klinik in Bad Wildungen sehr zu empfehlen. Die sind auf Wirbelsäulenerkrankungen spezialisiert und weltweit bekannt. :)z

Einen Besuch beim Neurochirurgen würde ich dir auf jeden Fall empfehlen - auch um abzuklären, inwiefern die Nerven gereizt werden. Dafür brauchste unter Umständen ein aktuelles MRT und Röntgen - frag auf jeden Fall bei der Terminvereinbarung, sonst dauert's nur länger.

Ich bin natürlich kein Arzt aber bei so langwierigen/therapieresistenten Schmerzen/Beschwerden wäre es sicher wichtig, alles abklären zu lassen. Deswegen kam mir jetzt eigentlich der Gedanke mit dem Gynäkologen. Zumal es sich so anhörte, als hättest du die Beschwerden erst nach den Schwangerschaften bekommen. Vielleicht ist der Gedanke auch völlig Quatsch, aber es schmerzt ja nicht immer da, wo auch die Ursache des Schmerzes ist.

Vielen, lieben Dank für deine Tips :)*

Gerne - man tut was man kann. :-)

Ich wünsch dir auf jeden Fall gute Besserung und schicke dir noch ein paar Kraftsternchen :)* :)* :)* :)*

Schönes Wochenende (hier gibt's den Cappuccino dazu :)D )

*:)

l^een1x0


Sheep:

danke für den Gleitwirbelfaden-Link... am Sonntag oder Montag habe ich mehr Zeit und werde da mal in Ruhe reinlesen.

Nö, komme nicht aus Hessen :|N ;-D, viiiiel südlicher ;-)

Den Tip mit dem Neurochirurgen habe ich mir gedanklich notiert!!!!

ich bin natürlich kein Arzt

ne, ist schon klar. Ich bin "sogar" Arzthelferin, manchmal ist es gar nicht gut, zuviel zu wissen. Ich weiß medizinisch einiges, aber Orthopädie ist nicht "mein" Gebiet und ich bin eben auch kein Arzt, ABER: ich versteh somit so manches was ich lese besser und auch die Zusammenhänge. Ich bin ganz deiner Meinung: das gehört abgeklärt, aber irgendwann "nervt" es, wenn man immer nur hört, dass da außer degen. Veränderungen nix ist.... ich bilde mir doch die Schmerzen/Beschwerden nicht ein. Aber ich habe/hatte mich damit arrangiert, aber diesmal ist der Schmerz anders, heftiger und geht eben mit starken Schmerzmitteln nicht mehr zurück. Da muss doch mehr nicht stimmen als irgendwelche degenerativen Veränderungen?!!! Na, ich warte mal das WE ab!!!

Vielleicht ist der Gedanke auch völlig Quatsch, aber es schmerzt ja nicht immer da, wo auch die Ursache des Schmerzes ist.

ja, auch da hast du nicht ganz unrecht. Auch ich hatte schon mal die Vermutung in die Richtung, weil die Schmerzen wirklich erst im Verlauf der Schwangerschaften begannen und sich da durch heftige Wehen ja so eines verschieben oder verändern kann. Also werde ich auch den Gyn bei nächster Vorsorge mal in die Richtung anquatschen.

den Cappuccino dazu

mhm, danke, lecker *denschaumvondenlippenleck*;-D

Dir auch ein schönes WE *:)

lxeWen10


achso, noch vergessen:

ich will es ja nicht komplett ablehnen, dass man auch mal die Psyche als Ursache in Betracht nehmen kann, ABER es nervt massiv, wenn die Ärzte nicht mehr weiterwissen und dann alles auf die Psyche schieben "machen sie Entspannungsübungen" usw..... ich bin weder gestresst noch habe ich beruflich/privat mich belastende Probleme.... wenn ich diese Schmerzen nicht hätte....hey, dann gings mir richtig gut ;-)

S|heep.84


Leider wird man von den Ärzten gerne in die Psychoschiene gedrängt, wenn diese Ärzte nix körperliches finden. Das heißt aber noch lange nicht, dass da keine körperliche Ursache vorhanden ist. Manche Erkrankungen springen einen halt nicht direkt ins Gesicht. ;-) Natürlich sind Rückenschmerzen in der Bevölkerung sehr häufig und oft haben Menschen, denen's psychisch nicht gut geht, Rückenschmerzen obwohl kein körperlicher Auslöser dafür zu finden ist. Trotzdem muss erst einmal 100% abgeklärt werden, ob eben nicht körperliche Veränderungen die Ursache sind. Und danach kann man seinen Lebensstil überdenken. ;-)

ABER es nervt massiv, wenn die Ärzte nicht mehr weiterwissen und dann alles auf die Psyche schieben "machen

Richtig - und wenn du schon psychisch krank bist, ist es noch viel schlimmer, weil man damit ja automatisch auch hypochonder ist bzw. ALLE Erkrankungen psychisch bedingt sind - kotz/würg! >:( :(v :-/ :|N %-|

Trotzdem ein schönes Wochenende und gute Besserung! :)* :)* :)* :)*

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