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Großbaustelle Patellasehnenriss beidseitig

ZWu=zw1inkexr hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich bin dringend auf der Suche nach Austausch, aber zuersteinmal meine (etwas längere...) Geschichte.

Ich bin 41 und lebe in Gelsenkirchen, 3. Stock Altbau ;-)

Ich habe erblich bedingt eine Osteogenisis imperfecta (Glasknochen), allerdings in einer sehr leichten Form, denn Knochen gebrochen habe ich mir nur in den Wachstumsphasen in meiner Kindheit. Danach hatte ich immer mal irgendwelche Bänderschwächen / risse. In den letzten 11 Jahren beide Achillessehnen, 3 Strecksehnen in den Fingern und diverse Dehnungen.

Am 8.12.08 habe ich die letzte Stufe einer Treppe nicht voll erwischt ud bin runtergeknickt. Den Karton mit ein paar Kinderpullis musste ich natüüürlich guuut festhalten, sie könnten ja kaputtgehen %-| und bin dadurch stumpf auf beiden Knien gelandet. Ergebnis: beidseitiger Patellasehnenriss.

Es folgte eine OP mit Sehnennaht und Drahtschlinge unterhalb der Naht und durch die Kniescheibe.

Ich bekam 2 Mos Genu Schienen verschrieben, durfte nach ein paar Tagen voll belasten und, sofern schmerzfrei, insgesamt bis 40° beugen. Insgesamt war die Zeit m KH nicht sooo toll, weil ich ständig mit Ärzten zu tun hatte, die von sowas keine Ahnung hatten... Stationen im Umbruch, einige Ärztewechsel uswusw. Gegen Ende kam dann ein Oberarzt aus dem Urlaub, den ich schon von einer der Achillessehnen her kannte. Der hat mir dann endlich mal erklärt, was da genau operiert wurde und mir zugesichert, dass ich so lange im KH bleiben kann, bis ich mich sicher genug fühle den Tag Zuhause alleine zu meistern.

Nach genau einem Monat bin ich also wieder daheim angekommen, schmerzfrei, beide Schienen auf 40° gestellt, wackeldackelmäßig am Rollator unterwegs, aber es ging alles ganz gut.

6 Tage später knackte beim aufstehen was im Knie. Tat nicht sehr weh und ic dachte, dass wahrscheinlich der Draht gerissen ist. Es piekte ein bißchen beim laufen, aber nicht so schlimm.

Also für den nächsten Tag den Krankentransport bestellt (zur not aus eigener Tasche zu bezahlen, denn die KK sagte mir am Tel, dass sie das nicht zahlen) und zum Doc.

Der röntgte und der Draht war ok. Ultraschall sagte aber: Kniescheibe gebrochen...

Also von dort direkt ins KH... dort wurde die Diagnose bestätigt, ich aufgenommen, die Schiene auf 0° gestellt.

Ich hatte die Wahl zwischen 2 Wochen warten und hoffen, dass die Kniescheibe selbst wieder zusammen wächst (Chance 50:50%) und OP. Beim OP wurde dann der Draht neu gelegt und die Kniescheibe mit zwei Schrauben zusammengeschustert.

Dann wurde man sich nicht einig... ein Arzt sagte: stellen sie die Schiene auf 10°, aktiv beugen dürfen sie bis 40° aber nicht aktiv strecken (also zb das Bein im liegen anheben oder aus eine 1/4 Kniebeuge (bildlich gesprochen) wieder hoch. Der Chefarzt, den ich noch nie vorher gesehen hab sagte: Schiene auf 40°, das geht alles.... der Oberarzt sagte, ich dürfe bis 40° solle aber nicht so sehr belasten in der Beuge (zb beim aufstehen).

Am Entlassungstag, also gestern, sagte mir die Stationsärztin: Ja, dann kommen sie in 4 Wochen wieder und wir entfernen den Draht. Ich guck sie an wie ein Auto und sage: Die Drähte, oder? Ich hab doch in beiden Knien Drähte. Sie: ja, aber ich weiß nichts davon, dass der andere auch raus soll..... %-| %-| %-|

Ich hab nur noch gesagt: Ja, alles schön und gut, aber ich bin EIN Patient und habe 2 kaputte Knie...

Ich hab den Oberarzt dann später zum Glück noch auf dem Gang getroffen und der sicherte mir zu, dass in einem Aufwasch beide Kniedrähte entfernt werden.

Jetzt also alles von vorne.... das Knie ist im Mom ziemlich gereizt weil die Krankengymnastik "zu stark" war.

Seit gestern tu ich mir mehr Ruhe an und die Reizung klingt ab.

Die Schiene steht noch auf 10°, beugen kann ich so gerade eben 25°. Laufen mit Rollator geht ganz gut

Die Krankengymnastin, die zwischendurch hier war, möchte ich nicht mehr, die hat mein Knie nie angefasst und im KH sagte man mir, dass Massagen wichtig sind, die Verklebungen lösen.

Aber wie findet man einen Physio, der sich richtig gut auskennt mit so nem Drama und auch noch flexibel genug ist, 2 Knie mit unterschiedlichem Heilungsverlauf zu behandeln.

Was kann ich mir selbst gutes tun, mal abgesehen von den Übungen, die ich schon gezeigt bekommen habe.

Aktuelle Planung ist: Montag mit Krankentransport (die müssen mich immer aus dem 3 Stock runter tragen) zum Doc, damit der den aktuellen Stand kennt. In 4 Wochen wieder ins KH, Rehaantrag stellen und Drähte raus und dann in die Reha.... Wann ich wieder selber in meine Wohnung komme kann mir kein Mensch sagen...

Vor dem KH hab ich jetzt schon totale Panik, weil ich mich da nicht wohl gefühlt habe und u. a. ne Quarantäne wegen nem Verdacht auf n Magen-Darm-Virus mitgemacht habe... Völlig gesund 5 Tage in ein Zimmer eingesperrt und die totale Paranoia davor, dass die Grünkittel uns die Viren aus dem Nachbarzimmer reinschleppen... In meinem ganzen Leben vorher hab ich nicht soviel Desinfektionsmittel gebraucht wie an den Tagen.... Horror PUR. nicht wegen nem Pillepalle infekt... neee. Nur wegen dem eingsperrt sein.

So... jetzt ist die Geschichte lang genug.

Ich hoffe, ihr könnt mir ein paar Tipps geben oder ein bißchen Resonnanz... mit so ner Verletzung fühlt man sich ganz schön allein...

Liebe Grüße

Andrea

Antworten
Z7uzwi#nkexr


Hmm...

kennt sich keiner mit Patellasehnen aus? ???

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