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Hodenschmerzen durch Rückenprobleme?

17.02.09  09:24

Hallo,

bin 22 Jahre und habe seit ca. 1 Monat Schmerzen im Hoden. Nachdem ich beim Urologen war, hatte der keine Veränderung feststellen können, d.h. keine Tumormarker im Blut und ebenso keine schwarzen Flecken beim Ultraschall.

Jetzt war ich auf Geheiß des Urologen beim Orthopäden, der anhand von Röntgenbildern meinte, dass ich im Lendenwirbelbereich Verspannungen hätte. Allerdings habe ich jetzt 5 Sitzungen manueller Therapie hinter mir und spüre keine Verbesserung.

Der Schmerz in den Hoden ist beidseitig. Links eher ein Brennen, rechts ein Ziehen, das mal stark ist, mal verschwunden.

Könnt ihr mir hier weiterhelfen? Habe bei meiner Recherche etwas von Bandscheibenvorfall gelesen, ist das realistisch?

Lieben Gruß

plänkler

p0lBänklxer

19.02.09  20:59

nichts zu sagen? keine erfahrung damit?

ist es möglich?

p;länkRlexr

19.02.09  23:12

Hallo,

Erfahrung in dem Sinne hab ich nicht, aber im Moment ein ähnliches Problem. Schmerzen und Druckgefühl in einem Hoden und die Leiste entlang bis zur Hüfte. 2x Ultraschall, beim Urologen und im Krankenhaus, beides mit Befund alles OK. Chirurg und Hausarzt sind der Meinung beginnender Leistenbruch. Da ich Rückentechnisch vorgeschädigt bin, kommt nun ein Besuch beim Orthopäden.

Ich hab mich da jetzt mal eingelesen, es kann sein, dass ein Leistenbruch nicht im Ultraschall gesehen wird.

Grundsätzlich kann eine Nervenschädigung an der LWS Beschwerden an der Leiste oder den Genitalien verursachen. Z.B. Schmerzen, Erektionsprobleme, Gefühlsstörungen.

Nur mit Röntgenbildern allein lässt sich da nur sehen, ob die knöchernen Anteile der Wirbelsäule in Ordnung sind. Bandscheiben, Nerven, sieht man da gar nicht. Besser wäre eine MRT. Nur weil das so teuer ist, wird meist so lange wie möglich gewartet.

Nun sind die 5 Sitzungen MT auch nicht viel, das müsste noch intensiviert werden. Aber wenn nach ein paar Wochen keine Besserung da ist, ist die MRT meiner Meinung nach schon besser, um die Ursache herauszufinden.

*:)

Gruß

Holger

H&olwgerx-23

20.02.09  08:24

danke...

ja, bin auch soweit meinen orthopäden zu drängen, dass er mir ne überweisung fürs mrt gibt, sicherheitshalber...wenn das allerdings nichts ergibt, bin ich aufgeschmissen wie es weitergeht..

am hoden ist selber definitiv nichts, hat mir mein urologe versichert, habe aber auch in der lendengegend und im hoden das gleiche brennende, warme gefühl...vermute, dass das auf den rücken zurückzuführen ist. die ursache dafür habe ich glaube ich auch: habe nach lamger zeit wieder mit liegestützen begonnen und scheinbar übertrieben. schon nach dem 2. tag hatte ich schmerzen im lendenwirbelbereich, dachte aber an muskelkater

pZlänkxler

23.02.09  12:48

Hallo,

Ich hatte vor Wochen auch mal das Problem das ich beidseitig ein Ziehen im Hoden (beide) hatte. Nach 2 Wochen Schmerzen die teilweise bis in die Bauchgegend gingen, suchte ich einen Urologen auf. Dieser machte dann ein Ultraschall an den Hoden,Niere,usw. um diverse Sache auszuschließen.Des Weiteren untersuchte er mich auf einen Leistenbruch. Alles Ok :-).

Er fragte mich wie es mit meiner Arbeit,sportlichen Aktivität aussehe. Als ich ihm erzählte das ich meine Arbeit im Büro hab und seit ca.6 Monaten keinen Sport mehr machte nickte er mit dem Kopf und sagte er hat das Problem soweit erkannt.

Mein Problem sei zu wenig Bewegung und Falsche Körperhaltung am Arbeitsplatz was sich negativ auf die Wirbelsäule auswirkte. Ich sollte diese Faktoren ändern.

Gesagt getan. Seit dem habe mich sportlich betätigt (Tennis,Spazieren gehen,Schwimmen),Meinen Arbeitsplatz Ergonomisch anders gestaltet und nehme noch zusätzlich einmal am Tag Calcium Pulver. :)D

Seit dem Hab ich weder schmerzen im Bauch noch in den Hodenbereich. Da lag es bei mir wohl an der Wilbelsäule bedingt durch schlechte Muskulatur,Verspannung etc.

Hoffe ich konnte euch ein wenig helfen

Gruß

Gadget

G;adgxet

18.05.09  14:34

Na an der Bewegung kann die Ursache grundsätzlich bei mir nicht liegen, ich sitze nicht viel und treibe wie oben erwähnt sehr viel Sport. Mittlerweile sind die Schmerzen immer noch da und ich versuche laufen zu gehen, was leider aufgrund der Schmerzen im LWS-Bereich sowie in den Hoden nicht gelingt. Schwimmengehen allerdings ist unproblematisch. Die Behandlung beim Physio hingegen ergab nur, dass keine Wirbel blockieren. Es ist echt nicht mehr auszuhalten, bin körperlich jetzt ingesamt in schlechter Verfassung. Hitzewallungen, ungutes Gefühl im Unterleib, dadurch mies drauf...

p<län-klexr

18.05.09  14:49

Ich hatte vor ca. 4-5 Jahren ebenfalls mehrere Wochen ein schmerzhaftes Ziehen in einem, oder beiden Hoden (kann ich nicht mehr sicher sagen). Nachdem man Ultraschall u. diverse andere Untersuchungen gemacht hat stellte es sich als Nebenhodenentzündung heraus. Ich hatte dieses Ziehen besonders dann, wenn ich stand, oder lief. Wenn ich saß und der Hodensack somit quasi abgelegt wurde tat es kaum mehr weh.

Bei solchen Sachen immer zum Arzt!

Hve,llacojpter

18.05.09  22:17

Ja, das tu ich ja dauerhaft zur zeit, leider kann niemand mit einem befund aufwarten...

ich bin völlig neben mir, aber die ärzte finden nichts...psyche wird dann gerne genannt, allerdings bin ich eher ein typ mit dicken nerven und wenig stress ;-)

p$länklwer

18.09.09  16:22

hallo ich habe genau das selbe problem.

gelegentlich ein kurzes ziehen auf einer seite. beim ultraschall keine auffälligkeiten.

und er kam mit dieser wirbelsäulen geschichte, 2 wochen zuvor hatte ich schmerzen in der brust auch einseitig. ein ekg zeigte keine auffälligkeiten und auch der hausarzt kam zu dem ergebnis rücken. er schloß mich an reizstrom an, in den tagen danach war es auch wirklich besser.

ich denke man jetzt einfach sehr viel auf sein rücken achten, wie man steht, liegt sitzt.

ich bekomme direkt schmerzen wenn ich etwas verdreht liege. sportlich ist schwimmen wohl für alles das gesündeste. wenn jemand noch ideen hat, was man tun könnte. bitte melden.

hnomexr_J

14.01.11  15:05

Vor ein paar Wochen habe ich an meinem rechten Hoden auch einen "Pickel" festgestellt. Nach der Suche im Internet, habe ich auch erst mal einen Schock bekommen. Habe viel von Hodenkebs und der gleichen gelesen.

Bin darauf zum HA. Blut war ok und er konnte auch nichts auffälliges am Hoden feststellen. Bin dann ne Woche später zum Urologen. Der hat getastet und geschallt und meinte auch, dass alles ok wäre und ich nur den Nebenhoden getastet hätte. Da könne sich manchmal was "verdrehen" und dann anschwellen. Beim einen mehr, beim anderen weniger.

Da ich auch an Skoliose leide, habe ich öfters mal Rückenschmerzen und selten wirkt sich das auch auf die Atmung aus. D.h. dass die Brustwirbel auch betroffen sind.

Dass der Schmerz vom Hoden auch von der WS kommen kann, wusste ich bis gerade eben noch nicht mal. Könnte wohl bei mir aber auch was damit zu tun haben. War schon beim Orthopäden, der die Skoliose feststellte. Habe auch KG gemacht, aber den sportlichen Teil die letzte Zeit vernachlässigt (bin ein fauler Sack^^). Werde nun auch mehr auf die Bewegung achte und vll. verschwindet der Schmerz im Hoden, sowie im Rücken dann hoffentlich.

Also egal, um was es sich handelt: Arztbesuch muss sein. Man macht sich sonst nur unnötig Sorgen. Ich selbst habe mich schon mit der möglichen Diagnose "hodenkrebs" abgefunden, bis ich dann beim Urologen war.

Schon verrückt, wie anfällig der menschliche Körper sein kann.

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