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Wie lange im Krankenhaus nach OP bei Bandscheibenvorfall???

s;umsQili8x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich bin 28 und nun ist bei mir ein Bandscheibenvorfall L5-S1 festgestellt worden. :(v

Ich gehe seit 5 Wochen 3x die Woche zur Physiotherapie, was leider noch gar nichts gebracht hat. Die Schmerzen sind nach wie vor da und selbst die Schmerzmittel helfen nicht.

Nun wurde ich von meinem Arzt zum Neurochirurg überwiesen, wo ich in 2 Wochen einen Termin habe. Ich gehe inzwischen stark davon aus, dass ich operiert werden muss, denn auch mein Physiotherapeut hat heute diese Andeutung gemacht.

Ich möchte eigentlich nur wissen, wer schonmal an der Bandscheibe operiert wurde, wie lange der Krankenhausaufenthalt war und wie es danach mit den Schmerzen war. Wie lange darf man nicht heben ??? Mein Sohn wird in 3 Wochen 1 Jahr und deshalb ist das "nicht heben" eigentlich nicht möglich!

Ich weiß, ich könnte einfach die 2 Wochen abwarten und dann mit dem Arzt sprechen, aber mir lässt das gerade einfach keine Ruhe. Das KH ist über 1 Stunde Autofahrt weg und ich möchte mich einfach gerne darauf vorbereiten, was eventuell auf mich zu kommt.

Hoffe mir kann jemand Auskunft geben... @:)

Antworten
sDumsi6li8x0


Schieb... Kann mir da keiner helfen ???

HholgeVr-23


Hallo,

meine Bandscheibenoperation ist schon über 10 Jahre her. Da waren es noch 2 Wochen Krankenhaus. Aber als Vergleich mal die Versteifungsoperation von 2006. Dort wurde die Bandscheibe in minimal-invasiver Technik komplett entfernt, die beiden Wirbel gerichtet und 2 Abstandshalter eingesetzt. Aufnahmetag war Dienstag, Mittwoch die OP, am Samstag bin ich entlassen worden.

Eine Woche später ging es 3 Wochen zur AHB.

Es kommt in deinem Fall auf die OP Methode an, endoskopisch oder mikrochirurgisch, wahrscheinlich wird bei L5/S1 mkrochirurgisch sein. Der Aufenthalt wird bei komplikationslosem Verlauf kurzstationär sein, 2-5 Tage. Schmerzen, die durch die Nerveneinengung verursacht wurden, sind sofort weg. Schweres Heben ist bis zur völligen Ausheilung selbstverständlich zu vermeiden, wie machst Du das denn jetzt ??? Ca. für 4-6 Wochen nicht über 5 kg. Möglich, dass noch eine stationäre oder ambulante Reha oder AHB angeschlossen wird.

Endoskopische Bandscheibenoperationen können schon ambulant ohne Vollnarkose gemacht werden.

*:)

Liebe Grüße

Holger

L@aex265


Hallo,

ich bin vor ziemlich genau einem Jahr auch an nem Bandscheibenvorfall "erkrankt" inkl. Lähmungserscheinungen und nicht mehr laufen können und leide bis heute darunter. Die Physiotherapie ging über 8 Wochen und ich war jeden Tag kurz vorm Durchdrehen wegen der starken Schmerzen. Ich habe keine Nacht mehr als drei Stunden geschlafen, konnte mich nicht mehr alleine anziehen, konnte weder sitzen noch liegen.

Ich bin meinem Therapeuten aber mehr als dankbar dafür, dass er mich immer dazu motiviert hat, die Physio durchzuhalten. Es war wirklich nicht einfach, ich war immer wieder kurz davor zu sagen, ich gehe jetzt einfach ins Krankenhaus und lass es machen.

Kurze Zeit später bekam eine Kollegin aus der Uni einen Bandscheibenvorfall, musste wegen Lähmungserscheinungen operiert werden und leidet ebenfalls bis heute an den OP- Folgen. D.h. sie bekommt jetzt ihre zweite Reha und muss evtl. sogar nochmal operiert werden.

Im Endeffekt würde ich sagen, dass es mir ohne OP besser ergangen ist und ich bin wirklich froh es nicht gemacht zu haben, da ich wirklich fast ausschließlich schlechtes über die Nebenwirkungen der OP, z.B. Narbenbildung, gehört habe. Wie gesagt haben mein Physiotherapeut, meine Hausärztin, mein Chiropraktiker und mein Orthopäde mir allesamt abgeraten mich operieren zu lassen.

Wenn Du also noch keine Lähmungserscheinungen hast die deinen Schließmuskel betreffen und dir ausnahmslos alle Ärzte zu einer OP raten, würde ich der Physio noch eine Chance geben und versuchen es zu schaffen.

Ich wünsch Dir viel Kraft

Gruß

s4ums7ilix80


Danke für Eure Antworten @:) @:) @:)

@ Holger:

Tja wie mache ich das jetzt ??? Klar muss ich meinen Sohn auch heben. Es geht auch nicht anders. Wir wohnen leider 9000 km von unserer Familie entfernt, da kann ich auch nicht mal schnell sagen: Hier jetzt nehmt Ihr den Zwerg mal ;-) Ist schwierig, aber geht leider nicht anders.

@ Laex:

Ich muss erstmal warten, was der Neurochirurg in 2 Wochen sagt. Aber mein Physiotherapeut meinte schon, dass eine OP sicherlich sinnvoll ist. Vielleicht sehen die das hier in der USA auch anders als in Deutschland. Gerade was Ärzte angeht ist hier eh alles anders :=o Was nicht besser heißen soll :|N Nur machen mich die Schmerzen wahnsinnig und so langsam sehne ich eine OP herbei, dass die Schmerzen endlich weg sind :-/ Lehmungserscheinungen hab ich glücklicherweise nicht. Und wie stark sind Deine Schmerzen jetzt noch ??? Wann hat die Physiotherapie damals angeschlagen, dass Du sagen konntest: Jetzt sind die Schmerzen weniger,oder nicht mehr so tief im Bein ??? ICh geh fleißig zur Therapie und ich mache auch, an den Tagen wo keine ist,meine Übungen daheim. Leider bis jetzt total erfolglos. Manchmal gibt es sogar Tage, wo es schlimmer ist :-(

L9aejx25


Ich kann echt gut nachvollziehen wie es Dir gerade geht. Mir ging es ganz genau so. Wenn man abends vor Schmerzen nicht einschlafen kann, irgendwann in einen komatösen Schlaf fällt und morgens vor Schmerzen nicht aus dem Bett kommt, denkt man schon drüber nach, einfach unter´s Messer und gut ist.

Aber da Du noch keine Lähmungserscheinungen hast, solltest Du wirklich versuchen durchzuhalten. Meiner Meinung nach sind die Risiken und Nebenwirkungen einer OP viel zu hoch, als dass man ohne Lähmungssymptome und Ausfallerscheinungen sich einfach unters Messer legen sollte (nur meine Laienhafte Meinung).

Bei mir war es damals so, dass die Physio nach ca. 6 Wochen plötzlich angeschlagen hat. Es ging, glaube ich mich zu erinnern, wirklich von einem Tag auf den anderen, dass ich dachte, "Hey, mein Fuß ist nicht mehr taub". Und dann wurden auch die Schmerzen im Bein schlagartig besser.

Heute ist es so, dass ich immer noch ziemlich steif und ungelenk in der Lendenwirbelgegend bin und ich gelegentlich auch noch Schmerzen habe, wenn ich mal wieder zu schwere Kisten geschleppt habe. Das ist aber wohl meine Schuld, da ich es bis heute nicht geschafft habe, mich wieder sportlich ausreichend zu betätigen.

Ich kann Dir jetzt akut nur den Tip geben, dich wirklich viel zu bewegen! Egal wie sehr es schmerzt, beweg´dich! Geh in ein gut temperiertes Schwimmbad und geh schwimmen. Das hat bei mir wirklich gut geholfen, zusätzlich zur Physio. Wichtig ist, dass Du in Rückenlage schwimmst, da der Rücken so schön entlastet wird. Langsame Spaziergänge, ca. 15-20 min. 2-3 mal am Tag, sind auch sehr gut. Hauptsache Bewegung. Ich glaube, nirgendwo gilt mehr der Spruch "Wer rastet, rostet".

Lieben Gruß

srumscilxi80


Na da habe ich ja Hoffnung, dass die Physio bald anschlägt... es beginnt nämlich jetzt die 6. Woche :-D

Ich warte jetzt erstmal ab, was der Arzt sagt und dann entscheide ich.

Mit dem Tragen werde ich mal versuchen eine Bescheinigung zu bekommen, dass ich nicht so schwer heben darf und dann bekommt mein Mann auch frei in der Arbeit und kann mich unterstützen. Das wäre schon sehr viel wert. Es ist nämlich wirklich sehr anstrengend, den Zwerg immerzu tragen zu müssen, das macht es wahrscheinlich nicht gerade einfacher für die ganze Therapie...

Darf ich fragen, wie alt ihr wart, als ihr den Vorfall hattet ??? Ich hätte nie gedacht, dass man in meinem Alter sowas bekommen kann. Aber anscheinend kommt das wohl öfter vor :=o

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